Erkennt gefälschte Produktbewertungen: Mozilla übernimmt Start-up Fakespot

AI all the way – das scheint mittlerweile das Motto vieler Dienste und Unternehmen zu sein. Dass dadurch auch gefälschte Inhalte ins Netz gelangen, beispielsweise Bewertungen zu Produkten, ist eine von vielen problematischen Randerscheinungen. Hierzu hat unter anderem das Start-up Fakespot eine Browsererweiterung und eine dedizierte Webseite veröffentlicht, mit der Nutzer gefälschte oder unzuverlässige Bewertungen erkennen können. Nun wurde Fakespot von Mozilla übernommen, so das Unternehmen in einer aktuellen Meldung.

Fakespot bewertet Produktrezensionen und vergibt eine Note, um Verbrauchern bei Kaufentscheidungen zu helfen. Die Website und Browsererweiterung des Unternehmens haben das Ziel, Nutzern dabei zu helfen, schnell zu erkennen, ob betrügerische Bewertungen das Ranking eines Produkts in Suchmaschinen unehrlich beeinflussen. So sollen Verbraucher fundiertere Entscheidungen treffen können. Die Erweiterung von Fakespot soll auch zukünftig weiter wie gewohnt funktionieren, im »schlimmsten Fall« nur noch weiter verbessert werden.

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Einzelhandel in Deutschland verliert 2023 voraussichtlich 9.000 Geschäfte

Der Einzelhandel in Deutschland verliert 2023 voraussichtlich 9.000 Geschäfte, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mahnt. Er fordert eine Gründungsoffensive. Betroffen sei von dem Sterben vor allem der kleinbetriebliche Nonfood-Fachhandel. Der Branchenverband erklärt, es müssten bei den Innenstädten und der Politik die Alarmglocken läuten.

Ich selbst bin da übrigens nicht so ganz überzeugt: Durch die Entwicklung hin zum E-Commerce ist das Shopping in Deutschlands innerstädtischen Betonwüsten schlichtweg immer unattraktiver geworden. Lieber verbringt man seine Zeit im Park, im Naturschutzgebiet, am Badesee oder wo auch immer, statt der grauen Tristesse zu frönen. Denn die Besorgungen vieler Nonfood-Artikel lassen sich dann online regeln. Diese Entwicklung ist ein Lauf der Dinge, der auch künstlich kaum noch aufgehalten werden dürfte.

Dennoch mahnt der HDE, dass die Stadtzentren ohne erfolgreichen Einzelhandel keine Zukunft hätten. Kann man sich aber eben streiten: Vielleicht liegt die Zukunft eben nicht in zubetonierten Shopping-Meilen, die in Hamburg, München, Berlin und Co. alle gleich aussehen, sondern in Erholungsangeboten, Kultur, Gastronomie und mehr.

In den durch die Auswirkungen der Coronapandemie geprägten Jahren 2020 bis 2022 sank die Zahl der Geschäfte pro Jahr jedenfalls um 11.000. 2023 könnten es 9.000 sein. Ende 2023 wären damit bundesweit 311.000 Geschäfte übrig, ohne Kleinstbetriebe. Probleme machen laut HDE die gestiegenen Kosten durch die hohen Energiepreise, aber auch die mangelnde Konsumfreude, durch die Kaufkraftverluste der Verbraucher.

Eine Gründungsoffensive soll gegensteuern. Der HDE wünscht sich beispielsweise „unbürokratische und schnelle Genehmigungsprozesse für Umbauten und Umwidmungen“. Lücken in den Stadtzentren gelte es schnellstmöglich zu schließen. Sonst drohten Kettenreaktionen, die noch mehr Leerstände hervorrufen könnten – was als Folge zu einer nicht mehr aufzuhaltenden Spirale führen könnte.

Wie gesagt, ich sehe das etwas anders als der HDE, aber man kann das mit viel Für und Wider diskutieren: Wie sieht denn eure Meinung aus?

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Offliner: Knapp 6 % der deutschen Bevölkerung hat noch nie das Internet genutzt

Laut dem Statistischen Bundesamt hat ca. 6 % der deutschen Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren in Deutschland noch nie das Internet genutzt. Damit liegt Deutschland in Sachen „Offliner“ unter dem EU-Durchschnitt, der aktuell bei 7 % steht. Für Menschen ohne Internet wird der Alltag dabei zunehmend schwieriger zu bewältigen. Denn immer mehr Angebote sind nur noch oder zumindest primär digital verfügbar.

2022 sollen jedenfalls in Deutschland ca. 3,4 Mio. Menschen in Deutschland aus der genannten Altersgruppe noch nie das Internet genutzt haben. Am größten sei der Anteil derer, die das Internet noch nie genutzt haben, in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen. Das ist sicherlich keine Überraschung, da diese Menschen nicht mit dem Internet aufgewachsen sind und somit eventuell meinen, auch im Alter darauf verzichten zu können – oder es herausfordernd finden, sich damit zu beschäftigen. Jedenfalls liegt der Anteil in jener Gruppe bei 17 %.

In der Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen hatten 5 % das Internet noch nie genutzt. Bei den unter 45-Jährigen gab es nur noch 2 % Offliner. In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gibt es dabei deutliche Unterschiede: In den skandinavischen Staaten, Luxemburg, den Niederlanden, Belgien und Irland hatten jeweils weniger als 4 % der 16- bis 74-Jährigen noch nie das Internet genutzt. Die höchsten Anteile verzeichneten hingegen Griechenland und Portugal (jeweils 14 %) sowie Kroatien und Bulgarien (jeweils 13 %).

Laut Schätzungen der Internationalen Fernmeldeunion der Vereinten Nationen (ITU) waren im Jahr 2022 rund 34 % der Weltbevölkerung offline – das sind 2,7 Milliarden Menschen weltweit. Hier sollte man dann eben weniger an Industrienationen wie Deutschland, die USA, Japan und Co. denken, sondern an Entwicklungs- oder auch Schwellenländer mit einer im Durchschnitt deutlich ärmeren Bevölkerung.

Die Ergebnisse basieren auf der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten. Ab dem Erhebungsjahr 2021 ist diese Erhebung als Unterstichprobe in den Mikrozensus integriert. Aufgrund der damit verbundenen methodischen Änderungen ist ein Vergleich der Ergebnisse des Erhebungsjahres 2021 mit den Vorjahren nur sehr eingeschränkt möglich (Zeitreihenbruch). Die Ergebnisse für die EU-Staaten basieren ebenfalls auf der Erhebung zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten. Die weltweiten Daten stammen von der Internationalen Fernmeldeunion der Vereinten Nationen (ITU).

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Feedly stellt die Twitter-Integration ein

Als der Google Reader eingestellt wurde, sprangen viele Dienste in diese beliebte Nische. Übriggeblieben ist unter anderem Feedly. Über 56.000 von euch haben uns da abonniert. Feedly bietet nicht nur das Verfolgen von RSS-Feeds an, Nutzer von Feedly Pro können auch Twitter-Nutzern folgen. Damit ist nun Schluss. Twitter hat die API, mit der Feedly-Pro -Kunden Tweets in Feedly lesen können, eingestellt. Aus diesem Grund hat man angekündigt, die aktuelle Twitter-Integration einstellen zu müssen. Man untersucht aber momentan die Möglichkeit, wie die Community mit ihren „Lieblingsschöpfern“ und Informationsquellen in Kontakt treten kann.

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Starlink Satelliten-Internet: Kaufen günstiger, mieten jetzt möglich

Satelliten-Internet gibt es unter anderem von Starlink. Die verkaufen die Hardware und bieten den dazugehörigen Service an. Derzeit informiert man darüber, dass man ein Angebot für Interessierte habe. So ist es möglich, dass man die Hardware für 300 Euro statt für 450 Euro kaufen kann, alternativ ist es möglich, dass man die Hardware für 15 Euro im Monat mietet.

Dazu kommen dann noch die 80 Euro monatliche Kosten für den Internetzugang an sich. Das Angebot könnte darauf hindeuten, dass man bei Starlink erst einmal die Version 2 der Schüssel abverkaufen möchte, bevor man die größere Version 3 auf dem Markt einführt. Mal schauen, wie es bei einer Version 3 mit der Effizienz aussieht, die Version 2 benötigt unter Umständen schon ein paar Watt (50 bis 75) mehr.

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