Microsoft stellt OneDrive-Funktion zum Hochladen von Dateien über eine URL ein

Microsoft hat angekündigt, dass es die OneDrive-Funktion von OneDrive zum Hochladen von Dateien direkt über eine URL eingestellt wird. Der Konzern gibt an, dass die Funktion von zu wenigen Nutzern verwendet wurde und gleichzeitig mit einem hohen Wartungsaufwand verbunden war.

Das Feature war besonders nützlich für Nutzer, die große Dateien oder Medien von anderen Online-Quellen in ihrer OneDrive speichern wollten. Nutzer sollten stattdessen direkt die Upload-Funktion in den entsprechenden OneDrive-Clients benutzen. Die Funktion zum Hochladen über Links zu OneDrive wird ab dem 29. März 2024 offiziell eingestellt und danach nicht mehr funktionieren. Darüber hochgeladene Dateien bleiben selbstverständlich weiterhin auf der OneDrive gespeichert.


Quelle: Microsoft

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“Entdeckung besteht darin, den gleichen Gegenstand wie alle anderen zu betrachten, sich aber etwas anderes dabei zu denken.”

Microsoft erklärt, wie man Windows an die EU-DMA-Vorschriften angepasst hat

Im Zuge des Inkrafttretens des Digital Markets Act (DMA) in der Europäischen Union hat Microsoft bedeutende Änderungen an seinen Betriebssystemen Windows 10 und Windows 11 vorgenommen, um den neuen Vorschriften gerecht zu werden. Die Anpassungen zielen darauf ab, die Interoperabilität zu verbessern und den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Geräte, Daten und Dienste zu geben. Der Konzern hat nun in einem Blogpost sämtliche Änderungen aufgelistet, die man aufgrund des Gesetzes in Windows umsetzen musste.

  • Deinstallation von System-Apps: Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) können nun vorinstallierte Microsoft-Apps wie die Kamera, Cortana, Bing Web-Suche und Microsoft Edge deinstallieren.
  • Kennzeichnung von Betriebssystemkomponenten: In den Einstellungen, im Startmenü und in der Suche werden Betriebssystemkomponenten nun klar als “System” gekennzeichnet.
  • Erweiterte Interoperabilität: Entwickler können nun ihre eigenen Web-Suchfunktionen in Windows integrieren und eigene News-Feeds im Windows Widgets-Bereich hinzufügen.

Umsetzung der DMA-Vorgaben

Microsoft hat bereits im November 2023 die entsprechenden Updates als Vorschauversionen für Windows 11 23H2 und Windows 10 Version 22H2 veröffentlicht, die viele der erforderlichen Änderungen vorwegnehmen. Die finalen Updates werden seit Ende Februar in Wellen ausgerollt, sollten aber inklusive aller Änderungen seit 6. März auf den PCs der Nutzer sichtbar sein.


Quelle: Microsoft

Apple sperrt Entwickler-Account von Epic Games erneut, blockiert geplanten AppStore-Konkurrenten

In der jüngsten Eskalation des anhaltenden Konflikts zwischen Apple und Epic Games hat der Konzern aus Cupertino den Entwickler-Account von Epic Games erneut gesperrt. Mit dem Schritt hat Apple die Pläne von Epic Games, einen alternativen AppStore für iOS anzubieten, im Grunde auf Eis gesetzt und bereits einen potenziellen Konkurrenten eliminiert.

Die Sperrung des Entwickler-Accounts verhindert nicht nur ein iOS-Comeback von Fortnite, sondern vertagt es auf unbestimmte Zeit und blockiert auch die Bemühungen von Epic Games um einen konkurrierenden AppStore auf der iOS Plattform. Apple untergräbt damit klar den Wettbewerb auf seiner iOS-Plattform.

Apple begründet die Kündigung des Entwickler-Accounts mit Epics Muster an unzuverlässigem Verhalten, womit Epic die Integrität der iOS-Plattform sowie die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer infrage stelle. Epic und insbesondere Epic Games CEO Tim Sweeney hatten sich in der Vergangenheit bereits sehr kritisch gegenüber Apple geäußert. Diese Meinungsäußerungen sind für Apple offenbar ein ausreichend guter Grund, um den Entwickleraccount des Fortnite-Machers zu sperren.

Ob Apple damit lediglich die Kritiker zu Schweigen gebracht hat oder, ob man sich mit dieser Maßnahme den Zorn der Europäischen Kommission auf sich gezogen hat, werden frühstens die kommenden Monate zeigen. Die Konkurrenz, darunter auch Microsoft, haben die EU bereits um Einschreiten in Bezug auf Apples hoffentlich nicht rechtskonforme Umsetzung des Digital Markets Acts (DMA) gebeten. Ob man auch deren Entwickler-Accounts sperren wird?


Quelle: Epic

Microsoft Surface Pro 7 Plus: Neues Firmware-Update bringt eine neue Funktion mit

Microsoft hat ein neues Firmware-Update für das Surface Pro 7 Plus sowie auch seinen Surface Laptop Studio veröffentlicht, das überraschend eine neue Funktion für das Tablet aus dem Jahr 2021 sowie Microsofts aktuellen Kreativ-Laptop mitbringt. Die Geräte erhalten nämlich Unterstützung für das kabellose Pairing mit dem Surface Slim Pen, welchen Microsoft mit dem Surface Pro X im Jahr 2019 noch eingeführt hatte.

Das Update für März 2024 behebt nicht nur einige potenzielle Sicherheitsprobleme, sondern verbessert am Pro 7 auch die LTE-Netzwerkverbindung, reduziert die Wahrscheinlichkeit von Netzwerkunterbrechungen und fügt einen stabilen Wiederherstellungsmechanismus hinzu. Tatsächlich scheint es beim Pro 7 Plus immer wieder Probleme mit der Wiederherstellung zu geben, was ich selbst vor wenigen Tagen erleben durfte.

Zuletzt noch eine Übersicht der Neuerungen als Tabelle:

Windows Update Name Windows Device Manager
Intel – Software Component – 1.69.11.0 Intel(R) iCLS Client – Software components
Intel – System – 2334.5.1.0 Intel(R) Management Engine Interface – System devices
Surface – Firmware – 15.0.2473.3 Surface ME – Firmware
Surface – Firmware – 25.100.143.0 Surface UEFI – Firmware
MBIHV – Firmware – 1.7.1.16 Quectel MSFT MBIHV Mobile Broadband Firmware Device – Firmware
Surface – Firmware – 2.23.139.0 Surface Pen Cfu Over Ble LC Connection – Firmware
Surface – Extension – 1.22.139.0 Surface Pen0C0F Cfu Over BleLc Extn Package – Extensions
Surface – Extension – 1.22.139.0 Surface Pen0C0F Firmware Update – Extensions
Intel – Software Component – 1.70.101.0 Intel(R) iCLS Client – Software components

Surface Laptop Studio im Test

Elektroauto-Brand in der Slowakei entpuppt sich als Brandstiftung

In der kleinen slowakischen Gemeinde Miloslavov, nahe der Hauptstadt Bratislava, kam es letzte Woche zu einem Brand eines Elektroautos vom Typ Volkswagen ID.3. Der Vorfall löste eine Welle von Anti-Elektroauto-Kommentaren in der slowakischen Öffentlichkeit sowie in sozialen Medien aus, da oft behauptet wird, Elektrofahrzeuge seien anfälliger für Brände.

Die lokale Presse bezeichnete den Vorfall als den „ersten Elektroautobrand“ im Land. Doch die Aufnahmen einer Sicherheitskamera eines Nachbarhauses, die vom Fernsehsender JOJ TV veröffentlicht wurden, zeigten, dass das Auto nicht von selbst Feuer fing, sondern absichtlich in Brand gesetzt wurde. Ebenfalls spannend: Während der Volkswagen ID.3 äußerlich komplett ausbrannte, überstand die Hochvolt-Batterie des Fahrzeugs das Feuer unbeschadet.

Die Aufnahmen der Sicherheitskamera zeigen, wie eine unbekannte Person sich dem Fahrzeug nähert, es durch einige Funkensprünge in Brand setzt und daraufhin flüchtet. Die Medien und die Öffentlichkeit haben den Brand ausgenutzt, um eine negative Stimmung gegen Elektroautos zu erzeugen. Dieser Fall erinnert an den Brand am Auto-Frachter vor der niederländischen Küste von Mitte 2023, wo sich ebenfalls herausstellte, dass die Ursache kein batteriebetriebenes Elektroauto war. Zahlreiche Medien, auch in Deutschland, hatten dies trotz anfangs widersprüchlicher Aussagen der Küstenwache jedoch als Tatsache berichtet und die Meldung erst spät oder gar nicht korrigiert.

Trotz der relativen Jugend des EV-Marktes und des Mangels an globalen Daten zu Brandvorfällen, zeigen vorhandene Statistiken von Versicherungen, dass Elektroautos im Vergleich zu Verbrennungsmotoren deutlich seltener Feuer fangen. Laut Colin Walker, dem Leiter für Transport beim Energy and Climate Intelligence Unit Think Tank, sind Elektrofahrzeuge „viel, viel weniger wahrscheinlich in Brand zu geraten als ihre Benzin-Äquivalente“. Tesla behauptet sogar, dass es zwischen 2012 und 2021 etwa einen Tesla-Fahrzeugbrand auf 210 Millionen gefahrene Meilen gab, während der US-Durchschnitt bei einem Fahrzeugbrand auf 19 Millionen gefahrene Meilen liegt.

Dieser Vorfall in der Slowakei zeigt, dass die Sicherheitsbedenken bezüglich Elektrofahrzeugen nicht immer gerechtfertigt sind und dass Brandstiftung eine reale Bedrohung darstellt, die unabhängig von der Antriebsart eines Fahrzeugs besteht. Dieser Vorfall unterstreicht auch die Notwendigkeit, Mythen über Elektrofahrzeuge kritisch zu hinterfragen und auf Fakten basierende Diskussionen über die Sicherheit von Elektromobilität zu führen.


Quelle: JOJ TV

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