Google Cast: Update bringt u.a. bei Sony und B&O Play Multiroom

chromecast google cast artikel logoEs ist nicht nur eine Bequemlichkeits-, Geld- oder eine Anspruchsfrage, welche Lautsprecher man verwendet. Doch heute wollen diese möglichst auch mobil genutzt werden. Mittlerweile gibt es da zahlreiche Möglichkeiten. AirPlay-Lösungen, Teufel Raumfeld, Sonos, Bluetooth-Lautsprecher, Raspberry Pi-Lösungen oder auch Lautsprecher, die auf das Google Cast-Protokoll setzen. Initial war es für viele der Lautsprecher nicht möglich, in Gruppen zusammengefasst zu werden. Stattdessen konnten sie direkt nur einzeln angesprochen werden. Google versprach zur Google I/O 2016 Abhilfe und teilte mit, dass Hersteller bald die Möglichkeit haben, den Multiroom-Support auszurollen. So meldete sich jüngst beispielsweise B&O Play, die der Beoplay A6 und der Beoplay A9 diese Funktion über ein Update zukommen lassen.

Statement des Herstellers

„Entscheidend für den Erfolg von B&O PLAY ist die Möglichkeit, Musik ohne Unterbrechung abzuspielen. Mit Google Cast genießen Kunden Musik direkt aus der Cloud anstatt die Titel über ihr Mobiltelefon abzurufen. Das ermöglicht eine Premium Hörqualität und stellt sicher, dass eingehende Anrufe oder Textnachrichten die Musik nicht unterbrechen. Wir glauben, dass es immer wichtiger wird, Streaming-Technologie frei zu wählen. Deswegen sind wir stolz, dass unsere Lautsprecher nun Google Cast Multiroom unterstützen“, sagt Henrik Taudorf Lorensen, Senior Vice President von B&O PLAY.

Auch diverse Lautsprecher von Sony mit Google Cast erhalten gerade ihr Update, wie uns Leser berichten – darunter unter anderem die Sony Wireless Lautsprecher X 99 und HT ST9. Nach diesem Update ist es auch hier möglich, Chromecast in Gruppen zu nutzen.

Solltet ihr Cast-fähige Lautsprecher euer Eigen nennen, dann schaut vielleicht einmal nach, vielleicht wartet das ersehnte Multiroom-Update ja bereits.

Hewlett-Packard macht blau: Neue HP Cloud Stream Notebooks

HP Cloud Stream Notebooks

Cloud-basierte Laptops haben sich die kommenden Jahre kaum durchsetzen können – auch Web-Gigant Google konnte daran mit den ambitionierten und hochgehypten Chromebooks nicht viel ändern. Der Tech-Dino HP setzt dennoch mehr und mehr auf die Cloud und hat jüngst eine überarbeitete Stream-Serie mit drei neuen Mini-Laptops für die Cloud angekündigt.

Diese zeichnet sich durch ein leichteres und schlankeres Design sowie eine große Auswahlmöglichkeit an Farben aus – insbesondere Blau-Töne scheinen sehr angesagt.

HP setzt auf Laptops für die Cloud

Bei den drei neuen Rechnern handelt es sich im Detail um ein 11-Zoll-Laptop, ein 11-Zoll-Laptop mit Touchscreen und ein 14 Zoll großes Modell. Beim HP Stream 11×360 lässt sich zudem das Display um 360 Grad nach hinten klappen, so dass es dann im Tablet-Modus verwendet werden kann. Wie von derartigen Convertibles her bekannt, lässt es sich aber auch im „Zelt-Modus“ aufstellen.

Cloud-Laptops sind in erster Linie für die Nutzung mit dem Browser ausgelegt.

Mehr Details zur neuen Generation der HP-Mobilrechner, die laut Hersteller eine hohe Funktionsvielfalt samt Cloud-Speicherplatz zu einem geringen Preis bieten sollen, gibt’s  im HP Newsroom Blog unter hp.com/en/hp-news/blog/mobile-computing/cloud-computing-experience.html.

Die neue Stream-Serie wird voraussichtlich ab Ende September verfügbar sein. Preise sind leider noch nicht bekannt.

+ Link: store.hp.com/Germany

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HTC Desire 10 Lifestyle und Pro kommen

HTC hat aktuell immer noch zu knabbern: Der Hersteller aus Taiwan ist vom schärfsten Konkurrenten Samsungs innerhalb der letzten Jahre zu einem Anbieter geworden, dessen Flaggschiffe nur noch mit einem flüchtigen Blick zur Kenntnis genommen werden. Sein Heil sucht HTC deswegen immer stärker in der Einstiegs- und Mittelklasse, wo sich auch die beiden Smartphones HTC Desire 10 Lifestyle und Desire 10 Pro platzieren. Während es vom Pro-Modell bereits zwei Bilder des weißen und schwarzen Modells gibt, kursieren dafür nur zum Desire 10 Lifestyle bereits die technischen Daten.

Auf den Artikelbildern seht ihr also das HTC Desire 10 Pro: Zu diesem Smartphone wissen wir ansonsten aber leider noch gar nichts, außer, dass es im September erscheinen soll. In die große, weite Welt des Internets hat die Bilder der Leak-Maestro Evan Blass losgelassen.

htc desire 10 pro weiss

Zum HTC Desire 10 Lifestyle ist bekannt, dass es ebenfalls in verschiedenen Farben erscheinen soll und offenbar eine matte Oberfläche nutzt. Als Betriebssystem wird Android 6.0, natürlich mit HTCs Überzug Sense, fungieren. Zu den weiteren Eckdaten zählen ein Display mit 5,5 Zoll Diagonale und leider nur 1.280 x 720 Bildpunkten, ein noch nicht genauer benannter Qualcomm Snapdragon mit vier Kernen und entweder 2 GByte RAM plus 16 GByte Speicherplatz oder 3 GByte RAM und 32 GByte Speicherplatz.

htc desire 10 pro

Zudem sollen eine Hauptkamera mit 13 und eine Frontkamera mit 5 Megapixeln an Bord sein. HTC wird zudem wieder auf seine Boomsound-Lautsprecher als „Hi-Fi Edition“ setzen und 24-bit-Audio unterstützen. Diesen Punkt will HTC wohl auch fürs Marketing ausreizen und legt daher besonders hochwertige Kopfhörer bei. Hier kann man sagen, was man will: Ich habe selbst bereits einige Smartphones von HTC getestet und von den Lautsprechern war ich bisher wirklich immer sehr angetan.

Auch das HTC Desire 10 Lifestyle soll Ende September erscheinen. Genau wie beim Desire 10 Pro sind jedoch Preis, genaues Veröffentlichungsdatum und auch die mögliche Verfügbarkeit für Deutschland noch offen. Vom Preis dürfte im Wesentlichen abhängen, ob die beiden Smartphones interessant sind. Bedauerlich ist in jedem Fall, dass bei einer Diagonale von 5,5 Zoll nicht auf 1080p gesetzt wird. Sollte der Preis dies aber widerspiegeln, könnten die Geräte durchaus dennoch ihre Käufer finden. Vielleicht legt genau in jenem Punkt ja auch das HTC Desire 10 Pro gegenüber dem Desire 10 Lifestyle nach.

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Outbank ab Sommer kostenlos für alle mit weniger als 10 Bankzugängen

outbankIconOutbank hat bereits einige Versionen hinter sich gebracht und auch mehrere Finanzierungsmodelle ausprobiert. Aktueller Stand ist ein Abo-Modell, das nach der Umstellung von der Einmalzahlung logischerweise nicht nur Lob erntete. Mit dem neuen Outbank wird sich das erneut ändern, alle Nutzer werden automatisch alle Funktionen kostenlos erhalten, wenn sie denn bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wie man einem Tweet von Outbank entnehmen kann, wird Outbank künftig nur dann kosten, wenn man mehr als 10 Bankzugänge nutzt. Das dürfte bei vielen Privatnutzern dicke ausreichen, um Outbank kostenlos zu verwenden.

Gleichzeitig braucht man aber auch keine Angst haben, dass man nun mit Daten bezahlt oder mit Werbung konfrontiert wird, denn Outbank möchte das Ganze eben über jene Nutzer finanzieren, die mehr als 10 Bankzugänge haben. Diese werden dann auch weiterhin über ein Abo-Modell zur Kasse gebeten, die Zahlung erfolgt jährlich, wie hoch diese ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Der Pro-Account wird künftig an die Outbank-ID gekoppelt sein, sich somit plattformübergreifend nutzen lassen, auch unter Android. Wie es um eine Windows-Version bestellt ist, lässt Outbank offen, die Konzentration liegt auf iOS, OS X und Android. Alle bisherigen Nutzer erhalten einen lebenslangen Pro-Account, wobei dieser für viele eh hinfällig sein dürfte.

Im Sommer soll das neue Outbank dann verfügbar sein, allzu lange sollte es also nicht mehr dauern, die Mac-Beta wird es noch im zweiten Quartal geben. Man kann hoffentlich davon ausgehen, dass Outbank sich hier nicht verkalkuliert. Mir persönlich scheint die 10 Konten-Grenze etwas hoch gegriffen, auf der anderen Seite wird Outbank aber seine Kunden wohl besser kennen als ich und sich auch darüber Gedanken gemacht haben. Das bestätigte uns auch Outbank, vor allem auf Geschäftskunden habe man es mit dieser Grenze abgesehen. Dem Nutzer, der Outbank für das private Banking nutzt, dürfte das neue Modell gefallen, fallen für ihn so schließlich keine Kosten mehr an, ohne dass er auf Funktionen verzichten muss.

Tstand: die ultimative Halterung für Tablets

Tablets sind ja praktische Displays, nicht nur für den Medienkonsum. Das Surface von Microsoft ist fein raus mit dem integrierten Ständer: So kann man es auch problemlos auf dem Schreibtisch nutzen. Für alle anderen Modelle und für diejenigen, die keine Hülle nutzen wollen, soll der Tstand Abhilfe beim Aufstellen bringen. Das gilt für den Arbeitsplatz genauso wie für die Couch oder das Bett. Wie es funktioniert, seht ihr deutlich im Bild. Drei tage vor Ende des Kickstarter-Projekts ist die anvisierte Finanzierung von lediglich 10.000 US-Dollar bei weitem übertroffen. Schon im Dezember soll geliefert werden.
Ob das nun die Lösung für ein Problem ist, sei dahingestellt. Der Ansatz jedoch ist interessant. Zumal Tstand kompatibel ist mit Tablets von 7″ bis 13″. So könnte man also auch Apples Pro-Klopper Sofa-kompatibel machen. Die Frage ist halt, wie bequem der Alu-Fuß auf der Brust wirklich ist.

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