Microsoft zeigt jetzt Warnungen zum Windows 10 Support-Ende an

Microsoft hat damit begonnen, Warnungen auf Windows 10 PCs anzuzeigen, die nicht mit dem Upgrade auf Windows 11 kompatibel sind. Die Warnungen informieren die Nutzer über das bevorstehende Support-Ende von Windows 10 im Jahr 2025 und werben für den Umstieg auf Windows 11, indem Nutzer einen neuen PC kaufen.

Die Warnung erscheint nach Installation der neuesten Patch Tuesday Updates automatisch und nimmt den gesamten Bildschirm ein. Darin bedankt sich Microsoft bei seinen Kunden für die Treue zu Windows 10 und weist auf das nahende Support-Ende hin. Außerdem wird parallel die Werbetrommel gerührt für Windows 11: Die Nutzer werden aufgefordert, mehr darüber zu erfahren, wie sie zu einem neuen Windows 11 PC wechseln können und finden unter dem Link einige Möglichkeiten, einen neuen PC zu erwerben.

Die Warnung erscheint ungefragt und Nutzer haben lediglich die Möglichkeit, sich später erneut an das Support-Ende erinnern zu lassen. Es gibt jedoch keine Möglichkeit, die Warnungen dauerhaft auszublenden. Offiziell gibt es laut Microsoft nach dem Support-Ende von Windows 11 nur zwei Möglichkeiten: Nutzer können einen neuen PC mit Windows 11 kaufen oder Microsoft für erweiterte Sicherheitsupdates für Windows 10 bezahlen. Die Preise für diese erweiterten Sicherheitsupdates sind noch nicht bekannt, aber Geschäftskunden müssen pro Gerät und Jahr 61 US-Dollar zahlen.

Nutzer können Windows 11 allerdings auch ohne Weiteres auf ältere PCs installieren.

> Windows 11 auf älteren PCs als Upgrade installieren

Windows Store Update bringt große Performance-Verbesserung mit

Microsoft hat ein Update für den Microsoft Store auf Windows 11 veröffentlicht, das deutliche Leistungsverbesserungen mit sich bringt. Das Update, das bereits zwei Wochen lang von Windows Insidern getestet wurde, soll die Geschwindigkeit spürbar erhöhen, teilte Microsofts Principal Lead Architect Rudy Huyn auf Twitter mitteilte.

Demnach bietet der Microsoft Store nun eine schnellere Startzeit und verschiedene Elemente auf der Startseite laden nun ebenfalls schneller. Außerdem laden Produktseiten jetzt 40 Prozent schneller und der Kaufen-Knopf erscheint nun 1,5x schneller als bisher. Dabei hat Microsoft vor allem auch einige Verbesserungen unter der Haube implementiert, um die Überprüfung der Berechtigungen zum Kauf und Lizenzen zu beschleunigen.

Der Microsoft Store lädt sogar auf leistungsfähiger Hardware echt langsam, sodass jede Performanceverbesserung willkommen ist.

Windows 11: Fotos-App bekommt Designer-„Integration“, öffnet URL im Browser

In der Windows-Welt ist die Grenze zwischen nützlichen Funktionen und aufdringlicher Werbung zunehmend fließend. Ein aktuelles Beispiel ist die fortlaufende Integration von Werbung in Windows, welche Werbebanner in den Einstellungen von Windows 10 beinhaltet und „empfohlene“ Apps und Websites ohne klare Kennzeichnung im Startmenü darstellt.

Die neueste „Integration“ in die Fotos-App von Windows 11 hatte der Konzern kürzlich auch in seinem offiziellen Windows-Blog dokumentiert: Microsoft hat eine „Edit in Microsoft Designer“-Option hinzugefügt, die jedoch lediglich einen Link zur Webseite des Microsoft Designers beinhaltet. Diese „Funktion“ leitet die Nutzer direkt zur KI-gestützten und tatsächlich für einfache Designs und Illustrationen durchaus einigermaßen nützlichen Bildbearbeitungs-App von Microsoft weiter. Dabei sollte das Bild automatisch aus der Fotos-App in Microsofts Online-Tool übertragen werden, was allerdings ohnehin noch nicht korrekt zu funktionieren scheint.

Send an image from Photos to Designer.

Die Bezeichnung dieses Knopfs mit einer URL als „Integration“ zeigt einmal mehr die Art von Werbung, die Microsoft zunehmend in sein System integriert, um Nutzer für seine Dienste zu gewinnen. Im gleichen Atemzug muss man sagen, dass Windows 11 mittlerweile mehrere Tools zur Bildbearbeitung integriert hat, wozu die Fotos-App gehört, Paint natürlich sowie das Snipping Tool und Microsoft empfindet es dennoch als notwendig, Nutzer von dort zum Designer weiterzuleiten. Zudem die gebotene Funktionalität sich zwischen Fotos-App und Paint durchaus unterscheiden. Während beispielsweise beide Tools eine Erkennung von Motiven bieten, kann nur Paint diese ausschneiden und nur die Fotos-App eine Hintergrundunschärfe kreieren.

Dieses Beispiel zeigt die Inkonsistenz in Microsofts Ansatz und führt zu einer Fragmentierung der Nutzererfahrung. Anstatt daran zu arbeiten und die Nutzer durch die Qualität der Dienste zu überzeugen, „integriert“ der Konzern zunehmend Werbung wie diese in sein System.


Quelle: Microsoft

Hast du den Verdacht, dass dein Windows-PC mit Malware infiziert ist? 5 Warnzeichen

Warnzeichen, die auf Malware hindeuten

Die folgenden Warnzeichen können auf Malware hindeuten. Beachte jedoch, dass dein PC nicht zwangsweise mit Malware befallen ist, wenn du eines dieser Anzeichen bemerkst. Manchmal stecken auch andere Gründe dahinter.

Dein PC wird unerwartet langsamer

Wenn dein Computer plötzlich langsamer wird und manche Befehle unter Umständen gar nicht mehr ausführt, kann das auf Malware hindeuten, denn böswillige Software beansprucht Ressourcen auf dem PC.

Dein Computer stürzt ab oder der Bildschirm friert ein

Dein PC könnte nicht nur an Performance einbüßen, sondern immer wieder komplett abstürzen. Ebenso möglich ist ein Einfrieren des Bildschirms, sodass du keine Befehle mehr ausführen kannst.

Unerwartete Pop-ups

Pop-up-Fenster, die plötzlich auf deinem Bildschirm erscheinen, ohne dass du aktiv online im Browser unterwegs bist, können auf Adware hindeuten. Diese Form von Malware forscht deinen Computer und dein Nutzerverhalten aus, um gezielt Werbung zu platzieren.

Einstellungen werden ohne dein Zutun geändert

Werden Einstellungen des Systems, des Browsers oder andere Einstellungen plötzlich geändert, ohne dass du diese Änderungen durchgeführt hast, kann Malware der Grund dafür sein.

Unbekannte Dateien oder Programme

Wenn du unbekannte Dateien oder Programme auf deinem Computer entdeckst, die du nicht installiert hast, könnte Malware der Übeltäter sein. Achte außerdem darauf, ob sich der Speicherplatz auffällig reduziert hat.

So reagierst du auf Malware

Es gibt gewisse Maßnahmen, die du ergreifen solltest, wenn der Verdacht besteht, dass dein PC von Malware befallen ist.

Scanne deinen PC auf Malware

Nutze ein Antivirenprogramm oder ein spezielles Malware-Programm, um deinen PC auf Malware zu scannen. Das sollte stets der erste Schritt sein. Stelle sicher, dass für das Programm das neueste Update installiert ist, damit alle aktuellen Bedrohungen erkannt werden können.

Schalte die Internetverbindung aus

Isoliere das mit Malware infizierte Gerät, indem du die Internetverbindung deaktivierst. Damit verhinderst du, dass sich die Schadsoftware über das Netzwerk auch auf andere Geräte ausbreitet.

Ändere deine Passwörter

Es kann passieren, dass die Malware Logindaten oder andere sensible Informationen von dir kompromittiert hat. Wenn der Verdacht besteht, dann ändere umgehend deine Passwörter. Nutze dafür einen Passwort-Manager, der für dich sichere Kennwörter erstellen kann.

Stelle ein Backup her

Mit einem Backup kannst du eine alte Version deines Systems wiederherstellen und so Dateien, die durch Malware verlorengegangen sind, retten. Vergiss nicht, dass es zuvor notwendig ist, dass du in regelmäßigen Abständen ein Backup erstellt hast.

So beugst du Malware vor

Mit diesen Maßnahmen kannst du die Chance erheblich verringern, dass Malware deinen PC befällt.

Nutze ein Premium-VPN

Premium-VPN-Anbieter haben viele weitere nützliche Funktionen in ihre Abos integriert, unter anderem einen Malware-Schutz, der deinen PC scannt und Malware von deinem Gerät entfernt, sobald diese erkannt wird.

Was ist eine VPN-Verbindung? Ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) sendet deine Daten verschlüsselt über einen VPN-Server und erhöht durch die Verschleierung deiner IP-Adresse deine Online-Privatsphäre.

Aktiviere deine Firewall

Die Firewall ist ein unscheinbares Hilfsmittel im Kampf gegen Bedrohungen von außen, da sie unbemerkt im Hintergrund läuft und dafür sorgt, dass der Netzwerkverkehr überwacht wird. Doch viele Nutzer wissen wahrscheinlich gar nicht, ob ihre Firewall aktiv ist. Stelle daher sicher, dass diese auf deinem PC aktiviert ist.

Vorsicht vor Phishing

Ein häufiges Einfallstor für Phishing ist unbedachtes Öffnen von Links und Anhängen in E-Mails oder Pop-up-Fenstern. Sei online deshalb stets achtsam unterwegs. Öffne im Zweifel keine Nachrichten von unbekannten Absendern; aber selbst E-Mails von vermeintlich bekannten Absendern können gefälscht sein.

Informiere dich über aktuelle Bedrohungen

Besonders aggressive Malware, die schon zahlreiche Geräte befallen hat, wird schnell zu einem Nachrichtenthema. Halte dich deshalb durch Nachrichtenseiten, technischen Webseiten oder Blogs auf dem Laufenden, was aktuelle Bedrohungen anbelangt.

Lenovo Yoga Slim 7 14 mit Snapdragon X Elite durchgesickert

Im Jahr 2024 werden die ersten konkurrenzfähigen Windows-Notebooks auf ARM-Basis erwartet, darunter auch hochkarätige Modelle wie Microsofts Surface Laptop 6 und Surface Pro 10. Doch eine kürzlich erfolgte Enthüllung könnte die Aufmerksamkeit auf andere interessante Modelle lenken.

Erste durchgesickerte Bilder zeigen nämlich, dass ein weiterer Windows-ARM-Hersteller der ersten Stunde seinen Wiedereinstieg in das Segment plant: Das Lenovo Yoga Slim 7 14″ wird nämlich künftig auch in einer „Snapdragon Edition“ angeboten werden, womit es zu den ersten ARM-basierten „KI-PC“ handeln dürfte.

Die Bilder zeigen einen Laptop in einem sehr attraktiven, schlanken Design mit einem 16:10-Seitenverhältnis beim Display und entsprechend einem großen Touchpad. Das Notebook verfügt über eine „verkehrte Notch“, eine Vorstehung oberhalb des Displays, worin sehr wahrscheinlich ein Frontkamera-System samt IR-Scanner für die Gesichtserkennung mit Windows Hello. Allzu viel über die Spezifikationen ist nicht bekannt, abseits des Prozessors und der Displaydiagonale, welche 14,5 Zoll betragen wird. Zudem geht aus den Bildern hervor, dass das Lenovo Yoga Slim 7 14 über eine Copilot-Taste auf der Tastatur verfügen wird.

Zum Start der neuen „KI-PC“-Ära wird Qualcomm zuerst seinen Snapdragon X Elite ins Rennen schicken. Dieser wurde bereits im Oktober 2023 offiziell angekündigt und verspricht große Verbesserungen in Sachen Effizienz und Leistung für mobile PCs. Qualcomm zeigte bereits einige Tests, worin der Snapdragon X Elite seine beeindruckende Performance in Davinci Resolve-Videobearbeitung sowie in Baldur’s Gate 3 zeigt.

Die durchgesickerten Renderbilder und die damit verbundenen Spekulationen sollten zwar mit Vorsicht genossen werden, dennoch ist die Vorfreude und Erwartung an die neuen Geräte mit dem Snapdragon X Elite-Chip groß. Sollten sich die Leaks als wahr erweisen, könnte Lenovo mit dem Yoga Slim 7 14 eine neue Ära der Windows-Notebooks auf ARM-Basis einläuten.


Quelle: Twitter

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