Ubisoft hatte schon im Februar 2026 größere Umstrukturierungen in Aussicht gestellt. Beispielsweise stampfte man das in der Entwicklung befindliche Remake zu „Prince of Persia: The Sands of Time“ ein. Zudem machte man klar, dass der Publisher wieder auf Kurs gebracht werden müsse. Inzwischen wird deutlicher, wie das gelingen soll: mit Studioschließungen und Entlassungen.
So hat Ubisoft offenbar seine beiden Studios in Belgrad und Winnipeg geschlossen. Zudem baut man Stellen im Bereich Vertrieb ab. 380 Arbeitsplätze könnten den neuesten Maßnahmen zum Opfer fallen. Zudem will man Ubisoft Barcelona neu ausrichten. Diese Abteilung soll sich nur noch auf Titel der Reihe „Rainbow Six“ konzentrieren. Über 60 Mitarbeiter sollen deswegen dort wohl ihren Hut nehmen müssen (via GamesIndustry). Zuletzt hat das Studio etwa an „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ mitgearbeitet.
Ubisoft Belgrad hingegen gab es seit 2016. Das Studio hat vor allem unterstützend an Spielen wie ebenfalls „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ oder auch „Assassin’s Creed Shadows“ getüftelt. Ubisoft Winnipeg öffnete 2019 seine Pforten und hat unter anderem an „Rainbow Six Mobile“ sowie dem gescheiterten Free-to-Play-Shooter „XDefiant“ gewerkelt.
Zusätzlich hat Ubisoft laut aktuellen Berichten auch noch Kürzungen bei seinem Team in San Francisco vorgenommen. 50 bis 100 Mitarbeiter sollen dort wohl ihren Hut nehmen müssen.
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