VokabelWunder: Android- und Web-App will euch beim Lernen von Vokabeln helfen

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Unser Leser Tobi begleitet uns schon länger – woher wir das wissen und wer Tobi überhaupt ist? Der Gute hat uns seinerzeit seine App „BuchschrankFinder“ für Android und das Web vorgestellt, mit der sich die bekannten öffentlichen Bücherschränke suchen und dann eben auch gezielt aufsuchen lassen. Die App ist weiterhin kostenlos zu bekommen, nun gesellt sich aber eine weitere Android-App zu Tobis Portfolio: VokabelWunder.

Auch hier bekommt ihr neben der Android-Version auch eine Variante für den Zugriff per Weboberfläche angeboten. Interessant ist schon der Einstieg. Die App hat zwei Offline-Wörterbücher integriert, Deutsch-Englisch und Englisch-Deutsch (wobei sich auch schon manuell Vokabeln für Französisch, Spanisch und Kroatisch eintragen und lernen lassen). Schlägt man beim Lesen ein unbekanntes Wort nach, landet es per Klick direkt in der eigenen Vokabelsammlung. Wer größere Mengen eingeben möchte, kann das über die Web-App am PC tun – deutsches Wort tippen, englisches Wort tippen, Enter drücken, weiter. Noch geht das mit der Kamera-Funktion: Einfach eine Seite aus dem Schulbuch abfotografieren, die KI erkennt die Wörter automatisch, man kann die Liste bei Bedarf noch anpassen, und schon ist alles importiert.

Beim eigentlichen Lernen setzt VokabelWunder auf das „Leitner-System“, also das klassische Karteikasten-Prinzip mit sogenanntem Spaced Repetition. Wörter, die man kennt, wandern in die nächste Phase und tauchen seltener auf – die Abstände liegen bei 1, 3, 7, 16, 35 und schließlich 75 Tagen. Wörter, die man nicht weiß, werden zurückgestuft und häufiger wiederholt. Nach Phase 6 gilt ein Wort als dauerhaft gelernt. Das Ganze funktioniert in beide Sprachrichtungen. Hat Tobi hier auch nochmal ausführlich erklärt.

Damit nicht nur das visuelle Gedächtnis angesprochen wird, liest die App Wörter auf Wunsch vor – hilfreich für die Aussprache. Außerdem lassen sich über integrierte Bilddatenbanken kostenlos Bilder zuweisen, die als visuelle Anker dienen. Eine KI bewertet im Hintergrund außerdem jeden Vokabeleintrag mit einem Score von 0 bis 10, der zeigt, wie alltagsrelevant ein Wort ist. So lernt man keine veralteten Begriffe, die man ohnehin nie benötigt. Dazu generiert die KI Beispielsätze, damit man ein Wort gleich im Kontext sieht – nicht nur isoliert.

Für Vokabeln, die sich nun so absolut nicht einprägen wollen, gibt es eine Story-Funktion. Man filtert die hartnäckigen Wörter heraus, und die KI baut daraus eine kurze Geschichte. Das klingt erstmal ungewöhnlich, aber Wörter in einem erzählerischen Zusammenhang zu sehen kann tatsächlich helfen. Damit das tägliche Lernen nicht in Vergessenheit gerät, gibt es ein Homescreen-Widget. Es zeigt das „Wort des Tages“ an und färbt sich rot, sobald Wiederholungen anstehen.

Der Vorteil von VokabelWunder ist ganz klar, dass man hier kein Abo abschließen muss und nicht mit lästiger Werbung oder ständiger Gamification vollgeballert wird. Ja, man muss erst einmal händisch ran und sich um das Eintragen der Vokabeln kümmern. Im Normalfall würde/sollte man sich zu lernende Vokabeln ja aber auch sonst niederschreiben, um sie dann noch besser verinnerlichen zu können. Wenn man hier am Ball bleibt und sich das bisschen Vorarbeit vor Klausuren oder eben anderen Situationen, für die man die Vokabeln benötigt, gibt, dann hat man mit der App ein wirklich nützliches Tool zur Hand.

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