Meta schließt sich dem freiwilligen Verhaltenskodex des EU AI Acts zur Transparenz von KI-generierten Inhalten an. Das gab der Konzern in einer offiziellen Stellungnahme bekannt. Ziel des Kodex ist es, KI-generierte Medien, etwa Fotos, Videos oder Audiodateien, im Netz klarer zu kennzeichnen und für Nutzer besser erkennbar zu machen.
Meta verweist darauf, bereits seit Frühjahr 2024 eigene Werkzeuge und Labels zur Erkennung von KI-Inhalten einzusetzen. Erst kürzlich hatte das Unternehmen eine Forschungs-Demo veröffentlicht, mit der sich überprüfen lässt, ob ein Bild mit der hauseigenen Meta AI generiert wurde. Zudem engagiere man sich in Branchen-Initiativen wie C2PA (Coalition for Content Provenance and Authenticity), um herstellerübergreifende Standards für digitale Wasserzeichen und Herkunftsnachweise zu etablieren.
Gleichzeitig warnt der Konzern vor einer Überregulierung durch die EU im Alltag: Kennzeichnungen müssten für Anwender verständlich bleiben, statt sie mit einer Flut unterschiedlicher Hinweise und Warnbanner zu verwirren. Meta wolle gemeinsam mit dem KI-Amt der EU an praktikablen und technisch umsetzbaren Lösungen arbeiten.
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