Interessante Geschichte, über die 404 Media berichtet. Es geht um iPhone-Neustarts, aber nicht um solche, die aufgrund von Fehlfunktionen passieren. So soll Apple eine neue Sicherheitsfunktion in iOS 18.1 implementiert haben, die das iPhone nach längerer Inaktivität automatisch neu startet. Diese Funktion, als „Inactivity Reboot“ bezeichnet, greift dann, wenn das Gerät über einen längeren Zeitraum im gesperrten Zustand verbleibt.
Bei iPhones zielt die neue Funktion auf einen verbesserten Schutz vor forensischen Untersuchungen ab. Nach einem Neustart befindet sich das iPhone im „Before First Unlock“-Zustand (BFU), wodurch der Zugriff auf Gerätedaten deutlich erschwert wird. Der automatische Neustart erfolgt nach Informationen von Magnet Forensics etwa 96 Stunden nach der letzten Entsperrung des Geräts. Kennen Nutzer ja sicher: nach dem Start muss man den Code eingeben, später dann wird die biometrische Geschichte zum Entsperren nutzbar – das ist dann der „After first Unlock“-Zustand (AFU).
Christopher Vance, ein forensischer Spezialist bei Magnet Forensics, bestätigte die Existenz dieser Funktion im Code von iOS 18. Der Timer arbeitet unabhängig vom Ladezustand oder der Netzwerkverbindung des Geräts. Entscheidend ist ausschließlich die Zeit seit der letzten Entsperrung des iPhones.
Die Sicherheitsmaßnahme erschwert den Zugriff auf Gerätedaten durch externe Werkzeuge von Behörden (z. B. Cellebrite). Nach dem Neustart müssen Anwender ihr iPhone erst wieder entsperren, bevor Apps und Inhalte zugänglich sind. Diese zusätzliche Sicherheitsebene schützt Nutzer vor unbefugtem Zugriff auf ihre persönlichen Daten, sei es durch kriminelle Akteure oder bei forensischen Untersuchungen. Offiziell gibt es dahingehend aber keine offizielle Aussage von Apple.
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