LG G Watch: Software-Update soll Ladekontakte der Smartwatch vor Korrosion schützen

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In den letzten Wochen häuften sich die Beschwerden über die Ladekontakte der LG G Watch. So sollen diese bisweilen für Hautirritationen am Handgelenk verantwortlich sein. Darüber hinaus weisen die Pins auf der Rückseite der Smartwatch Verfärbungen und Korrosion auf. Der Hersteller reagiert prompt und rollt derzeit ein OTA-Update aus, welches diese Probleme wohl tatsächlich lösen soll. In den kommenden Tagen soll das Update zur Installation bereitstehen.

Während die Android Wear-Smartwatch Samsung Gear Live bereits vor einigen Wochen ein Update spendiert bekommen hat, erhält die LG G Watch dieser Tage einen ersten Patch für Software – und Hardware. Hintergrund ist der Umstand, dass die offen liegenden, metallenen Ladekontakte auf der Innenseite der Uhr bei einigen Benutzern zu Hautirritationen führen und nach einiger Zeit von Verfärbungen und Korrosion gekennzeichnet sind. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Metallkontakte konstant einen geringen Stromfluss aufweisen. Dieser Elektronenfluss soll durch das OTA-Update deaktiviert werden, sofern sich die Watch außerhalb der Ladestation befindet, ließ LG in einem Statement an Android Police verlauten. In der Stellungnahme bedankt man sich zudem für die Geduld der Benutzer und entschuldigt sich für entstandene Unannehmlichkeiten.

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Durch Abschalten des steten Stromflusses wird eine sogenannte galvanische Korrosion verhindert. Diese entsteht, wenn zwei unterschiedlich edle Metalle, die in einem metallleitenden Kontakt stehen, einen gemeinsamen Elektrolyten aufweisen – beispielsweise Schweiß. Die Folge ist Ionenwanderung, die zu ebenjenen Verfärbungen führt sowie Hautirritationen auslösen kann. Mit dem Update soll dieser chemische Prozess unterbunden werden. Dabei wird das Update mit der Buildnummer KMV78Y „Over-The-Air“ verteilt und sollte jeden Besitzer ohne Zutun in der nächsten Zeit erreichen. Welche Veränderungen das Update sonst noch mit sich bringt, ist derweil noch nicht bekannt.

Quelle: Android Police; Bilder im Artikel: Ariel Ruff @Google+

 

Google Workshop: Design-Plattform für Custom-Schutzhüllen & Live-Wallpaper in Arbeit

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Google arbeitet daran, das Angebot an Zubehör für seine Nexus-Geräte umfassend zu erweitern. Wie die Kollegen von Android Police in Erfahrung bringen konnten, dürfte es mit „Google Workshop“ bald eine Art „Moto Maker“ für Schutzhüllen und Live-Wallpaper geben, mit denen Nutzer diese Accessoires nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können.

Das Unternehmen aus Mountain View arbeitet den Android Police zugespielten Informationen zufolge daran, sein stetig wachsendes Angebot an Schutzhüllen und Cases zu verbessern – und zwar mittels einer Art Designportal, das derzeit den Namen „Google Workshop“ trägt. Mit diesem Portal soll der Nutzer Cases und Live-Bildschirmhintergründe mit eigenen Designs entwerfen können. Hinter dem Produkt scheint die Idee zu stehen, sein Smartphone von außen genauso individuell gestalten zu können wie es unter Android bereits softwareseitig durch Launcher, Icons-Packs und Wallpaper möglich ist. Man kann es quasi als stark reduzierte Version des Moto Makers oder des Project Ara verstehen. Der Vorteil: Man muss sich nicht gleich für mehrere hundert Euro ein neues Smartphone oder Tablet zulegen, erhält trotzdem einen „frischen Anstrich“.

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Gemäß der Quelle hat Google sein Workshop-Tool derzeit lediglich für das Nexus 5 in Arbeit. Angesichts dessen, dass dieses neue Angebot sich noch in der Erprobungsphase befindet, kann derzeit nicht konkret erörtert werden, wann das Design-Portal überhaupt eingeführt wird und welche Geräte letztlich unterstützt werden.

Zur individuellen Gestaltung der Cases und Wallpaper hat Google offenbar zwei Tools in der Entwicklung: „MapMe“ und „Moments“. Mit dem Tool „MapMe“ hat der Nutzer die Möglichkeit einen Kartenausschnitt – wahrscheinlich aus Google Maps – zu wählen – beispielsweise „seine“ Straße, Heimatort oder ein anderer Platz auf der Welt. Dieser Kartenausschnitt  kann anschließend nach eigenem Gusto auf dem Case oder Live-Wallpaper farblich gestaltet und positionieret werden. Zudem lässt sich auch ein eigener Text einfügen. Das MapMe-Live-Wallpaper soll beispielsweise ortsspezifische Tweets oder das Wetter anzeigen können.

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Mit „Moments“ soll man die Möglichkeit haben, eigene Fotos oder Bilder hochzuladen und diese auf Schutzhülle oder/und Bildschirmhintergrund zu bringen. Nach dem Upload direkt vom Rechner oder wahrscheinlich via Google+-Fotos besteht die Option das Bild durch Filter zu manipulieren sowie einen Text einzufügen, der oben, mittig oder unten auf dem Case positioniert werden kann.

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Es sei nochmals erwähnt, dass Google Workshop sich noch in der Entwicklung befindet und sich bis zum offiziellen Release noch eine Menge ändern kann. Zudem ist fraglich, auf welchem Wege Google die Live-Wallpaper bereitstellen wird. Vermutlich erhält der Nutzer sie per simplem Download – möglich ist auch, dass eine eigene „Workshop“-App angeboten wird, mit welcher der Nutzer sein eigenes Case sogar auf seinem Smartphone gestalten und die Wallpaper verwalten und herunterladen kann.

Was haltet ihr von Google Workshop und den individuell designbaren Cases und Bildschirmhintergründen – würdet ihr das Angebot wahrnehmen?

Quelle: AndroidPolice

Weiterführende Artikel:

  • Android-Charts: Die androidnext-Top 5+5 der Woche (KW 27/2014)
  • Moto Maker: Start in Deutschland – Kraftausdrücke und „androidnext“ nicht als individuelle Signatur möglich, Nazi-Begriffe schon
  • Moto 360: Wird per Moto Maker vertrieben, kommt zusammen mit Moto X+1 Gerücht


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Google+: Foto-Service soll aus sozialem Netzwerk ausgegliedert werden Gerücht

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Google+ mag mit dem Abgang von Vic Gundotra nicht „gestorben“ sein, es scheint sich aber ein Strategiewechsel anzubahnen: Wie das Nachrichten-Portal Bloomberg berichtet, plant man in Mountain View den Foto-Service aus Google+ auszugliedern. Auf diese Weise soll die Reichweite von Google+-Fotos gesteigert werden. Google äußerte sich in einer ersten Stellungnahme nur vage über etwaige Zukunftspläne – dementierte den Bericht jedoch auch nicht.

In den letzten Jahren versuchte Google sein soziales Netzwerk regelmäßig zu pushen; sei es durch obligatorische Verknüpfung mit dem YouTube-Account oder der tieferen Integration in Android. Nachdem Vic Gundotra, nunmehr ehemaliger Chef von Google+ und prominenter Befürworter des Dienstes, den Konzern verlassen hat, scheint man in Mountain View nun einen anderen Kurs zu fahren. Einer mit der Materie vertrauten Person zufolge, plant die Chefetage bei Google den beliebten und in den letzten Monaten stark ausgebauten Foto-Dienst vom sozialen Netzwerk auszugliedern. In einem ersten Statement zu diesem Bericht äußerte sich Google folgendermaßen: „Hier drüben in Mountain View sind wir stets dabei neue Wege zu entwickeln, wie Leute knipsen, teilen und „Cheese“ sagen können.“

Demnach müssen wir uns fürs erste auf die anonyme Quelle von Bloomberg verlassen. Nichtsdestotrotz ist eine solche Abspaltung denkbar, denn nach wie vor hat Google+ keinen leichten Stand – wird bisweilen gar (unberechtigt) als „Geisterstadt“ verschrien. Mit einem dedizierten Foto-Dienst würde das aktuell noch obligatorische Google+-Login wegfallen, gleichwohl mit ziemlicher Sicherheit weiterhin ein Google-Account vonnöten sein wird. Da die Vernetzung mit Google+ laut Bloomberg optional weiterhin bestehen bleiben soll, entstehen auch für Benutzer des sozialen Netzwerks keine Nachteile.

Angesichts der Konkurrenz aus dem Hause Yahoo – namentlich Flickr –, Facebook und Co. wäre es zudem durchaus sinnvoll den Dienst vom weniger verbreiteten sozialen Netzwerk loszulösen, um somit mehr Benutzer anzulocken. Schon im Mai mutmaßten wir, dass der aufgeblähten Google+-App womöglich eine Entschlackung bevorsteht. Denn während die Oberfläche des sozialen Netzwerks umfassend überarbeitet wurde, verblieb das Design der darin integrierten Foto-Sektion unverändert, zudem wanderte der Button zum Öffnen der Funktion  an eine abgelegene Position und wurde überdies verkleinert.

Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, dass trotz aller Validität mit Skepsis genossen werden sollte. Ebenso ist unklar wann Google diese etwaige Abspaltung durchzuführen gedenkt. Überdies ist fraglich, wie der Dienst genannt wird – vielleicht lässt Google seine in Google+ integrierte Foto-Plattform Picasa ja sogar wieder auferstehen? Wir halten euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

Quelle: Bloomberg via The Verge

HTC One (M8): Offizielles Bild von Windows Phone 8.1-Version gesichtet

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HTC hat offensichtlich vor, wieder einmal jenseits von Android zu expandieren: Auf der Website des US-amerikanischen Netzanbieters Verizon ist ein Bild gesichtet worden, welches ein HTC One (M8) mit Windows Phone 8.1 zeigt. Hardwareseitig scheint sich nichts am „HTC One (M8) for Windows“, wie das Gerät genannt werden soll, geändert zu haben. 

Wenn ein Hersteller ein wie Nokia/Microsoft ein Smartphone mit Windows 8 auf den Markt bringt, wäre das sicherlich für Android-Fans kaum eine Notiz wert: Nun handelt es sich aber bei HTC nicht um irgendeinen Hersteller und beim HTC One (M8,Test) auch gewiss nicht um irgendein Smartphone. Zwar hat HTC in der Vergangenheit bereits einige Smartphones mit Windows Phone vorgestellt und sich hier bei den Hardware-Spezifikationen auch stets an den Pendants im Android-Sektor orientiert. Beim HTC One (M8) for Windows geht man allerdings einen ganzen Schritt weiter: Wie nun auf einem beim Netzanbieter Verizon in den USA gesichteten Foto zu erkennen ist, handelt es sich hierbei im Prinzip bezüglich der Hardware um ein ganz normales HTC One (M8), mitsamt BoomSound-Lautsprechern und den Software-Buttons anstelle von den noch vor einiger Zeit für Windows Phone sowie dem HTC One (M7,Test) üblichen kapazitiven Touchtasten. Auch der Aluminium-Unibody bleibt der Windows-Variante erhalten, den Informationen von The Verge zufolge soll das Windows-Phone 8.1-Gerät am 19. August vorgestellt und am 21. August in den USA auf den Markt kommen.

Die Kunde von einem neuen Windows Phone ist gewiss als überraschend zu bezeichnen: Erst im letzten Quartal konnte man nach einer langen Zeit der Ebbe erstmals wieder Gewinne verzeichnen, vornehmlich durch das HTC One (M8). Es ist unklar, was HTC nun zum Release einer Windows Phone-Variante veranlasst, denn der Marktanteil des OS ist im Vergleich zu Android vergleichsweise marginal. Vielleicht hat das Unternehmen durch den Erfolg des HTC One (M8) allerdings ausreichend Selbstbewusstsein gewonnen und ist aufgrund der Qualität der Hardware davon überzeugt, dass das Smartphone in seiner Nische zum Erfolg werden wird.

Würdet ihr einem HTC One (M8) mit Windows Phone eine Chance geben? Sagt es uns gerne unten in den Kommentaren.

Quelle: Verizon via engadget, The Verge

Anmerkung: Das Bild ist mittlerweile von der Verizon-Website entfernt worden.

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Weiterführende Artikel:

  • HTC One (M8): Update auf Android 4.4.3 in Deutschland verfügbar
  • HTC „One Wear“: Smartwatch in HTC-Werbevideo gesichtet Update
  • HTC: Dank One (M8) zurück in den schwarzen Zahlen, erstes positives Quartal seit 12 Monaten


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Google Now Launcher: Ab sofort für alle Geräte ab Android 4.1 Jelly Bean verfügbar

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Jetzt also doch: Google hat nach einem anfänglich sehr exklusiven Release für die Nexus-Geräte und einige Google Play Editionen nun die neueste Version des Google Now Launchers für alle Geräte ab Android 4.1 Jelly Bean freigegeben. Somit steht der minimalistische, quasi zu Stock Android gehörende Launcher nun einer großen Vielzahl an Geräten zum Download im Play Store zur Verfügung.

Die anfängliche Aufregung darüber, dass das gestern veröffentlichte Update des Google Now Launchers nur für eine sehr kleine Nutzergruppe freigegeben worden ist, dürfte sich mit der allgemeinen Veröffentlichung des Updates im Google Play Store nun erübrigen. Offenbar handelte es sich dabei nur um einen ersten Testlauf, und da dieser anscheindend keinerlei schwerwiegende Probleme zu Tage förderte, wurde die Anwendung nun auch für alle anderen Geräte freigegeben, die auf Android 4.1 und neuer basieren. Tatsächlich bietet der Google Now Launcher ohnehin nur einen sehr kleinen Schwung an Funktionen: Hauptmerkmale des Launchers sind der zusätzliche Google Now-Bildschirm sowie der Start der Google-Suche über das Hotword „Okay, Google“. Letzteres ist mittlerweile allerdings auch bei vielen anderen Launchern wie zum Beispiel Nova möglich.

Wem der Google Now Launcher ab Werk zu wenig Funktionen bietet, der sollte sich das Xposed Modul XGELS ansehen: Das aus deutscher Entwicklung stammende Tool ermöglicht zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten wie die Anpassung des Desktoprasters oder Ein- und Ausblenden bestimmter Bedienelemente. Um XGELS allerdings verwenden zu können, ist Root-Zugriff und die Installation des Xposed Frameworks erforderlich.

Google Now Launcher Google Now Launcher
Price: Free

Verwendet ihr den Google Now Launcher? Oder welcher Homescreen ist eurer Meinung nach die beste Wahl? Nennt uns eure Favoriten unten in den Kommentaren.

Quelle: Android @Twitter

Weiterführende Artikel:

  • Play Store: Update der Android-App im Material-Design APK-Download
  • Nova Launcher: Finale Version 3.0.2 mit Android L-Optik im Play Store gelandet
  • Google Play Store-App: Kleines Update wird verteilt APK-Download


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