Die Digitalisierung betrifft unser aller Leben und längst auch Unternehmen jeglicher Branchen. Wer hier nicht hinterher ist, wird schnell von der Konkurrenz abgehängt. Beim Digital Leadership müssen sich Unternehmen dem annehmen. Hierbei ist Ambidextrie eine bewährte Führungsmethode, die den Spagat zwischen Veränderung und Aufrechterhaltung vorhandener Strukturen schaffen soll. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie jetzt in diesem Artikel.
Was ist Digital Leadership?
Mehr als je zuvor betrifft der digitale Wandel Unternehmen weltweit. Hierbei entscheidet der Digital Leadership über den Erfolg oder Misserfolg der Firmen. Dieser geht mit der digitalen Transformation einher. Hierbei werden gesellschaftliche und technische Veränderungen aufgegriffen, traditionelle Unternehmensstrukturen hinterfragt und neue Arbeitsmodelle entwickelt. Bisherige Strukturen werden also aufgebrochen und neu geordnet. Dies ist ein absolutes Muss in der heutigen Arbeitswelt. Sind Unternehmen nicht bereit Innovationen einzugehen, können sie schnell an Bedeutung verlieren.
Die Digital Leader
Leitend und unterstützend organisiert der sogenannte Digital Leader den Digital Leadership. Er ist also hauptverantwortlich und ausschlaggebend für die positive oder negative Resonanz der innovativen Strukturen. Wichtig ist, dass diese an die Bedürfnisse von sowohl Arbeitnehmern als auch den Kunden angepasst werden. Unternehmen dürfen keinesfalls ängstlich an alten Strukturen festhalten. Mut zur Innovation und Softskills wie Offenheit, Innovationsgeist und Flexibilität ebnen hier den Weg zum Erfolg.
Eingeschaften von Digital Leaders
Welche Eigenschaften muss ein Digital Leader jedoch besitzen, um die digitale Transformation erfolgreich im Unternehmen zu implementieren? Zunächst gehört dazu die Flexibilität. Festhalten an alten Strukturen und Angst vor Fehlentscheidungen sind definitiv Fehl am Platz und behindern lediglich die digitale Transformation. Disruptives Denken sollte hier eher die Divise eines Digital Leader sein. Aufbrechen alter Strukturen und neue Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle einführen. Mindestens genauso wichtig sollte die Agilität sein. Hiermit ist die richtige Verteilung von Stabilität und Flexibilität gemeint. Dadurch kann der Digital Leader auf Veränderungen reagieren und im Anschluss entsprechend agieren. Unumgänglich ist die digitale Kompetenz. Selbstsprechend ist, dass bei einer digitalen Transformation der Leiter dieser stets informiert sein sollte über aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung. Der letzte Punkt ist die Offenheit. Um Zufriedenheit im Unternehmen sicherzustellen, müssen immer auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter beachtet werden. Freiraum für jeden einzelnen ist hier wichtig und klassisch hierarchische Führungsmethoden fehl am Platz.
Ambidextrie im Zusammenhang mit dem Digital Leadership
Doch welche Möglichkeiten gibt es bei der digitalen Transformation? Wie gehe ich als Unternehmen an die Sache heran? Ein gängiges und effektives Modell bietet dabei die Ambidextrie. Diese wurde hauptsächlich von Wissenschaftlern wie Michael Tushman, Charles A. O’Reilly und Julian Birkinshaw geprägt und bereits in den 1970ern entwickelt. Kurz erklärt befasst sich Ambidextrie mit der Eigenschaft von Unternehmen beidhändig zu agieren. Beidhändig bezeichnet in diesem Zusammenhang die Fähigkeit gleichzeitig sowohl das Tagesgeschäft als auch inkrementelle Innovationen zu managen, aber auch disruptive Innovationen voranzutreiben. Für den Laien viele Fremdwörter. Inkrementelle Innovationen sind solche, die vorhandene Strukturen erneuern, beziehungsweise verbessern. Bei disruptiven Innovationen handelt es sich um komplett neue Produkte und Strukturen. Beispielhaft für eine inkrementelle Innovation wäre die Weiterentwicklung des Apple iPhones von Generation 5 auf 6. Die Neueinführung vom iPad in den Markt wäre hingegen ein Beispiel für disruptive Innovation.
[easy-tweet tweet=“Beim Digital Leadership muss stets auf diskontinuierliche Umweltveränderungen reagiert werden. Agilität und Flexibilität sind hier also unabdingbar.“ user=“MirkoPeters9″ url=“https://bit.ly/2TCtFly“ template=“user“] Hierbei heißt es die Ausrichtung zu erhöhen, Strategien, Strukturen, Unternehmenskultur und Prozesse zusammenzubringen und gleichzeitig auf unvermeidliche Revolutionen vorbereitet zu sein. Nur dann können Unternehmen erfolgreich die digitale Transformation vollziehen.
Strukturelle Ambidextrie und kontextuelle Ambidextrie
Bei der Ambidextrie wird zwischen struktureller Ambidextrie und kontextueller Ambidextrie unterschieden. Die strukturelle Ambidextrie befasst sich mit unterschiedlichen Strukturen, mit denen unterschiedliche Grade an Innovation umgesetzt werden. Die kontextuelle Ambidextrie ist bezogen auf das Verhalten von Mitarbeitern. Je nach Kontext zeigen diese schließlich unterschiedliche Regeln und Verhaltensweisen, auf die eingegangen werden muss. Diese beiden Strukturen der Ambidextrie existieren parallel zueinander. Sie werden deshalb auch als duale Strukturen bezeichnet. Je nach Phase des Unternehmens, in dem es sich momentan in der digitalen Transformation befindet, muss hier entsprechend ausgewählt werden.
Die erforderlichen unterschiedlichen Kulturen werden bei der Ambidextrie sowohl straff als auch locker behandelt. Straff in dem Sinne, dass die Unternehmenskultur generelle Normen beinhaltet, die für Innovation wichtig sind. Hierzu sollten beispielsweise Offenheit, Eigeninitiative, Risikobereitschaft und Innovationsgeist zählen. Locker in dem Sinne, dass diese Werte unterschiedlich in den jeweiligen Innovationssituation ausgedrückt werden können.
Ambidextrie – Analytisches und kreatives Handeln
Ambidextrie vereint sowohl analytisches als auch kreatives Handeln, indem die Ist-Situation perfektioniert und die Soll-Situation innovativ gestaltet werden soll. Ziel ist es also Führungskräfte von Unternehmen auf zwei handlungsorientierte Denkweisen gleichzeitig auszurichten – die dualen Strukturen, die bereits erwähnt wurden. Führungskräfte sollten dabei die Unternehmens-Ressourcen so nutzen, dass eine ertragsorientierte Ausbeutung des bestehenden Geschäfts ermöglicht wird, aber gleichzeitig auch unter einem gewissen Maß an Risiko neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle erforscht und erkundet werden.
Ambidextrie im Change Management
Doch wofür genau ist Ambidextrie nützlich? Veränderung ist kein einmaliges Projekt, welches zeitlich begrenzt ist und ein bestimmtes Endziel erreichen soll. Viel mehr ist es ein Wechselspiel zwischen der Bewahrung bereits bestehender, erfolgreicher Strukturen und dem innovativen Blick nach vorne. Nur mit einem beständigen Blick in die Zukunft, ohne zu starkem „festklammern“ an aktuellen Strukturen und Arbeitsweisen, können Führungskräfte erfolgreich sein. Dennoch ist es mindestens genauso wichtig den momentanen Erfolg zu berücksichtigen. Krampfhafter Drang nach Veränderung bringt genauso wenig wie das „Festklammern“. Es heißt also die Mitarbeiter bei aktuellen operativen Aufgaben zu motivieren und sie bei zukünftigen Veränderungsprozessen mitgestalten zu lassen.
Fazit
Der Spagat zwischen Veränderung und Bestehen ist nicht einfach und genau die Krux bei der Ambidextrie Führung. Agilität und Flexibilität sind dabei entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Der Digital Leader muss auf stetige Veränderungen im Arbeitsumfeld reagieren und agieren können. Entscheidend ist hierbei auch das Fingerspitzengefühl desjenigen im Umgang mit seinen Mitarbeitern. Zu viel oder zu wenig Innovation kann auf die allgemeine Stimmung schlagen und das Arbeitsklima schädigen. Das Einbeziehen der Mitarbeiter ist demnach unverzichtbar. Wenn Ambidextrie von Führungskräften jedoch richtig angewendet wird, ist es durchaus eine sinnvolle und vor allem erfolgreiche Gestaltung der Unternehmensführung.
VideoKonferenzen werden immer wichtiger, da die Welt immer vernetzter wird. Doch was sollte ein gutes Programm können. In diesem Artikel werden einige Anbieter vorgestellt und dabei ihre Angebote analysiert.
Was ist eine VideoKonferenz?
An Technologien wurde bereits in den 1930er Jahren geforscht. Erst mit der Übernahme leistungsstarker Computer, welche integrierte Mikrofone und Kameras hatten, wurde die Anwendung für einen großen Teil möglich. Der richtige Aufschwung war erst Anfang der 2000er, als Breitbandnetze aufkamen und gute Qualität möglich war. Heute gehören VideoKonferenzen zum Alltag, dies ist aber nicht nur der technologischen Entwicklung zu verdanken, sondern gesellschaftlichen Veränderungen, der Vernetzung der Wirtschaft und den flexiblen Arbeitsmodellen.
Vorteile und Nachteile von VideoKonferenzen
Virtuelle Meetings sind für viele Unternehmen eine relevante Alternative zum persönlichen Treffen. Vor allem wenn die Partner an weit entfernten Standorten tätig sind. Es ist aber nicht in allen Punkten so überlegen, es gibt auch einige Herausforderungen.
Vorteile
• Bessere Klimabilanz durch weniger Reisen
• Kann aufgezeichnet werden, falls jemand nicht teilnehmen kann
• Reisekosteneinsparung
• Spontaner möglich, somit effektiver
Nachteile
• Wenn Vertrauen aufgebaut werden muss, kann dies manchmal nicht reichen
• Zeitverschiebung
• Internetverbindung
• Technische Probleme
Persönliches Meeting gegen VideoKonferenzen
Es gibt viele Gründe für eine VideoKonferenz, doch nicht für jeden Anlass sind diese der richtige Rahmen. In wenigen Fällen bedarf es einem persönlichen Treffen, auch wenn dadurch ein Mehraufwand entsteht.
Persönliche Meetings sind besser für:
• Bewerbungsgespräche, wenn diese kurz vor der Einstellung sind
• Gespräche über emotionale oder schwierige Themen, wie Entlassungen, Geschäftsentwicklung und Strategieänderungen
• Meetings, welche mehrere Stunden dauern
VideoKonferenzen sind geeignet für:
• Bewerbungsgespräche in der Kennenlernphase
• Zuschaltungen von Mitarbeitern, die nicht dort sein können
• 1:1 Gespräche (virtuelle Sprechstunden)
• Aufgabenverteilung
• Bestandsmeetings in Projektteams
Der Vergleich
[easy-tweet tweet=“In diesem Artikel haben wir uns 7 bekanntere Plattformen für VideoKonferenzen herausgesucht und diese in verschiedenen Punkten betrachtet, wie Preis, unterstützte Betriebssysteme und Funktionsumfang etc.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://digital-magazin.de/videoKonferenzen-6-Tools-im-vergleich/“ template=“user“]
Zoom
Zoom Cloud Meeting Logo
Mit diesem Anbieter sind die meisten wahrscheinlich schon einmal in Berührung gekommen. Er gehört mit zu den Marktführern. Es gibt für jedes Anliegen ein passendes Abo. Die Qualität ist bei Zoom sehr gut. Man kann bis zu 1.000 Videoteilnehmer haben und 10.000 Zuschauer, eine quasi nicht vorstellbare Zahl. Auch wenn die Bedienung intuitiv ist, gilt dies nicht für das Auswählen des Abos, dort die richtige Option zu wählen gestaltet sich schwierig, obwohl es zu allen einen Beschreibungstext gibt. Wenn man sich da nicht auskennt, kann man schnell zu viel bezahlen. Eine kostenfreie Basic-Version steht auch zur Verfügung, dabei ist es auf 3 Teilnehmer und 40 Minuten beschränkt.
Vorteile
• Teilnehmerzahl
• Bild- und Tonqualität sehr gut
• Intuitive Bedienbarkeit
• Verfügbar für: Mac, Windows, Linux, iOS und Android
• Verschiedene Preispläne
• Demoversion anforderbar
Nachteile
• Auswahl des Abo Modells kann sich schwierig gestalten
Funktionsumfang
Das ist auch ein großer Punkt was kann denn überhaupt der Dienst. Generell gibt es bei Zoom einen Support, welchen man bei speziellen Anforderungen fragen kann. Verfügbar sind Online-Besprechungen, Chat, VideoKonferenzen, White Boarding, Bildschirmfreigabe, Übergabe der Steuerung an Kollegen und Aufzeichnung sowie Speicherung in der Cloud (gegen Aufpreis).
Fazit
Zoom hat sich den Platz an der Spitze nicht umsonst erkämpft. Es gibt einige Programme, welche in speziellen Nischen besser sind. Für Firmen mit sehr großen Meetings ist Zoom eindeutig geeignet, da sie eine der größten Teilnehmerzahlen anbieten. Durch die verschiedenen Modelle ist es auf jedes Unternehmen zu schneidbar. Des Weiteren gibt es HD-Qualität und Unterstützung der gängigen Betriebssysteme. Das einzige ist die Auswahl des Abos, welche sich schwierig gestalten kann. Der Preis liegt ab 13,99€ pro Monat.
WebEx
Cisco WebEx VideoKonferenz Logo
Mittlerweile von Cisco übernommen trägt es den Namen Cisco WebEx. WebEx gehörte zu einem der ersten Anbieter für VideoKonferenzen. Hier geht die Teilnehmerzahl von 50 bis 1000. Es stellt auch eine 30-tägige kostenlose Testversion zur Verfügung. Es gibt drei Preispakete, welche nicht ganz so flexibel sind wie bei Zoom. Die Registrierung gestaltet sich hier leicht genauso wie die Bedienung. Zudem gibt es hier HD-Audio- und Videoqualität. Die Nutzung schließt jedoch Linux Nutzer aus, dafür bieten sie nicht nur Meetings an, sondern auch Lösungen für Zusammenarbeit und Telefonie. Es gibt auch eigene Hardware, welche die Arbeit noch mehr vereinfachen. Außerdem sind Google Drive, Microsoft Teams und noch einige weitere Programme direkt integriert.
Vorteile
• Qualität der Übertragung
• Eigene Hardware
• Integration von Google Drive etc.
• Kostenlose Testversion
• Intuitive Oberfläche
• Unterschiedliche Preispläne
• Teilnehmerzahl
• Verfügbar für: Windows, Mac, Android und IOs
Nachteile
• Flexible Abomodelle nur für Großunternehmen
• Nicht verfügbar für Linux
Funktionsumfang
WebEx besitzt viele Funktionen einige von ihnen sind hier genannt. Online Meetings, VideoKonferenzen, White Boarding, Aufzeichnungsfunktion, Anwendungs- und Bildschirmfreigabe, instant Messaging, Streaming von Meetings über Facebook Live, integrierte TelefonKonferenzen und Kalenderintegration.
Fazit
WebEx und Zoom teilen sich die Spitze der besten Plattformen für VideoKonferenzen. Für uns hat WebEx die Nase aber vorne, weil es eigene Hardware anbietet. Das Fehlen der flexiblen Preismodelle für nicht Großunternehmen ist vernachlässigbar, da durch die drei Modelle jede Unternehmensgröße abgedeckt sein sollte. Ab 12,95€ im Monat ist es sogar noch etwas preiswerter als Zoom. Der standardmäßige Funktionsumfang ist bei Cisco einfach überragend.
Skype
Skype Logo
Skype ist wohl das Standardprogramm, wenn man an VideoKonferenzen denkt, doch es wird nicht nur privat genutzt, sondern auch im Geschäftsalltag. Das große Problem ist aber, dass es eher für kleine Unternehmen ist, weil nur bis zu 50 Teilnehmer möglich sind. Dafür hat man Arbeit und Privates gleich an einem Platz, ob das gut ist, liegt im Auge des Betrachters. Dafür ist Skype kostenlos nutzbar und man benötigt nur ein Microsoftkonto. Es ist außerdem auch auf allen Betriebssystemen außer Linux verfügbar. Nun ist die Frage, da es kostenlos ist, wie ist die Qualität? Dies ist leicht zu beantworten mit gut, da es Audio und Video in HD gibt. Die Benutzeroberfläche erhält auch immer wieder Updates und ist generell sehr modern und leicht zu verstehen.
Vorteile
• Kostenlos
• HD Audio und Video
• Verfügbar für: Windows, Mac, Android, iOS, Windows Phone und Blackberry
• Alles an einem Ort
Nachteile
• Nur bis zu 50 Teilnehmer
Funktionsumfang
Bei einer kostenlosen Software kann man nicht so viel erwarten, jedoch ist es für kleine Unternehmen komplett ausreichend. Online-Besprechungen, VideoKonferenzen, Aufzeichnungsfunktion, Chat, Videotelefonie und Desktop-Sharing. Für ein kostenloses Programm eine solide Palette an Tools.
Fazit
Skype ist eine sehr gute Alternative für kleine Unternehmen, welche auch nicht noch extra Geld ausgeben wollen oder es sich nicht leisten können. Es gibt auch fast kein Betriebssystem, welches nicht unterstützt wird. Es kann für kleine Unternehmen auf jeden Fall mithalten gegenüber Zoom und WebEx.
Google Hangouts
Google Hangouts Logo in Zukunft Google Meets
Google Hangouts gibt es seit 2013 und ist Dienst für VideoKonferenzen und Instant Messages von Google. Anfang 2019 brachte Google die G Suite raus, diese bietet die Funktionen von Hangouts und integriert auch noch andere Funktionen. Das klassische Hangouts kann weiterhin kostenfrei genutzt werden mit bis zu 25 Teilnehmern. Nutzer, welche ein G Suite Konto besitzen, können auch Hangouts Meet benutzen. Es gibt verschiedene Preismodelle und es startet ab 5,20€ im Monat. Hier handelt es sich auch um HD-Qualität. Die Benutzung ist einfach und es gibt eine gute Auswahl an Funktionen. Es können 25 bis 100 Teilnehmer sein je nach Preisplan, was in den meisten Fällen ausreichen sollte.
Vorteile
• Kostenfrei, wenn nur Hangouts benötigt
• Preismodelle
• Ab 5,20€ im Monat
• Teilnehmerzahl
• HD-Audio- und Videoqualität
• Verfügbar für: Windows, Mac, Android und iOS
Nachteile
• Funktionsumfang, wenn nur bezogen auf VideoKonferenzen
Funktionsumfang
Hier ist eher weniger geboten, wenn es rein um Hangouts geht, da ist G Suite dann gefordert. VideoKonferenzen, Einwahl per Telefon, Bildschirmübertragung, Chat, Aufzeichnungsfunktion
G Suite
G Suite ist der Dienst von Google, welcher das Arbeiten im Team erleichtern möchte. Bei einem Abo ab 5,20€ im Monat geboten, wie eine geschäftliche E-Mail-Adresse, ein gemeinsamer Kalender, Cloudspeicher, Video- und TelefonKonferenzen mit bis zu 250 Teilnehmern, gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten, Präsentationen und Tabellen. Dies sind so die wichtigsten Funktionen, welche die G Suite bietet. Sie ist ein Upgrade zum kostenfreien Google Hangouts.
Fazit
Google Hangouts ist ein gutes Angebot für kleine Firmen, welche nicht viele Funktionen benötigen. G Suite ist das Upgrade zu Hangouts, dieses kann mit den anderen großen Anbietern mithalten und ist dazu noch deutlich preisgünstiger. Hier finden sich alle wichtigen Funktionen an einem Platz und Dokumente können gleichzeitig bearbeitet werden, vor allem bei einer Teamarbeit hilfreich. Für Großunternehmen steht es sogar mit bis zu 250 Teilnehmern zur Verfügung. Dazu kommt auch noch, dass es Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen gibt.
GoToMeeting
GoToMeeting Logo
Ist eines der eher unbekannteren Plattformen, jedoch sollte es dies nicht sein, da es einen guten Funktionsumfang hat und preislich in der gleichen Kategorie spielt, wie Zoom und WebEx. Je nach Modell ist GoToMeeting ab 10,75€ im Monat verfügbar. Hier steht einem auch eine 14-tägige Testversion zur Verfügung. Je nach Art des Abos sind 10 bis 250 Teilnehmer möglich. Auf der Website ist eindeutig erklärt, was in welchem Paket enthalten ist. Bei der Bild- und Videoqualität handelt es sich um HD. Es ist keine Anmeldung nötig, wenn man nicht der Organisator von Meetings ist. Hier werden alle Betriebssysteme unterstützt, es gibt außerdem noch Apps fürs Smartphone. Auf der Website lässt sich intuitiv finden, wonach man sucht.
Vorteile
• 14-tägige Testversion
• Preis
• Preispläne
• Bis zu 250 Teilnehmer
• HD-Bild- und Audioqualität
• Verfügbar für: Windows, Mac, Linux und Apps fürs Smartphone
• Anmeldung nur als Organisator nötig
Nachteile
• Einige wichtige Tools nur in der ein wenig teureren Version verfügbar
Funktionsumfang
Hier liegt einer der größten Pluspunkte bei GoToMeeting, da sie wirklich viele Sachen anbieten, auch wenn einige erst durch eine höhere Bezahlung freigeschaltet werden, diese liegt dann bei 14,33€. Online-Meetings, VideoKonferenzen, Bildschirmübertragung, Chat, persönliche Meetingsräume, über Internet und Telefon wählbar und dazu auch noch eine App, um nur eine Kostprobe der vielen Funktionen zu liefern.
Fazit
GoToMeeting bietet eine große Zahl an Funktionen und Optionen, weshalb ist es dann nicht allzu bekannt? Das können wir uns auch nicht beantworten, doch es liegt auch nicht an den Preisen, da die sogar noch unterdurchschnittlich sind. Es gibt so viele Funktionen, dass eine Aufzählung aller lange dauern würde, dafür sind diese auf der Website dargestellt. Generell kann man auch mit der Plattform in Kontakt treten, wenn man noch größere Teilnehmerzahlen benötigt. Per Add-on können auch noch mehr Funktionen freigeschaltet werden.
Adobe Connect
Adobe Connect Logo
Auf den ersten Blick fällt hier der Preis ins Auge, der mit 46€ pro Monat echt hoch ist. Doch lohnt sich dieses teure Tool? Dafür gibt es eine große Anzahl an Funktionen, wie üblich bei Adobe Programmen für 46€ im Monat erhält man nicht nur ein Programm, sondern gleich 3, um das Beste herauszuholen. Doch bei einer solchen Summe erwartet man eine hohe Teilnehmerzahl, diese liegt bei „nur“ 25. Für große Firmen kann das zum Problem werden, aber es gibt insgesamt 3 Abo Modelle. Das Größte ermöglicht es bis mit bis zu 200 Teilnehmern. Hier handelt es sich auch um HD-Videos und Ton. Wie bei Adobe üblich kann man alles nach den eigenen Bedürfnissen einstellen. Ein großer Punkt ist auch die Hilfestellungen von Adobe selbst, wobei fast jedes Problem schon einen eigenen Abschnitt hat und es selten vorkommt, dass etwas unklar ist.
Vorteile
• Funktionsauswahl
• Support und Hilfestellung
• Verbindung möglich mit anderen Adobeprogrammen
• Verfügbar für: Windows, Mac, Linux, Android und iOS
Nachteile
• Teilnehmerzahlen
• Preis
Funktionsumfang
Hier könnte man wahrscheinlich einen eigenen Artikel drüber verfassen und erklären, was die Funktionen können. Aber wir haben uns darauf begrenzt, dass wir einige nennen, welche für den Business-Alltag nützlich sein können. VideoKonferenzen, Timer (wie lange es noch dauert bis zum Start des Meetings), Untertitel (in Echtzeit werden Untertitel erstellt), MP3-Player, Quiz, Zuschaltung mehrerer Videos gleichzeitig und ein Tool zur Erstellung von Umfragen, um nur einige zu nennen.
Fazit
Bei Adobe Connect wird nicht klar, ob diese 46€ pro Person gelten oder für ein Team, welches es gemeinsam nutzen kann. Im ersten Fall wäre es überdurchschnittlich teuer. Falls es für ein Team ist wäre dies in der Preisklasse unterdurchschnittlich. Auch wenn der Preis hoch ist, hat Adobe eine riesige Auswahl an Funktionen, welche alle zu einem effektiven Arbeiten verhelfen und für längere Meetings gut geeignet sind. Der Support von Adobe ist auch einer der besten und es gibt schon für die meisten Probleme eine Lösung. Es kommt drauf an, ob es einem das Geld wert ist. Für alle die, die viel mit anderen Adobe Programmen arbeiten, ist es einen Blick wert.
Jitsi
Jitsi Logo
Bei Jitsi handelt es sich um eine VideoKonferenz-Software, die sich Anonymität und Datenschutz auf ihre Flaggen geheftet hat. Vorteilhaft ist das besonders für Menschen, die eben nicht nur die Server von Microsoft (Skype) oder Google telefonieren möchten. Die Einrichtung einer VideoKonferenz ist dabei verhältnismäßig unkompliziert
Großer Vorteil bei Jitsi ist auch, dass es kostenfrei ist. Im Vergleich zu Zoom oder Skype hat die konferenz nutzen kann. Die Daten werden so verschlüsselt über einen Server übertragen, der die Konferenz ermöglicht.
Die Einrichtung erfolgt innerhalb weniger Sekunden, man muss lediglich Mikrofon und wenn man wünscht die Kamera einstellen, schon ist die Konferenz bereit. Dann kopiert man einen Einladungslink und versieht den Raum bei Bedarf mit einem Passwort. Schon können andere Personen, die den Link erhalten haben, in den Raum gehen. Derzeit stellt Jitsi sicherlich eine der besten Optionen für VideoKonferenzen dar. Die Anonymität und der Datenschutz der Software ist großartig.
Vorteile
Kostenlos nutzbar
Verschlüsselt und anonym
HD-Video- und Audioqualität möglich
Bis zu 75 Personen in einer Konferenz möglich
Nachteile
Ab 35 Teilnehmern leidet die Video- und Audioqualität massiv
Für Menschen, die nur Skype gewöhnt sind, kann die Erstellung über einen Server merkwürdig erscheinen
Funktionsumfang bei Jitsi
Die Plattform bietet die Möglichkeit, Video- und AudioKonferenzen zu machen. Zusätzlich kann man auch Präsentationen abhalten, etwa indem man die Screensharing-Funktion nutzt. Somit ist die Software zum Beispiel Skype um nichts nach.
Fazit
Kostenlose VideoKonferenzen mit bis zu 35-75 Personen ist bei Jitsi ein sehr starker Vorteil. Man nutzt das Service der Plattform völlig anonym und ohne, dass die Daten unverschlüsselt über die Server von großen Konzernen laufen. Bei großen Konferenzen mit mehr als 35 Teilnehmern leidet die Video- und Audioqualität leider noch deutlich. Ansonsten ist der Anbieter eine großartige Option, um anonym und sicher VideoKonferenzen abzuhalten.
Fazit: Welches Programm sollte ich benutzen für virtuelle Meetings?
Insgesamt sind alle Programme gut und keins von ihnen sticht besonders heraus, ob im positiven oder negativen. Klar hat WebEx ein starkes Angebot und Skype kann da nicht zu 100 % mithalten , jedoch ist Skype kostenlos. Adobe ist auch lohnend, wenn man lange Meetings abhalten will, da es dort für fast jede Eventualität ein Tool gibt, um es zu integrieren. Letztlich ist es eine persönliche Entscheidung, welches Programm am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt, wenn man sehr viele Teilnehmer hat, kann man Skype ausschließen. Es lässt sich sagen, dass jedes dieser Programme seinen Platz am Markt hat und diesen gut bedient.
Mit über 600 Millionen Nutzern ist LinkedIn das größte soziale Netzwerk im Bereich B2B und damit für die Lead-Generierung von hoher Bedeutung. Bei dieser Social-Media-Plattform dreht es sich vorrangig um den Aufbau von Kontakten und Netzwerken. Es geht dabei nicht nur um Ihre eigenen Kontakte, sondern auch darum, mit wem Ihre Kontakte wiederum in Kontakt stehen (Kontakte Ihrer Kontakte). So hat beispielsweise mein LinkedIn Profil über 6000 Kontakte, zusammen haben diese ca. 82.0000 Kontakte und über die Kontakte 3. Grades ergeben sich insgesamt fast 2,8 Millionen Kontakte. Dies demonstriert die potentielle Reichweite von LinkedIn.Wenn allein mein Profil eine so große Reichweite erreicht, was meinen Sie, wie groß die Reichweite ist, wenn sie alle Mitarbeiter und Fans Ihres Unternehmens zusammenzählen? So eröffnet LinkedIn Ihrem Unternehmen den Zugang zu einem Markt, der gigantisch groß sein kann.
Die LinkedIn Unternehmensseite ist nicht nur eine „Über uns“-Seite Ihres Unternehmens. Sie können dort Produkte Ihres Unternehmens dynamisch vermarkten, indem Sie eine Vordenkerrolle einnehmen, neue Follower gewinnen und das Markenbewusstsein stärken. Dahinter verbirgt sich die eigentliche Essenz des Geschäftsmodells von LinkedIn: eine Fähigkeit, mit bestehenden Kunden in Kontakt zu treten und Ihren Markt durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu erweitern. Anstelle lediglich die Zahl der Follower und Mitarbeiter zu erhöhen, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie LinkedIn-Marketingwerkzeuge nutzen können, um neue Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen. LinkedIn kann Unternehmen in vielerlei Hinsicht darin unterstützen. Es gilt herausfinden, welche Vorteile Sie aus Ihrer LinkedIn-Company-Page ziehen möchten. Versuchen Sie zum Beispiel, ein Kundennetzwerk für den Online-Verkauf von Produkten aufzubauen? Oder möchten Sie Ihr Unternehmen als Vordenker auf dem Markt etablieren? Oder aber Sie möchten Spitzenkräfte in Ihrer Branche rekrutieren?
Die LinkedIn-Unternehmensseite bietet eine großartige Möglichkeit, Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Marken und Dienstleistungen sowie Karrieremöglichkeiten in Ihrem Unternehmen zu vermarkten. Die Erstellung Ihrer Unternehmensseite auf LinkedIn ist nicht besonders schwierig. Um diese aber erfolgreich einzurichten, müssen Sie diesen Richtlinien befolgen.
Wie Sie Ihre LinkedIn Company Page einrichten
Eine LinkedIn Company Page einrichten
. Obwohl dieser Trend immer noch ein Aspekt der Nutzung von LinkedIn darstellt, bietet ein Ihnen ein LinkedIn-Netzwerk die Chance, Geschäftsergebnisse mit zu erzielen. Eine Unternehmensseite hilft LinkedIn-Mitgliedern, Ihr Unternehmen, Ihre Produkte, Ihre Marke und die Karrieremöglichkeiten in Ihrem Unternehmen kennen zu lernen. Unternehmensseiten sind darüber hinaus eine ausgezeichnete Möglichkeit, Fachwissen in der Branche zu teilen und Ihr Unternehmen als Opinion Leader zu platzieren.
Laut LinkedIn erhalten Unternehmen mit vollständig hinterlegtem Profil 30% mehr Besucher. Daher sind im Folgenden einige Tipps zur Einrichtung einer LinkedIn-Firmenseite für Ihr Unternehmen aufgeführt. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie selbst bereits ein persönliches Profil auf LinkedIn haben, andernfalls müssen Sie vorab erst eines erstellen, um eine Seite für Ihr Firmenseite erstellen zu können.
1. Firmenlogo
Fügen Sie Ihr Firmenlogo und ein Titelbild, auch Heroimage genannt, hinzu, um Ihre Seite mit Leben zu füllen.
LinkedIn akzeptiert Bilddateiformate wie JPEG, PNG oder GIF. Für das Logo benötigen Sie ein quadratisches Bild. Die Mindestgröße für ein Logo beträgt 300 x 300 Pixel oder größer. Die Dateigröße des Logos darf bis zu 4MB betragen.
Die Mindestgröße für ein Banner-Bild beträgt 646 x 200px. Dieses darf bis zu 2MB groß sein.
Sorgfältig gestaltete LinkedIn-Firmenseiten werden wahrscheinlich häufiger besucht werden. Daher sollten Sie sich Zeit nehmen, um sicherzustellen, dass die visuellen Aspekte Ihrer Seite hervorstechen und dies mit professionellen Bildern unterstützen. Pro Tipp: Nehmen Sie relevanten Text in Ihr Heroimage mit auf damit Besucher mit einem Blick erkennen können, was Sie auf Ihrer Seite finden werden.
2. Verwenden Sie branchenrelevante Keywords
Der Erfolg Ihrer LinkedIn-Firmenseite hängt von den Keywords ab, die Sie bei der Erstellung Ihrer Firmenbeschreibung auf der Seite verwenden. Sie sollten relevante Keywords und Phrasen verwenden, die das Ziel und den Zweck Ihres Unternehmens beschreiben. LinkedIn-Mitglieder suchen normalerweise nach Keywords. Daher ist es unerlässlich, Wörter und Ausdrücke einzuschließen, die Ihr Unternehmen, Ihr Fachwissen und Ihren Branchenschwerpunkt beschreiben. Wenn Sie ein Search Engine Marketing Team haben, lassen sie sich doch mal die besten Keywords mitteilen oder nutzen Sie ein Keyword ReSEArch Tool, zum Beispiel von SEMRush.
LinkedIn Unternehmensseiten sind von LinkedIn SEO-freundlich eingerichtet worden. Bei Google und anderen Suchmaschinen können Sie dadurch auch in den Suchergebnissen angezeigt werden. Um mehr organischen Traffic auf Ihre Seite zu bringen, müssen Sie einige relevanten Keywords hinzufügen, um in den Suchergebnissen höher zu punkten.
3. Informationen zur Organisation
Besucher lernen Ihr Unternehmen und Ihre Produkte über den Informationsabschnitt Ihrer Organisation kennen. Daher müssen Sie hier Ihre Website-URL, den Standort Ihres Unternehmens, Ihr Branchen-Know-how sowie die Unternehmensgröße angeben.
Wenn Ihre LinkedIn-Firmenseite keine detaillierten, aktualisierten Firmeninformationen enthält, sondern nur eine langweilige, veraltete Einführungstexte über Ihre Firma, so muss Ihre Marketingabteilung diese dringend überarbeiten. Dies wäre zumindest empfehlenswert, wenn Sie Ihren Markt erweitern und Ihre Geschäftsziele über LinkedIn erreichen wollen. Tatsächlich erhalten – nach den Erkenntnissen von LinkedIn – vollständige und regelmäßig aktualisierte Unternehmensseiten doppelt so viele Besucher wie solche mit unvollständigen oder veralteten Seitenangaben.
Was sind die Best Practices für Ihre LinkedIn Company Page?
Nachdem Sie eine LinkedIn-Seite für Ihr Unternehmen erstellt haben, besteht Ihre nächste Aufgabe darin, diese Seite durch Befolgen der Best Practices zu optimieren. Nachfolgend finden Sie einige dieser besten Möglichkeiten, die Ihrem Unternehmen beim Erreichen der digitalen Marketingziele auf LinkedIn helfen können:
1. Konzentrieren Sie sich auf den Inhalt Ihrer Seite
Es zählt der Inhalt, den Sie auf der Seite Ihres LinkedIn-Unternehmens veröffentlichen. Dies können Firmen-Updates, Fotos, Links, Videos, Artikel usw. sein. Im Folgenden finden Sie einige wichtige Tipps zur Optimierung des Inhalts Ihrer Seite:
Veröffentlichen Sie regelmäßig kreative und nützliche Inhalte
Der effektivste Weg, Ihr Publikum zu vergrößern und Ihre Follower zu halten, besteht darin, Ihnen wertvolle Inhalte zur Verfügung stellen, indem Sie regelmäßig Artikel, Karrieremöglichkeiten oder Unternehmensupdates veröffentlichen. Nach den Erkenntnissen von LinkedIn erhalten Unternehmen, die mindestens einmal pro Woche Beiträge veröffentlichen, doppelt so viel Follower wie Unternehmen, die dies nicht tun. Der Grund für diese höhere Nutzeranzahl liegt darin, dass Ihre Beiträge nicht nur auf Ihrer Unternehmensseite erscheinen, sondern auch regelmäßig in Nachrichten-Feeds Ihrer Anhänger veröffentlicht werden und ggf. von diesen wiederum geteilt werden.
Wenn Sie außerdem einen informativen Blog-Post oder einen Nachrichtenartikel aus einer externen Quelle weitergeben, zeigt dies, dass Sie Kenntnisse in Ihrer Branche besitzen. Dies wird Ihnen auch dabei helfen, mit anderen Vordenkern in Kontakt zu kommen. Vergessen Sie hierbei nicht, die Quelle des Posts anzugeben.
Einige der erfolgreichsten LinkedIn-Business-Seiten veröffentlichen mehr wie vier Mal pro Tag Beiträge. Aber stellen Sie beim Einstellen Ihrer Inhalte sicher, dass diese für Ihr Unternehmen und Ihr Publikum relevant sind. Qualität geht vor Quantität!
Machen Sie Ihre Inhalte für Kunden wertvoll
Bei der Veröffentlichung eines LinkedIn-Beitrags ist zu beachten, dass Sie nur wenige Sekunden Zeit haben, um Ihre Anhänger zum Anklicken Ihres Beitrags zu bewegen. Anstatt Ihren Beitrag zu verkomplizieren, ist es besser, Ihren Lesern so genau wie möglich zu verdeutlichen, was dieser an Informationen für sie bereit hält. Es wird empfohlen, 150 oder weniger Zeichen in Ihren Beitragstitel zu verwenden.
Um mehrere Antworten zu erhalten, sollten Sie versuchen, Ihre Follower durch eine offene Frage, ein eindeutiges Zitat oder eine Kontroverse direkt anzusprechen. Diese Inhalte ermutigen, sich mit Ihnen zu beschäftigen. Nach den Erkenntnissen von LinkedIn erzielen Aktualisierungen, die Fragen enthalten, wahrscheinlich doppelt so viele Kommentare wie normale Kommentare. Wenn Ihre Beiträge Kommentare enthalten, sollten Sie ebenfalls umgehend darauf antworten. Die Interaktion in den Kommentaren Ihrer Kunden ist eine gute Möglichkeit, ein Netzwerk aufzubauen und eine der Best Practise für LinkedIn-Seiten.
Erstellen Sie einen Kalender für LinkedIn-Updates
[easy-tweet tweet=“Das Erstellen eines Content-Kalenders für Ihre LinkedIn-Updates ist eine gute Möglichkeit, Ihre Unternehmensseite zu verwalten. Sie sollten dem Zeitplan für die Veröffentlichung so weit wie möglich folgen.“ user=“MirkoPeters8″ url=“https://bit.ly/2ZAFhcH“ template=“user“] Pro Tipp: Produzieren Sie wenn möglich Inhalte vor, sodass auch beim Ausfall eines Mitarbeiters weiter neue Inhalte veröffentlicht werden.
Die Benutzer von LinkedIn sind in der Regel morgens kurz vor der Abreise ins Büro oder am frühen Abend, wenn die LinkedIn-Mitglieder nach Hause zurückkehren, online. Außerdem verbringen die Mitglieder an Wochentagen mehr Zeit auf LinkedIn als am Wochenende. Denken Sie daran, wenn Sie Ihren Zeitplan für Ihre LinkedIn-Beiträge erstellen.
Bereichern Sie Ihre Beiträge mit Bildern, Links und Videos
Obwohl LinkedIn eine geschäftsorientierte Plattform ist, sollten Sie Ihre Inhalte dennoch farbenfroh und attraktiv gestalten. Das blose Posten von Texten erregt kaum Aufmerksamkeit in der Flut von Informationen. Erkenntnisse von LinkedIn zeigen, dass Beiträge, die ein Bild enthalten, fast 98% mehr Kommentare erhalten. Um diese Beiträge attraktiver zu machen, versuchen Sie also, Bilder, Videos und Links in Ihren Beiträge einzufügen.
Um das visuelle Interesse zudem zu erhöhen, wird empfohlen, auffällige Bilder mit einer Größe von 1200×627 hochzuladen, die einzigartig sind. Wenn Ihr Unternehmen über einen YouTube-Kanal verfügt, können Sie Ihre Videos auf der LinkedIn-Seite zur Verfügung stellen. Laut LinkedIn können Videos die Post-Share-Rate um 75% erhöhen. Pro Tipp: Videos ,die nativ auf LinkedIn hochgeladen werden, erreichen mehr Nutzer, als wenn diese von andern Plattformen wie YouTube geteilt werden.
Verbinden Sie Ihre Unternehmensseite mit Ihren Mitarbeitern auf LinkedIn
Ihre Mitarbeiter sind die beste Quelle, um die Zahl Ihrer Seitenanhänger zu erhöhen. Daher ist es sinnvoll, mit ihnen zu beginnen. Sie sollten Ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, ihre Unternehmensposition in ihren LinkedIn-Profilen hinzuzufügen. Dies wiederum wird auf Ihrer Unternehmensseite angezeigt. Pro Tipp: Sie können auch die besten Beiträge Ihrer Mitarbeiter auf LinkedIn veröffentlichen und deren Netzwerke und Ideen nutzen, um eine Verbindung zu Ihrem Unternehmen aufzubauen.
Laut LinkedIn haben Mitarbeiter mehr Kontakte als Unternehmens alleine an Followern. Tatsächlich beträgt dieses Verhältnis fast 10:1. Unternehmen mit einem starken Employee-Advocacy-Programm neigen dazu, 58% mehr Anhänger und potenzielle neue Talente anzuziehen. Daher kann die LinkedIn-Unternehmensseite Ihre Reichweite enorm vergrößern, wenn Sie Ihre Mitarbeiter in die Linkedin-Company-Page integrieren.
2. Beitreten zu LinkedIn-Gruppen, die mit Ihrem Unternehmen in Verbindung stehen
Wenn Sie sich aktiv an LinkedIn-Gruppen beteiligen, kann es Ihnen und Ihrem Geschäftsnetzwerk helfen, sich mit anderen Unternehmen und Fachleuten in Ihrem Bereich zu verbinden – insbesondere mit denjenigen, die nicht unmittelbar zu Freunden, Mitarbeitern oder Kollegen zählen. Die Beteiligung an diesen Gruppendiskussionen wird zudem mehr Follower Ihrer Unternehmensseite generieren.
Sie können die LinkedIn-Suchfunktion oder die Funktion „Group discover proposals“ verwenden, um eine Gruppe mit ähnlichen Interessen, wie das Ihres Unternehmens, zu finden. Sie können auch eine neue Gruppe auf der Grundlage Ihres Interessen- oder Fachgebiets erstellen.
Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise einem Verband angehört, können Sie dieser Gruppe auf LinkedIn beitreten, um eine wertvolle Quelle für professionelles Networking und Wachstum zu gewinnen. Das American Institute of CPAs hat zum Beispiel eine LinkedIn-Gruppe mit mehr als 65.000 Mitgliedern, in der eingehend fachliche Diskussionen geführt werden.
3. Verstehen, wie LinkedIn-Algorithmus funktioniert
Damit Ihre LinkedIn-Firmenseite ein Erfolg wird, ist es notwendig, den LinkedIn-Algorithmus und seine Funktionsweise im Griff zu haben. Im Folgenden erhalten Sie einen kurzen Einblick, wie der Algorithmus den Inhalt Ihrer Seite bewertet:
Bewertung Ihres Inhalts durch einen Bot
Nachdem Sie Inhalte auf Ihrer Seite gepostet haben, überprüft ein Bot anhand folgender Kriterien:
geringer Qualität (Rechtschreibung & Grammatik)
doppelt Veröffentlichung
Spam
Der Algorithmus bewertet Ihre Inhalte nach höchstmöglicher Qualität. Um ein besseres Ranking zu haben, vermeiden Sie oben genannten Kriterien.
Der Algorithmus prüft die Interaktionen zu Ihrem Beitrag.
Als Nächstes wird das Benutzerengagement Ihres Beitrags (durch Likes, Kommentare oder Shares ) vom Bot gemessen. Der Bot überprüft auch negative Signale und prüft, ob Benutzer Ihren Inhalt aus ihrem Feed ausblenden oder als Spam markieren. Dieser Kontrollpunkt demonstriert die Bedeutung der Relevanz und Einzigartigkeit der von Ihnen veröffentlichten Inhalte. Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Inhalt Nutzer anspricht.
Überprüfung durch LinkedIn-Redakteure
Schließlich überprüfen Redakteure Ihre Inhalte und entscheiden, ob sie weiterhin im Nachrichten-Feed angezeigt oder verworfen werden. Pro Tipp: Die LinkedIn-Redaktion kann bei Zustimmung Ihre Inhalte auch teilen. So erhalten Sie auf die Schnelle mehrere tausend neue Kontakte für Ihre Company-Page.
4. Nutzen Sie LinkedIn-Werbeanzeigen für gezieltes Marketing
LinkedIn sammelt wie andere Social Media-Kanäle detaillierte Daten über die beruflichen Interessen, Fähigkeiten und Zugehörigkeiten seiner Mitglieder. Somit verfügt LinkedIn über außergewöhnliche Einblicke in Ihren potenziellen Markt und kann ein äußerst nützlicher Partner in Ihrer Social-Media-Marketingstrategie sein.
LinkedIn verfügt über eine breite Palette von Werbelösungen. Die folgende Liste gibt einen Überblick auf diese Werbeformen:
Gesponserter Inhalt: Werben Sie für Ihre Inhalte, um ein breiteres Publikum zu erreichen und mehr Besucher auf Ihre Unternehmensseite zu ziehen.
Text-Anzeigen: Dabei handelt es sich um Pay-per-Click- oder CPM-Anzeigen, die auf der LinkedIn-Homepage, den Suchergebnisseiten, den Gruppenseiten, den Profilseiten und Weiteren erscheinen können.
Gesponserte InMail: Sponsored InMail ist dem E-Mail-Marketing ähnlich. Dies ist auf die LinkedIn-Plattform beschränkt. Sponsored InMail ermöglicht es, personalisierte Werbung an LinkedIn-Mitglieder über Nachrichten zu senden. Die Nachrichten werden nur dann zugestellt, wenn LinkedIn-Mitglieder aktiv sind, um sicherzustellen, dass die Anzeigen wahrgenommen werden.
Weitere Werbemöglichleiten: Neben Self-Service-Anzeigenoptionen bietet LinkedIn auch andere Werbeprodukte an, die Sie auf der LinkedIn-Anzeigenplattform oder über einen LinkedIn-Marketingpartner nutzen können.
5. Verwenden Sie LinkedIn Analytics für effektives Marketing
Laut LinkedIn-Untersuchungen neigen die Beiträge dazu, morgens am stärksten von den Nutzern wahrgenommen zu werden. Dies kann ein Hinweis dafür sein, zu welchen Uhrzeiten Sie Ihre Inhalte veröffentlichen sollten. Möglicherweise variieren die Zeiten von Branche zu Branche. Ein Grund mehr, ein Blick in die Analysen zu werfen.
LinkedIn bietet Ihnen detaillierte Analysen, die Ihnen helfen herauszufinden, wie Sie Ihr Marketing effektiver gestalten. Folgende Fragen werden u.a. beantwortet:
Welche Arten von Inhalt sind ansprechend?
Zu welcher Uhrzeit sind Ihre Followers aktiv auf LinkedIn?
In welchem Bereich sind Ihre Follower aktiv?
Darüber hinaus bietet LinkedIn Ihnen zudem Themenvorschläge zu Trendthemen oder Artikeln, die Sie mit Ihrer Zielgruppe teilen können. Dazu müssen Sie lediglich die passende Zielgruppe auswählen und die darin enthaltenen Trends erforschen. Mit diesen Insights ist es Ihnen möglich, passende Artikel zu produzieren oder zum Teilen zu finden.
Dieser Einblick in Ihre Unternehmensseite ermöglicht es Ihnen, Ihre Marketingstrategie auf der Grundlage von Echtzeitdaten zu kuratieren und Ihre Leistung auf LinkedIn zu optimieren.
6. Verwenden Sie das LinkedIn-Mehrsprachigkeitstool
Wenn Ihre Zielkunden aus mehreren Ländern mit unterschiedlichen Sprachen stammen, müssen Sie Ihre Firmenbeschreibungen in verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellen. LinkedIn unterstützt Beiträge in 20 verschiedenen Sprachen. Die Sprache der Seite wechselt automatisch je nach Auswahl, die das LinkedIn-Mitglied in den Spracheinstellungen getroffen hat.
Neben der Firmenbeschreibung können Sie auch Inhalte sowie Aktualisierungen in mehreren Sprachen konfigurieren und veröffentlichen. Dies ist eine großartige Chance, um Glaubwürdigkeit auch bei Internationalen Followern zu erzeugen und Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit Internationalen Kunden zu demonstrieren.
7. Mobilisieren Sie Ihre bestehenden Kunden
Eine Möglichkeit, mehr Follower zu gewinnen, besteht darin, Ihre bestehenden Kunden auf anderen Social Media-Kanälen wissen zu lassen, dass Sie auch auf LinkedIn unterwegs sind. Ebenso können Sie einen newsletter oder einen Follow-Button zu Ihrer Firmen-Website hinzufügen.
8. Erstellen Sie Showcase-Seiten
Eine weitere bewährte Praxis der LinkedIn-Firmenseite ist die Erstellung von Showcase-Seiten. Diese Showcases ermöglichen, Ihrer individuellen Marken, Produkte oder Dienstleistungen hervorzuheben.
Adobe hat seit Jahren eine der besten LinkedIn-Firmenseiten. Ein Grund für diesen Erfolg liegt in deren geschickten Hervorhebung ihrer verschiedenen Marken über die Showcase-Seiten. Die verschiedenen Marken von Adobe, wie Echo Sign, Creative Cloud, Marketing Cloud und Digital Publishing Suite zielen auf bestimmte Marktsegmente ab. Aus diesem Grund war es sinnvoll, für jedes dieser Produkte separate Seiten zu erstellen. Die von Adobe erstellten Showcase Pages bieten eine Vielzahl nützlicher Aktualisierungen, Lösungen, Veranstaltungshinweise und inspirierender Zitate.
Fazit:
Sie können Ihre Firmenseite auf LinkedIn erstellen, indem Sie einfach Ihre Firmeninformationen ausfüllen und Ihr Logo und Bannerbild hochladen. Bei der Erstellung einer Firmenseite geht es jedoch nicht nur darum, die Details zur Ihrem Unternehmen aufzulisten, sondern es erfordert Arbeit von Ihrer Seite, um Follower und zukünftige Kunden zu gewinnen.
Kurz gesagt, LinkedIn ist eine großartige Plattform, um ein Netzwerk zu schaffen, Authentizität zu erzeugen und Insiderwissen von Experten Ihrer Branche zu sammeln. Ein wesentliches Ziel von LinkedIn besteht im Aufbau von Beziehungen zu Ihren Kunden. LinkedIn ist nicht nur eine Drehscheibe Ihrer Follower, sondern auch eine ausgezeichnete Gelegenheit für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens.
ZOOM, Skype und Co. erleben gerade einen absoluten Boom. Der Grund: die Corona-Krise. Die Menschen können sich nicht mehr privat treffen und chatten jetzt via Video, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Auch für Webinare und VideoKonferenzen werden diese Portale vermehrt genutzt. Doch nicht nur in dieser Zeit bieten sie Vorteile. Was genau Webinare und VideoKonferenzen sind, welche Vorteile sie mit sich bringen und Do’s und Don’ts, die dich zum Experten machen, erfährst du jetzt hier im Blog.
Was sind Webinare und VideoKonferenzen?
Webinare und VideoKonferenzen (im Weiteren der Lesbarkeit halber nur noch als Webinare) werden für Webmeetings zu Bildungszwecken genutzt. Sie bieten die Möglichkeit der direkten Interaktion und besitzen eine Multimedialität für alle Teilnehmenden. Das bedeutet, dass bei Webinaren sowohl Audio als auch Video und Textchat gegeben ist. Dadurch resultiert eine hohe Authentizität, der Person, die das webinar abhält. Es ist quasi das Online-Gegenstück zu einem Seminar. Mit dem einzigen Unterschied, dass jeder von überall aus teilnehmen kann. Es muss hier jedoch klar abgegrenzt werden zu Live-Streams. Diese bieten in der Regel keinerlei Interaktionsmöglichkeiten.
Webinare sind gerade in der heutigen Zeit sinnvoll. In Unis wird so zum Beispiel vielerorts das sogenannte „Distance Learning“ eingeführt. Geeignete Portale/Softwarelösungen sind beispielsweise ZOOM, Skype, Adobe Connect, WebEx, Google Hangouts oder GoToMeeting. Bei den meisten gibt es viele nützliche Funktionen wie das Bildschirm-Teilen, der Textchat, Abstimmungen und eine Upload-Möglichkeit, die keine Wünsche offenlassen. Die einzige Grundvoraussetzung ist die benötigte software. Jeder Teilnehmer benötigt dabei einen entsprechenden PC oder Laptop, eine Internetverbindung und gegebenenfalls ein geeignetes Headset.
Do’s bei Webinaren und VideoKonferenzen
Übung macht den Meister
Webinare sind definitiv eine neue Erfahrung für diejenigen, die bisher lediglich Vorträge vor Publikum hielten. Zwar sieht man seine Audience auch bei Webinaren, jedoch ist es ein wenig unpersönlicher. Die Barriere ist anfangs oft gegeben. Doch das ist normal! Übe deine Präsentation, nutze Möglichkeiten, die dir normalerweise nicht gegeben wurden. Übung macht den Meister und das gilt auch hier. Gehe deine Präsentation durch und spiele mit den technischen Optionen. Wie kannst du dich und dein Webinar am besten darstellen? Probiere dich aus.
Nutze deine Visuals zu deinen Gunsten
Es ist generell wichtig bei Präsentationen diese visuell ansprechend zu gestalten. Zu viel Text liest niemand. Bei Webinaren gewinnt diese Leitidee noch mehr an Bedeutung. In der Regel sieht der Teilnehmer lediglich deine Präsentation und hört dazu deine Stimme. Höchstens sieht man dich noch in einem kleinen Fenster in der Ecke. Es ist also immens wichtig deine Präsentation optisch aufzuwerten. Nutze ansprechende Bilder, interessante Infografiken und halte dich beim Text stichpunktartig. Ansonsten läufst du Gefahr die Aufmerksamkeit deiner Zuschauer zu verlieren.
Lasse Fragen zu
Webinare zeichnen sich durch Interaktion aus. Das bedeutet also nicht, dass du lediglich deine Präsentation abhältst und am Ende Fragen gestellt werden können. Dein Publikum könnte zu einem Thema am Anfang Fragen haben, was am Ende wieder vergessen wird. Teile also deine Präsentation in Themenbereiche ein und lasse nach jedem Thema Fragen zu. Dadurch wirkt dein Webinar dynamischer und bringt deine Zuschauer zum aktiven Mitmachen.
Suche dir Influencer zur Unterstützung
So gut wie in jeder Nische gibt es geeignete Influencer, so auch in deiner. Influencer bieten dir zusätzliche Reichweite und neue Zielgruppen, die du erschließen kannst. Hole sie dir als Gesprächspartner und Experten mit in dein Webinar. Dadurch wirkst du interessanter und ideenreicher. Durch Influencer kannst du schnell mehr Teilnehmer hinzugewinnen.
Don’ts bei Webinaren und VideoKonferenzen
Nicht zu viele Folien
Wenn du ein Webinar mit einer Präsentation hältst, sieht dein Publikum lediglich diese – nicht dich. Das ist ein gravierender Unterschied zu Seminaren. Nutze nicht zu viele Folien und achte darauf, dass auf diesen angemessen viel Text steht. Du solltest nicht einfach von den Folien ablesen. Eher sollten sie dir komplementieren und das zusammenfassen, was du sagst. Wichtig: Bleibe nicht zu lange auf einer Folie. Wie gesagt, dein Publikum sieht nur das und dadurch läufst du Gefahr schnell langweilig zu werden.
Rede nicht zu viel über dich selbst
Dein Publikum möchte nicht deinen gesamten Lebenslauf hören oder was du für tolle Bücher geschrieben hast. Sicherlich ist anfangs eine kurze Einleitung zu deiner Person sinnvoll, damit sich jeder Teilnehmer ein Bild von dir machen kann. Jedoch hältst du das Webinar, um deinem Publikum Lösungen zu deren Problemen anzubieten und vorzustellen. Fokussiere dich darauf.
Lass dich nicht von wenigen Teilnehmern entmutigen
Aller Anfang ist schwer. Dazu gehört auch sich langsam, aber stetig einen Namen in deiner Branche zu machen. Zu Anfang kann es also sein, dass du unzählige Einladungen zu deinem Webinar verschickst, jedoch nur ein Bruchteil daran teilnimmt. Das ist kein Problem! Lass dich nicht davon entmutigen. Machst du deinen job gut, spricht sich das herum und du wirst sehen, dass schon ganz bald mehr und mehr Teilnehmer hinzukommen werden.
Plane dein Webinar nicht zu kurzfristig
Gib deinen potenziellen Teilnehmern Zeit. Viele haben sicherlich einen vollen Terminkalender in naher Zukunft. Planst du hingegen dein Webinar längerfristig, ist die Chance höher, dass du mehr Teilnehmer gewinnst. Allerdings solltest du es auch nicht zu weit in der Zukunft einplanen. Das birgt die Gefahr, dass man dich vergisst. Ganz nach dem Motto „Ach, das ist ja erst in 7 Monaten. Ich gucke dann nochmal“.
Fazit:
Mit diesen Do’s und Don’ts wird dein Webinar oder deine VideoKonferenz zu einem absoluten Erfolg. Orientiere dich an den Tipps und sei du selbst. Deine Teilnehmer haben dafür Verständnis, wenn nicht alles auf Anhieb klappt. So wie du lernen musstest persönlich vor Publikum zu sprechen und bestimmte rhetorische Mittel und weitere Tricks zu verwenden, ist das bei Webinaren nicht anders. Die Materie ist eine andere und sich dort hineinzuarbeiten braucht Zeit. Nach und nach wirst du sicher mit allen neuen Funktionen vertraut sein und kannst sie zu deinem Vorteil nutzen.
LinkedIn ist das soziale Netzwerk für die Internationale Geschäftswelt. LinkedIn ist ein Ort für Fachleute, an dem sich ehemalige und aktuelle Kollegen zusammenschließen, Geschäftsbeziehungen auf- und ausbauen, sich innerhalb von Branchen vernetzen und nach Jobs beziehungsweise nach neuen Mitarbeitern suchen.
LinkedIn-Benutzer erstellen Profile, die einem Lebenslauf ähneln und welche es anderen Mitgliedern von LinkedIn ermöglichen, mehr über den geschäftlichen Hintergrund, deren Fachgebiete, Gruppen oder Organisationen zu erfahren. Wenn ein Benutzer sein Profil erstellt hat, kann er andere Benutzer zu seinem Netzwerk hinzufügen.
Über sein LinkedIn-Profil kann man eigene Status-Updates teilen, welche die Mitglieder Ihres Netzwerks darüber informiert, woran sie z.B. gerade arbeiten oder wann sie möglicherweise reisen. Auch können Sie bei Bedarf Empfehlungen geben. Es gibt auch eine Funktion, die es denjenigen, die nicht bei LinkedIn angemeldet sind, ermöglicht, Teile Ihres Profils zu sehen, die der Benutzer für zulässig hält. Dies erhöht Ihre Chance auch bei Google zu bestimmten Schlüsselwörtern gefunden zu werden.
Mehr als 600 Millionen Mitglieder in über 200 Ländern sind mittlerweile bei LinkedIn vertreten. Zu den LinkedIn-Mitgliedern gehören einige Führungskräfte aus allen Fortune 500-Unternehmen; die Lösungen für das Recruiting von Mitarbeitern werden von 82 der Fortune 100-Unternehmen genutzt.
Einige Unternehmen suchen über LinkedIn nach ihren zukünftigen Mitarbeitern oder besetzen bestimmte Stellen, bevor sie überhaupt eine Stelle ausschreiben. In dieser Hinsicht fungiert ein LinkedIn-Profil als Lebenslauf einer Person. Wenn Sie nach einer Stelle suchen, ist Ihr LinkedIn-Profil eine 24/7-Informationsquelle für die Personalvermittler, die auf der Suche nach Talenten sind. Laut dem Jobvite 2016 Recruiter Nation Report finden 87% der Personalvermittler LinkedIn am effektivsten bei der Überprüfung von Kandidaten während des Einstellungsverfahrens.
Wie ein Recruiter Ihr LinkedIn-Profil betrachtet
Bei der Betrachtung eines LinkedIn-Profils gibt es zahlreiche kritische Bereiche, auf die Personalverantwortliche besonderes Augenmerk legen, um zu beurteilen, wer Sie sind und wie ernst Sie Ihre Jobsuche nehmen.
Tipp 1:
Besitzen Sie ein LinkedIn-Profil? Hoffentlich ja – denn ohne ein LinkedIn-Profil geht es kaum noch. Ein LinkedIn-Profil zeigt deutlich, dass Sie mit den aktuellen Jobtrends Schritt gehalten haben und wissen, wie man heute nach Jobs sucht und sich vernetzt.
Tipp 2:
Sind Sie offen für eine neue Herausforderung? Das wird dem Recruiter durch ein kostenpflichtiges Recruiter-Profil angezeigt. Personalvermittler wollen ihre Zeit nicht unnötig verschwenden, wenn Sie nicht bereit für eine neue Beschäftigung oder Herausforderung sind. Dann wird dieser wahrscheinlich nicht auf Sie zukommen.
Tipp 3:
Die Größe Ihres Netzwerkes ist ebenfalls wichtig. Sie zeigt, dass Sie kommunikativ sind, offen für Fachthemen und es beherrschen aktiv andere Menschen anzusprechen. Was wäre eine gute Anzahl an Kontakten, die man in seinem Netzwerk vorweisen sollte? Antwort: Über 300 wäre gut. Über 400 besser. Mehr als 500? Ja, denn LinkedIn zeigt maximal 500 Kontakte an!
Tipp 4:
Ein Profilbild ist ein absolutes MUSS! Sie müssen ein Profilbild auf Ihrem LinkedIn-Profil haben. Fehlende Profilbilder im Profil sind ein deutliches Zeichen für mangelnde Professionalität und Seriosität. Bitte verwenden Sie ein Profilbild, das Sie in ein professionelles Licht rückt. Wenn Sie ein Bild aus Ihrer Studienzeit wählen, womöglich aus dem Urlaub mit einer Flasche Bier in der Hand, wird ein Personalvermittler Sie nicht ernst nehmen können. Personalvermittler möchten ein professionell aufgenommenes Foto sehen, das Sie von anderen absetzt.
Tipp 5:
Ihr Karriereverlauf/Berufserfahrung: Aus Sicht des Recruiters ist der Abschnitt über Ihren beruflichen Werdegang ein entscheidender Aspekt. Personalvermittler schauen sich die Unternehmen an, für die Sie gearbeitet haben. Neben der Angabe Ihrer Berufsbezeichnung, Ihren Verantwortlichkeiten und Ihren Leistungen, achten Recruiter darauf, wie lange Sie auf der jeweiligen Positionen tätig waren. Ihr Profil muss keine Kopie oder gar das blose Einfügen einzelner Abschnitte Ihres Lebenslaufs sein, aber die aufgeführten Stellen sollten die Titel und Daten Ihres Lebenslaufs widerspiegeln. Ihre Erfahrungen sollten beschrieben sein, um zu zeigen, dass Sie etwas vorweisen können.
Tipp 6:
SCHLÜSSELWÖRTER! Wichtig ist außerdem, dass Ihr Profil die richtigen Keywords (Schlüsselwörter, Suchworte) enthält. Keywords sind entscheidend, wenn Sie gefunden werden wollen. Personalvermittler wissen nur darüber Bescheid, dass Sie auf Stellensuche sind, wenn Ihr Profil oder Ihr beruflicher Werdegang die spezifischen Schlüsselwörter enthält. Je leichter Ihr Profil gefunden wird, Ihre Leistungen und fachbezogenen Fähigkeiten hervorgehoben werden, desto schneller kann ein Personalvermittler Ihr Profil einsehen und die Entscheidung treffen, ob Sie die richtige Person für seine zu besetzende Stelle sind.
Kenntnisse und Fähigkeiten – Möglichkeit Top Keywords unterzubringen
Tipp 7:
Eine ansprechende Zusammenfassung. Der Abschnitt Zusammenfassung (About, Summary) ist wichtig, um sich vorzustellen. Er wird von Recruitern oft nach dieser Zusammenfassung geschaut, um herauszufinden, wer Sie sind. Personaler verwenden den Zusammenfassungsteil, um Fragen oder Missverständnisse zu erklären, die sich aus Ihren Angaben zur Berufserfahrung ergeben haben. Vergessen Sie bitte auch hier nicht, Schlüsselwörter aus vorherigem Tipp 6 unterzubringen.
Tipp 8:
Ihr Profil sollte leicht zu lesen sein. Dicht gepackte Absätze erschweren es, relevante Informationen zu finden, die Recruiter benötigen, um zu beurteilen, ob Sie für eine Stelle gut geeignet sind. Benutzen Sie Ihre Eingabetaste, um zwischen den Absätzen einen Leerraum zu schaffen. Verwenden Sie eine Aufzählung Ihrer Leistungen und kommen Sie schnell auf den Punkt.
Fazit:
Machen Sie Recruiter auf sich aufmerksam, indem Sie die richtigen Schlüsselwörter benutzen. Wenn Sie einer bestimmten (Berufs-)Branche angehören, sollten Sie branchenspezifischen Fähigkeiten und Schlüsselwörter anführen. Beschreiben Sie Ihre beruflichen Herausforderungen und wie Sie Ihre Aufgaben erfüllt haben. Das heißt nicht, dass sie eine beliebig lange Liste mit allen von Ihnen ausgeführten Aufgaben einstellen sollen. Machen Sie stattdessen beschreibende Aussagen, die Ihre tatsächlichen Leistungen beschreiben. Dabei könnten folgende Fragen unterstützen: Haben Sie z.B. ein neues (Software-) Programm eingeführt? Wie haben Sie Projekte durchgeführt? Welche besonderen Methoden haben Sie eingesetzt? Wie viel Geld haben Sie dem Unternehmen gespart?
Bitte achten Sie darauf, weitere Angaben in Ihrem Profils nicht zu vernachlässigen! Personalvermittler beurteilen Ihr Profil gesamtheitlich, wie umfassend und detailliert es ist, und nach der Größe Ihres Netzwerks. All diese Bereiche zeigen, wie ernst es Ihnen mit der Stellensuche ist und dass Sie nach einer neuen Herausforderung in der Arbeitswelt Ausschau halten.
Wie Recruiter Ihr LinkedIn-Profil einfach nicht ignorieren können
Nachfolgend werden die 5 wichtigsten Punkte aufgeführt, die in Ihrem LinkedIn-Profil vorhanden sein sollten:
1. Geben Sie Ihre Kontaktinformationen an
Öffentliche Kontaktdaten bei LinkedIn
Es kann sich merkwürdig anfühlen, seine Kontaktinformationen offen im Internet aufzuführen- aber Sie möchten, dass Personalvermittler und potenzielle Chefs eine einfache Möglichkeit haben, außerhalb von LinkedIn mit Ihnen in Kontakt zu treten. Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben. Sie können diese auch nur für Ihre Kontakte oder für Recruitern freigeben.
Die von LinkedIn vor einiger Zeit neu gestaltete Website platziert Kontaktinformationen an einer sichtbareren Stelle – ganz oben im Profil in der Nähe Ihres Namens, Ihres Jobtitels, Ihres Standorts und Ihres Profilfotos.
2. Verwenden Sie Fotos, um Ihre Geschichte zu erzählen.
Genau wie bei Facebook und Twitter bietet auch LinkedIn die Option ein Profilbild und ein Titelbild einzufügen. Nutzen Sie diese wie bei einer erstklassigen Immobilie, um zu vermitteln, wer Sie wirklich sind.
Die erste Priorität ist Ihr Profilbild. Sie sollten dies von einem professionellen Fotografen aufnehmen lassen. Wenn Sie sich kein professionelles Fotoshooting leisten können, lassen Sie einen Freund ein passendes Foto von Ihnen in Arbeitskleidung vor einem schlichten Hintergrund aufnehmen (bitte kein Selfie). Laut der professionellen Fotografin Heather Liebler „…ist der Schlüssel zu einem großartigen LinkedIn-Foto ist ein natürlicher, entspannter Ausdruck und eine großartige Beleuchtung.“
Das Foto und Heroimage von meinen Profil: Mirko Peters
Was das Titelbild betrifft, so wird der voreingestellte blaue Hintergrund von LinkedIn in der Standardausgabe nicht ausreichen, wenn Sie sich von anderen abheben wollen. Finden Sie ein Bild, das aussagt wer Sie sind oder was Sie machen. Vielleicht ist es die Skyline Ihrer Stadt, Ihr College-Campus, ein Lieblingsmuster oder eine Darstellung dessen, was Sie tun – beispielsweise wie eine Tastatur für einen Schriftsteller oder ein Musikinstrument für einen Musiker. Pro Tipp: Ergänzen Sie das Hintergrundbild, um zusätzliche Informationen durch einen Text!
3. Machen Sie sich Ihre Erfahrung sichtbar, aber übertreiben Sie nicht
Beispiel für eine Beschreibung einer Jobtätigkeit
Sie wollen zeigen wie intelligent Sie sind und welche außergewöhnlichen Fähigkeiten Sie haben? Gut, aber halten Sie sich kurz und sachlich. Bedenken Sie, Übertreibungen vermitteln nicht den besten Eindruck. „Niemand glaubt Ihnen, dass Sie als Praktikantin eine Vereinbarung neu verhandelt haben, um dem Unternehmen Millionen zu sparen oder strategische Initiativen zur Gewinnung neuer Marktanteile geführt haben“, sagt Wendy Zang, Managing Consultant bei der Personalberatung Helbling & Associates. „Seien Sie ehrlich darüber, was Sie als Teil eines Teams geleistet haben.“
4. Verbinden, nicht sammeln
Sie sollten mit Personen auf LinkedIn in Verbindung treten – aber diese nicht wie Trophäen sammeln. Bevor Sie wahllos möglichst vielen Personen eine LinkedIn-Einladung schicken, nehmen Sie sich die Zeit, jeder Einladung eine persönliche Notiz beizufügen. Das hilft Ihnen bei Ihre Vernetzungsstrategie vorab genauestens zu überlegen, warum Sie eine Verbindung herstellen möchten.
5. Jeden Tag auf LinkedIn aktiv sein
Wenn Sie sich jeden Tag ein wenig auf LinkedIn engagieren, werden Sie im Handumdrehen ein LinkedIn-Star sein. Die meisten Menschen besuchen LinkedIn nur, wenn sie auf Arbeitssuche sind oder sie befürchten, entlassen zu werden. Das ist falsch. Halten Sie Ihr berufliches Profil auf dem neuesten Stand und teilen sie regelmäßig berufliche Aktivitäten oder teilen sie Fachartikel auf LinkedIn Pulse.
Nehmen Sie sich täglich eine kleine LinkedIn-Aufgabe vor. Aktualisieren Sie Ihren Erfahrungsabschnitt mit neuen Verantwortlichkeiten, die Sie bei der Arbeit erworben haben. Nehmen Sie sich viel Zeit, um einen Artikel oder einen Beitrag zu lesen und ihn zu „liken“, zu kommentieren oder weiterzugeben. Vielleicht verfügen Sie über Wissen und Erfahrung, das Sie teilen können – tun Sie es! Schreiben Sie beispielsweise einen LinkedIn-Artikel über das, was Sie in Ihrem letzten job gelernt haben oder was Sie aktuell inspiriert.
Download – kostenlose Checkliste für LinkedIn Profile
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