Verbraucherschützer wollen Fake-Shops schneller abschalten lassen

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Dieses Bild ist KI-generiert

Fake-Shops sollen in Deutschland schneller vom Netz genommen werden können. Darauf haben sich die Verbraucherschutzminister der Länder auf der 22. Verbraucherschutzministerkonferenz in Potsdam verständigt. Der passende Antrag von Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen wurde einstimmig beschlossen.

Kernpunkt ist ein nationaler Aktionsplan unter Federführung des Bundes. Aktuell sind bei solchen Fällen viele Stellen beteiligt, darunter Bundesnetzagentur, BSI, Justiz, Innen- und Verbraucherschutzressorts. Das macht das Ganze langsam. Die Länder kritisieren zudem, dass die Sperrung betrügerischer Seiten nach den bisherigen Regeln des Digital Services Act zu komplex und in der Praxis oft zu träge sei.

Geprüft werden soll auch, ob .de-Domains außerhalb der Strafverfolgung schneller abgeschaltet werden können. Als Vorbild nennen die Länder ein belgisches „Notice and Action“-Verfahren für .be-Domains. Zusätzlich soll Fakeshop-Werbung in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken leichter verschwinden.

Praktisch bleibt bis dahin der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen. Laut Verbraucherzentrale Brandenburg findet er monatlich rund 1.800 neue betrügerische Onlineshops.

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