Google App Beta 6.1.6 für Android gibt Ausblick auf kommende Neuerungen

Die Google App Beta für Android wird seit dieser Woche in Version 6.1.6 verteilt. Bringt wieder einmal keine augenscheinlichen Änderungen, verrät aber unter der Haube durchaus etwas über kommende Funktionen, wie Android Police zu berichten weiß. Die erste Neuerung kündigt sich für Videos in Suchergebnissen an. Diese werden wohl eine Preview-Funktion erhalten. Das geht aus einer versteckten Einstellung hervor, welche die Video-Preview deaktivieren lässt. Möglich wäre hier eine Vorgehensweise, wie sie früher in der Websuche schon vorhanden war.

Nutzer konnten so auf eine kleine Lupe im Thumbnail der Videos anklicken und daraufhin eine Vorschau des Videos sehen, ohne dieses direkt aufrufen zu müssen. Das kann sehr praktisch sein, da Video-Thumbnails ja nicht immer wirklich aufschlussreich sind.

Sehr spannend ist eine Neuerung bezüglich IFTTT. Vom Nutzer definierte Aktionen können künftig offenbar direkt über den Google Assistant angelegt werden, man muss dazu nicht mehr die IFTTT-Webseite besuchen. Sex geht also nicht darum, den Assistant mit IFTTT zu nutzen, das ist ja bereits möglich, sondern die Actions zu kontrollieren oder zu erstellen.

Sprachsteuerungen, die auch Käufe ermöglichen, bieten immer die Gefahr unbeabsichtigter Einkäufe. Sei es ein Amazon Echo, der aufgrund eines Fernsehberichtes plötzlich eine Bestellung auslöst oder auch der Google Assistant, der seit ein paar Wochen auch einkaufen kann. Hier wird es künftig eine optionale Absicherung geben, die dann den Fingerabdruck zur Kaufbestätigung verlangt.

Aber Google behält sich auch vor – sollte man Bestätigung deaktivieren – bei ungewöhnlichem Verhalten ein Kennwort abzufragen. Dem Nutzer kann es eigentlich nur recht sein, bleibt er so im Idealfall doch vor unabsichtlichen Käufen verschont.

Die letzte Änderung bezieht sich auf App-Icvons, die nach einer Neuinstallation automatisch auf dem Homescreen platziert werden. Das kann man künftig deaktivieren, auch wenn die Funktion aktuell noch nicht verfügbar ist. Heißt also, dass der Homescreen nach App-Installtion nicht mehr automatisch mit App-Icons versorgt wird, wenn man dies mit dem Google Launcher nicht möchte.

Wer die Beta ausprobieren möchte und nicht durch Google versorgt wird, kann wie immer den Weg über APKMirror wählen.

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Vinyl-Revival: Plattenspieler boomen – 3,1 Mio Schallplatten verkauft

Durchgedreht: Der Retro-Boom hat auch die CE-Branche erfasst: Die Absätze von Schallplatten und Plattenspielern wachsen – die gute alte Vinyl-Schallplatte hat ihre Fan-Gemeinde wieder ausgebaut.

2016 wurden laut den Marktforschern der gfk 3,1 Millionen Schallplatten verkauft, nach 2,1 Millionen in 2015. Zudem wandelten 106.000 Plattenspieler über die Ladentheken.

Der Umsatz mit den schwarzen Scheiben ist um 40,1 Prozent auf rund 70 Millionen Euro gewachsen. Damit stieg auch der Umsatzanteil von 3,2 Prozent vor einem Jahr auf nun 4,4 Prozent. (Gesamtumsatz des deutschen Musikmarkts 2016: 1,59 Mrd. Euro gemäß Daten von Bundesverband Musikindustrie e.V. und GfK Entertainment).

Bereits seit 2007 präsentiert sich das Vinyl-Segment im Aufwärtstrend.

106.000 Plattenspieler wurden 2016 verkauft

Dies wirkt sich auch auf Absatz und Umsatz von analogen Plattenspielern aus: Aktuelle Marktdaten der gfu zeigen Wachstum in dieser kleinen, aber feinen Nische. 106.000 Plattenspieler wurden 2016 verkauft, eine Steigerung um 33 Prozent.

Für dieses Jahr erwartet die Branche den Absatz von 117.000 Plattenspielern. Der Umsatz stieg um knapp 50 Prozent auf 23 Millionen Euro, die Prognose für 2017 liegt bei 27 Millionen Euro. Dabei investieren die Vinyl-Liebhaber im Schnitt auch wachsende Beträge für ihr Abspielgerät. Lag der Durchschnittspreis eines Plattenspielers im Jahr 2015 noch bei 192 Euro, so stieg er 2016 auf 216 Euro (+ 12,5 %). Prognose für 2017: 229 Euro.

Vinyl-Boom: Satte 33 Prozent Zuwachs

Die Vinyl-Schallplatte scheint ihren Reiz also nicht zu verlieren. Aber was steckt dahinter? Besserer Klang oder die Zeremonie des Abspielens? Rein technisch lässt sich ein besserer Klang nicht belegen, denn die Abtastung der Schallplatte ist mit Rauschen und Knistern verbunden, die Stereokanäle sind nicht annähernd so exakt getrennt wie in der digitalen Welt der CD und zudem beeinflussen Resonanzen den Frequenzgang.

Zurück bleiben kaum erklärbare, subjektive Eindrücke zugunsten der Vinyl-Scheibe. Nicht zur Diskussion steht allerdings der haptische Reiz mit Auspacken, Auflegen und Abspielen der großen Scheibe.

Kult-Plattenspieler: Technics beflügelt die Branche

Beflügelt wird der Boom aber auch durch die Wiederauflage von Kult-Plattenspielern wie dem Technics SL-1200 – siehe Foto oben. Unter anderem gibt es von der legendäre Vinyl-Ikone eine Limited Edition als „Technics 50th Anniversary Grand Class SL-1200GAE“ (nur 1200 Stück).

Aber auch andere Hifi-Haushaltsnamen lassen sich vom Vinyl Revival inspirieren. So hat etwa Sony seit 2016 den HX500 im Programm, einen sehr gepflegt aussehenden Plattenspieler mit Digitalwandler und USB-Anschluss.

Im Unterschied zum Technics, der über einen starken Direktantriebsmotor verfügt, hat der neue Sony dagegen nur einen Riemenantrieb, ist daher nicht discotauglich, sondern mehr was für zuhause.

Alle Hobby-Djs und Vinyl-Enthusiasten konnten in der Zwischenzeit auch direkt- wie auch riemengetriebene Plattenspieler unterschiedlichster Hersteller erwerben. Aber jetzt ist der Technics wieder zurück, jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. Zumindest die Schallplattenwelt.

Links: Bundesverband Musikindustrie e.V., | GfK Entertainment | Technics SL-1200

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Gaming | Curse mit Videochat und Screen Sharing

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Good news für Gaming-Fans – nun sind mit Curse auch flotte Fünfer möglich: Curse, die populäre All-In-One Kommunikations-App, die von Gamern für Gamer entwickelt wurde, kann jetzt auch Videochats. Zudem besitzt das als besonders schnell und sicher geltende Kommunikationsprogramm ab sofort eine Funktion zum Teilen des Bildschirms.

Bis zu fünf Teilnehmer können mit Curse nun gleichzeitig via Webcam und Mikrofon miteinander kommunizieren.

Millionen von Gamern verwenden das noch junge Programm Curse um mit ihren Freunden und Teamkollegen auf allen Plattformen in Kontakt zu bleiben

Vor allem bei Computerspielern will die Software mit einer einfachen Integration der Streaming-Plattform Twitch und dem Schutz der IP-Adresse punkten.

Die neuen Funktionen gibt es zunächst nur für die Windows-, Mac- und Chrome-Versionen von Curse, später sollen die Smartphone-Apps folgen.

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Die Software, die im August vom Livestream-Anbieter Twitch gekauft wurde, soll damit ähnlichen Programmen wie Skype, Teamspeak und Discord Konkurrenz machen.

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Nachgebaute Apple-Ladegeräte im Test

Apple verlangt für Netzteile gesalzene Preise – entsprechend verlockend ist der Kauf eines Nachbaus. Das britische Institut Trading Standards hat 400 solcher Ladegeräte getestet. Die Ergebnisse waren katastrophal: Nur drei Charger entsprachen den geforderten Sicherheitsstandards. Die übrigen 397 Nachbauten waren zu schlecht isoliert, um ausreichend vor einem Stromschlag schützen zu können. Welche Ladegeräte getestet wurden, ist leider nicht klar und somit auch nicht, ob sie für iPhones, iPads oder Rechner ausgelegt waren.

Apple hat vor kurzem beanstandet, dass gefälschte Kabel und Ladegeräte oft nicht ausreichend geprüft oder gar mangelhaft seien. Besonders Amazon ist dem Konzern dabei negativ aufgefallen. Angeblich sollen 90 Prozent der dort als echt verkauften Apple-Ladegeräte Fakes sein.

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