
Jackery bohrt das eigene Sortiment auf und zeigt mit dem Solar Gazebo eine Lösung, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden soll. Es handelt sich um einen Gartenpavillon mit den Maßen 4,5 mal 3 Meter, der nicht nur Schatten spendet, sondern das Dach direkt zur Energiegewinnung nutzt. Dort sind industrielle Solarmodule verbaut, die eine Photovoltaik-Leistung von bis zu 2.000 Watt stemmen. Für mich eher ein „Zeigen, was man so machen kann“ als ein konkretes Produkt. Wobei, wenn ich so sehe, was sich manche Menschen aus Panels so zusammenschustern…
Das Ganze dient jedenfalls als dezentrale Stromquelle direkt im Garten. Damit das Gerät bei Wind und Wetter draußen bleiben kann, ist die Konstruktion robust gegen Regen und Schnee ausgelegt. An den Pfosten befinden sich Steckdosen mit IP65-Schutzabdeckung, damit man Kleingeräte direkt vor Ort betreiben kann. Ein nettes Detail für Filmabende ist der seitliche Sonnenschutz, der sich ausziehen und als Leinwand für Beamer nutzen lässt.
Der erzeugte Strom wandert entweder direkt in die Endgeräte oder wird für später gesichert. Passend dazu hat Jackery die SolarVault-3-Serie im Gepäck. Das sind Heimspeicher, die Wechselrichter und Batterien in einem Gehäuse vereinen. Die Kapazität ist modular aufgebaut und reicht von 2,52 bis 15,12 kWh. Ein Energiemanagement steuert dabei die Verteilung. Die Systeme lassen sich flexibel einsetzen, egal ob ein kleines Balkonkraftwerk oder eine ausgewachsene Solaranlage auf dem Hausdach vorhanden ist. In den USA startet der Verkauf Anfang nächsten Jahres für 3.999 US-Dollar, danach folgen weitere Märkte. Wer also ohnehin einen Pavillon sucht und gleichzeitig die Stromrechnung drücken möchte, sollte ein Auge auf das Teil werfen.
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