Microsoft Edge: Optionale Features könnten Browser entmüllen

Microsoft Edge wird zahlreichen Funktionen ausgeliefert, welche den Browser einerseits zu einem wirklich nützlichen Tool, aber er wirkt andererseits auch durch ungenutzte Funktionen und die viele Werbung zweifellos auch überladen. Der Konzern testet im Canary-Ring eine Neuerung, welche dem überladenen Edge entmüllen könnte.

Microsoft Edge enthält nämlich in der neuesten Vorschauversion eine Möglichkeit in den Einstellungen, optionale Features für den Browser zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Diese optionalen Features würden ganz ähnlich funktionieren wie die gleichnamige Systemfunktion und Nutzern ermöglichen, ungewünschte Funktionen zu deaktivieren bzw. gar nicht erst herunterzuladen. Laut Microsoft soll Edge damit die schnellstmögliche Benutzererfahrung bieten, indem nämlich ungenutzte Funktionen gar nicht erst geladen werden.

Microsoft hat tatsächlich in den letzten Monaten seinen Edge-Browser um zahlreiche praktische Funktionen erweitert, diesen jedoch gleichzeitig mit einigen fragwürdigen Neuerungen aufgebläht. Die Coupon-Funktionen, die Werbung für BNPL-Dienste sowie die Integration der Seitenleiste samt Bing und Spielen gefiel vielen Nutzern nicht. Die Implementierung von optionalen Funktionen könnte langfristig eine deutliche Verbesserung bedeuten, wenn Nutzer nämlich in der Lage sind, unnötige oder ungewollte Funktionen einfach aus ihrem Browser zu verbannen.

Noch wird die Neuerung jedoch nur im Canary-Kanal getestet und ist zudem nicht für alle Nutzer der Vorschauversion verfügbar. Microsoft stellt die Neuerung als Teil des sogenannten Controlled Feature Rollouts bereit, sodass nur einige glückliche Insider die Funktion schon jetzt in ihrem Browser vorfinden. Die Funktion wird sich in den Einstellungen unter Optionale Features befinden und kann über den folgenden Link aufgerufen werden: edge://settings/optionalFeatures

Dynamics 365: Effiziente Marketing-und Verwaltungslösung von Microsoft

Digitales Marketing hat sich zu einem zentralen Aspekt für fast alle Branchen der Marktwirtschaft entwickelt. Dabei stechen vor allem die digitalen Marketingtools hervor, mit denen enorm viele Kunden erreicht werden können. Heute besitzen bereits in Deutschland knapp 90 % der Haushalte mindestens ein Smartphone. Das ist eine enorme Zahl, die in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird.

Es ist folglich nicht verwunderlich, dass auch die großen Software-Anbieter wie Microsoft immer wieder neue Anwendungen veröffentlichen, die dem Marketing auf unterschiedliche Weise nützlich sind. Dynamics 365 ist eine dieser Anwendungen, die wir uns jetzt etwas genauer ansehen werden.

Was kann Dynamics 365?

Ein sinnvolles Marketing- und Verwaltungstool muss einiges können, um bei der Konkurrenz mithalten zu können. Dynamics 365 erleichtert nicht nur das Online SMS Versenden, wenn eine Kampagne ansteht, sondern kann in komplexe Customer Journeys integriert werden, bei denen das SMS Marketing eine Facette ist.

Trigger können genau definiert werden, mit denen Leads erzeugt werden sollen. Hierbei können verschiedene Marketingmaßnahmen mit Dynamics 365 vernetzt werden, um die Erfolgsquoten zu ermitteln. Außerdem lassen sich die Kunden besser segmentieren, denn das System nutzt die Daten aus den Kundeninformationen, um zu jeder Marketingkampagne die richtigen Kunden zuzuordnen.

Mit Dynamics 365 können Unternehmen ebenfalls einfache oder komplexe Konzepte der Customer Journey erstellen. Das beinhaltet beispielsweise die Anmeldung zu einem Newsletter, E-Mail-Kampagnen und andere Aktionen. Die Mitarbeiter der Marketingabteilung können auch selbst vielschichtige Customer Journeys und Marketingpfade entwickeln, die individuell an die Kundengruppe und das Produkt angepasst werden.

Für die Auswertung hat Dynamics 365 ein interessantes Punktesystem, mit dem die Leads bewertet werden können. Auf diese Weise können schnell vielversprechende Leads herausgefiltert werden. Das spart viele Ressourcen, denn die Systeme und die Mitarbeiter können sich gezielt um die potenziellen Kunden kümmern, die eher Umsätze erzeugen werden.

All diese Daten werden in ansprechenden Diagrammen und Statistiken aufbereitet, sodass schnell die wirklich wichtigen Informationen erkennbar sind.

MS Dynamics 365 mehr als nur Marketingtool

Die Anwendung kann nicht nur für Marketingzwecke verwendet werden, sondern erlaubt durch die verschiedenen Schnittstellen auch eine intelligente Weise des Dokumentenmanagements. So kann MS Dynamics 365 beispielsweise als Schnittstelle für CRM- und ERP-Plattformen genutzt werden, die bei immer mehr Unternehmen in Verwendung sind.

Was sind moderne ERP-Systeme?

ERP ist die Abkürzung der englischen Begriffe Enterprise Resource Planning und beschreibt Softwaresysteme, die Prozesse des gesamten Unternehmens automatisieren und unterstützen. Diese Softwaresysteme finden in unterschiedlichen Bereichen Anwendung wie in der Fertigung, bei Lieferketten, Services, im Personalwesen oder bei Finanzen. Im Mittelpunkt steht immer die Verbesserung der Effizienz.

Was sind CRM-Systeme?

CRM-Systeme (Customer-Relationship-Management) konzentrieren sich im Gegensatz zu den ERP-Systemen viel stärker auf die Kundenbeziehung. Hier werden viele Daten gesammelt, die für die Neukundengewinnung wichtig sind und die bereits existierende Kundenbindungen vertiefen sollen. Auch hier wird auf verschiedene soziale Netzwerke und Plattformen zugegriffen, die mit  Dynamics 365 analysiert werden können.

Zugriff von überall aus

Alle Funktionen können sowohl stationär als auch mobil abgerufen werden. Egal, ob man sich im Büro befindet oder gerade auf Geschäftsreise ist, die Statistiken sind von überall aus mit dem Tablet, iPad oder Smartphone abrufbar. Dabei muss man sich nicht nur für einen Bereich entscheiden, sondern kann je nach Bedarf weitere Anwendungen und Schnittstellen hinzuschalten. So kann die Lead-Analyse mit dem Salesbereich und den Marketingtools vernetzt werden.

Moderne Software für fast alle Bereiche

Moderne komplexe Softwaresysteme sind heute aus dem Unternehmertum nicht mehr wegzudenken. Automatisierungen und detaillierte Analysen bilden das Basismaterial, um Werbekampagnen aufzubauen und die Unternehmensplanung zu optimieren. Mit MS Dynamics 365 von Microsoft gibt es eine interessante Lösung auf dem Markt, die viele verschiedene Aspekte eines Unternehmens miteinander verbinden kann: von der Bewertung von Leads, Erstellung komplexer Customer Journeys bis hin zu Verwaltungsbereichen eines Unternehmens kann alles gemanagt werden.

Bericht: Microsoft will Teams von Office entkoppeln, um kartellrechtl. Untersuchung zu entgehen

Laut einem Bericht der Financial Times will Microsoft die Bündelung von Office und Microsoft Teams aufheben, um eine kartellrechtliche Untersuchung durch die Wettbewerbshüter der Europäischen Union zu vermeiden.

Konkurrent Slack hatte bereits 2020 eine Beschwerde über Microsoft eingereicht, worin man die Bündelung von Microsoft Teams mit der Office-Suite kritisiert hatte. Dies würde Microsoft einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber Slack verschaffen. Unternehmenskunden, die nämlich Microsoft Office installieren, bekommt damit auch automatisch Microsoft Teams auf den PC.

Nun sei Microsoft laut dem Bericht bereits im Gespräch mit den Wettbewerbsbehörden der EU, um eine Lösung zu finden und einer Untersuchung zu entgehen. Unklar ist allerdings, ob diese Maßnahme allein genug sein wird, um die EU sowie die Konkurrenz zufriedenzustellen. Microsoft könnte Teams auch schon beim Kauf von Office entkoppeln, sodass ein Office-Abonnement ohne das Kommunikationstool in der EU angeboten werden könnte.

Schon in der Vergangenheit hatte Microsoft eine solche Lösung versucht, in Form der N-Versionen von Windows, welche ohne den Windows Mediaplayer ausgeliefert wurden. Die N-Varianten vergangener Systemversionen waren allerdings nicht wirklich erfolgreich oder beliebt bei Kunden, sodass es unter Umständen diesmal schwieriger werden könnte, einen Deal mit der EU zu finden.

Video: Erster Blick auf Microsoft Loop


Quelle: FT (Paywall)

Windows 11: Taskleisten-Labels kommen bald wieder zurück

Microsoft hat mit Windows 11 zahlreiche Funktionen der Taskleiste vergangener Windows-Versionen nicht neu implementiert. Hierzu zählt beispielsweise die Option zum Entgruppieren von Taskleisten-Icons sowie die Taskleisten-Labels, welche sich viele Nutzer zurückwünschen.

Microsoft scheint nun daran zu arbeiten, weitere Funktionen für die Taskleiste wieder zu implementieren. Sowohl die Taskleisten-Labels als auch das Entgruppieren wird momentan intern getestet, wie Twitter-Nutzer Albacore durch Untersuchung versteckter Features herausfinden konnte. Noch gibt es jedoch dafür keine Option in den Einstellungen und der Konzern hat diese Funktionen bislang auch nicht offiziell angekündigt. Wir rechnen allerdings damit, dass beide Features in kommenden Insider-Releases enthalten sein werden.

Windows 11 wurde ohne zahlreiche nützliche Funktionen der Taskleiste veröffentlicht, welche Windows 10 noch unterstützt hatten. Der Systemtray wurde bereits überarbeitet, das Kontextmenü in der Taskleiste wurde um den Task Manager erweitert und auch die Suchbox wurde wieder implementiert. Microsoft arbeitet also langsam daran, diese fehlenden Funktionen wieder einzubauen. Die Taskleisten-Labels werden der nächste Schritt dieser Entwicklung sein.

Dennoch fehlen weiterhin wichtige Funktionen, die Windows 10 noch unterstützt hatte: Dazu zählt die Möglichkeit, die Größe der Taskleiste zu ändern, Icons zu verkleinern sowie die Taskleiste an einen anderen Bildschirmrand zu verschieben. Die Taskleiste soll das Verschieben zwar bereits unterstützen, allerdings nicht das neue Startmenü. Hier wird es somit einiges an Entwicklungsarbeit für Microsoft geben.

In der Zwischenzeit haben Nutzer allerdings schon Möglichkeiten gefunden, einige dieser Features in Windows 11 hinzuzufügen. Wir haben in einem Video bereits ein Tool vorgestellt, mit dem die Entgruppierung sowie auch die Labels wieder hinzuzufügen.

Fehlen euch weiterhin die Funktionen der alten Taskleiste in Windows 11?


Quelle: Twitter

Windows 11 könnte inhaltsadaptive Helligkeitssteuerung bekommen

Mit Windows 11 Build 25346 hat Microsoft einige kleinere Neuerungen für Windows Insider im Canary-Channel ausgerollt. Diese umfassen einige kleinere Designverbesserungen sowie mit der inhaltsadaptiven Helligkeitssteuerung eine neue Funktion für Laptops und 2-in-1-Geräte.

Die inhaltsadaptive Helligkeitssteuerung oder Content Adaptive Brightness Control (CABC) ist seit 2021 ein Teil von Windows 11. Dabei wird die Bildschirmhelligkeit basierend auf den Inhalten am Display optimiert. So kann das System durch eine automatische Regelung der Helligkeit beispielsweise den Übergang zwischen einer dunklen und einer sehr hellen Szene für die Augen des PC-Benutzers etwas angenehmer gestalten.

Mit Build 25346 bringt Microsoft diese Funktion vom PC auch auf Laptops und 2-in-1 Geräte. Mit der Neuerung verspricht sich Microsoft auch eine höhere Effizienz von den Geräten, indem durch eine adaptive Verringerung der Helligkeit der Stromverbrauch reduziert wird. Einen dramatischen Unterschied dürften Nutzer allerdings in Sachen Akkulaufzeit nicht bemerken.

Die Funktion kann in den Einstellungen unter System > Display > Helligkeit verwaltet werden. Es besteht die Option, das Feature komplett zu deaktivieren, es immer zu aktivieren oder es nur während des Akkubetriebs zu benutzen. Windows Insider bittet Microsoft allerdings, das Feature immer aktiviert zu lassen und Feedback zu geben zur visuellen Qualität bei Nutzung von CABC.

Video: Windows 11 bekommt native AirPods-Unterstützung

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