Verbraucherschutzverbände reichen bei EU Beschwerde zu In-Game-Käufen ein

Diverse Verbraucherschutzverbände beschwerten sich gegenüber der EU-Kommission über versteckte Kosten in Videospielen. Dies berichtet der Verbraucherverband BEUC aus Brüssel, ein Zusammenschluss unabhängiger Verbraucherorganisationen in der Europäischen Union.

Nach Angaben des Verbraucherschutzverbandes spielen die Hälfte der Europäer zwischen 6 und 64 Jahren Videospiele. Vor allem Kinder und Jugendliche spielen regelmäßig. Die Verbraucherschützer monieren diverse Handlungspraktiken vom aggressivem Marketing bis hin zur direkten Aufforderung an Kinder, In-Game-Käufe zu tätigen bzw. In-App-Währungen zu erwerben und Geld auszugeben. Nutzer werden demnach verleitet, durch virtuelles Geld den Überblick über echte Kosten zu verlieren. So beispielsweise in beliebten Spielen wie Fortnite, Minecraft oder auch Clash of Clans. Man sieht das europäische Verbraucherrecht zwar vollumfänglich, die Durchsetzung in den Mitgliedsstaaten sei aber nur unzureichend. Zudem gibt man Empfehlungen für weitere Regulierungen von In-Game-Währungen an die Hand.

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Home-Office sorgt für kleinere Büroflächen

Die Arbeit im Home-Office ist seit der Corona-Krise in deutlich mehr Unternehmen salonfähig geworden. Das hat natürlich mehrere Auswirkungen. Pendeln weniger Leute, kann das z. B. die Straßen und öffentlichen Verkehrsmittel entlasten. Auch verbessert es möglicherweise die Work-Life-Balance, wenn eben jene Pendelzeit für den Arbeitsweg zur Freizeit wird. Allerdings sorgt das Home-Office auch dafür, dass sich laut ifo Institut einige Unternehmen räumlich verkleinern und Büroflächen einsparen.

Demnach haben in Deutschland bereits 6,2 % aller Unternehmen ihre Büroflächen verkleinert. 8,3 % planen dies in den kommenden fünf Jahren. Dieser Trend sei besonders ausgeprägt bei Dienstleistern und Großunternehmen. Jedes vierte dieser Unternehmen habe seine Büroflächen bereits verkleinert oder plane genau das für die nahe Zukunft. Dies kann z. B. negative Auswirkungen auf Gastronomiebetriebe in der Nähe der Büros haben.

Generell liege die Home-Office-Quote laut ifo in Deutschland seit knapp zwei Jahren stabil bei einem Viertel der Beschäftigten und zwei Drittel der Unternehmen. Die Verkleinerung der Büroflächen sei aber eher eine zeitverzögerte Auswirkung, da es in der Regel langfristig abgeschlossene Mietverträge gebe. So rechnet man damit, dass sich die langfristige Nachfrage nach Büroflächen wegen des Home-Office um 12 % reduzieren werde.

Dabei stelle die Reduzierung von Büroflächen den ohnehin angespannten Immobilienmarkt vor Herausforderungen. Die Zinsen und Baukosten seien gestiegen, nun sinke die Nachfrage. Doch mal schauen, was die Zukunft bringt. Einige Unternehmen wie SAP wollen die Angestellten ja auch wieder verstärkt im Büro sehen.

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Immer wieder sonntags KW 37: Neue iPhones und die PlayStation 5 Pro ist offiziell

Guten Morgen und ich wünsche zunächst allen Lesern, die auf diese Zeilen blicken, noch einen tollen Sonntag! Erneut blicke ich in dieser Beitragsreihe mit euch gemeinsam auf eine beachtenswerte News der vergangenen Tage – und natürlich auch auf die Tests vom letzten Wochenende. Legen wir doch direkt mal los.

So sind seit Freitag etwa die neuen Apple iPhones vorbestellbar. Irgendwie hadere ich dabei jedes Jahr mit mir, ob ich von Android zu iOS wechseln sollte – und jedes Jahr schrecken mich die Preise ab, da ich, wennschon, dennschon das Pro Max bevorzugen würde. Aber ich bin mir sicher, dass einige Leser bereits auf den Bestellknopf gedrückt haben.

Eine eher schräge Nachricht: Das Spiel „Flappy Bird“ kehrt 2025 zurück in den Apple App Store und Google Play. Vor 10 Jahren schlug dieser Titel hohe Wellen – auch wenn das Game meiner Ansicht nach eigentlich nicht der Rede wert ist. Mal sehen, ob es auch nach dem großen Hype von damals wieder seine Nutzer findet. Für mich persönlich wiederum ein Highlight und eine Empfehlung an euch: Ab 7. Oktober 2024 findet ihr „Der Junge und der Reiher“ vom Studio Ghibli bei Netflix. Dieser Anime von Hayao Miyazaki wurde mit dem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet und ist absolut sehenswert.

Zudem haben sowohl Apple als auch Google in der EU Niederlagen erlitten. Apple soll satte 13 Mrd. Euro an Steuern nachzahlen, während Google „nur“ 2,4 Mrd. Euro Strafe zahlen muss. Das Unternehmen hatte seine beherrschende Stellung im Suchmaschinenmarkt genutzt, um eigene Preisvergleiche gegenüber Drittanbietern zu bevorzugen.

Unsere Tests vom letzten Wochenende – und die PlayStation 5 Pro ist da

Sony hat außerdem diese Woche die PlayStation 5 Pro vorgestellt. Sie erscheint am 7. November 2024 und wird satte 799,99 Euro kosten. Vorbestellungen sind ab dem 26.09.2024 möglich. Im Lieferumfang findet ihr weder ein Disc-Laufwerk noch den Ständer zur vertikalen Aufstellung vor. Fast bekommt man das Gefühl, dass man dankbar sein sollte, dass Sony gnädigerweise wenigstens noch einen Controller beilegt.

Apple hat ebenfalls seine neuen Geräte ausgepackt. Das sind natürlich in erster Linie die iPhone 16 und iPhone 16 Pro (Max). Dazu gesellen sich die AirPods Max mit neuen Farben sowie jetzt USB-C als Ladeanschluss und die frischen AirPods 4 – jetzt auch mit ANC. Obendrein kann man die AirPods Pro 2 bald auch als rezeptfreie Hörhilfe einsetzen. Und klar, auch die Apple Watch Series 10 hat nun das Licht der Welt erblickt. Das Ultra-Modell hingegen gibt es lediglich in neuen Farben.

Am letzten Wochenende hat zudem nicht nur unsere neue Monatsumfrage begonnen, auch hat Caschy den Over-Ear-Kopfhörer Anker soundcore Space One Pro getestet. Ich selbst habe mich wiederum dem Spiel „Astro Bot“ gewidmet, das ich jedem PS5-Besitzer wärmstens empfehlen kann.

Auch am heutigen Sonntagmorgen wünsche ich allen Lesern im Namen des Teams einen tollen Restsonntag und für Montag schon vorab einen entspannten Start in die frische Woche! Caschy, Benny, Olli, Felix, Mike und ich freuen uns, wenn ihr weiterhin dem Blog treu bleibt und gerne auch einmal einen Kommentar hinterlasst. Jetzt folgen zum Schluss natürlich noch die zehn meistgelesenen Posts der letzten Woche.

Telegram entfernt die Funktion „Personen in der Nähe“

Apple stellt iPhone 16 Pro und Pro Max vor: Das steckt drin

Starlink ändert die Reise-Tarife

iPhone 16 offiziell vorgestellt: Das steckt drin

IKEA INSPELNING: Steckdose für 9,99 Euro misst den Stromverbrauch

Apple Watch Series 10 offiziell vorgestellt

Apple: Das Kleingedruckte aus der Veranstaltung

Steam Families: Ab sofort für alle nutzbar

Apple AirPods 4: Neue Modelle vorgestellt (und neue AirPods Max)

PlayStation 5 Pro ist offiziell: Das ist die neue Spielekonsole – und das kostet sie

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Temu und Shein geraten auch in den USA ins Visier der Behörden

Die Bundesregierung will sich den Online-Shop Temu genauer anschauen.

Die Bundesregierung will sich den Online-Shop Temu genauer anschauen.

In der EU bzw. Deutschland wünscht man sich, dass chinesischen Händlern wie Temu und Shein ihre Grenzen aufgezeigt werden. Dafür steht gar zur Debatte, die Zollfreigrenze von 150 Euro zu kippen. Ich selbst bin da der Ansicht, dass vor allem die regionale Händlerlobby Druck gemacht haben dürfte. Doch auch in den USA nimmt man Shein und Temu nun mit Vorschlägen für neue Gesetze ins Visier.

So gibt es auch in den USA eine Grenze, die es Privatkunden erlaubt, Waren im Wert von bis zu 800 US-Dollar ohne Zollgebühren zu importieren. Das werde aber laut der US-Regierung von Temu und Shein massiv ausgenutzt. Am Ende führe das zu einem stark angestiegenen Importaufkommen. Innerhalb der letzten 10 Jahre sei die Anzahl der Sendungen, welche zollfrei in die USA eingeführt werden, von 140 Mio. im Jahr auf mittlerweile über 1 Mrd. Sendungen im Jahr angestiegen.

Die US-Regierung will dabei aber weniger mit dem Holzhammer vorgehen als die EU. So will man die Ausnahmeregelung nicht generell abschaffen, sie aber gezielt für chinesische Waren, Stahl und Aluminium, Waschmaschinen und Solarpanels streichen. Die Zollfreigrenze würde dann für Produkte von Temu und Shein bzw. ihren Marketplace-Händlern nicht mehr greifen. Auch würden die US-Zollbeamten etwaige Pakete dann genauer unter die Lupe nehmen.

Produkte von Temu und Shein möglicherweise gesundheitsschädlich

Die US-Regierung wägt auch, die Schlupflöcher für Shein und Temu zu schließen, da zu niedrigen Preisen womöglich gesundheitsschädliche Produkte ins Land gelangen. Erwähnen muss man da, dass Shein zwar offiziell in Singapur sitzt, aber vor allem Billig-Kleidung, hergestellt in China, verkauft. Oft ist da nicht klar, ob die Artikel, auch von Temu, so hergestellt werden, dass sie gesundheitlich unbedenklich und nicht übermäßig mit Schadstoffen belastet sind.

Das ist z. B. auch für mich der Hauptgrund solche günstigen Importe zu meiden – da ist mir meine Gesundheit am Ende doch wichtiger, als ein paar Euro zu sparen.

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Enfuce: Debit- und Kreditkarte in einer Karte von Mastercard kombiniert

Das finnische Fintech Enfuce bringt gemeinsam mit Mastercard seine „E2-Karte“ nach Deutschland. Hierbei handelt es sich um eine „Kombikarte“, die Debit- und Kreditkarte in einer Karte vereint. Während sich in Nordeuropa solche Karten bereits etabliert haben, ist sie in Europa ansonsten eher weniger verbreitet.

Enfuce setzt bei der Karte auf eine Dual-PAN. Auf der Karte befinden sich zwei Zahlungskartennummern (Primary Account Number – PAN). Mit einer PIN fungiert diese dann als Kredit- und Debitkarte in einem. Beide Zahlungsarten sind mit einem eigenen Konto für die jeweilige Debit- oder Kreditkartenzahlung verknüpft. Somit geht der Betrag immer vom richtigen Konto ab. Zudem gibt es benutzerdefinierte Limits. Man erspart sich aber das Hin- und Herüberweisen von Geld und zudem gibt es eine Ausgabenkontrolle auf einen Blick. Zudem bietet die Kombikarte die Möglichkeit, bei hohen Beträgen auf Kreditkartenzahlung umzustellen.

Ab sofort ist die 2-in-1-Karte von Enfuce auch hierzulande erhältlich.

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