Wer in den kommenden Jahren den Austausch seiner Heizung plant und auf staatliche Hilfe schielt, muss sich auf deutlich schlechtere Konditionen einstellen. Die Bundesregierung plant laut Bericht bei der Förderung von Wärmepumpen und anderen klimafreundlichen Heizungen den Rotstift anzusetzen. Bis zum Jahr 2030 sollen so unter dem Strich rund 2,1 Milliarden Euro eingespart werden.
Konkret soll es an mehreren Stellen an die Substanz gehen: Die maximal förderfähigen Kosten für eine neue Heizung, die derzeit noch bei 30.000 Euro liegen, sollen sofort um 2.000 Euro und danach im Sechs-Monats-Rhythmus um weitere 750 Euro abgesenkt werden. Zudem wird der sogenannte Klimageschwindigkeitsbonus schrittweise komplett eingedampft. Auch der Effizienzbonus für Wärmepumpen sowie der Emissionsminderungszuschlag für Biomasseanlagen stehen vor dem Aus.
Auf der anderen Seite soll die Förderung sozial gerechter aufgestellt werden. Der Einkommensbonus für selbstnutzende Eigentümer mit einem Haushaltseinkommen von bis zu 30.000 Euro soll von 30 auf 40 Prozent steigen. Für Einkommen zwischen 30.000 und 40.000 Euro bleibt es bei den bekannten 30 Prozent, während für Einkommen zwischen 40.000 und 50.000 Euro ein neuer Bonus von 10 Prozent eingeführt wird. Familien mit Kindern sollen durch einen neuen Kinderzuschlag entlastet werden: Pro minderjährigem Kind im Haushalt werden einmalig 10.000 Euro vom anzusetzenden Haushaltseinkommen abgezogen, um leichter in die höheren Bonusstufen zu rutschen.
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