Akamai: Verfügbarkeit, Sicherheit und Performance hängen untrennbar miteinander zusammen

Im Interview für den E-Commerce-Blog: Jürgen Metko, Regional Vice President Central Europe bei Akamai in Garching bei München, ein Anbieter von CDN-Services (Content-Delivery-Network) sowie Cloud-basierten Security-Lösungen über Verfügbarkeit, Sicherheit und Performance von Online-Inhalte und Business-Applikationen.

  1. Guten Tag Herr Metko. Würden Sie sich kurz einmal unseren Lesern vorstellen?

Jürgen Metko: Ich bin seit mehr als zehn Jahren bei Akamai und als Regional Vice President Central Europe für den Vertrieb des Unternehmens in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Davor war ich als Regional Sales Manager in den Bereichen Enterprise Solution Sales und Digital Media tätig.

  1. Können Sie kurz schildern, was Akamai macht?

Jürgen Metko: Akamai ist der führende Anbieter von CDN-Services (Content-Delivery-Network) sowie Cloud-basierten Security-Lösungen. Wir helfen Unternehmen dabei, Online-Inhalte und Business-Applikationen sicher und performant über das Internet auszuliefern. Das Portfolio umfasst innovative Lösungen für Web und Mobile Performance, Cloud Security sowie Live- und On-Demand-Video-Streaming, mit denen Unternehmen die „User Experience“ von Webseiten, Web-Applikationen und Unterhaltungsangeboten optimieren können. Über die global verteilte Serverinfrastruktur der Akamai Intelligent Platform läuft täglich bis zu 30 Prozent des weltweiten Web Traffics.

  1. Welche Vorteile ergeben sich durch die Verbesserung der Performance für Betreiber von E-Commerce-Systemen?

Jürgen Metko: Der Zugang zu hochverfügbaren und performanten Websites spielt eine entscheidende Rolle, damit aus Interessenten zufriedene Online-Käufer werden. Die Performance und Verfügbarkeit eines Online-Shops hat einen direkten Einfluss auf die Abbruch- und die Konversionsraten – beide beeinflussen den Online-Umsatz eines Unternehmens enorm. Besucher eines Online-Shops erwarten unabhängig von verwendeten Browsern oder Endgeräten eine hohe Performance sowie eine intuitive Benutzerführung. Performance, Verfügbarkeit und natürlich auch die Datensicherheit zählen daher zu den wichtigsten Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Erfolg beim E-Commerce.

Die Performance und Verfügbarkeit eines Online-Shops hat einen direkten Einfluss auf die Abbruch- und die Konversionsraten

  1. Welche Herausforderungen ergeben sich bezüglich der Performance von Online-Shops bei der Nutzung durch die unterschiedlichsten Endgeräte?

Jürgen Metko: Online-Käufer erwarten auf allen Endgeräten – egal ob PC, Tablet oder Smartphone – eine identische und reibungslose Performance und das Ganze unabhängig vom aktuellen Standort. Das bedarf zum einen leistungsstarker Breitbandverbindungen aus dem Festnetz, dem Mobilnetz sowie den drahtlosen Netzen und zum anderen muss die Performance einer Website selbst überwacht, gesteuert und optimiert werden. Dabei gibt es zwei Ansatzpunkte: Erstens können die Webentwickler auf der Serverseite die Datenbankaufrufe und die Generierung der HTML-Seite optimieren. Damit lässt sich aber nur ein geringer Teil der Ladezeit beeinflussen. Der zweite Bereich, nämlich die Anlieferung der Daten und Bilder an den Endgeräten, bietet weit mehr Optimierungsmöglichkeiten.

Käufer erwarten auf allen Endgeräten eine identische und reibungslose Performance

  1. Spielt Performance-Optimierung in Zeiten der Internationalisierung eine besondere Rolle?

Jürgen Metko: Verfügbarkeit, Sicherheit und Performance sind drei Anforderungen, die untrennbar miteinander zusammenhängen. Das gilt unabhängig davon, ob ein Online-Shop nur in einem oder in mehreren Ländern tätig ist. Gerade bei der Internationalisierung zeigen sich die Vorteile eines Content-Delivery-Network (CDN)-Services. Akamai betreibt weltweit ein dezentrales Netzwerk von mehr als 200.000 Servern. Damit kann der Content von Online-Shops an mehreren geografisch verteilten Orten vorgehalten werden. Beim Abruf der Artikeldaten sorgt die Akamai Intelligent Platform automatisch für eine schnelle Bereitstellung vom nächstgelegenen Speicherort.

Verfügbarkeit, Sicherheit und Performance sind drei Anforderungen, die untrennbar miteinander zusammenhängen

  1. Welche Möglichkeiten gibt es, um die Performance eines Online-Shops zu verbessern? Wie kann Akamai Unternehmen helfen, eine bessere Performance zu erreichen?

Jürgen Metko: Eine herausragende Rolle spielt die Optimierung der, wie wir das nennen, situativen Performance. Das heißt, abhängig von den gerade eingesetzten stationären und mobilen Endgeräten und dem Internetzugang setzt Akamai Techniken ein, um die Bereitstellung der Webinhalte für jede einzelne Nutzersituation und deren aktuelle Bedingungen zu optimieren. Möglichkeiten, um die Geschwindigkeit beim Laden von Webseiten zu steigern, bieten sich beispielsweise bei der dynamischen Änderung der Bildqualität. So werden zum Beispiel bei geringer verfügbarer Bandbreite die Bilder vor der Auslieferung „on-demand“ Speicher-technisch reduziert. Als sehr nützlich erweisen sich dabei spezielle Akamai-Funktionen, um Bilder situationsabhängig in der Cloud anzupassen, etwa durch Änderung der Bildgröße, Anpassung der Qualität und des Output-Formats oder durch Beschneiden.

Möglichkeiten, die Geschwindigkeit von Webseiten zu steigern, bieten z.b. bei der dynamischen Änderung der Bildqualität.

  1. Deutsche Unternehmen sind ja nicht gerade bekannt für das Vertrauen in Cloud-basierte Anwendungen. Was können Sie zum Thema Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud sagen?

Jürgen Metko: Wir haben es hier zum Teil mit einer paradoxen Situation zu tun. Auf der einen Seite boomt der Onlinehandel. Die deutschen Konsumenten sind online-affin. Auf der anderen Seite bilden Sicherheitsbedenken nach wie vor die größten Hindernisse für die Nutzung von Cloud-Services. Das heißt, in ihrer Rolle als Konsumenten haben die Deutschen ein größeres Vertrauen in die Cloud als in ihrer Rolle als Entscheider in einem Unternehmen. Eine Erklärung dafür ist die massive Zunahme von Cyber-Attacken. Von daher ist es zunächst einmal verständlich, warum Unternehmen zögern, vor allem geschäftskritische Applikationen in die Cloud zu verlagern. Hier hat aber langsam ein Umdenken eingesetzt.

Mit Cloud-basierten Services, die den Schutz und die Verfügbarkeit von Applikationen in der Cloud schaffen, können Unternehmen heute einen Ansatz verfolgen, der die herkömmlichen internen Security-Lösungen erweitert. Ein wirksamer Schutz setzt dort an, wo die Gefahren entstehen: in der Cloud. Online-Shops sollten daher auf vielschichtige Cloud-Security-Lösungen setzen, um Infrastruktur, Web-Applikationen sowie die Produkt- und kundendaten effizient zu schützen und die Verfügbarkeit ihrer Webseiten sicherzustellen.

Mit Cloud-basierten Services können Unternehmen einen Ansatz verfolgen, der die herkömmlichen internen Security-Lösungen erweitert.

Wie Sie mit Multivarianten-Tests Ihre Conversion-Rate erhöhen

Wie kann ich meine Conversions-Rate erhöhen? Diese Frage stellt sich ein Shopbetreiber häufig. Man stellt gute Online-Marketing-Strategien auf, packt Zeit und Geld in SEO, Platzierungen in Shop-Portalen. Das gewünschte Ergebnis ist da, der Shop ist gut besucht. Aber dann kommt der Dämpfer, denn nicht jeder Besucher wird ein Kunde. Mit dem Multivarianten-Test hat man eine Methode die Webseite zu optimieren. Dabei sollte eine möglichst benutzerfreundliche Version der Webseite aufgezogen werden.

Die Funktion des Multivarianten-Test

Ein Multivarianten-Test forscht nach den Ursachen der Unzufriedenheit des Users, es werden Schwachstellen offengelegt, außerdem wird an einer Vielzahl von abgewandelten Webseiten diejenige herausgesucht, die das höchste Maß an Benutzerfreundlichkeit haben. Der Test wird durchgeführt durch ein Splitting des eingehenden Traffic auf die veränderten Seiten. Dabei können die Testseiten verschiedene Texte beinhalten, unterschiedliche Farben aufzeigen oder eine andere Schriftgröße zeigen. Nachdem das Testergebnis ausgewertet ist, wird festgestellt, mit welcher Variante der größte Erfolg zu rechnen ist. Die benutzerfreundlichste Seite muss gefunden werden, da die User natürlich nicht nur kurz auf die Seite klicken sollen. So möchte der Webseitenbetreiber die Verweildauer steigern, den Besucher zum Käufer animieren und damit die Conversions-Rate erhöhen.

Die Kombination macht’s

Generell gibt es beim Multivarianten-Test keine Begrenzung mit vergleichbaren Testseiten. Allerdings sollte aber darauf geachtet werden, dass ein Ergebnis sich reduzieren kann, wenn die Anzahl der Testpersonen pro Testseite nicht genügen. Den Test zu verlängern, erweist sich in den meisten Fällen als nicht sinnvoll, da diese Testergebnisse wegen der Schnelllebigkeit von Onlinemärkten an Dringlichkeit verlieren. Damit die Auswertung repräsentativ dasteht, sollte schon vor Testbeginn aufgrund des Traffic eine realistische Zahl von Website-Varianten aufgelegt werden. Ein Beispiel für einen multivarianten Test sieht so aus:


Wenn man eine Landingpage als Beispiel für einen multivarianten Test nimmt, wird die Landingpage getestet mit:

  • der Überschrift A
  • der Überschrift B
  • dem Foto C
  • dem Foto D

Alle Elemente der Landingpage sind bis auf die Überschrift und Fotos alle gleich. Nun kombiniert man eine der beiden Überschriften und eines der Fotos und präsentiert dies nach dem Zufallsprinzip einen Landingpage-Besucher. Das ergibt dann folgende Kombination:

  • Überschrift A, Foto C
  • Überschrift A, Foto D
  • Überschrift B, Foto C
  • Überschrift B, Foto D

Mit dem Multivarianten-Test kann nun für jede Variante die Conversions-Rate berechnet werden, um damit nach dem Test, die Variante mit der höchsten Conversions-Rate zu bestimmen und für die Landingpage zu nehmen. Multivariante-Tests sind ein Werkzeug, um damit die perfekte Kombination von verschiedenen Elementen einer Landingpage zu bestimmen. Diese Tests können aber auch für Online-Shops, Websites, Mails im E-Mail-Marketing oder mobile Webseiten eingesetzt werden. Etwas komplizierter sieht die Sache aus, wenn mehrere Elemente miteinander kombiniert werden, so beispielsweise drei Überschriftenvarianten, drei unterschiedliche Fotos und entweder ein blauer, roter oder grüner Call-To-Action-Button. Daraus ergeben sich dann 27 verschiedene Landing-Page-Varianten. Daraus kann wieder die beste Conversions-Rate ermittelt werden, um sie nach dem Test Besuchern der Landingpage zu demonstrieren.

Conversions-Rate erhöhen

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Wenn man einen Testlauf plant, sollte überlegt werden, was Erfolg oder Misserfolg des Tests bestimmt. Normalerweise werden Splittests, Multivariante-Test und andere Testarten unter Conversions-Steigerung eingeordnet. Manchmal aber ist die reine conversion die falsche Metrik, damit über Erfolg oder Nichterfolg einer Kampagne geurteilt werden kann. Der Grund sieht so aus: In einem Online-Shop mit vielen Produkten zu unterschiedlichen Preisen wird getestet. Die Aufgabe ist es nun, die Conversions-Rate zu steigern mit dem Hintergedanken „werden die Produkte kostenlos angeboten, steigt die Conversions-Rate“. Dadurch kann die Conversions-Rate auf knapp unter 100 % gesteigert werden. Aber was geschieht dann mit dem Unternehmen? Es muss wohl die Pforten schließen, da die Einnahmen ausbleiben. Hier wäre es besser gewesen, den Erfolg an den Einnahmen pro Besucher zu berechnen, anstatt mit 100%iger gesteigerter Conversions-Rate auf Null Umsatz pro Besucher zu fallen. Die gute Empfehlung dabei lautet, dass die Testergebnisse alle 6-8 Monate verifiziert werden sollten. Das stellt sicher, dass immer die maximale Conversions-Rate zu sehen ist. Außerdem werden die subtilen Veränderungen am Markt und die Wirkung auf die Kunden zu sehen sein.

Multivarianten-Test und die Kombinationsmöglichkeiten

Multivariante Testverfahren machen es also möglich, mehrere Testelemente einzubeziehen. Wenn also neben der Farbe, der „In-den-Warenkorb-legen“ Button und auch die Größe der Bilder und der Preis, Einfluss auf das Kaufverhalten haben, dann sind Multivarianten-Tests das richtige. Die Kombination der Testelemente und die Ausprägungsformen stellen mehrere Varianten der Website her. Multivariante-Tests haben eine große Zahl an Kombinationsmöglichkeiten und benötigen aus diesem Grund eine große Anzahl Besucher und Conversion. Das sollten die Voraussetzungen sein, um statistisch signifikante Resultate erzielen zu können. Deshalb sollte bei geringem Trafficvolumen auf A/B-Tests zurückgegriffen werden.


Generell kann man also feststellen, dass Multivarianten-Tests hilfreich sind, wenn man mehrere Elemente auf einer Seite parallel ändern kann, um damit ein Konversionsziel wie Registrierungen, Klicks, Formularübermittlungen oder Shares zu erreichen. Die größte Aufgabe bei einem Multivarianten-Test liegt in der Menge der Besucher, die notwendig sind, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Diese Tests sind völlig auf Kombinationen von Elementen ausgelegt und so kann sich die Anzahl von Varianten schnell summieren. Vor der Ausführung eines Tests sollten Traffic-Stichproben festgelegt werden. Diese werden für jede Variante benötigt, um ein statistisch signifikantes Ergebnis zu erhalten. Wenn die Seite, die getestet werden soll, wenig Traffic zeigt, sollte man lieber einen A/B-Test durchführen.


Eine andere Herausforderung liegt darin, wenn eine oder mehrere Variablen keinen messbaren Effekt auf das Conversionsziel haben.

Multivarianten-Test zur Website-Optimierung

Zu den üblichen Beispielen von Multivarianten-Test zählt folgendes:

  • gemeinsames Testen von Text und visuellen Elementen auf einer Website
  • gemeinsames testen von Text und Farbe einer CTA-Schaltfläche
  • gemeinsames Testen von verschiedenen Formularfeldern und CTA-Test.

Generell kann festgestellt werden, dass der Multivarianten-Test als Faktor zur Website-Optimierung eine optimale Möglichkeit darstellt, um Besucher- und Benutzerdaten zu sammeln, die detaillierte Einsicht in das komplexe Kundenverhalten geben. Diese Daten werden Zweifel und Unsicherheit beseitigen, die mit einer Website-Optimierung einhergehen. Das stete Testen, die Implementierung der durchschlagskräftigen Varianten und auch die Weiterentwicklung auf der Grundlage der Testergebnisse, kann eine immense Steigerung der Conversionsrate herbeiführen.


Zudem sollte die Homepage einen Wiedererkennungswert haben und damit ein einheitliches Markenerlebnis fördern. Ebenfalls sollten Informationen, die auf der Produktseite die Kaufabsicht festigen sollen, auf das Wesentliche beschränkt werden. Leicht erfassbare Textformate wie beispielsweise Listen, schaffen ein authentisches Produkterlebnis, indem zusätzlich noch Produktzooms eingebaut werden können.

Der Unterschied zwischen Multivarianten-Test und A/B-Test

Diese beiden Analyseverfahren sind sich in ihren Anwendungsgebieten sehr ähnlich, was Webmaster häufig vor der Frage stellt, welches Verfahren er nehmen soll. Da sich eine Optimierung in vielen Fällen aus mehreren Schritten zusammensetzt, wird oft die Kombination von beiden Optimierungsmethoden genommen. Das A/B-Testing wird genommen, um grobe Veränderungen durchzuführen. Das Ergebnis ist klar, sie werden schnell geliefert und haben wenig Aufwand. Für diesen Testbeginn ist ein hoher Traffic nicht notwendig. Wenn mit einem A/B-Test das Grundgerüst einer Website geschaffen wurde, kann mit einem Multivarianten-Test Detailfragen geklärt werden. Gestiegene Anzahl an Testseiten bringen eine optimale Auswertung, ein entsprechender Traffic ist Voraussetzung.

Warum soll überhaupt getestet werden?

Produkt- und Verpackungstests, können mit einem multivarianten Testverfahren durchgeführt werden. Auch die Werbemittelforschung arbeitet mit diesen Verfahren. Es wurde verschiedentlich argumentiert, dass man Online mit dem Verfahren der Web-Analyse das Nutzverhalten auf Websites messen und auf diesem Weg verbessern kann. Man könnte damit Schwachstellen auf Websites identifizieren und zudem die Performance verbessern. Ob das Ergebnis optimal ausfällt, weiß man nicht. Durch verschiedene Verfahren kann man Versionen einer Website synchron testen.

Die tools erlauben neben den A/B-Tests auch multivarianten Tests, wenn auch technisch statistisch Anforderungen an multivarianten Verfahren höher ausgelegt sind. Die Tests sind einfach und schnell aufzubauen. Sie können für Websites mit wenig Traffic genutzt werden und die Ergebnisse sind schneller da, als bei einem multivarianten Test, bei dem viele einzelne Parameter zu testen sind. Wenn die grundsätzliche Richtung bekannt ist, kann man die erfolgreichste Variante weiter optimieren. Beispielsweise mit verschiedenen Buttons, Bilder und Texten, also multivariant vorgehen.

Mit Änderungen wird Mehrwert für die Besucher geschaffen und damit auch Erhöhung der Conversion. Da Besucher schon innerhalb der ersten Sekunden entscheiden, ob es sich lohnt auf der Seite zu bleiben, sollte die Website professionell angelegt sein, ansonsten verlassen Besucher die Seite wieder. Da der Multivarianten-Test mehrere Elemente gleichzeitig kombiniert und verändert, ist dieses Testing eigentlich nichts für Ungeübte. Begrenzt wird die Anzahl der möglichen Varianten, durch den zur Verfügung stehenden Traffic. Generell kann man sagen, je mehr Traffic umso mehr Varianten können gleichzeitig getestet werden. Da aber die Tests eher selten als ein paar Wochen am Laufen sind, das Online-Geschäft aber kurzweilig ist, wird die Anzahl der testbaren Kombinationen schnell eingegrenzt.

Wie viel Traffic benötigt wird, bestimmen die Anzahl der Kombinationen und das Signifikanzniveau. Ebenso haben Einfluss darauf, die aktuelle Conversions-Rate und die zu erwartende Steigerung Conversions-Rate. Sie sagen aus, wie viele Aufrufe notwendig sind.


Bevor der Test beginnt, sollte sich jeder überlegen, wie viel Traffic er auf der Testseite zur Verfügung hat und wie viel Traffic benötigt wird, um in einem entsprechenden Zeitraum zu einem signifikanten Ergebnis zu kommen. Bestehen Zweifel sollte man auf eine Test-Variante verzichten und dann Testreihen bilden, die man zeitlich nacheinander schalten kann.


Da ein Multivarianten-Test einer versierten Planung, Auswertung und Umsetzung vorausgeht, werden diese Testverfahren meist von einem spezialisierten Dienstleister durchgeführt. Da ein gewisses Traffic notwendig ist und auch aus Kostengründen, wird ein Multivarianten-Test oft nur von mittelgroßen Shops durchgeführt.

Virtuelle 360°-Touren im E-Commerce

Virtuelle 360°-Touren können auf Webseiten jeder Art implementiert werden. Durch moderne Technologien entstehen verschiedene interaktive Inhalte. Die virtuellen Rundgänge bieten viele Vorteile im Vergleich zu den klassischen Bildern. Besucher der jeweiligen Webseite erleben die angebotenen Inhalte somit deutlich realistischer. Sie erhalten dadurch einen besseren Eindruck von Immobilien, Hotels, Parks und ähnlichen Objekten. Die Betreiber der Webseiten profitieren ebenso von den 360°-Touren. Mehrere Studien belegen die positiven Auswirkungen auf die Absatz- und Buchungszahlen.

Studien von Best Western und HRS verdeutlichen die Vorteile

In den USA brachte eine Studie mit der bekannten Hotelkette „Best Western“ erstaunliche Ergebnisse hervor. Durch die Einführung von virtuellen Touren stiegen die Buchungszahlen erheblich. Hotels mit 360°-Touren konnten rund 50 Prozent höhere Buchungszahlen erreichen als Hotels mit gewöhnlichen Bildergalerien. Die Hotelkette Best Western hat auf die positiven Ergebnisse zeitnah reagiert. Bis Anfang nächstes Jahr werden in Nordamerika alle 2.400 Hotel-Webseiten der Kette mit virtuellen Touren ausgestattet. Durch diese Initiative verspricht sich das Unternehmen einen erheblichen Vorteil gegenüber seiner Konkurrenz. Das Marktforschungsinstitut eResult wurde von der Hotelkette HRS ebenfalls mit einer Studie beauftragt. Knapp 80 Prozent aller befragten Teilnehmer legen am meisten Wert auf die optischen Eindrücke. Dieses Kriterium ist den Befragten wesentlich wichtiger als der Preis oder die weiteren Kriterien. Ganz einfach ausgedrückt bedeutet dies: Von 5 potenziellen Kunden machen 4 eine Buchungsentscheidung alleine von den visuellen Eindrücken abhängig. Gefällt den Besuchern die Webpräsenz, dann verweilen sie länger auf der Seite. Je länger ein Kunde auf einer Webseite bleibt, desto höher ist die Chance auf eine Buchung. Klassische Bilder bieten nicht so realistische Eindrücke bei einer Online-Recherche wie moderne 360°-Touren und -Panoramabilder. Oftmals sind die einfachen Bilder zu klein oder besitzen nur eine geringe Qualität. Bei einer ansprechenden virtuellen Präsentation können die Besucher sich fast wie vor Ort in einem Hotel aufhalten. Die Panoramen laden zum Verweilen und und sind die beste Entscheidungshilfe für eine Buchung über das Internet.

Virtuelle Touren erhöhen die Verweildauer erheblich

Besitzt eine Webseite keinerlei interaktive Elemente, dann ist die Verweildauer in den meisten Fällen sehr kurz. Auch der Suchmaschinenriese Google kann dies belegen: Rund 97 aller Besucher verlassen Seiten ohne virtuelle Elemente sofort wieder. Die Inhalte sind den Besucher nicht ansprechend genug und helfen Ihnen nicht bei einer Entscheidung. Ein weitere Studie der GFK (Konsumforschung) belegt, dass Besucher auf einer Hotel-Webseite 5 mal so lange verweilen, wenn die Seite eine virtuelle 360°-Tour besitzt. Ist die Webseite ansprechend mit Panoramen und anderen interaktiven Inhalten versehen, dann ist der Besuch deutlich interessanter. Rund 75 Prozent der Besucher geben auch bei dieser Studie die optischen Animationen als Kriterium Nummer 1 an. Wird eine Webseite mit einzelnen Panoramabildern oder virtuellen Touren versehen, dann ist sie für ihre Besucher interaktiver und erlebnissreicher. Für das Unternehmen bedeutet eine solch moderne Webseite gleichzeitig eine erhebliche Imagesteigerung. Interaktive Webseiten bieten Abwechslung und machen den Besuchern mehr Spaß.

Die klassischen Hotelbilder sind oft trügerisch

Die Glaubwürdigkeit von Hotel-Webseiten hat in den letzten Jahren sehr gelitten. Viele Kunden stellen fest, dass die Bilder nicht der Realität entsprechen. Nicht gerade wenig Urlauber sind nach dem Aufenthalt sehr enttäuscht. Viele Hotels verwenden ältere Bilder und diese stehen dann im Zwist zu der aktuellen Lage. Was im Internet oft modern und schick aussieht, kann sich in der Realität als große Enttäuschung herausstellen. Für das jeweilige Hotel hat dies gleich mehrere negative Folgen. Zum einen geht der Kunde verloren und zum anderen gibt es seine Meinung online weiter. Im Internet gibt es genügend Portale mit Bildern und Bewertungen. Hier finden sich dann negative Berichte mit den aktuellen Bildern der Hotels. Diese schrecken zukünftige Kunden noch weiter ab und schaden dem Image des Betreibers. Online-Reiseportale und Online-Bewertungsportale sind für die meisten Menschen mittlerweile glaubwürdiger als die offiziellen Hotel-Seiten. Diverse Studien und Online-Umfragen untermauern diesen Trend und sprechen eine deutliche Sprache. Viele potenzielle Kunden besuchen erst eine Bewertungsseite und machen sich dort ein Bild von dem jeweiligen Hotel. Wer nicht zufrieden ist, der besucht die offizielle Hotelseite überhaupt nicht. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Immobilienbranche. Auch dort sind veraltete nicht ansprechende Bilder eher schädlich für Image und Absatzzahlen. Aus diesem Grund zeigen viele Immobilienseiten nur Musterbilder. Wesentlich besser wäre hier der Einsatz von virtuellen 360°-Touren. Viele Experten raten den Hotels zu virtuellen Touren. Auch Immobilienmakler und Vermittler sollten diese auf ihren Webseiten implementieren. Durch diese können die Betreiber der Webseiten das beschädigte Image wieder aufbessern und neue Kunden gewinnen. Aus diesem Grund gibt es immer mehr Webseitenbetreiber, die ihre Präsenz modernisieren und mit der beliebten Technik versehen. Die Technik lässt sich problemlos mit den individuellen Bedürfnissen der Seiteninhaber abstimmen. Die Unternehmen gehen dann mit der Zeit und können sich eher gegen die Konkurrenz behaupten. Immer mehr Hotels setzen auf die virtuellen 360°-Touren und somit haben Konkurrenten mit einfachen Bildern immer weniger Chancen.

Auf Anbieterseiten wie Immomento können sich die Webseitenbetreiber und Unternehmen einen sehr guten Überblick zu den technischen Möglichkeiten verschaffen. Hier finden Interessenten eine große Auswahl an virtuellen 360°-Touren und ansprechenden Panoramabildern. Die klar strukturierte Seite zeigt zahlreiche Beispiele von virtuellen Rundgängen und Panoramabildern.


Die virtuellen Präsentationen können individuell eingerichtet werden. Bilder, Texte und Inhalte lassen sich somit an die Kundenbedürfnisse anpassen. Die herausragenden Präsentationen sind für Makler, Privatkunden, für die Gastronomie und für den Tourismus geeignet. Potenzielle Interessenten können die Immobilien virtuell begehen und sich in Ruhe ein eigenes Bild verschaffen. Auch für die Inhaber von kleineren Ferienunterkünften und Pensionen sind die virtuellen 360°-Touren von Vorteil. Durch den Einsatz von 360°-Rundgängen lassen sich die Online-Präsentationen deutlich realistischer gestalten. Die Investition in die moderne Technik bringt höhere Absatzzahlen und erhöht die Besucher-Zufriedenheit erheblich.

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E-Commerce Dienstleister – von Agentur bis Zahlungsanbieter

Im E-Commerce bieten spezielle Agenturen verschiedenste Dienstleistungen an. Manche analysieren Business-Konzepte, andere setzen die Pläne in die Tat um, helfen bei Problemen oder übernehmen Rechnungslegung und Zahlungsabwicklung. Hier gibt es verschiedene Berufsbilder, vom Programmierer, über den IT-Sicherheitsexperten, bis hin zum Shopmanager und Marketer. Was verbirgt sich hinter den wohlklingenden Bezeichnungen der Dienstleister und Berufsgruppen?

Buchhändler sitzen heute nicht mehr nur in der Bibliothek oder in kleinen Läden zwischen den Bücherregalen, sondern beraten auch Start-ups, die Bücher und andere Medien anbieten oder ihren Kunden Downloads und eBooks offerieren möchten. Wer Musik online verlauft, sollte sich von einem Musikfachhändler beraten lassen. Die Beispiele zeigen, dass je nachdem, welche konkreten Produkte online beworben werden, die Kontaktaufnahme mit einem auf diese Produktklasse spezialisierten Experten ratsam sein kann. Dieser kann Feinheiten der Produktdarstellung, der Einordnung von Waren und der Kommunikation gegenüber der Zielgruppe optimieren.

Kaufleute für Dialogmarketing optimieren die Kommunikation nach außen. Dialogmarketing meint den Kontakt zu Kunden und Usern. Dienstleister, die sich darauf spezialisiert haben, kennen sich mit Social Media oder Webkommunikation bestens aus und wissen auch, wie ein Direktverkauf aussehen sollte, um erfolgreich zu sein. Einige Agenturen spezialisieren sich auf Social Media, bauen Fanseiten auf oder posten im Auftrag eines E-Commerce-Business immer wieder aktuelle und interessante Meldungen, um Fans zu aktivieren. Andere Anbieter fokussieren auf das Erstellen von Newslettern oder Blogbeiträgen. Werden einfach nur Werbetexte gesucht, können diese von Webautoren geschrieben werden. Wer statt auf Texte eher auf Videos setzen möchte, kann sich bei Film- und Videoeditoren Hilfe holen, damit das Bildmaterial im Web gut aussieht. Sie bearbeiten Bilder sowie Filme und setzen das Wesentliche in Szene. Zudem erstellen sie Werbefilme oder bieten Shootings an, etwa wenn Produkte zusammen mit Models dargestellt werden sollen. Dies ist auch die Aufgabe von


Gestalter für visuelles Marketing. Wer hingegen ein vollständiges Marketingkonzept wünscht, muss sich an Marketer oder Agenturen für Webmarketing wenden. Diese bieten durchdachte Vorschläge zu möglichen Werbemaßnahmen, entwerfen ganze Kampagnen und setzen diese um.

Hilfe aus der Forschung – Informationen erheben und verwalten

Wer die Wünsche seiner Kunden besser kennenlernen möchte, etwa um darauf basierend seine Werbestrategie zu optimieren, muss die Zielgruppe genau analysieren. Dabei helfen Sozialforscher, Marktforscher und Werbepsychologen. Sie analysieren Trends und Images, Strömungen auf dem Markt und Vorlieben von potentiellen Käufern. Anhand der Unternehmensdaten können sie beispielsweise statistisch berechnen, inwiefern eine zurückliegende Werbemaßnahme oder Innovation wirtschaftliche Erfolgsindikatoren positiv oder negativ beeinflusst hat. Medien- und Informationsdienste archivieren diese Informationen. Sie organisieren große Datenmengen und helfen dabei, passende Strukturen zum Umgang mit den wachsenden Datenströmen zu entwickeln. Der Fachbereich WissensManagement bietet Unternehmen Lösungen für das Aufbewahren von Daten und Möglichkeiten, diese dort zugänglich zu machen, wo sie benötigt werden.

Das Online-Business gestalten

Webseiten und Shops werden von Mediengestaltern mit dem passenden Design versehen. Auch Webdesigner arbeiten in diesem Bereich. Sie erstellen ein passendes Shopsystem, das auch dem Auge der User etwas bietet und gestalten Pages oder Profile im Web. Sollen komplexe Shops entstehen, ist ein Programmierer ein guter Ansprechpartner. Viele Agenturen spezialisieren sich auf bestimmte Shop- oder Webseitensysteme und können Kunden gezielt zu diesen Systemen beraten. Ein Webshop kommt nicht ohne Zahlungssystem aus. Hier helfen Zahlungsanbieter weiter. Jede zusätzliche Zahlungsart ist im Webshop mit weiteren Kosten und Aufwand verbunden. Es ist wichtig, Zahlungsweisen entsprechend der Zielgruppe anzubieten. Im Schnitt ist ein Shop mit drei bis fünf Zahlungsarten ausgestattet. Ein Zahlungsanbieter berät bei der Wahl der passenden Zahlverfahren und wickelt diese für den Shop ab.

Nicht nur im Netz, sondern auch offline begeistern

Wer nicht nur online, sondern ebenso offline überzeugen möchte, benötigt Veranstaltungstechniker. Diese planen Events und führen sie durch. Sie begleiten Firmen dabei, den Kunden eine besondere Veranstaltung zu bieten. Bei einem Full-Service muss sich der Veranstalter selbst um nichts kümmern – die Agentur übernimmt alle Aufgaben, von der Raumplanung bis zum Buffet. Es gibt noch viele weitere Berufsgruppen und Anbieter, die ein E-Commerce-Business unterstützen können, etwa Controller, die Buchhaltung und Rechnungslegung prüfen, ein IT-Support, der bei Problemen mit der verwendeten ShopSoftware Hilfe anbietet oder Marktforscher, die neue Trends ausfindig machen. Der Markt ist groß, stellenweise auch unübersichtlich. Wer eine Agentur sucht, die komplette Systeme anbietet, kann meist sparen, wenn er nicht alle Dienstleistungen einzeln einkauft, sondern Paketangebote nutzt. Wer hingegen nur ganz spezifische Hilfe benötigt, kann sich auch nur für dieses eine Thema einen Experten auswählen.

Pagespeed und Ladezeit Optimierung für Online Shops

Online Shops sind bereits ein Standard im Internet und jedes Jahr kommen zahlreiche neue hinzu. Besonders die großen Onlineshops mit vielen Waren und Kategorien haben jedoch immer wieder das gleiche Problem. Die hohe Arbeitslast, die durch die vielen Produktbilder, Interaktionen und Informationen einhergeht führt oftmals zu hohen Ladezeiten – auch Pagespeed genannt.


Dabei können hohe Ladezeiten wahre Conversion Killer sein und die Absprungrate nach oben treiben. Darüber hinaus ist der Pagespeed seit einigen Jahren auch ein Ranking Kriterium bei Google. Ein schlechter Pagespeed, führt also dazu, dass der Shop im Ranking fällt – etwas das wir natürlich um jeden Preis verhindern möchten. Es gibt hier ein paar Tricks und Dinge, die ein Administrator tun kann, um den Pagespeed seiner Seite zu verbessern.

Verringerte und verkürzte HTTP-Requests


Jeder einzelne HTTP Request muss von der Webseite abgerufen werden und erfordert somit Zeit. Je weniger HTTP Requests die Seite also verarbeiten muss, umso schneller lädt Sie. Darüber hinaus dauert die Verarbeitung von langen HTTP Requests länger als die Verarbeitung von kurzen Requests. Sie sollten also auf ein Minimum reduziert werden. Außerdem sollte man auf die Verwendung von externen Quellen (Skripten, CSS Sheets, Bildern, etc.) verzichten oder zumindest verringern.

Verwendung von nur einem CSS-Stylesheet


Jedes einzelne CSS Sheet wird individuell bearbeitet und abgerufen das verbraucht Zeit und Rechenleistung. Viel einfacher ist es für den Computer alle CSS Sheets in einem einzelnen Sheet zusammen zu fassen. Auch wenn für den Administrator hier vielleicht die Übersichtlichkeit fehlt, so kann sich je nach Menge der Zugriffe die Antwortzeit verringern. Bei dieser Form muss der Administrator jedoch unbedingt darauf achten, keine Inline Styleangaben in den HTML Dokumenten zu verwenden, denn so wird das Caching der gesamten CSS Datei ermöglicht und die Seite lädt noch einmal etwas schneller.

Java-Script


Java-Script wird bei vielen Webshops immer noch häufig verwendet. Es kann die Ladezeiten der Seite jedoch deutlich erhöhen. Daher sollten Dokumente und Code innerhalb eines HTML-Dokuments auf die selbe Art und Weise ausgelagert werden, wie oben bereits für die CSS Stylesheets beschrieben.

Benutzung von CSS-Sprites


Bei der Verwendung von CSS Sprites können mehrere Bilder in einem einzelnen Bild verlinkt werden. Das verringert die Anzahl der HTTP Requests, was wiederum einen positiven Einfluss auf den PageSpeed hat.

Bildoptimierung


Hier passieren ebenfalls häufig Fehler. Es werden Fotos gemacht oder Bilder gesucht und diese werden dann einfach auf eine Webseite hochgeladen. Das kann zu einem Problem werden, denn diese Bilder sind oftmals nicht für das Web optimiert und daher sehr groß und detailreich was zu langen Ladezeiten führt. Alle Bilder die auf der Webseite verwendet werden, sollten daher mit einem Programm wie Photoshop bearbeitet werden und in einer für das Web optimierte Version gespeichert werden. Dies ist mit jedem gängigen Bearbeitungsprogramm – sogar mit dem Standard von Windows – kein Problem. Dennoch unterscheiden sich die Dateigrößen je nach Programm, ein großer Online Shop sollte daher Vergleiche anstellen.

Lazy Loading


Das Prinzip von „Lazy Loading“ ist denkbar einfach. Stellt man sich einen typischen Shop vor, so gibt es dort viele Produktbilder, die untereinander und nebeneinander dargestellt werden. Will der online Shop Besucher nun nach unten scrollen/blättern, so werden die Bilder erst kurz vor dem Sichtfeld des Besuchers geladen. Somit lässt sich die anfängliche Ladezeit beim erstmaligen Aufrufen des Shops verkürzen und so die Absprungrate minimieren.

Nutzung von serverseitigem Caching


Mit dieser Technik wird für jede URL eine sogenannte „Plain HTML Datei“ erstellt. Diese macht es möglich, dass dynamische Seiten nicht jedesmal wieder neu aufgebaut und verarbeitet werden müssen. Sie werden im Cache abgelegt und sobald die gleiche URL erneut angefragt wird, schnell von dort geladen. Mit anderen Worten: Die dynamischen HTML Seiten werden als eine statische HTML Seite geparsed und dann direkt auf dem Webserver abgespeichert. Dieses Verfahren erhöht die Ladezeiten immens! Mittlerweile rüsten Hoster Ihre Server mit eigens entwickelten Cache- Systemen aus. Die vServer von Mittwald sind beispielsweise mit dem Global Rocket Cache ausgerüstet, der bei der Shopware4 die Antwortzeit des Servers von 74ms auf 19ms senken kann.


Es scheint so, das selbst Hoster bereits eigene Cache Systeme vorantreiben um Ihren Shopkunden einen Vorteil bieten zu können, für alle anderen online Shops bedeutet dies, dass Sie sich dem Cache Trend anschließen müssen um sich gegen Wettbewerber behaupten zu können.

Nutzung der Gzip-Komprimierung


Mit dieser Technik können die Webseiten und ihre Daten komprimiert werden. So wird die Seite insgesamt kleiner und lässt sich damit schneller laden. Im besten Fall kann mit der GZIP Komprimierung bis zu 70% der Größe eingespart werden. Es muss nicht erwähnt werden, dass sich dies extrem positiv auf den Pagespeed auswirkt.

Die Nutzung eines Content Delivery Networks (CDN)


Mit einem CDN hat ein Nutzer die Möglichkeit, Daten von mehreren Quellen parallel herunter zu laden. Das hilft dabei, dass die gesamte Webseite schneller an den Kunden ausgeliefert wird. Es gibt derzeit auf dem Markt mehrere CDN Systeme, die auch gar nicht mal teuer sind. Amazon CloudFront und die Google App Engine sind zwei bekannt Beispiele für ein CDN. Darüber hinaus gibt es auch einige kostenlose CDNs. Ob diese jedoch Sinn machen, muss jeder für sich selbst testen. In vorhandenen Testberichten konnten diese bisher nicht überzeugen und ein großer online Shop sollte hier auf ein Vertrauenswürdiges Content Delivery Network setzen, dass einen guten Support garantieren kann.

Reduzierung von 301 Weiterleitungen


Auf die Verwendung von 301 Weiterleitung und vor allem auf die Weiterleitung einer 301 Weiterleitung auf eine andere 301 Weiterleitung sollte unbedingt und so oft wie möglich verzichtet werden! Jede Weiterleitung macht es erforderlich, dass der Browser auf eine neue URL zugreift. Diese muss dann jedes Mal komplett verarbeitet und die Seite neu geöffnet werden, so dass sich der Seitenaufbau hier deutlich verzögert.

Server Optimierung und dedizierte Server


Ein erster Schritt sollte immer sein, die Hauptfunktion des Servers zu optimieren und die entsprechenden Child Funktionen für einen Online-Shop etc. einzurichten. So wird der Server auf seine neue Aufgabe vorbereitet und kann diese schneller und effektiver ausführen. Vor allem bei größeren Webseiten, die viel Traffic erzeugen, sollte man darüber hinaus einen dedizierten Server verwenden. Bei dem so genannten Shared Hosting wird die Webseite auf einem Server mit mehreren Kunden – also mehreren Webseiten – gehosted. Greifen hier nun viele Leute auf die vielen Webseiten zu, erhöht das Eventuell die Serverauslastung und damit auch die Ladezeit.

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