Nokia Here – Navigations-App startet jetzt für iOS

Nach dem Apple-Kartendesaster – Nokia versorgt iPhone-Besitzer mit brandneuer Navi-App Here Maps. 

Nokia HERE Maps Logo

Endlich Licht am Ende des Karten-Tunnels. Nachdem Apple – pünktlich zur Veröffentlichung von iPhone 5 und iOS 6 – Google Maps in diesem Jahr aus dem iOS-Universum verbannt hatte, kam das böse Erwachen: Apples Kartendienst fällt bei Millionen Nutzern durch. Schnell verbreitete sich der Tipp, Google Maps per Browser zu nutzen – eine neue Maps-App von Google soll folgen. Doch Nokia ist schneller und startet schon jetzt mit einer Navigations-App für iPhone- und iPad-Besitzer: Here.

Mit Here will Nokia sich endlich wieder stärker gegen die Konkurrenz abheben. Der erste Schritt: enttäuschten Apple-Maps Nutzern zeigen, dass man vom ehemaligen finnischen Handy-Weltmarktführer noch Einiges erwarten kann. Here bietet bekannte Tools wie Sprachsteuerung und Routenplaner für PKW, Fußgänger und öffentlichen Nahverkehr. Dazu gibt es Verkehrs- und Wetter-Informationen in Echtzeit. Natürlich gehören auch Highlights wie 3D-Karten und die persönliche “Sammlung” von Orten zum Programm.

Seit dieser Woche kann Nokias neuer Karten-Dienst für iOS-Geräte in Apples App-Store kostenlos heruntergeladen werden. Wenn auch Google eine neue Version von Maps für iOS bereit gestellt hat, wird wohl der Kunde entscheiden, wer beim Navigieren die Nase vorn hat. Wir sind gespannt.

Danke!

Starker Cybercrime-Zuwachs verunsichert Verbraucher

Das Internet bietet für einen jeden für uns viele Vorteile und ist fester Bestandteil der meisten von uns – sowohl privat als auch geschäftlich – geworden. Nach Angaben des G Data Malware Reports 2012 nimmt die Entwicklung des Internetmissbrauches, besonders durch Trojaner und SpionageSoftwares, weiter zu.

Internetkriminalität ist eine mittlerweile gesellschaftlich bekannte Gefahr im Internet. Dennoch wird sie oftmals noch unterschätzt und Online-Kriminelle finden immer wieder Wege ihren Content geschickt an den Verbraucher zu bringen. Spyware und Trojaner stellen dabei den größten Anteil. Laut des G Data Maleware Reports 2012, der von der G Data software AG erstellt wird, stieg dieser Anteil von Spyware und Trojanern am Schadcode-Gesamtaufkommen im ersten Halbjahr 2012 auf über 60 % an – Sie stehen im Aufwärts-Trend bei den Kiminellen. Spionageprogramme explodieren im Vergleich zum Jahr 2011 um knapp 108 %. Ziel der Schadprogramme ist es, private Daten zu stehlen oder Geld durch sogenannte ErpresserSoftwares (Ransomware) zu erlangen. Derartige Schadprogramme, wie beispielsweise der bekannte Gema-Virus, verschlüsseln und blockieren den Computer. In der Folge soll der Verbraucher ein Lösegeld zur Wiederfreigabe zahlen, die oftmals nicht erfolgt. Auf diese Weise erweist sich der Einsatz von Trojanischen Pferden und Spyware als außerordentlich lukrativ, wie Ralf Benzmüller, Leiter der G Data Securitylabs, erklärte.

Zwar gibt es in der Regel Möglichkeiten den Virus ohne Zahlung loszuwerden, doch die Taktiken und Verschlüsselungen der Täter werden besser, das eCrime-Geschäftsmodell fehlerfreier – Internetkriminalität wird nach Einschätzung von Experten so zum Hauptproblem der modernen Internetwelt werden. Demnach wird das übermäßige Wachsen der ital/digitalisierung/branchen/“ title=“Branche“>Branche von ähnlich großem Wachstum der Schattenbranche und der entsprechenden Online-Untergrundmärkten begleitet.

E-Commerce Kriminalität verunsichert Verbraucher

Der Trend der Internetkriminalität ist sehr gefährlich – Sie lauern hinter ungeschützten Seiten, in Mails und Downloads – das beunruhigt den User, wie verschiedene Umfragen offenlegen. Ein Problem der Polizei bleibt zudem weiterhin, dass Cyberkriminelle in der Regel garnicht oder nur sehr schwer verfolgt werden können. Der Geldtransfer von Verbraucher zum Betrüger erfolgt meist über anonyme Bezahldienste -. das Risiko für den Kriminellen ist demnach sehr gering.

Dennoch: Mit der Angst vor Internetkriminalität steigt auch die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit der Verbraucher. Demnach werden unerklärliche Mails beispielsweise viel seltener geöffnet als noch vor ein paar Jahren – besonders die Medien bleiben in der großen Pflicht den Verbraucher über Schutzmaßnahmen und Gefahren aufzuklären. Das Wachstum ist zwar weiterhin groß, schwindet aber seit 2009.

4e2f059c96d957095bdebfac1be18864?s=96&d=mm&r=g

Politiker über Umgang mit Cyberkriminalität uneinig

Immer mehr Verbraucher werden Opfer, zunehmend geraten auch Unternehmen in die Falle von Internetkriminellen – Auf dem diesjährigen IT-Gipfel in Essen wurden verschiedene Lösungsansätze vorgestellt. Die Ideen reichen von keiner Maßnahme hin zur Vision eines eigenen IT-Ministeriums.

Wie die Allianz für Cybersicherheit des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der IT-Branchenverband Bitkom mit ihren neuesten Zahlen zeigen, nimmt die Anzahl der Internetverbrechen stetig zu. Demnach nimmt die Zahl von Identitätsdiebstählen weiter zu und knapp jede 35. Seite sei mit gefährlichen Schadprogrammen infiziert – Trojaner und Spyware sind „im Trend“. Innerhalb von zwei Monaten läge die Zahl der geknackten E-Mail-Konten bei fast 50.000, ähnlich düster sehen die Bilanzen von entwendeten Zugangsdaten oder Daten für Online-Bankgeschäfte aus. Fakt ist, dass Cyberkriminalität ein zunehmend großes Problem in der wachsenden IT-Branche ist. Zwar sind die Verbraucher heute aufmerksamer al noch vor einigen Jahren, doch die Strategien der Betrüger werden zunehmen besser.

IT-Gipfel in Essen offenbart verschiedene Lösungsansätze

Auf dem nationalen IT-Gipfel am 14. November in Essen, war die Bundesregierung geteilter Meinung. Zweck des Gipfels war die Suche nach dem richtigen Umgang mit Cyberkriminalität gewesen, was mit zunehmender Gefahr immer dringender wird. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) schlägt eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen vor, Cyberattacken zu melden. Dies hält Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) für nicht ausreichend – er schlägt eine strikte Meldepflicht für Unternehmer vor, möchte es nicht bei freiwilliger Basis belassen. Bei weitem komplexer stellt sich den möglichen Umgang mit Cyberkriminalität die Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vor. Sie möchte das gesamte Thema Internet, darunter natürlich auch seine Gefahren und seine gezielte Förderung in einem neuen Ministerium vereinen, wie die WAZ-Mediengruppe in Erfahrung bringen konnte.

Mittlerweile soll eine vierstellige Anzahl von Unternehmen Cyberattacken zum Opfer gefallen sein. Demnach wird das Problem nicht nur gefährlich für den einfachen Verbraucher sondern zunehmend auch für die Wirtschaft. Man schätzt den entstandenen Verlust bei ungefähr 15 Milliarden Euro, Tendenz steigend – die Politik ist in Pflicht

Robert Klatt

4e2f059c96d957095bdebfac1be18864?s=96&d=mm&r=g

WhatsApp – Messenger-App ist nicht mehr gratis

Ob Android, Blackberry oder Windows Phone – endlos schreiben kostet jetzt rund 80 Cent pro Jahr.

WhatsApp Logo

WhatsApp ist allein auf über 100 Millionen Android-Geräten installiert. Dazu kommen noch BlackBerry, Nokia S40, Nokia Symbian, Windows Phone und iOS-Geräte. Jetzt werden Millionen Nutzer von einer Meldung überrascht, die eigentlich schon lange bekannt war: WhatsApp wird rund 80 Cent im Jahr kosten. iPhone Besitzer sind nicht betroffen.

Im App-Store von Apple muss für WhatsApp bisher schon 89 Cent bezahlt werden. Für alle anderen mobilen Plattformen gibt’s die Viel-Schreiber-App als kostenlosen Download. Wer genauer hinschaut, erkennt aber: Die Macher wollten WhatsApp nie völlig gratis anbieten. WhatsApp ist auf Android & Co. nur als Free-Trial-Version installiert – die bisher aus Kulanz immer weiter verlängert wurde. Jetzt laufen diese Versionen offenbar aus. Wer WhatsApp ein weiteres Jahr nutzen will, muss 78 Cent bezahlen.

Die SMS ist schon lange von gestern. Heute benutzen Menschen auf der ganzen Welt den Messenger WhatsApp, um nicht nur Nachrichten, sondern auch Daten wie Bilder zu verschicken. Auch wenn sich jetzt einige Stimmen laut über die WhatsApp-Macher aufregen – es ist unwahrscheinlich, dass viele Nutzer aufgrund von rund 80 Cent im Jahr auf den Dienst verzichten werden. Warum WhatsApp nicht lieber auf Werbung setzt, um die Kosten zu decken? Hier gibt’s die offizielle Antwort.

WhatsApp Optionen

Übrigens: Wer wissen will, wie lange seine WhatsApp-Version garantiert noch kostenlos funktioniert, kann das ganz leicht in der App unter “Einstellungen / Account Info / Bezahlinformationen” nachsehen.

.

Lokales Online Marketing – Step by Step

Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter ausdifferenziert. Es ist wesentlich lokaler bzw. regionaler geworden. Allein im Jahr 2011 gab es 278 Millionen lokale Suchanfragen bei Google, die beispielsweise „Klempner Bremen“ lauteten. Nicht ohne Grund landen die lokalen Ergebnisse auch ohne Ortsangabe ganz oben in der Liste: Google liest die IP des Suchenden und geht stillschweigend davon aus, dass dieser, wenn er den Begriff „Handwerker“ eingegeben hat, diesen in seiner Nachbarschaft sucht. Für kleine und mittlere Unternehmen ist dieser Trend eine große Chance. Sie können kostengünstig und doch effektiv lokales Online Marketing betreiben.

Lokales Online Marketing – Schritt 1

Der erste Schritt – Google Places nutzen: Google Places ist das größte Branchenbuch der Welt. Wer sein Unternehmen hier einträgt, wird anschließend in den Maps angezeigt, die auftauchen, wenn man nach einem spezifischen Dienstleister sucht. Als Beispiel: Wenn der Klempner in Bremen sich bei Google Places einträgt, dann erscheint sein Unternehmen exakt mit Adresse in den Maps, wenn ein User nach „Klempner Bremen“ sucht. Der Eintrag bei Google Places ist kostenfrei. Das Angebot benötigt den genauen Namen des Unternehmens, die Adresse sowie einige Keywords, die es in den Ergebnislisten nach oben spülen sollen. Je nach Branche und Ort bleibt der tatsächliche Nutzen von Google Places allerdings begrenzt, denn es gibt keine Garantie, hier ganz oben angezeigt zu werden. Sucht ein Tourist an der Elbe beispielsweise nach „Friseur Hamburg“, so ist die Chance nicht besonders groß, tatsächlich gefunden zu werden. Der Google Places-Eintrag ist dennoch unverzichtbar, weil ein Einwohner Hamburgs zuerst die Friseure um seinen Wohnort herum angezeigt bekommt und zudem auch die Recherchen immer präziser werden. So wird heute beispielsweise oft nach „Friseur Hamburg Rothenbaum“ gesucht.

Lokales Online Marketing – Schritt 2

Der zweite Schritt – Kontrolle der Keywords: Schon bei Google Places wird man erstmals mit der Frage nach den Keywords konfrontiert. Dabei kann man sich im begrenzten Rahmen selbst behelfen, weil man als Bremer Klempner weiß, dass „Klempner Bremen“ eine passende Kombination ist. Um weitere Keywords zu finden und die eigene Wahl zu überprüfen, lohnt sich jedoch die Verwendung des KeywordTools von Google. Mit diesem kann man die monatlichen lokalen Suchanfragen bestimmen. Hamburger Caterer erfahren beispielsweise, dass die für sie relevante Kombination „Catering Hamburg“ durchschnittlich 5400 Mal pro Monat gesucht wird. Es handelt sich dabei um eine ausgesprochen Keywordkombination. Das Tool hängt direkt mit Googles Anzeigedienst AdWords zusammen. Dies ist ausgesprochen praktisch, weil das Programm auf diese Weise gleich einen Kostenvoranschlag für Anzeigen mit dieser Keywordkombination gibt – doch dazu später mehr. TIPP: Ergänzen Sie z.B. Keywords zusätzliche Details bei Places in dem Sie Ihre Dienstleistungen & Produkte aufzählen.

Lokales Online Marketing – Schritt 3

Der dritte Schritt – seo Maßnahmen: Nach der Keywordrecherche wird erst einmal der Google Places Eintrag angepasst. Anschließend geht es darum, die eigene Zielseite anzupassen und für die Suchmaschinen zu optimieren („Search Engine Optimization“ = SEO). Hilfreich sind hierbei insbesondere die Google WebmasterTools, die aufzeigen, welche Stärken der bestehende Website-Auftritt hat und welche Schwächen. SEO erfordert allerdings Geduld, denn es dauert in der Regel einige Monate, bis man bei den Topsuchbegriffen nach vorne gerückt ist. Der „Friseur Hamburg“ wird sich frühstens sechs bis acht Wochen nach der Optimierung auf der ersten Seite seiner Ergebnisliste wiederfinden. TIPP: Erstellen Sie eine Kontaktpage mit GeoTags, Google Map, Anfahrtbeschreibung und hCard/vCard sowie RDFa in den Adressdaten.

Lokales Online Marketing – Schritt 4

Die vierte Schritt – Tags nicht vergessen: Komplett auf die Hilfe der Google WebmasterTools verlassen kann man sich allerdings nicht, denn es fehlen die Tags. Bis vor einigen Jahren waren diese bei Google auch noch üblich und wurden aus diesem Grund von den tools rund um die Suchmaschine empfohlen. Inzwischen ist dies nicht mehr der Fall, denn die Suchmaschine ignoriert die Tags inzwischen. Diese müssen jedoch trotzdem gesetzt werden, denn die anderen Search Engines wie Yahoo, Bing und Lycos verwenden diese nach wie vor. Diese generieren zwar nicht annähernd so viel Traffic wie Google mit seinen 36 Millionen Usern allein in Deutschland, dennoch werden sie von so vielen Menschen genutzt, dass man nicht auf die Tags verzichten sollte. Wer seine Website mit einem der Baukasten-Systeme erzeugt hat, findet in der Regel einen Bereich, der für das Anlegen der Tags vorgesehen ist. Ansonsten können sie einfach in den Text integriert werden. Google behandelt sie anschließend wie normale Worte.

Lokales Online Marketing – Schritt 5

Der fünfte Schritt – Internes und lokales Linkbuilding: Die sogenannte Backlinkstruktur wird für die Auffindbarkeit bei Google immer wichtiger – und dies insbesondere in lokalen Suchen. Da es aber häufig vergessen wird, sei zuerst auf einen anderen Punkt hingewiesen: Vor dem Aufbau einer lokalen Backlinkstruktur steht die Erschaffung einer internen Backlinkstruktur. Kategorien in Shops sollten gegenseitig verlinkt werden. Zudem lohnt sich der Aufbau eines Blogs, der stets mit frischen Texten versehen wird, aus denen man direkt auf bestimmte Produkte verlinken kann. Anschließend beginnen die Arbeiten an dem Aufbau der lokalen Backlinkstruktur. Konkret bedeutet dies, dass von Seiten, die in lokalen Suchen sehr weit oben auftauchen, auf die eigene Seite verlinkt werden sollte. Erreicht werden kann dieses Ziel vor allem dadurch, dass man die eigene Seite in Branchenbücher wie Meinestadt einträgt. Oft führt auch die eigene Branche ein spezifisches Branchenbuch (z.B. handwerksverzeichnis.com). Ein Eintrag dort ist doppelt wertvoll, weil er einen lokalen sowie einen spezifischen Branchenbanklink ergibt. Google erkennt, dass es sich um einen Backlink handelt, der zu dem eigenen Angebot passt und betrachtet diesen als „natürlich“. Diese „natürlichen Backlinks“ werden von der Suchmaschine besonders hoch gewichtet. Weitere Orte, an denen man seine URL eintragen kann, sind Webkataloge. Diese beinhalten häufig auch regionale Kategorien, die sich hierfür besonders gut eignen. Es macht zudem Sinn, auf der Homepage das Setzen von Social Bookmarks anzubieten. Wird die eigene Internetplattform von möglichst vielen Personen aus der eigenen Umgebung als ein solches soziales Lesezeichen gesetzt, wirkt sich dies ebenfalls positiv aus. Die meisten Social Bookmarks-Anbieter erklären auf ihrem Webangebot, wie man den Button zum Setzen der Lesezeichen problemlos auf der eigenen Website integrieren kann. TIPP: Googlen Sie doch mal „IhrenOrt Webseite eintragen“ und „IhreBranche Webseite eintragen“

Lokales Online Marketing – Schritt 6

Der sechste Schritt – Nachbarschaftliche Kontakte ausnutzen: Es ist in jedem Fall von Vorteil, wenn man in seiner Nachbarschaft viele Ladenbesitzer kennt, die eigene Webpräsenzen betreiben und mit denen man Links tauschen kann. Den Zweck hierfür offenbart eine Studie, welche die Suchmaschine Yahoo durchgeführt: 88 Prozent aller Online-Aktivitäten werden anschließend in Offline-Transaktionen umgesetzt. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Die Leute informieren sich zum Beispiel im Netz, welche neuen Bücher in der Buchhandlung des Vertrauens eingetroffen sind und klicken dabei gerne durch die ganze Homepage. Hat man auf dieser einen Link, so kann man auf diese Weise direkt Kunden ansprechen, die in der Nachbarschaft einkaufen. TIPP: Gehen Sie doch mal zu einem lokalen Business-Treffen und Netzwerken dort. Ein Link hat im Gegensatz zu vielen Werbemassnahmen erstmal keine hohen Kosten (Aufwand des Einpflegens).

Lokales Online Marketing – Schritt 7

Der siebte Schritt – Online werben mit Google AdWords:


Die bislang erläuterten Maßnahmen haben vor allem den Charme, dass sie vollständig umsonst sind. Ganz ohne finanziellen Einsatz funktioniert lokales Online Marketing aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Werbeanzeigen sind eigentlich noch immer unverzichtbar. Wer direkt bei Google werben möchte, kann Google AdWords verwenden. Die Anmeldung ist ausgesprochen einfach und geschieht innerhalb von Minuten: Gefragt werden der Anzeigentext sowie die Keywordkombinationen, bei denen die Anzeige eingeblendet wird, und die Zahlungsinformationen. Kosten entstehen je Klick. Dies bedeutet, dass man immer dann zahlen muss, wenn ein User beispielsweise „Friseur Hamburg“ eingegeben hat, auf die eigene Anzeige gestoßen ist und anschließend auf diese klickt. Ob er anschließend tatsächlich etwas kauft bzw. seinen Klick in eine Offline-Transaktion umsetzt, spielt dabei keine Rolle. Welche Kosten für welche Keywordkombinationen auf einen zukommen können, darüber informiert das bereits erwähnte Keywordtool (? „Der erste Schritt – Google Places nutzen“).

Bei der Verwendung von Google AdWords sind zwei Dinge zu beachten: Wo landet die Anzeige? Und wie verhindert man eine Kostenexplosion? Die erste Frage dreht sich um den Standort des Textes bei Google. Früher sind die Anzeigen ausnahmslos auf die rechte Seite gelandet. Dies führte zu einem besonderen Internetphänomen: Die User wurden für die rechte Menüspalte blind, weil sie wussten, dass dort nur Werbung zu finden ist. Google hat deshalb mittlerweile reagiert und schaltet die Anzeigen auch über und unter die eigentlichen Suchergebnisse. Sie sind anders eingefärbt und so als Werbung zu erkennen. Trotzdem weisen sie erstklassige Klickraten auf. Aus diesem Grund ist diese Position auch teurer. Für lokale Werbung gibt es dabei ein optimales Szenario. In diesem Fall erscheint die Anzeige ganz oben und direkt darunter findet man die Maps mit dem Eintrag von Google Places.

Die Kostenfrage ist noch einmal wichtiger. Wer populäre Keywords einträgt, muss mit hohen Kosten rechnen, weil viele User diese eingeben und anschließend zahlreiche Seiten anklicken, um sich zu informieren, aber nicht kaufen. Tatsächlich ist die sogenannte Conversion (Aus Besuchern werden Kunden) bei populären Keywords in lokalen Suchen oft sehr klein. Als Beispiel: Viele User informieren sich über die Handwerkerpreise in der Umgebung, um anhand dessen eine Entscheidungshilfe zu bekommen, ob sie sich zutrauen, diese Arbeit auch selbst durchzuführen. Passiert dies häufig, entstehen insbesondere den Betrieben, die in den AdWords-Listen ganz oben stehen, hohe Kosten ohne sichtbaren Ertrag. Bei der Keywordwahl muss deshalb Vorsicht herrschen.

Lokales Online Marketing – Schritt 8

Der achte Schritt – Facebook und andere Social Media nutzen: Google bietet die Möglichkeit, den eigenen Eintrag bei Googles Places sowie die AdWords-Anzeigen mit einer Unternehmensseite des sozialen Netzwerks Google zusammenzuführen. Die Seite ähnelt der, die auch von Facebook bekannt ist. Wenn es um die Frage geht, wo in den Social Media lokales Online Marketing am effektivsten funktioniert, steht das weiß-blaue Netzwerk nach wie vor weit vor dem Konkurrenten von Google. Denn Facebook bietet neben den Unternehmensseiten zudem die Möglichkeit, ebenfalls Anzeigen zu schalten. Auch diese sind kostenpflichtig, können zudem aber auch lokal differenziert werden. Nur Hamburger und Personen aus der Umgebung sehen Anzeigen aus Hamburg und nur Berliner die Werbehinweise aus der Bundeshauptstadt.

Der Abrechnungsvorgang ähnelt dem von Google. Jeder Klick wird bezahlt, allerdings ist das Kostenrisiko bei Facebook nicht derart hoch wie beispielsweise bei Google. User, die sich nur informieren möchten, nutzen dafür die Suchmaschine und nicht das soziale Netzwerk. Die Anzeigen bei Facebook verfügen zudem über einen besonderen Charme: Sie berücksichtigen bestimmte demographische Vorgaben und lassen sich auf diese Weise so einstellen, dass sie direkt die Zielgruppe erreichen. Ein Beispiel verdeutlicht den Nutzen: Ein Bäcker aus Konstanz kann beispielsweise die Anzeigen so einstellen, dass sie allen Leuten aus Konstanz gezeigt werden, die demnächst oder an genau dem Tag Geburtstag haben und in diesen Anzeigen seine „leckeren Geburtstagstorten“ bewerben. Auf diese Weise wird die conversion merkbar erhöht, denn die Anzeigen scheinen in diesem Moment nicht nur auf ein gutes Angebot hinzuweisen, sondern einem konkreten Bedarf des Nutzers zu dienen. Was die Effektivität einer Anzeige angeht, wäre Facebook diesbezüglich Google sogar überlegen, doch die Reichweite des sozialen Netzwerks reicht nicht aus. Dies gilt insbesondere für lokales Marketing: Vor dem Börsengang von Facebook im Frühjahr 2012 wurde bekannt, dass gerade einmal zwei Prozent der User, die eine lokale Anzeige sehen, tatsächlich auch kaufen bzw. eine Dienstleistung in Anspruch nehmen. Dieser Wert ist extrem niedrig, soll derzeit aber steigen. Aus diesem Grund ist Facebook eine sinnvolle Ergänzung zu Google AdWords, aber (noch) keine Alternative. TIPP: Suchen Sie Ihr Geschäft auch auf Google und pflegen und bauen Sie sich dort ein Netzwerk auf.

Lokales Online Marketing – Schritt 9

Der neunte Schritt – OnPage Optimierung: Der Sinn von kostenpflichtigen Anzeigen steht und fällt mit dem Grad der Conversion. Je mehr Besucher zu Kunden werden, desto eher rentieren sich die Investitionen. Für das lokale Online Marketing gibt es die Möglichkeit, den Grad der Conversion durch eine OnPage Optimierung zu erhöhen. Dies bedeutet zwei Dinge: Zum einen wird die Auffindbarkeit in den lokalen Suchmaschinen weiter erhöht. Die OnPage Optimierung schließt sich in diesem Fall an die SEO Maßnahmen an. Zum anderen wird die Bedienung („Usability“) der Seite wesentlich freundlicher gestaltet, um die Besucher auf der Seite zu halten.

Um die Auffindbarkeit der Seite weiter zu erhöhen, ist es unbedingt erforderlich, dass die eigene Website für mobile Suchen optimiert werden. Bereits heute werden 40 Prozent aller lokalen Suchen mit dem Mobiltelefon durchgeführt. Ein signifikanter Teil dieser 40 Prozent wird anschließend auch zum Kunden. In Zukunft werden über die Suchen über die mobilen Endgeräte mehr Transaktionen angestoßen werden als über die stationären Internetzugänge. Gerade Besucher in einer fremden Stadt verwenden die mobilen Suchen, um sich beispielsweise darüber zu informieren, wo sie sich in Hamburg die Haare schneiden lassen können, um abends in der Oper eine gute Figur zu machen. Zudem sollten Geotags in die Website integriert werden.

Dabei handelt es sich um Metaelemente, die über Standorte bestimmter Orte (zum Beispiel Geschäftsfilialen) informieren. Hierbei werden Längen- und Breitengrad gespeichert. Die Seiten können diese anschließend Standorte anschließend in Textform oder aber als Karte ausgeben. Weitere Maßnahmen, die für die OnPage-Optimierung unverzichtbar sind, lassen sich mit „Verbesserung des Contents“ zusammenfassen. Hierbei geht es darum, aussagekräftige Texte mit Mehrwert zu haben, welche die User schnell über das informieren, was diese wissen wollen. Zugleich sollten Dateipfade umbenennt werden und wichtige Keywords erhalten. Der Klempner aus Bremen sollte im Prinzip auf jeder Unterseite seiner URL die Worte „Klempner“ und „Bremen“ untergebracht haben. Überschriften sollten in dieselbe Richtung gehen und zum Beispiel als „Preise für die Klempnerdienste in Bremen“ und nicht nur „Preise“ formuliert sein. TIPP: Für viele CMS gibt es kostenlose mobile Themes & Plugins

OnPage Optimierung heißt aber auch, dass die User sich schnell zurechtfinden können und deshalb bleiben möchten. Dabei ist eine lokale Ansprache unverzichtbar. Wer eine Kneipe in der norddeutschen Stadt Jever betreibt, sollte nicht damit beginnen, welche Biersorten es in Deutschland gibt und dass zum Beispiel das Weizen in München sehr beliebt sind, sondern beispielsweise so: „Friesisch herb – so ist ein leckeres, frisch gezapftes Bier bei uns.“ Zudem sollte es immer eine leicht auffindbare Kontaktseite geben, die im Idealfall eine Karte (? Geotags) enthält und auch einen Routeplaner integriert hat. Für diese Form der OnPage Optimierung kann ein einfacher Selbsttest durchgeführt werden: Sind alle Informationen, die man, wäre man selbst interessierter Besucher, benötigen würde, um Kunde zu werden, mit einem bis zwei Klicks erreichbar? Drei Klicks sind in aller Regel schon zu lang. Hierfür lohnt es sich, auch die Meinung von Freunden und der Familie einzuholen und den Usern eine Feedbackmöglichkeit zu geben, um so einen objektiven Eindruck darüber zu bekommen, was der eigenen Website noch fehlt, um besonders interessant und ansprechend zu sein. TIPP: Nutzen Sie Insight for Search und testen Sie verschiedene Synonyme in Ihrer Region.

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies