Microsoft Edge testet eingebautes VPN-Feature von Cloudflare

Microsoft hat damit beginnen, ein neues VPN-Feature im eigenen Edge-Browser zu testen. Das Feature bezeichnet der Konzern als „Microsoft Edge Secure Network“.

Ein VPN kann enorm zur eigenen Privatsphäre im Internet beitragen, sodass sich mittlerweile eine Vielzahl an Unternehmen genau darauf spezialisiert haben. Dadurch, dass eine verschlüsselte Verbindung mit einem Drittanbieter-Server hergestellt wird, ist die echte IP-Adresse versteckt. Aufgerufene Webseiten können entsprechend schwerer nachverfolgen, woher die Nutzer darauf zugreifen und sie entsprechend nicht tracken.

Microsoft Edge könnte demnächst ein solches, integriertes VPN-Feature bekommen, womit der Konzern laut eigenen Angaben die Sicherheit seiner Kunden verbessern möchte. In Zusammenarbeit mit Cloudflare hat man das „Microsoft Edge Secure Network“-Feature bereits im Dev Channel für ausgewählte Windows Insider ausgerollt. Im Menü wird sich künftig die Secure Network-Option finden, welche den VPN aktiviert.

Microsoft Edge-Nutzer werden somit gelegentlich auch ohne Zusatzsoftware auf einen VPN-Dienst zugreifen können. Bereitgestellt wird der Dienst vom US-amerikanischen CDN Cloudflare, allerdings ist kostenfrei nur 1 GB an Traffic inkludiert. Wer mehr surfen möchte, wird bezahlen müssen. Das Feature wird die Verbindung mit einem Microsoft-Account erforderlich machen und personenbezogene Metadaten werden alle 25 Stunden gelöscht, womit die Privatsphäre-Richtlinie des VPNs kaum konkurrenzfähig ist, mit Anbietern wie ExpressVPN oder NordVPN.

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Microsoft vereinfacht Browser-Auswahl in Windows 11

Mit dem neuesten Windows 11 Update hat Microsoft die Browser-Auswahl des Betriebssystems deutlich vereinfacht. Damit hat das Unternehmen eine sehr kontroverse Änderung in den Einstellungen wieder rückgängig gemacht.

Seit dem Release von Windows 11 im Vorjahr wird Microsoft von mehreren Seiten kritisiert aufgrund der komplexen Browser-Auswahl in den Einstellungen. Dabei mussten Nutzer für jedes Web-Protokoll einzeln das Standardprogramm festlegen, um den Standardbrowser zu ändern. Diesen Schritt hatten praktisch alle konkurrierenden Browser-Anbieter kritisiert, aber auch vonseiten der Nutzer hagelte es Kritik für Microsoft.

Dieses bewusst oder unbewusst gestaltete, katastrophale Design ist mit dem kumulativen Update im April 2022 beseitigt worden. Seit KB5012592 lässt sich der Standardbrowser einfach über die Einstellungen der jeweiligen App mit nur einem Klick ändern.

Microsoft hat seinen eigenen Edge-Browser in den letzten Monaten zunehmend mit Werbung gefüllt. Unzählige Hinweise und Meldungen auf die eigene Suchmaschine Bing, ein Coupon-Dienst sowie ein Plugin für die Ratenfinanzierung findet sich heute im Microsoft Edge-Browser. All das verschlechtert insgesamt das Benutzererlebnis desselben, weshalb ein einfacher Wechsel auch im Betriebssystem möglich sein sollte.

Mozilla begrüßte in einem Statement die Änderung, fügte aber hinzu, dass mehr getan werden kann in Bezug auf die Browserwahl in Windows 11. Das System öffnet nämlich alle internen Links des Betriebssystems ausschließlich in Edge.


Quelle/via: WindowsLatest

Windows 11: Taskleiste bleibt erstmal funktionsarm

Screenshot von der Windows 11 Taskleiste, während Microsoft Edge als Fenster übertragen wird. Das erkennt man an der roten Umrandung um das Edge-Logo herum.

Windows 11 mangelt es an Funktionen aus seinem Vorgänger.  Am schlimmsten vom Funktionsabbau betroffen ist die Taskleiste, geschuldet ist dies ihrer Neuentwicklung. Glücklicherweise reichte Microsoft ein paar kritische Funktionen über Updates nach. Darunter die Anzeige der Uhrzeit auf sekundäre Monitore sowie dem Drag & Drop von Dateien in andere Apps. Aus diesem Grund bestand große Hoffnung, noch weitere Funktionen aus der Vergangenheit wiederzusehen.

In einem Livestream bezog ein Microsoft-Mitarbeiter Stellung zu den ausstehenden, fehlenden Funktionen. Explizit in Bezug auf das Verschieben der Taskleiste an verschiedene Bildschirmpositionen, wurden ein paar Schwierigkeiten bei der Umsetzung genannt. Demnach wäre es eine Herausforderung dies zu implementieren, da sich für eine gute Nutzungserfahrung alle Apps an die veränderten Gegebenheiten anpassen müssten.

Aufgrund der ermittelten Telemetrie-Daten, die Microsoft in eigens angefertigte Statistiken überführt, kam man zum Schluss, dass sehr wenig Nutzer ihre Taskleiste verschieben. Somit rentiere sich der Arbeitsaufwand nicht.

Insgesamt klingt es so, als würden mit 22H2 erstmal keine weiteren Taskleisten-Features zurückkehren. Zwar gibt es noch andere fehlende Dinge, wie die Anzeige von Fenstertiteln bzw. das Ausschalten der Gruppierung. Zwar ist die Umsetzung davon deutlich einfacher, aber offensichtlich möchte Microsoft nicht eine Kopie der alten Taskleiste anfertigen. Stattdessen scheint man die Gunst der Stunde zu nutzen, um für häufig auftretende Szenarien, neue und intuitive Lösungen zu finden. Um dafür Platz zu schaffen, müssen alte Funktionen weichen. Als Beispiele für gute Verbesserungen werden das neue Overflow-Menü sowie die optimierte Touch-Bedienung hergenommen.

Die Aussage vom Microsoft-Mitarbeiter findet ihr in diesem Video, wir haben für euch die richtige Stelle verlinkt. Ich möchte noch anmerken, dass das Video bei 6.000 Aufrufe nur 15 Likes aufweisen kann. Rund 270 Leute haben mit einem Daumen nach unten ihren Unmut verkündet.


Quelle: Reddit

Windows 11 22H2: jetzt beginnt der Feinschliff

Der Windows Datei-Explorer unter Windows 11 Build 22593. Geöffnet ist der Schnellzugriff, der jetzt Startseite heißt. In diesem Fall zu Englisch Home. Auf dem Bild ist der Name

Vor wenigen Tagen veröffentlichte Microsoft die neue Windows 11 Build 22593, sowohl für Beta als auch für den Dev-Kanal. Gleichzeitig leitet diese Build eine neue Phase der 22H2-Entwicklung ein. Es geht weg von der Addition stetig neuer Funktionen, hin zu kleinen Optimierungen.

Damit das große 2022-Update für Windows 11 zum Jahresende bereitsteht, muss die finale Version bis August fertig sein. Dementsprechend hat das Windows-Team nur noch vier Monate Vorbereitungszeit. Aus diesem Grund ziehen die Entwickler einen Schlussstrich, weswegen keine neuen Funktionen hinzukommen. Stattdessen liegt der Fokus darin, das bereits Bestehende zu optimieren. Selbestverständlich werden wir noch zwei bis drei neue Dinge sehen, die sich gerade in der Warteschlange befinden. Darunter Tabs für den Datei-Explorer sowie intelligente, kontextuelle Vorschläge. Danach kommt lange nichts mehr. Allumfassend ist die spannende Phase der Entwicklung somit beendet und die nächsten Build-Artikel dürften kurz ausfallen.

Nicht vergessen: wer nur 22H2 frühzeitig herunterladen wollte und deswegen im Dev-Kanal des Insider-Programms ist, der sollte tunlichst zu Beta wechseln. Die Begründung dazu erfährt ihr in diesem Artikel: Windows Insider: jetzt ist der beste Zeitpunkt, um aus Dev-Kanal auszusteigen (windowsarea.de).

Windows 11 Build 22593: die Neuerungen im Überblick

In Build 22593 hat man erneut eine Änderung am Windows X-Menü vorgenommen. Ist auf dem Computer das Windows Terminal installiert, dann taucht dieses als Menüeintrag auf. Doch sollte Terminal deinstalliert sein, dann hat der Nutzer nur noch die PowerShell zur Auswahl.

Außerdem heißt der Schnellzugriff im Datei-Explorer jetzt Startseite. Diese Änderung wurde auf einem Windows-Event letzte Woche angekündigt und wir hatten berichtet.

Zum Schluss widmen wir uns den sehr kleinen Optimierungen, von denen wir sprachen. Im Stift-Menü der Taskleiste ist jetzt standardmäßig die Journal-App von Microsoft angeheftet. Führt man die Tastenkombination Windows Z aus, um das Multitasking-Menü zu öffnen, dann blendet Windows jetzt Zahlen für die Tastaturnavigation ein. Bei der Auswahl der Dauer von Fokussitzungen, nutzt Windows normalerweise 15 Minuten-Abstände. Doch möchte man eine Zeit auswählen, die kürzer als 30 Minuten ist, dann verringern sich die Zeitabstände jetzt auf fünf Minuten. Der Task-Manager zeigt nicht mehr die farbigen Quadrate um App-Icons von UWP-Anwendungen an. Selbstverständlich sind auch eine Reihe von Fehlerbehebungen enthalten. Dennoch ist die Liste der bekannten Fehler groß genug, um derweilen von einem frühzeitigen Umstieg abzuraten.


Quelle: Microsoft Windows Insider Blog

Windows schützt vor Phishing und Passwortdiebstahl

Folgende Meldung ploppt auf, wenn man sein Passwort in einer verdächtigen App eingegeben hat:

Diebstahl von Passwörtern geschieht nicht nur über offensichtliche Spam-Mails oder dubiose Anrufe, sondern vor allem über authentisch nachgebaute Webseiten. Sie ahmen das Original zum Verwechseln ähnlich nach, dass lediglich der genaue Blick in die Adressleiste vor Reinfall schützt. Doch wenn wir ehrlich sind, schauen nur die wenigsten ständig nach.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, für jedes Internet-Portal ein anderes Passwort zu wählen und diese sicher zu verwahren. Sollte es tatsächlich zu der Auslese eines Passworts kommen, dann ist zumindest nur ein Konto betroffen und nicht die gesamte Online-Existenz. Besonders wichtig, weil Dienste auch gerne Opfer von böswilligen Angriffen werden, wodurch viele tausende Kundendaten ins Netz landen können. Inklusive Passwörter.

Windows besitzt bereits einen grundlegenden Phishing-Schutz und dieser ist Teil vom Defender Smartscreen. Besucht der Nutzer eine Phishing-Seite im Netz, dann warnt der Defender vor Aufruf. Aber was ist besser als grundlegender Schutz? Erweiterter Schutz! Microsoft baut mit Windows 11 22H2 den Phishing-Schutz weiter aus. Erste Details entnehmen wir der aktuellen Insider-Build sowie dem kürzlichen Windows-Event.

Screenshot von Windows-Sicherheit aus der aktuellen Insider-Build. Zu sehen ist der neue Reiter namens Phishingschutz.

In der Windows-Sicherheit-App fügten die Entwickler unter App & Browsersteuerung → Zuverlässigkeitsbasierter-Schutz den neuen Reiter Phishingschutz hinzu. Er besteht aus drei Unteroptionen:

  1. Vor gefährlichen Webseiten und Apps warnen
  2. Auf mehrfach genutzte Passwörter hinweisen
  3. Bei unsicherer Passwortspeicherung warnen

Außerdem implementierte Microsoft eine Meldung in Windows, die auf dem Titelbild dieses Artikels zu sehen ist. Sie informiert Nutzer über unsichere Verbindungen, die von installierten Apps aufgebaut wurden, mit der sie soeben ihr Passwort geteilt haben. Als Vorschlag wird eine Passwortänderung nahegelegt.

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