Google Play: Entwickler werden ebenfalls 85 Prozent von Abo-Einnahmen erhalten

Google Play Store Artikel LogoApple hat gestern neue Konditionen für den App Store verkündet. Das ABo-Modell wird auf alle App-Kategorien ausgeweitet, außerdem gibt es mehr Geld für die Entwickler, wenn sich Nutzer länger als 12 Monate an ein Abo binden, aus der 70/30 Aufteilung wird dann eine 85/15 Aufteilung der Einnahmen. Google plant nun ebenfalls, die Auszahlungen an Entwickler anzupassen, wie recode berichtet. Allerdings könnte es für Entwickler interessanter sein, denn Google wird die vorteilhaftere Aufteilung direkt ab dem ersten Monat ausschütten, Entwickler bekommen also von Tag 1 85 Prozent der Abo-Einnahmen.

Während die Änderungen bei Apple bereits ab dem 13. Juni in Kraft treten, ist es unbekannt, wann Google die neue Vergütungsmethode anwenden wird. Damit getestet haben offenbar beide Unternehmen schon, der breiten Verfügbarkeit sollte also nicht viel im Weg stehen. Dem Kunden kann es in Sachen Aufteilung egal sein, die Apps/Abos werden durch den höheren Entwickler-Anteil auch nicht (noch) günstiger werden, interessant wird für den Kunden allerdings, wie Entwickler in den „neuen“ Kategorien mit dem Abo-Modell umgehen werden.

 

SteelSeries Rival 700: Maus macht Mückschen

Ich warte schon lange auf die Neuerfindung von Maus und Tastatur – und nur so viel vorweg: Ich glaube nicht, dass die Steel Series Rival 700 auch nur einen ganzen Schritt in Richtung neugeht. Aber trotzdem interessant: Sie hat einen kleinen OLED-Bildschirm an der Seite und einen Vibrationsmotor für haptische Rückmeldungen.

Der Bildschirm zeigt Gaming-Stats an, ein Team-Logo und aktuelle Status-Daten, um auch ohne Software genaue Einstellungen etwa an der Abtast-Feinheit oder der Mauszeiger-Beschleunigung vornehmen kann. Aus Langeweile kann man es auch mit einem Gif bespielen.

Der Vibrationsmotor soll wiederum eine zusätzliche Signalquelle sein und sich zum Beispiel melden, wenn ein Fähigkeiten-Cooldown erreicht ist, also zum Beispiel eine Einheit in einem Strategie-Spiel gebaut oder neu eingesetzt werden kann. Das Mausrad und das Firmenlogo können außerdem in vielen Farben leuchten. Und natürlich ist das Namensschild mit einem Materialdrucker selbst gestaltbar.

DESIGN
Material: Matte Top Cover
Ergonomic, Right-Handed
Grip Style: Palm, Claw, and Fingertip
Number of Buttons: 7
SteelSeries Switches: Rated for 30 Million Clicks
Reinforced Left and Right Clicks
Weight: 135g, 0.3lbs
Height: 124.85mm, 4.92in
Width: 68.46mm, 2.70 in
Depth: 41.97mm, 1.65in
Short cable length (non-braided): 1m, 3.28 ft
Long cable length (braided): 2m, 6.5 ft

SENSOR
Sensor Name: PixArt PMW3360
Sensor Type: Optical
CPI: 100 to 16,000
IPS: 300
Acceleration: 50g
Polling Rate: 1 ms (1000 Hz)
Zero Hardware Acceleration
Tracking Accuracy: 1:1

CUSTOMIZATION OPTIONS
Gamesense Support
OLED Display Customization
Tactile Alert Customization
SteelSeries Engine Support: SSE3
Multiple CPI Options
Programmable Buttons
Onboard Profile Storage
Acceleration Customization
Deceleration Customization
Color Options: 16.8 Million
Printable 3-D Nameplate / Download 3D Files

BOX CONTENT
Rival 700
Braided Long Cable
Soft PVC Short Cable
Quick Start Guide

Netflix kündigt Datensparmodus für mobile Apps an

Der moderne Medienkonsum via Streaming und mobile Pseudo-Daten-Flatrates, eine Kombination, die nicht sehr gut funktioniert. Ein Problem nicht nur für den Nutzer, sondern auch für den Anbieter des Dienstes, der so durch magere Inklusiv-Volumina eventuell weniger genutzt wird. Netflix kennt dieses Problem und geht dieses global an. 600 KB/s fallen bei einem Netflix-Stream über mobile Apps maximal an. Netflix ist der Meinung, so einen guten Kompromiss zwischen der Qualität des Streams und der benötigten Datenübertragung gefunden zu haben. Zumindest bis jetzt, denn Netflix möchte auch diejenigen zufriedenstellen, denen der mobile Datenverbrauch egal sein kann.

Netflix_Logo_Banner

Während Netflix nicht erwähnt, wann die neue Funktion – das Einstellen der Qualität eines Streams – kommen wird, man möchte aber noch vor dem Start weitere Details dazu bekanntgeben, heute und morgen sollte man also nicht damit rechnen. Die neuen Einstellungen sollen dann erlauben, dass man den Stream entsprechend seines eigenen Datentarifs und der gewünschten Qualität optimieren kann. Anstatt den von Netflix gewählten Kompromiss zu schlucken, wird man sich also eigenen Kompromiss zusammenstellen können.

Nutzt Ihr Videostreaming über das mobile Netz oder bevorzugt Ihr den vorherigen Download für die Offline-Nutzung? Die in Deutschland üblichen Datentarife laden ja nicht gerade zum Binge-Watching der neuesten Lieblingsserie ein.

Hands-On | Lenovo Yoga Tab 3 Pro im Test: Edles 10-Zoll-Tablet mit integriertem 70-Zoll-Projektor

 Hands-On | Test des Yoga Tab 3 Pro von Lenovo

Hands on: Das Yoga Tab 3 Pro von Lenovo hat ein handliches 10 Zoll Display und der eingebaute Projektor schafft jetzt eine größere Projektionsfläche von 70 Zoll. Ideal fürs Heimkino unterwegs. Wir haben das Gerät ausführlich getestet.

Das Yoga Tab 3 Pro ist in einem edlen Metallgehäuse verpackt. An der Verarbeitung gibt es keine Beanstandungen, das Tablet wirkt sehr hochwertig. An der Rückseite befindet sich ein ausklappbarer Standfuß, mit dem sich das 665 Gramm schwere Tablet zum Filme gucken wie ein Monitor hinstellen lässt – aber auch liegend, leicht angewinkelt, fürs komfortable Tippen von Texten. Der Clou: Dank einer Öffnung im Standfuß lässt sich das Gerät auch einfach an die Wand hängen. Und: Das neue Modell hat den Projektor so integriert, dass sich das Tablet gut aufstellen und bedienen lässt. Dabei ist der Projektor um 180 Grad drehbar. Besser geht’s kaum.

 Hands-On | Test des Yoga Tab 3 Pro von Lenovo

Gutes Display
Der Bildschirm mit dem handlichen 10,1-Zoll-Format hat eine Auflösung von 2560×1600 Pixel, die Bildpunkte liegen wegen des kleineren Displays auch noch viel enger beieinander. Vorteil: So zeigt das Yoga Tab 3 Pro Videos und Bilder mit höherer Schärfe. Insgesamt bot der Bildschirm eine hohe Helligkeit, Farben stellte er satt und brillant dar.

Die Helligkeit ist mit 299 cd/m² ebenfalls in Ordnung. Auf der Rückseite arbeitet eine 13 Megapixel-Kamera, für Selfies und Videotelefonie ist vorne eine 5-Megapixel-Kamera verbaut.

Netflix ist integriert
Das Yoga Tab 3 Pro ist beispielsweise perfekt für Videos geeignet. Es gibt eine spezielle Zusammenarbeit mit Netflix, um personifizierte Empfehlungen und Inhalte direkt auf den Startbildschirm zu bringen. Und wem das 10,1 Zoll große Display zu klein erscheint, kann Bildinhalte wie Webseiten, Fotos und Filme auch großflächig an die Wand projizieren. Dazu hat das Yoga Tab 3 Pro den eingebauten Pico-Beamer. Der befindet sich in einem separaten Scharnier. Die Beamer-Linse lässt sich so um 180 Grad drehen – komfortabel für die Positionierung des Bilds. Allerdings sollte der Raum dunkel sein, denn die maximale Helligkeit des Beamer ist vergleichsweise gering.

 Hands-On | Test des Yoga Tab 3 Pro von Lenovo
Dank eingebautem Beamer lassen sich Videos mit dem Lenovo Yoga Tablet 3 Pro bequem an die Wand projizieren.

Power

Im Yoga Tab 3 Pro werkelt der Atom Z5800 – der hat vier Kerne die bei Bedarf mit maximal 2,2 Gigahertz arbeiten und auf einem mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen können. Der Flashspeicher beträgt 32 Gigabyte und kann über microSD-Karten um bis zu 128 Gigabyte erweitert werden. Alle wichtigen und aktuellen Funkstandards sind an Bord: Neben ac-WLAN und Bluetooth 4.0 gibt es optional auch ein LTE-Modem. Die Bedienung ist durchweg flüssig, als Betriebssystems fungiert Android 5.1. Für Apps, Fotos oder Videos stehen rund 25 Gigabyte (freier) Speicher zur Verfügung. Das Tablet ist mit einem 10.200-Milliampere-Akku ausgestattet, der locker bis zu 18 Stunden durchhält.

Klang
Für einen guten Klang gibt es eine JBL Soundbar mit vier Lautsprechern auf der Displayseite und Unterstützung für Dolby Atmos Surround Sound. Das 10,1-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln, so dass sich die Pixeldichte erheblich im Vergleich zum Vorgängermodell erhöht hat. Das hatte eine ähnlich hohe Auflösung, aber auf eine Displaydiagonale von 13,3 Zoll verteilt.

 Hands-On | Test des Yoga Tab 3 Pro von Lenovo

Ausstattung
Auch an der Rückseite befindet sich eine 13-Megapixel-Kamera, die im Test ganz ordentliche Fotos und Videos anfertigte. Die Frontkamera (4,9 Megapixel) für den Einsatz in Videotelefonaten oder als Selfie-Linse befindet sich im oberen Displayrand. Schade: Den im Vorgänger verbauten Subwoofer hat Lenovo beim Yoga Tab 3 Pro weggelassen. Dafür gibt es nun vier Lautsprecher von JBL an der Gerätefront, die einen für Tablet-Verhältnisse ganz guten Klang boten. Klasse: Ins Netz geht es zu Hause nach schnellem WLAN-ac-Standard, fürs mobile Surfen gibt es gegen Aufpreis von ca. 100 Euro eine LTE-Version des Yoga Tab 3 Pro. Und GPS für den Einsatz als Navigationsgerät ist genauso Serie wie Bluetooth für entsprechende drahtlose Lautsprecher.

Spritzwassergeschütztes Gehäuse
Gut ist auch das spritzwassergeschütztes Gehäuse, es ist aber keinesfalls wasserdicht. Das bedeutet, das Tablet nimmt keinen Schaden, wenn etwa im Bad mal Wasserspritzer auf das Tablet kommen. Das Tablet hat mit Android 5.1 alias Lollipop auf den Markt kommen und wieder eine von Lenovo angepasste Oberfläche erhalten. Die Multi-Windows-Funktionen werden wieder vorhanden sein, um mehrere Apps nebeneinander anzuordnen.

 Hands-On | Test des Yoga Tab 3 Pro von Lenovo

Fazit
Lenovos Yoga Tab 3 Pro mit einem brillanten Display zeichnet sich durch innovative wie nützliche Details aus. Der eingebaute Pico-Beamer ist ein sinnvolles Extra, der klappbare Standfuß erleichtert das Tippen von Texten oder sorgt fürs bequeme Anschauen von Spielfilmen. Garniert hat Lenovo das, zugegeben recht schwere, Tablet mit einem brillanten Display. Zudem sorgt Intels neuer Prozessor für genug Tempo und die Ausstattung reicht vollkommen aus. Preis: ca. 500 Euro, für die LTE-Version fallen 600 Euro an

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