Windows 11 läuft nur auf 2% von Unternehmens-PCs, 42% inkompatibel

Der Windows 11 Marktanteil in Unternehmen liegt im Oktober 2022 bei nur 2,61 Prozent. 42 Prozent der Rechner können mangels erfüllter Systemanforderungen gar nicht auf Windows 11 upgraden.

Die Entwickler hinter dem Tool Lansweeper haben die Ergebnisse ihrer Analyse von über 30 Millionen Windows-Rechnern aus über 60.000 Organisationen veröffentlicht. Dabei stellte man fest, dass nur 2,61 Prozent der Unternehmensrechner mit Windows 11 laufen und sogar 42 Prozent der Rechner gar nicht damit kompatibel sind.

Windows 11 scheint laut dem aktuellsten Bericht von Lansweeper nicht allzu beliebt zu sein bei Unternehmen. Grund dafür könnten auch die hohen Systemanforderungen sein, welche Hardware von vor 2017 praktisch ausschließen. Dabei ist das häufigste Ausschlusskriterium die CPU, welche laut Microsofts Anforderungen die Virtualisierungsbasierten Sicherheitsfunktionen unterstützen müssen. Nur 57,26 Prozent der installierten CPUs sind kompatibel mit Windows 11.

Dabei sind auch ein TPM 2.0-Modul sowie 4 GB RAM weitere Anforderungen des Betriebssystems. Hier erfüllen immerhin 92,85 Prozent der PCs die Speicheranforderung und 64,57 Prozent haben sicher ein TPM 2.0-Modul, wobei weitere 20 Prozent der Rechner es eventuell aktivieren können.

Windows 11 Marktanteil in Unternehmen

Ein Jahr nach Release ist Windows 11 weiterhin nicht sonderlich verbreitet in Unternehmen: Nur 2,61 Prozent der analysierten Rechner laufen mit der neuesten Systemversion. Weiterhin ist Windows 10 mit einem Anteil von 81,87 Prozent das führende Betriebssystem, wobei Windows 7 den zweiten Platz belegt.

Interessant wird, ob der Release des Windows 11 22H2 Updates mitsamt lang ersehnter Neuerungen die Attraktivität des neuen Betriebssystems für Unternehmen erhöhen wird.


Quelle: Lansweeper

Swytch: E-Bike Konvertierungskit von UK-Startup vorgestellt

Das britische Startup Swytchbike hat gestern offiziell sein E-Bike Konvertierungskit vorgestellt: Damit soll jedes Fahrrad zum Elektro-Fahrrad konvertiert werden können für etwa 500 Euro.

Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne begann das britische Startup Swytchbike an einer neuen, verbesserten Version seines ersten Konvertierungskits zu arbeiten. Das Swytchkit konvertiert euer aktuelles Fahrrad relativ kostengünstig in ein unterstütztes Elektro-Fahrrad. Es ist mit allen Arten von Fahrrädern kompatibel, in wenigen Minuten montiert und soll Reichweiten von bis zu 30 Kilometern ermöglichen. Dazu allerdings später etwas mehr. Zuvor erstmal zu den Details, wie das Kit funktioniert.

Das Swytchbike E-Bike Konvertierungskit kommt mit einem an der Felge montierten 250W Hub-Motor daher und einer kleinen Powerbank, die am Lenker oder hinterm Sitz befestigt werden kann. Ein Pedalsensor liefert das Signal an den Motor, wann dieser assistieren soll. Beim Akku-Pack liefert der Hersteller zwei Varianten zur Auswahl, namentlich das Swytchkit Air oder Max. Man liefert hier Kapazitäten von wahlweise 2,6Ah (98WH) oder 5Ah (180 WH) für Reichweiten von 15 oder 30 Kilometern.

Die Reichweite hängt dabei von vielen Faktoren ab, aber der Hersteller misst diese nicht einfach mit vollkommener Autonomie, denn diese bietet das Swytchkit standardmäßig nicht. Der Hersteller rechnet vor, dass die versprochene Reichweite in Assistenz-Modus #2 erreicht werden kann. Es gibt insgesamt fünf Modi, wobei #5 die größte Unterstützung beim Pedalieren bietet und, womit jede Erhöhung leicht zu schaffen sein soll. Wer dem kleinen Motor seine Fortbewegung komplett überlassen möchte, bekommt optional einen Daumen-„Gasgriff“, womit das Fahrrad vollkommen ohne Assistenz auf das legale Limit beschleunigt. (25 km/h in Deutschland)

Ein optionales Display kann auch die Geschwindigkeit anzeigen, wird allerdings standardmäßig nicht mitgeliefert, sondern als nachträgliche Erweiterung verkauft.

Swytchbike verspricht, dass sein Kit mit allen Arten von Fahrrädern kompatibel ist, weswegen man auch die Fahrradfelge mitliefert. Dabei werden Radgrößen zwischen 16 und 28 Zoll unterstützt und die Montage soll nur das Wechseln der Felge sowie das Anbringen von Pedalsensor und Batterie beinhalten. Selbst unerfahrene Radfahrer sollten die Montage in einer halben Stunde schaffen. Für alle anderen bietet Swytchbike auch eine Servicenummer, wo bei der Montage geholfen wird.

Ich persönlich bin enorm gespannt auf das Konvertierungskit, bietet es doch eine erheblich einfachere Installation und Bedienung als andere Anbieter aus China. Bei Preisen ab 449 Pfund für das Swytch Air und 574 Pfund für das Swytch Max ist man definitiv konkurrenzfähig mit dem aktuellen Angebot an E-Bikes.

Windows 11 22H2: Neues Problem für Remote Desktop Nutzer

Ein neues Problem im Zusammenhang mit dem Windows 11 22H2 Update ist aufgetaucht: Mehrere Nutzer klagen momentan darüber, dass ihre Rechner sich nicht mehr mit Remote Desktop-PCs verbinden lassen.

Laut einem Posting im Microsoft Community-Forum habe der Remote Desktop-Client einen Bug, wobei dieser nur UDP- und keine TCP-Verbindungen zulässt. Der Fehler scheint allerdings nur unter Windows 11 22H2 aufzutreten, berichten Nutzer. Microsoft sei sich der Probleme bewusst, konnte allerdings bislang auch keine Lösung liefern. Ein Rollback auf die Release-Version von Windows 11 behebt das Problem jedenfalls.

Einige Anwender im Forum scheinen zumindest einen Workaround gefunden zu haben, welcher bei einigen Anwendern das Problem unter 22H2 beseitigt: Dabei muss anscheinend die UDP-Verbindung per Registry deaktiviert werden. Hierzu navigieren Nutzer zum Pfad HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREPoliciesMicrosoftWindows NTTerminal ServicesClient und erstellen den DWORD-Wert fClientDisableUDP, welcher den Wert 1 bekommt. Nach einem Neustart berichten einige Anwender, dass Remote Desktop Verbindungen funktionieren.

Weshalb dieser Workaround funktioniert, erklären Nutzer im Forum folgendermaßen:

„Nach meinem begrenzten Verständnis denke ich, dass UDP es der RDP-Verbindung ermöglicht, verbunden zu bleiben, auch wenn sie keine Bestätigung vom Remote-Server erhält, da TCP einen vollständigen Handshake zwischen Client und Server erfordert. Das Deaktivieren von UDP bedeutet also nur, dass es nur TCP für die Verbindung verwendet und dass es jederzeit eine stabile Verbindung zum Server benötigt wird, um den Handshake aufrechtzuerhalten.“

Dev: Windows 11 Build 25217 bringt Unterstützung für Drittanbieter-Widgets

Microsoft hat gestern Abend die Windows Insider Build 25217 veröffentlicht für Windows Insider im Dev Channel. Es ist das erste Mal, dass Microsoft Unterstützung für Drittanbieter-Widgets in Windows 11 implementiert hat.

Entwickler können ab sofort damit beginnen, Widgets für Windows 11 zu erstellen und in Build 25217 zu testen. Diese können momentan nur lokal getestet werden und für die Installation ist ein aktivierter Entwicklermodus notwendig. Erst, wenn das WinAppSDK 1.2 veröffentlicht ist und die entsprechende Windows 11-Version verfügbar ist, werden Nutzer die Drittanbieter-Widgets herunterladen und nutzen können. Das Feature ist somit aktuell nur für die Entwickler der entsprechenden Programme nutzbar, welche Widget-Funktionalität anbieten.

Govee Glide Wall Light im Test

Govee ist ein chinesischer Hersteller, der sich auf Smart Home-Beleuchtung spezialisiert hat und seit einigen Jahren in diesem Segment aktiv ist. In den letzten Monaten hat der Hersteller die Schlagzahl erhöht mit zahlreichen neuen Produkten sowie auch Features.

Seit einiger Zeit bietet Govee das Glide Wall Light als Teil seines Smart Home-Sortiments an. Sie unterscheiden sich dadurch von klassischen LED-Leuchtstreifen, dass sie überall angebracht werden können und sich nicht verstecken müssen. Während man LED-Strips gerne hinter Möbeln und Regalen versteckt, um einen spannenden Beleuchtungseffekt zu erzeugen, wurde das Govee Glide Wall Light konstruiert, um präsentiert zu werden. An der Wand hinter dem Sofa, Fernseher oder einfach auch als Wandschmuck: Die Govee Glide Wall Lights wurden geschaffen, um gesehen zu werden.

Govee Glide Wall Light: Ausgepackt

Die Glide ist dabei keine klassische Lampe und nutzt auch keine smarten Glühbirnen: Es handelt sich hierbei um eine modulare LED-Leiste, welche zusammengesteckt eine beliebige Wand verzieren kann. Dabei werden die einzelnen, 30 Zentimeter langen Module wahlweise miteinander verknüpft oder können mit den rechtwinkeligen Teilstücken eine 90-Grad-Kurve kreieren.

In der größeren Verpackung sind 8 LED-Module mitgeliefert mit vier Eckstücken, von denen zwei links und zwei rechts ausgerichtet sind. Die günstigste Version des Goove Glide Wall Light kommt mit 6 LED-Leisten daher und einem Eckstück. In jeder Verpackung ist auch das Anfangsstück enthalten, welches das erste Licht mit der Steckdose verbindet. Einzelne Module gibt es beim Hersteller aber nicht zu bestellen, sodass man immer ein Starterpack kaufen muss, um die Lichter zu erweitern.

Govee Glide Wall Light: Montage und Verarbeitung

Die LED-Leisten werden mit extra-starkem, doppelseitigem 3M-Tape an die Wand montiert. Jedes Teilstück verfügt über zwei Konnektoren an jeder Seite, jeweils „männlich“ und „weiblich“. Daher solltet ihr idealerweise von hinten mit der Montage beginnen und die Lichter vom letzten Stück bis zum Ersten führen. Das liegt daran, dass man beim Verbinden der Lichter das „weibliche“ Endstück des letzten Lichts von unten mit dem „männlichen“ Anfangsstück des nächsten Lichts verbinden muss. Beginnt man mit der Montage von hinten, muss man das vorherige Licht stets von der Wand abheben, um das nächste Stück verbinden zu können.

Wenn die Lichter aber einmal an der Wand montiert sind, solltet ihr die doppelseitigen Klebestreifen lieber nicht mit Gewalt von der Wand reißen. Denn der Putz geht mit. Erfreulicherweise sind die doppelseitigen Klebestreifen auch mit einem Klettverschluss versehen, aber auch dieser ist außerordentlich stark und kann teils den Klebestreifen von der Wand ziehen.

Govee hätte dies durch eine bessere Steckverbindung lösen können, denn der verbaute Drei-Pin-Konnektor wirkt nicht unbedingt solide. Sie wirken zwar nicht so, als könnten sie allzu leicht brechen, aber zweifellos auch nicht hochwertig. Beim Verbinden einzelner Lichter müsst ihr durchaus aufpassen, dass die richtig angeschlossen sind und somit Strom fließen kann. Ist ein LED-Modul nicht verbunden, leuchten auch die nachfolgenden Lichter nicht.

Ein magnetischer Mechanismus wäre eleganter und deutlich leichter zu verbinden. Dank der knappen Toleranzen reibt beim Verbinden zweier LED-Leisten Plastik an Plastik, was ein äußerst ungutes Geräusch erzeugt. Das Geräusch würde ich am ehesten als „Knochenbruch“ beschreiben. Dennoch: Ausgestattet mit Präzisionswerkzeugen wie einer Wasserwaage konnte ich das Govee Glide Wall Light innerhalb einer halben Stunde so hinter dem Sofa positionieren, wie mir das gefällt.

Govee Glide Wall Light: Einrichtung und App

Hat man das Wall Light einmal an der gewünschten Wand angebracht und sichergestellt, dass Strom fließt, muss man sich über einzelne Module und deren Verarbeitung keine Sorgen machen. Der nächste Schritt beinhaltet die Einrichtung per App.

Hierfür bietet Govee eine eigene App für iOS und Android an, welche sowohl etwas überfüllt wirkt an Features und gleichzeitig sind wichtige Funktionen unintuitiv oder unvollständig implementiert. Allein die Einrichtung ist mühselig, denn man muss aus den hunderten Govee- und mindestens drei verschiedenen Govee Glide-Produkten seine Lampe aus einer Liste heraussuchen, um diese anschließend zu verbinden. Eine automatische Detektion wäre fein. Hat man die Einrichtung beendet, lassen sich die Govee Glide Wall Lights per App, aber erfreulicherweise auch per Google Assistant und Amazon Alexa ansteuern. Dabei unterstützen die Sprachassistenten-Skills das Ändern der Helligkeit, Farbe und sogar der Szene.

In der App selbst könnt ihr aus zahlreichen, vordefinierten Szenen wählen, sogar einen Musikmodus einschalten, wobei die Lichter dann auf Klänge reagieren und es können auch eigene Szenen erstellt werden. Dies ist allerdings insbesondere mühsam, da ihr dafür jede einzelne LED manuell in der Farbe ändern müsst.

Dadurch, dass Govee aber sowohl das Alexa- als auch Google Assistant-Ökosystem gut unterstützt, kann man mehrheitlich auf die App verzichten. Ich persönlich verwende in 99 Prozent der Fälle Alexa zur Steuerung der Lichter.

Govee Glide Wall Light: Performance (Ambiente und Ausleuchtung)

Die zahlreichen Lichteffekte selbst bieten von statischen Farben bis hin zu schnell pulsierenden Mustern ein sehr abwechslungsreiches „Beleuchtungserlebnis“ für zuhause. Das ausgegebene Licht ist hell genug, um einen Raum allein auszuleuchten, kann allerdings auch zum angenehmen Nachtlicht gedimmt werden. Sie sind somit nicht nur dekorativ nützlich. Die LEDs in den Leuchtröhren liefern ein leicht blasseres Licht im Vergleich zu hochqualitativen Leuchtstreifen und die Röhrenenden sind bei statischer Beleuchtung klar sichtbar. Dennoch bieten sie auch im hellen Innenraum ordentlich Licht ab und die Farben sind genug kräftig, um selbst am Tag die Atmosphäre eines Raumes verändern zu können.

Fazit

Das Govee Glide Wall Light bietet für seinen Preis ein durchaus gutes Gesamtpaket. Es ist dekorativ, sodass es auch allein eine Wand schmücken kann und bietet gleichzeitig genügend Licht, um ganz allein die Atmosphäre eines Raumes zu verändern oder diesen sogar auszuleuchten. Im Vergleich zu anderen Lösungen ist die Govee Glide auch deutlich erschwinglicher, was eine Empfehlung nicht schwer macht.

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