Interview – Michael Firnkes von blogprofis.de

Guten Tag Herr Firnkes, würden sich kurz einmal unseren Lesern vorstellen?


Ich habe mich vor zwei Jahren als hauptberuflicher Blogger selbstständig gemacht, damals noch eine Art Rarität im deutschsprachigen Raum. Das bedeutet, dass ich mehrere Blogs betreibe, und von den Werbeeinnahmen hieraus lebe. Gleichzeitig gebe ich meine Erfahrung im Aufbau und bei der Vermarktung von Blogs an Unternehmen und andere Selbstständige weiter, als Berater für Corporate Blogs. Ursprünglich bin ich Informatiker, und war zuletzt mehrere Jahre als CRM Manager bei einem großen deutschsprachigen Internetportal tätig.

Sie sind Autor des Blog Boosting Buches, was war ihre Intention dieses Buch zu schreiben?

Michael Firnkes – Blog Boosting ¡Marketing! ¡Content! ¡Design! ¡SEO!

Eher nebenbei rief ich während meiner Gründung den Blog www.blogprofis.de ins Leben, und wollte dort rein privat über meine Erfahrungen mit den diversen Marketing-Maßnahmen auf meinen Blogportalen berichten. Damit schien ich jedoch eine Marktlücke getroffen zu haben. Es gab bis dahin viele Onlinemagazine zu den eher technischen Aspekten des Bloggens, also rund um WordPress & Co., aber weniger zum Thema Blog-Vermarktung und –Monetarisierung. Die „Blogprofis“ entwickelten sich so schnell so gut, dass sie schon bald zu einer eigenen kleinen Marke wurden.

Die Tipps die ich darin gab schienen so gefragt zu sein, dass es nahe lag, diese in gebündelter Form als Buch auf den Markt zu bringen. Zumal es – außer englischsprachiger Lektüre mit dem Fokus auf die Marktgegebenheiten in den USA – noch keinen ähnlichen Ratgeber gab. Ich wollte – wie es in der Blogosphäre üblich ist – nicht auf meinem gesammelten Wissen in der doch recht speziellen Disziplin Blog-Marketing „sitzen“ bleiben, sondern dieses mit anderen teilen. Einen Ansporn geben, dass sich andere Blogger ebenfalls trauen „mehr“ aus ihrem Hobby zu machen, das war die eigentliche Intention hinter „Blog Boosting“.

Sie sind Berufsblogger. Kann man wirklich vom Bloggen leben?


Ja man kann, aber man darf es sich nicht zu leicht vorstellen. Ich hatte das Glück, die richtigen Portale bzw. Blogs zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht zu haben. So etwa einen Blog zum Thema Existenzgründung unter der Domain www.meinstartup.com, den es allerdings schon sechs Jahre gibt, und der in seiner Themenzusammensetzung damals relativ neu war hierzulande. Heute gibt es bereits mehrere Nachahmer.

Andererseits bin ich gleichzeitig recht erfolgreich mit einem Finanzblog, und dort ist und war die Konkurrenz schon immer riesig. Hier kam mir zugute, dass ich qualitativ hochwertige Inhalte mit einer durchdachten Vermarktung verband. In der Regel machten vorhandene Mitbewerber-Blogs nur eines von beidem gut: sie boten sehr gute Inhalte, ohne diese zu refinanzieren. Oder sie fokussierten sich auf das „Geld verdienen“, mit mehr oder weniger billig zusammengeschusterten Inhalten. Was ich damit sagen will: Man muss sicherlich eine Menge experimentieren, und wird wohl nur in wenigen Fällen von einem Blog alleine leben können, aber dann ist es durchaus möglich. Ohne Fleiß (und damit Qualität) kein Preis, das gilt allerdings auch hier.

Es gibt so viele Blogs zu extrem vielen Themen. Ist der Markt in diesem Bereich nicht irgendwann gesättigt? Muss man sich beeilen, um noch einen Blog zu einem Thema zu starten?


Natürlich hat man einen Vorteil, je früher man in einem bestimmten Segment startet. Allerdings bin ich immer wieder erstaunt darüber, wie viele tolle neue Blogs selbst heute noch entstehen, und sich zahlenmäßig sehr gut entwickeln, auch in als längst „besetzt“ geltenden Themenbereichen. Ganz ehrlich: Es gibt zwar extrem viele Blogs, aber nicht allzu viele inhaltlich wirklich gute Blogportale. Da ist durchaus noch Platz für mehr.

Welche Gedanken sollten sich Unternehmen machen wenn Sie einen Blog starten wollen?


Darüber könnte man ebenfalls ein ganzes Buch schreiben Grundlegend stelle ich in der Arbeit mit neuen Kunden jedoch immer wieder fest, dass man – ausgehend von der Unternehmensleitung oder dem Marketing – unbedingt einen eigenen Firmenblog machen möchte, da das Thema – wie alles was mit „Social Media“ zu tun hat – derzeit als „hip“ und „unausweichlich“ gilt. Wenn man dann aber nachhakt, welche Ziele mit dem Corporate Blog erreicht werden sollen, so machen sich die wenigsten im Voraus ernsthaft Gedanken hierüber. „Erstmal machen, und dann weiterschauen“, das scheint in solchen Fällen die Devise zu sein.

Dabei kann ein Corporate Blog sehr viele Ziele haben, die nicht immer im Einklang miteinander stehen müssen: Von der reinen Markenbildung über die Kundenkommunikation und -bindung bis hin zur Neukundenakquise oder dem immer gerne gesehenen SEO-Aspekt eines Blogs. Über diese möglichen Zielsetzungen sollte man sich ausführlich Gedanken machen, BEVOR man ein vergleichbares Projekt startet.

Welche Themenbereiche sind für einen Blog geeignet und von welchen würden Sie eher abraten?


Seit ich einmal einen sehr erfolgreichen Bestatter-Blogger interviewt habe, dessen Reichweite und Leseranzahl mich neidisch werden ließ, seither glaube ich an eine fast unbegrenzte Themenvielfalt. Wovon ich hingegen abrate: Nicht wenige, die mit ihrem Blog zumindest einen kleinen Nebenverdienst erreichen möchten starten mit einem Thema, welches Einnahmen verspricht, ihnen persönlich jedoch überhaupt nicht liegt. Solche Experimente habe ich selbst hinter mir, und sie können von Natur aus nicht gut gehen.

Wie sollten Unternehmen Ihren Blog vermarkten, gibt es hier Unterschiede zu privaten Blogs?


Allerdings. Während es einem privaten Blogger durchaus verziehen wird (oder man dies fast schon erwartet) wenn er relativ unbedarft und blauäugig nach gegenseitiger Verlinkung, Kooperationen und ähnlichem fragt, so werden Firmenblog-Betreiber immer noch kritisch beäugt, wenn sie sich der „normalen“ Blogosphäre nähern. Diese Missverhältnisse und die Vorurteile auf beiden Seiten („naiver Privatblogger“ versus „kommerzgetriebener Firmenblogger“) bauen sich erst nach und nach ab.

Unternehmensblogger sollten sich mit der Blogosphäre genau auseinandersetzen, diese kennenlernen, sich mit dieser auf Augenhöhe austauschen. Denn beide Seiten können durchaus voneinander profitieren. Manch normalem Blogger täte ein wenig mehr Professionalität ganz gut, der Firmenblogger hingegen würde von einer gewissen Lockerheit im Umgang mit scheinbarer Konkurrenz lernen können. Wer die Mechanismen der Blog-Gemeinschaft verstehen lernt, der wird auch seine Vermarktungsprinzipien überdenken, und überraschende neue Aspekte hierin entdecken.

Andersrum wünschen sich viele Unternehmen, in externen Blogs direkt Multiplikatoren und Opinion Leader anzusprechen. Welche Vorgehensweise ist Unternehmen zu empfehlen wenn Sie Blogger ansprechen wollen?

Ehrlich sein: Was ist das Ziel hinter der Anfrage? Denn alles andere liest ein erfolgreicher Blogger – der in der Regel täglich unzählige Kooperationsanfragen und ähnliches mehr erhält – eh zwischen den Zeilen. Und den zu erzielenden Mehrwert für alle DREI Seiten nicht aus den Augen verlieren: Unternehmer, Blogger, Leserschaft des Bloggers.

Vor einiger Zeit war das Thema Bloggerbereich bzw. Social Media Newsroom lange ein Hype. Lohnt es seinen speziellen Bereich für Blogger auf der Webseite einzurichten und wenn ja wie sollte sich der Bereich von klassischen pr Bereich unterscheiden?

In dieser Disziplin bin ich kein Spezialist, aber ich glaube nicht, dass dies funktioniert. Blogger recherchieren selbst. Oder aber sie möchten direkt und persönlich angesprochen werden. Blogbetreiber sind – neben allen guten Eigenschaften die sie mit sich bringen – in der Regel nicht ganz uneitel, das darf man nicht vergessen. Zudem hat ein solcher Newsroom-Bereich immer ein kleines „Geschmäckle“ der Art „Wir wollen dich mit vorgegebenen Informationen ködern und kaufen“. In einzelnen Bereichen, etwa bei Mode- oder Lifestyleblogs, die auf regelmäßig neue Informationen direkt vom Hersteller angewiesen sind, mag dies möglicherweise aber durchaus gut ankommen.

Viele Unternehmen machen sich Sorgen wegen einem sogenannten Shitstorm, wie können Marketingmitarbeiter Ihre Vorgesetzten am besten Überzeugen trotzdem im Bereich Blog aktiv zu werden?


Das klingt möglicherweise ein wenig hart, aber wenn die für die Unternehmensleitlinien und -Kultur verantwortlichen Personen schon bei dem Gedanken an einen kritischen Kommentar im hauseigenen Blog Bauchschmerzen bekommen, dann sollte man dieses Medium lieber nicht bedienen. Ein Firmenblog ist nicht für jedes Unternehmen geeignet. Nur wer eine offene Streitkultur akzeptieren kann, seinen Mitarbeitern aber auch (potenziellen) Kunden eine eigene Meinung zugesteht, und Transparenz nicht als reine Worthülse betrachtet, der wird mit einem Corporate Blog glücklich werden. Und dann auch viel eher einen „Shitstorm“ und ähnliche Phänomene überstehen. Beziehungsweise er wird mit einer deutlich geringeren Wahrscheinlichkeit überhaupt jemals in eine solche Situation kommen, da er insgesamt unangreifbarer agiert.

Neben den Unternehmen gibt es viele Blogger die wiederum gerne mit Unternehmen zusammen arbeiten wollen. Welche Tipps könnte man diesen Bloggern geben?


Verkauft euch nicht unter Wert. Ich erlebe nahezu täglich Praxisfälle, in denen Blogger als billige Werbefläche missbraucht werden. Manche dieser Praktiken können für den Blogger sogar gefährlich werden, etwa wenn es darum geht, für wenig Geld oder gar für umsonst irgendwelche unbedachten beziehungsweise im Anzeigencode versteckten SEO-Backlinks zu einzelnen Unternehmen in das eigene Blogportal einzubauen.

Selbst von namhaften und durchaus umsatzträchtigen Firmen erhält man als Blogger ab und an Offerten, die man mit etwas Onlinemarketing-Erfahrung nur als unverschämt bezeichnen kann. Dann sollen gute Blogportale für 20 Euro „gekauft“ werden oder Werbeflächen schalten, die auf einem „normalen“ Onlineportale bis zu vierstellige Summen und mehr kosten würden. Tauscht euch mit anderen Bloggern aus. Denn diese schwarzen Schafe sind in der Bloggerszene durchaus bekannt. Und es gibt genügend Möglichkeiten, mit seriösen Anbietern zusammenzuarbeiten, die mit Bloggern auf Augenhöhe kommunizieren.

Die letzten Worte sollen direkt von Ihnen an unsere Leser gehen!


Wenn insbesondere meine letzten Antworten möglicherweise ein wenig abschreckend wirken mögen: Bloggen und Corporate Bloggen macht großen Spaß. Und man darf sich auch nicht allzu viel Gedanken darüber machen, was alles schief gehen könnte. Wenn dann noch die Inhalte und der Mehrwert für die Blog-Leser stets im Vordergrund stehen, und nicht die Vermarktung oder das Geld verdienen selbst, dann profitieren alle Seiten von ein wenig mehr Professionalität der Blogger-Szene.

Google Android Event – Neue Hardware und Software vom Internet-Riesen

Android 4.2, 32 GB Nexus 7 mit 3G, LG Nexus 4 und mehr – Google lädt am 29. Oktober zum großen Event.

Google lädt am 29. Oktober zum großen Event

“The playground is open” – dieser Spruch auf der Einladung zum Google Event am 29.10. klingt nach echtem Spaß. Wahrscheinlich wird der Internet-Riese am kommenden Montag Einiges aus dem Hut zaubern, was Geeks und User freut. Vom neuen Nexus Smartphone bis zur frischen Android Version Lime Pie – ein Überblick.

Nexus 7 mit 32 GB und 3G

Schon lange im Gespräch – jetzt so gut wie sicher. Dass Google das lang erwartet Nexus 7-Modell mit 32 GB Speicher und 3G vorstellen wird, gilt als gesetzt.

LG Nexus 4

Langsam wird es Zeit für ein neues Android-Vorzeige-Smartphone der Nexus-Reihe. Dieses Mal kommt es von LG. An Bord sein sollen neben Android 4.2 eine 1.5 GHz Quad-Core-CPU, 2 GB RAM, eine 8 Megapixel-Cam und ein 4.7 Zoll Display mit 128×768 Pixeln Auflösung.

Nexus 10 Zoll-Tablet

Verschiedene Quellen berichten, dass Google eventuell auch ein Nexus-Tablet mit 10 Zoll-Bildschirm vorstellen wird. Viel ist noch nicht bekannt – außer, dass das unter dem Codenamen “Manta” entwickelte Android-Tablet eine beeindruckende Auflösung von 2560×1600 Pixel bieten soll.

Android 4.2 Lime Pie

Zu guter Letzt wird es auch News in Sachen Android 4.2 geben: Die brandneuen Version Lime Pie soll es mehreren Usern leichter machen, gemeinsam ein Gerät zu nutzen. Außerdem soll eine neue Foto-Funktion horizontale und vertikale Panorama-Aufnahmen ermöglichen.

Was wir beim Google-Event wirklich zu sehen bekommen, ist natürlich nicht sicher. Für alle Fans von neuer Hardware mit Android wird der 29. Oktober aber auf jeden Fall ein spannender Tag.

Danke: geek o vation

Searchmetrics Suite 6 – Essentials Review Teil I: Das individuelle Analysetool

Im August 2012 begann die Searchmetrics GmbH mit der Veröffentlichung von Searchmetrics Suite 6 – dem lange erwarteten Nachfolger eines der beliebtesten Analyse-Tools im SEO-Bereich überhaupt. Begonnen hatte die Entwicklung des Programms schon im Dezember 2010. Sie nahm damit „40,4Mannjahre“ ein, wie Searchmetrics selbst augenzwinkernd imUnternehmensblog anlässlich der Veröffentlichung berichtete. Vor dem Hauptprogramm erschienen zudem schon im Juni 2012 die zugehörigenEssentials als „ein Spin-Off“ des eigentlichen Programms und eine kleinere Alternative. Die Essentials sollten auch einen ersten Vorgeschmack auf die Suite 6 geben und vor allem zeigen, dass sich die lange Entwicklungszeit gelohnt hat. 

Der erste Eindruck 


Der erste Eindruck kann für die Essentials und die Searchmetrics GmbH gemeinsam abgehandelt werden, denn er ist weitgehend identisch. Optisch ist fast kein Stein auf dem anderen geblieben – zwar erinnern die Farben noch an die Vorgänger-Version, doch die Architektur der Programme ist komplett neugestaltet. Das Ganze dient vor allem der Verbesserung der Usability der software, die um zahlreiche Funktionen angewachsen ist, aber nach wie vor leicht zu bedienen sein soll. Dies gelingt tatsächlich schon nach wenigen Minuten Einarbeitung recht einfach: Searchmetrics verwendet ein linksbündiges sowie ein Kopfmenü, um Zugriff auf die wichtigsten Informationen zu geben. Analysen gelingen so sehr schnell. Herauszufinden, wie die Daten anschließend am effektivsten weiter verarbeitet werden können, braucht allerdings mehr Zeit.

Searchmetrics Suite 6: Die Essentials 


Die Essentials sind dreiteilig, können aber unter dem Stichwort „Professionell“ gemeinsam ebezogen werden. Sie bestehen aus einem Bereich für SEO und SEM, einem für eine Backlink-Analyse sowie aus einer Sparte für für den Social Media Bereich. Kombiniert liefern die Essentials die wichtigsten Daten von der eigenen Website (sowie möglicherweise von Portalen von Mitbewerbern) und helfen dabei, die Auffindbarkeit der eigenen Seite zu verbessern.

Essentials SEO SEM


Das Ziel der Usability ist hier gelungen umgesetzt: Im gut sichtbaren Feld muss nur die Domainadresseeingegeben worden und sofort erhält der Benutzer alle wichtigen Daten rund um diese. Dazu werden auch einige Rankings sowie Zusatzinformationen ausgegeben: Die SEO Visibility wird angezeigt, gleichsam die Wettbewerber der Domain im Verhältnis zu dieser, die Paid Visibility sowie eine grafische Verteilung der Keywords über die Unterseiten und eine Branchenspezifizierung der Keywords.

Essentials Links 


Eine große (und optimalerweise natürliche) Backlink-Struktur ist für den SEO-Bereich in heutiger Zeit unverzichtbar. Es gibt Experten, die sagen, diese hätten den reinen Keywords bereits den Rang abgelaufen. Beispielsweise Google hat aber damit begonnen, gegen unnatürliche Backlinks massiv vorzugehen. Wichtig ist deshalb nicht nur die reine Zahl der Links, sondern auch ihre Quellen sowie ihr Profil. Dabei hilft EssentialsLinks – diese liefern alle relevanten Analyse-Werte, die sie direkt aus der Searchmetrics Datenbank gewinnen. In dieser sind mehr als 75 Millionen Domains aus 18 Ländern gespeichert.

Essentials Social 


Ohne Präsenz in den sozialen Netzwerken geht es in heutiger Zeit nicht mehr, denn dort halten sich die Nutzer und damit die potenziellen Kunden auf. Die neuen Essentials bringen hier gegenüber den Vorgänger-Versioneneine große Neuerung, denn erstmals wird dieser Bereich wirklich den Fokus gerückt. Der Social-Bereich derEssentials ist in der Lage, die Visibility einer Website in den sozialen Netzwerken in Zahlen auszudrücken. Dies ist doppelt wichtig, denn die sogenannten „Social Signals“ sind auch für das Page Ranking von entscheidender Bedeutung.

Searchmetrics Suite 6: Individueller als jemals zuvor 


Die Essentials bilden auch das Herzstück der Searchmetrics Suite 6, doch das Hauptprogramm ist noch um einige Feature reicher. Insgesamt legte das Entwickler-Team sichtbar Wert darauf, die Analysen individueller zu machen. Täglich oder auf Wunsch auch mehrmals täglich wird so das Ranking der Website vor dem Hintergrund bestimmter Keywords überprüft. Neu ist dabei die Möglichkeit, zahlreiche regionale Rankings aufstellen zu lassen, um so zu testen, wie gut man auf dem Heimatmarkt aufgestellt ist. Täglich wird die eigene Domain zudem von Grund auf durchleuchtet, sodass das Programm Handlungsempfehlungen geben kann, welche die eigene Webpräsenz noch besser machen sollen. Dabei fließen auch die Analysen darüber ein, was die Wettbewerber besser als man selbst machen. Diese Daten, Tipps, Tricks und Handreichungen kann man eigenem Gusto in individuellen Reports zusammenstellen. Das Programm bietet bis zu zehn Benutzerkonten. Die Reports können angepasst werden, sodass jeder Mitarbeiter im Unternehmen oder in der Agentur genau die Meldungen erhält, die er für seine Arbeit benötigt. Die Reporte können dabei jedoch noch an zahlreiche Email-Adressenmehr geschickt werden, sodass zum Beispiel in größeren Firmen eine hierarchische Kontrolle der Arbeiten der IT-Spezialisten möglich wird.

Schneller und in den Social Media präsenter 


Schnell fällt auf, dass die Suite Nummer sechs vor allem eins kann: Zeit sparen – obwohl der Funktionsumfang der Software doch beachtlich größer geworden ist und zugleich auch das Volumen der Daten (inzwischen sind in der Datenbank von Searchmetrics mehr als 100 Millionen Keywords gespeichert, anhand derer die Domains analysiert werden) in die Höhe geschossen ist. Das Programm spricht fast sofort bei allen Aufträgen an und ermöglicht so Analysen in Windeseile. Das Ziel dahinter lautet: Die Nutzer sollen den größten Teil ihrer Zeit dazu verwenden, um die Erkenntnisse, die sie durch Searchmetrics Suite 6 gewonnen haben, praktisch umzusetzen und nicht dafür, die Analysen mit Hilfe des Programms überhaupt erst zu erstellen.

Der Großteil der wirklich neuen Funktionen dreht sich wie bei den Essentials erwähnt um die Präsenz in den Social Media sowie um die Wettbewerber. Im Social-Bereich geht die Suite vor allem dadurch über Vorgänger-Versionen hinaus, indem sie nicht nur aufzeigt, wie die eigene Visibility in den Netzwerken ist, sondern auch, was dort insgesamt im Trend liegt. Auf diese Weise kann man dafür Sorge tragen, dass die eigene Domain stets mit Content versorgt wird, der in den sozialen Netzwerken honoriert wird.

Bei den Wettbewerbern zeigt sich einmal, dass die Suite 6 individueller für den Nutzer geworden ist. Jeder User kann selbst bestimmen, wie viel Daten er sich über die Konkurrenz liefern lassen mich. Hervorstechen können dabei vor allem jedoch die einfachen Lösungen, die das Team gefunden hat. Ein roter Pfeil nach unten bedeutet beispielsweise, dass eine Domain schlechter dasteht als noch vor einiger Zeit (der entsprechende Verlust wird mit angegeben), der grüne Pfeil, dessen Spitze nach oben zeigt, verheißt hingegen gute Neuigkeiten.

Fazit: Ein starkes Programm – aber mit Anspruch 


Das Urteil über die Searchmetrics Suite 6 sowie die dazugehörigen Essentials fällt eindeutig aus: Es ist ein gelungenes Programm. Die Bedienung ist nicht schwierig. Selbst Einsteiger dürften wenig Probleme haben, sich einzuarbeiten. Dies liegt auch daran, dass der „Spieltrieb“ geweckt wird. Es macht Freude, die eigene Website zu analysieren oder regionale Rankings aufzustellen. Die Neugier treibt einen dabei immer weiter voran: Bleibt doch einmal etwas unklar, helfen die Videos der Entwickler, die einen sicher „an die Hand nehmen“ und Funktionen sowie Optionen in verständlicher Weise erläutern.

Die spannende Frage lautet: Gibt es auch negative Aspekte? Die Antwort lautet: In Teilen. Die Datenflut, welche die Software-Angebote liefern, braucht wohl niemand komplett. Sie dienen primär dazu, eine maximale Individualisierung der Analysen zu ermöglichen. Aus diesem Grund können ja auch die individuellen Reports erweitert (oder zusammengestrichen) werden. Man wird aber natürlich dennoch gezwungen, sich mit allen Funktionen und Möglichkeiten vertraut zu machen, um überhaupt festlegen zu können, was in den individuellen Report kann und was nicht. Wer viel Erfahrung hat, ist hier im Vorteil. Einsteigern stehen einige Stunden Kennenlernen des Programms bevor. Doch dies trügt den insgesamt sehr guten Eindruck nicht, den SearchmetricsSuite 6 hinterlässt – das Warten von 40,4 Mannjahren hat sich gelohnt.

Hero3 – brandneue Action-Cams von GoPro

Robuster, schneller, leichter – die neuen Hero3 Action-Cams haben Einiges dazugelernt.

Hero3 - Action-Cams von GoPro

Wo es um Action geht, sind die Kameras von GoPro meistens nicht weit. Prominentes Beispiel: der Red-Bull Stratos-Event. Beim Sprung von Felix Baumgartner aus knapp 40 Kilometern Höhe haftete eine GoPro Action-Cam an seiner Brust. Die Kameras der Hero-Serie gelten als robust, zuverlässig, liefern Full HD-Ergebnisse – und das alles zum angemessenen Preis. Ab jetzt gibt’s Nachschub für Action-Filmer in Form von drei brandneuen Hero3-Kameras.

Die neue Hero3 von GoPro gibt es in drei Varianten: Black, Silver und White. Mit der Top-Variante “Black” können jetzt Videos mit bis zu 4K Auflösung gedreht werden – allerdings nur mit 12 Bildern pro Sekunde. Als nettes Gimmick gibt’s für die Hero3 “Black” auch noch eine Fernbedienung – diese kann bis zu 50 GoPro-Cams auf ca. 180 Meter Entfernung bedienen. Natürlich haben auch die anderen beiden Hero-Modell in Sachen Bildprozessor und Framerate dazugelernt.

Die neuen Hero3-Cams haben im Vergleich zu den Vorgängern ein Viertel weniger Gewicht und sind gute 30 Prozent schmaler. Die Hero3 Black kostet 399 Dollar. Für die Silver-Edition werden 299 Dollar fällig. Sparfüchse bekommen die Basis-Version “White” für 199 Dollar. Wie es mit Euro-Preisen aussieht und welche Varianten bei uns in Deutschland verfügbar sein werden, ist noch nicht ganz klar. Zumindest das “White-Modell” soll im November hier landen.

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iPad Mini – Alle Gerüchte zum kleinen Apple-Tablet

Kleiner, leichter, billiger – doch was kann das Apple iPad mini noch? Ein Überblick.

Apple iPad miniApple-Papst Steve Jobs hatte ein kleines iPad einst als Unsinn bezeichnete. Doch erst hat Amazon mit seinem Kindle Fire einen echten Hit gelandet. Dann hat Google mit dem Nexus 7 nachgelegt. Jetzt reagiert Apple also doch auf den Erfolg der Konkurrenz. Die Einladung scheint keine Zweifel zuzulassen: „We’ve got a little more to show you“ – am 23. Oktober kommt das iPad mini.

Was die Hardware des kleinen Apple-Tablets angeht, geistern wie immer viele Gerüchte durch’s Netz. Als sicher gilt, dass der Display von aktuell 9,7 Zoll auf 7,85 Zoll schrumpft. Außerdem wird auch das iPad mini mit dem neuen Lightning-Connector verbunden. In Sachen Speicher ist die Rede von echter Auswahl: Von 8-64 GB haben Kunden angeblich die Qual der Wahl.

Auch was beim iPad mini auf dem Preisschild steht, scheint sicher. So soll beispielsweise die 8 GB-Version mit WLAN den Geldbeutel um 249 Euro erleichtern. Das Highend-Modell mit 64 GB Speicher, WLAN und LTE soll satte 649 Euro kosten. Preiswert wird das iPad mini also nicht. Am 23. Oktober wird sich bei der Vorstellung zeigen, was das iPad mini noch so alles kann. Der Verkaufstart sollte dann rund um den 2. November folgen.

Souce: Geek-o-Vation

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