
Einem Bloomberg-Bericht zufolge plant Qualcomm wohl die Rückkehr auf den Servermarkt mit neuen Chips auf ARM-Basis. Man beruft sich da auf Angaben von Personen, die mit diesen Plänen vertraut seien. Vor vier Jahren hatte Qualcomm diese Branche verlassen, der Hersteller könnte diesen Markt nun aber wieder erschließen, um Abhängigkeiten von der Smartphone-Branche zu verringern.
Publik wurden diese Pläne unter anderem, da man auf Amazon mit seiner AWS-Sparte als Abnehmer von Serverchips wohl mit entsprechenden Kaufangeboten zugegangen ist. Der Kauf des Chip-Startups Nuvia trägt demnach bereits erste Früchte. Vertreter von Qualcomm und Amazon lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg aber noch ab.
Der Markt für Server hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt, diverse Unternehmen produzieren inzwischen eigene Chips – schauen wir mal, wie erfolgreich Qualcomms neue Bestrebungen da sein werden und, ob man Intel als Platzhirsch zurückdrängen könnte.
Immerhin sind die potenziellen Gewinne im Bereich Server-Chips vielversprechend. Gleichzeitig steigen die Ausgaben für Cloud-Infrastrukturen der großen Player. Und: Auch für Server werden zunehmend effizientere Prozessoren auf ARM-Basis entwickelt bzw. bei steigenden Energiekosten auch von den Kunden gefordert.
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