Microsoft experimentiert mit Suchleiste auf dem Windows 11-Desktop

Auf dem Windows 11 Desktop ist eine normale Suchleiste platziert, auf der oberen Bildschirmhälfte mittig platziert.

Im Dev-Kanal des Insider-Programms ist soeben Windows 11 Build 25120 eingetroffen. Darin enthalten ist ein Experiment, welches versucht den Windows-Desktop interaktiver zu gestalten. Dazu hat Microsoft eine Suchleiste auf dem Desktop positioniert.

Bei Nichtgefallen lässt sich lässt sich die Suchleiste problemlos ausblenden. Macht dazu einen Rechtsklick auf den Desktop und wählt im Kontextmenü das Untermenü Mehr Optionen aus. Darin enthalten ist die Option Zeige Suche.

Bei der Suche handelt es sich um eines der ersten, richtigen Experimente im neu aufgestellten Dev-Kanal. Noch ist das Windows-Team sich unschlüssig, ob sie an diesem Konzept festhalten wollen, oder ob die Funktion vielleicht schon mit dem nächsten Update das zeitliche segnet. Dürfte das Feedback positiv ausfallen, so wäre es gut vorstellbar, dass Microsoft noch weitere Wege erschließt, um interaktive Inhalte auf den Desktop zu bringen.

Ansonsten beinhaltet die Build keine weiteren, nennenswerten Änderungen. Übrig bleiben eine Handvoll Fehlerbehebungen.


Quelle: Microsoft

Windows 11: Intelligente Aktionen beim Kopieren von Elementen

Das Titelbild ist ein Screenshot vom Zwischenablageverlauf unter Windows 10.

Windows 11 dürfte in Zukunft beim Markieren von Texten auf den Inhalt angepasste, intelligente Aktionen vorschlagen. Der erste Anlauf dieser Funktion ist im Insider Programm mit der Build 25115 gestartet. Allerdings beschränkt sich die Testphase vorerst auf Nutzer deren Wohnsitz in den Vereinigten Staaten liegt.

Beim Kopieren bzw. Markieren von Telefonnummern, Uhrzeiten oder Daten erkennt Windows 11 diese automatisch. Daraufhin blendet sich ein kleiner, jederzeit schließbarer Popup ein. In diesem schlägt Windows passende Aktionen vor, ähnlich wie es Android und iOS tun.

Gezeigt ist die Schnellaktion beim Kopieren eines Datums. Markiert ist der Text

Bild 1

Eindrucksvoll zeigt sich die Funktion auf Bild 1. Markiert ist das Datum „May 24th, 2022“ innerhalb der Textpassage. Das sich nach dem Markieren öffnende Popup stellt fest, dass es sich um ein Datum handelt und schlägt als intelligente Aktion vor, an diesem Tag einen Termin im Kalender einzutragen. Zur Ausführung dieser Aktion werden dazu passende Apps vorgeschlagen, in diesem Fall Outlook und die Kalender-App.

Die Funktion befindet sich noch in der Testphase, weswegen es noch einige Monate dauert, ehe sie für alle Verfügbar ist. Es ist unwahrscheinlich, dass sie ein Bestandteil von Windows 11 22H2 sein wird.


Quelle: Windows Insider Blog

Der erste RTM-Kandidat für Windows 11 22H2 ist erschienen

Screenshot vom Alt   Tab-Menü unter Windows 11

Eine neue Windows 11-Build steht im Beta-Kanal des Windows Insider-Programms zur Verfügung. Build 22621 enthält zwar kaum Änderungen, doch sie markiert einen wichtigen Punkt in der Entwicklung von Windows 11 22H2.

In der neuen Beta-Build behob Microsoft erneut eine Hand voll bekannter Fehler. Darunter Situationen, in denen der Datei-Explorer oder auch die Einstellungen abstürzten. Somit ist die Liste aller bekannten Fehler auf zwei verbleibende Punkte geschrumpft.

Windows 11 Build 22621 als RTM-Kandidat

Gleichzeitig haben wir den ersten RTM-Kandidaten vor uns liegen. Das bedeutet, Microsoft plant die Entwicklung von Windows 11 22H2 an diesem Punkt zu beenden, um mehr Ressourcen auf das nächste Projekt zu setzen. Diese Vermutung stellt Windows Central-Redakteur Zac Bowden auf, der in Vergangenheit oft zuverlässige Vorabinformationen zur Windows-Entwicklung enthüllte. Laut ihm soll die finale Build bis zum 20. März auserkoren sein. Somit liegt es nahe, dass es Build 22621 sein wird, vorausgesetzt keine schwerwiegenden Fehler kommen bis dahin zum Vorschein.

Wie so oft kann ich kritisieren, dass Microsoft sich zu wenig Zeit mit Windows 11 22H2 gelassen hat. Die aktuelle Build wird weiterhin mit einem fehleranfälligen Task-Manager ausgeliefert, neben manch anderen Schönheitsfehlern. Des Weiteren entfernte Microsoft vor kurzem ganze Funktionen, nur um den Zeitplan einhalten zu können.

Noch ist die Entwicklung nicht beendet

Immerhin steht fest, dass auch in den nächsten Wochen ausreichend Arbeitskraft in 22H2 fließt. Nämlich durch kumulative Updates, die mittlerweile sehr mächtig sind und ganze Funktionen einbringen können. Dementsprechend plant Microsoft zum nächsten großen Update einen Day One-Patch zu liefern, der möglicherweise sogar die entfernten Funktionen zurückbringt. Die fortlaufende Entwicklung von 22H2 bleibt also spannend, denn noch ist nichts in Stein gemeißelt. Auch wenn der Fokus jetzt auf Windows 11 23H2 gerichtet wird.

Warnung an alle im Dev-Kanal!

Apropos 23H2, die erste Build zum großen 2023-Update steht jetzt auch im Insider-Programm bereit. Falls ihr den Dev-Kanal nur beigetreten seid, um 22H2 frühzeitig zu erhalten, dann ist jetzt der richtige Moment für einen Ausstieg. Jetzt fängt der Entwicklungszyklus wieder von vorn an und somit erwarten uns instabile Builds.

Windows Sprachrekorder mit neuem Design für Windows 11

Screenshot vom neuen Windows 11 Sprachrekorder. Auf der linken Seite sind die bereits aufgenommenen Dateien aufgelistet, während rechts die aktuell ausgewählte Aufnahme visualisiert ist.

Microsofts Bemühungen, alle vorinstallierten Apps unter Windows 11 neu zu gestalten, sind noch nicht zum Ende gekommen. In einem Blogeintrag stellte das Unternehmen einen neu gestalteten Sprachrekorder vor. Dieser wird ab sofort für Windows Insider im Dev-Kanal als Aktualisierung über den Microsoft Store verteilt.

Der Großteil der investierten Arbeitszeit ist in die Optik geflossen. Jegliche durch die Aufnahmen eingefangenen Schwingungen visualisiert der Sprachrekorder jetzt als Frequenzwellen. Sowohl bei der Wiedergabe als auch in Echtzeit bei der Aufnahme.

Dateiformat und Audioqualität jetzt wählbar

Die Einstellungen vom Sprachrekorder. Es gibt insgesamt drei Stück: Aufzeichnungsformat, Audioqualität und Darstellung/App-Design.

Neben den optischen Veränderungen kommen zudem noch ein paar praktische Funktionen hinzu. Während die App im aktuellen Zustand immer das Standardeingabegerät nutzt, ist in der Preview-Version eine individuelle Geräteauswahl möglich. Zudem lässt sich die Wiedergabegeschwindigkeit justieren, um langsam eingesprochene Texte schneller hören zu können.

Ebenfalls wichtig ist die neue Auswahl an Ausgabeformaten samt verschiedener Qualitätsstufen. Bei mittlerer Qualität bieten die Encoder von .m4a, .mp3, .wma eine Qualität von 96 Kbit/s an. Die Bitrate entspricht auf Hoch 128 Kbit/s und erreicht durch die Einstellung Am besten ihren Höchstwert mit bis zu 192 Kbit/s. Sollte Bedarf nach noch höherer Qualität bestehen, dann sind die Ausgabeformate .flac und .wav ideal geeignet. Beide triumphieren durch ihre verlustfreie Abspeicherung von bis zu 1.500 Kbit/s. Dieser hohe Wert wird allerdings nur bei höchster Qualitätseinstellung erreicht.

Allerdings musste eine Funktion leider weichen. Es gibt keine Möglichkeit mehr, Audiodateien zu kürzen, also den Anfang und das Ende wegzuschneiden.

Neuen Sprachrekorder jetzt schon installieren

Der neu gestaltete Sprachrekorder ist auf diesem Foto im hellen Design zu sehen

In dieser Anleitung zeigen wir euch, wie ihr den neuen Sprachrekorder schon jetzt unter Windows 11 installieren könnt. Eine Installation unter Windows 10 ist nicht möglich.

  1. Besucht die Webseite store.rg-adguard.net.
  2. Fügt in der Textbox folgende URL ein: https://apps.microsoft.com/store/detail/windowssprachrekorder/9WZDNCRFHWKN
  3. Ändert in der Auswahlbox, die rechts neben der Textbox vorzufinden ist, die Auswahl von RP zu Fast um.
  4. Klickt zur Bestätigung auf den Haken
  5. Scrollt in der Liste ganz runter zum Eintrag „Microsoft.WindowsSoundRecorder_2021.2202.81.0_neutral_~_8wekyb3d8bbwe.appxbundle“.
  6. Klickt den Link an. Anschließt stoßt euer Webbrowser den Download zum Appx-Bundle an, welches sich problemlos per Doppelklick installieren lässt.
  7. Jetzt öffnet sich der neugestaltete Windows 11 Sprachrekorder!

Ist Windows 11 22H2 funktionärmer als gedacht?

Dieser Screenshot zeigt die obere Hälfte des Windows 11 Startmenüs. Also die Sektion, wo Apps angepinnt sind. Ein paar Ordner wurden ebenfalls angelegt.

Der Veröffentlichungsversion von Windows 11 magert es an Funktionen. Aus diesem Grund verfolgen wir mit großer Spannung die Entwicklung vom großen 2022-Update. Allerdings könnten darin weniger Funktionen enthalten sein als gedacht.

Zuallererst sei angemerkt, dass Windows 11 22H2 dennoch eine gute und lohnende Aktualisierung ist. Wichtige Komponenten der Benutzeroberfläche reifen durch zahlreiche Additionen und Optimierungen. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Startmenü, welches nun den Empfohlen-Bereich verkleinern lässt und die Anordnung von Apps in Ordnern erlaubt. Der wahrscheinlich größte Kritikpunkt von Windows 11 wurde ebenfalls angepackt, nämlich das fehlende Drag & Drop in der Taskleiste. Ebenfalls nicht unerwähnt lassen möchte ich den neuen Fokus-Modus, die gewachsenen Einstellungen und die höhere Konsistenz dank Modernisierungsarbeiten.

Siehe: Windows 11 Build 22557: mächtige Build voller guter Funktionen

Alles aufgezählte klingt gut, aber auf ein paar entgegengesehene Funktionen müssen wir trotzdem verzichten. Microsoft plant die Fertigstellung von 22H2 wohl schon im Juni. Somit verkürzt sich die effektive Entwicklungszeit für das Windows-Team um zwei Monate.

Diese Funktionen sind nicht in Windows 11 22H2 enthalten

Dieser Screenshot zeigt den Datei-Explorer. Auf der oberen Fensterleiste sind, genauso wie in Internetbrowsern, viele Tabs eingeblendet. Zwischen diesen lässt sich wechseln, um mehrere Ordner in einem einzigen Explorer-Fenster offen zu haben.

Tabs im Datei-Explorer

Betroffen von den Ausscheidungen sind unter anderem die Tabs im Datei-Explorer, denn die dürften bis Juni nicht implementiert sein. Ein verkraftbarer Verlust, schließlich waren diese noch nicht offiziell nutzbar. Dagegen schmerzt der Wegfall von der Tablet optimierten Taskleiste sehr. Denn wer Windows 11 per Touch bedient, der hat bislang noch keine Freudenträne vergossen. Nach oben herrscht viel Optimierungsbedarf und eine adaptive Taskleiste mit vielen Gesten hätte definitiv zur Verbesserung beigetragen. Gleichermaßen entfernt wurde die Neuentwicklung des Tray-Bereichs. Tatsächlich hatte Microsoft vor, mehr Konsistenz in der Taskleiste zu schaffen und bspw. die Symbolabstände zu vereinheitlichen. Auch diese Optimierungen gehen vorerst zurück ans Planungsbrett und damit einhergehend kehrt der legendäre Fehler zurück, dass der 1px breite Rahmen über der Taskleiste beim Tray-Bereich einfach endet.

Wieso können wir uns sicher sein, dass die erwähnten Funktionen nicht doch ein Teil von 22H2 werden? Erstens befindet sich die Aktualisierung in der letzten Entwicklungsphase. In dieser werden keine neuen Funktionen hinzugefügt, das ist eine Planungsregel.  Des Weiteren hängt Microsoft zu jedem Hinweis von entfernten Funktionen folgenden Satz an: „As we’ve mentioned previously, features we try out in the Dev or Beta Channels may not always ship.“. Zu Deutsch: „Wie wir bereits erwähnt haben, werden Funktionen, die wir in den Dev- oder Beta-Kanälen ausprobieren, möglicherweise nicht immer ausgeliefert.“

Arbeitet Microsoft an einem Day One-Patch zum Ausgleich?

Diese Bild ist in zwei Screenshots unterteilt. Auf der linken Seite ist die Tablet-Taskleiste in ihrem eingeklappten Zustand zu sehen. In diesem Zustand ist die Taskleiste deutlich schmaler, zeigt aber dafür keine App-Symbole an. Stattdessen nur einen Strich, der signalisiert, dass man hochswypen kann. Tut man dies, landet man in die rechts abgebildete Ansicht. Die Taskleiste ist hier sehr breit und zeigt das alles an, was man von ihr erwartet. Also auch die geöffneten sowie angepinnten Apps.

Geplante Tablet optimierte Taskleiste für Windows 11

Der Umstand bedeutet allerdings nicht, dass wir bis Ende 2023 auf die eben erwähnten Funktionen warten müssen. Stattdessen hat Microsoft die monatlichen kumulativen Updates mittlerweile so flexibel gestaltet, dass es kein Problem darstellt, durch diese Tabs im Explorer nachzuliefern. Besonders die nachträgliche Ergänzung von neuen Taskleisten-Funktionen stellt ein realistisches Szenario dar. Infolgedessen dürfte es wenige Monate nach Erscheinen von 22H2 eine neue Funktionserweiterung für Windows 11 geben.

Eine alternative Theorie besagt, dass Microsoft die 22H2-Aktualisierung trotzdem erst im Oktober veröffentlicht und ein paar Funktionen per Day One-Patch rechtzeitig nachliefert. Schließlich wäre das die gleiche Praktik, die bei der ersten Fassung von Windows 11 bereits zum Einsatz kam. Schaut man sich die Installationen auf diversen Notebooks an, auf denen Build 22000.1 installiert ist, dann fällt sofort auf, dass eine seltsame Mischung zwischen 10 und 11 vorliegt. Mit einer neuen Taskleiste aber altem Action-Center.

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