Fotos-App in Windows 11 bekommt generative KI-Funktionen

Die Fotos-App in Windows 11 wird immer weiter ausgebaut und wird dank KI-Technologien zu einem immer interessanteren Werkzeug zur einfachen Fotobearbeitung. Microsoft hat kürzlich eine neue Funktion namens „Generative Erase“ eingeführt, womit Nutzer unerwünschte Objekte aus Fotos entfernen können. Dabei wird der Hintergrund an den benötigten Stellen durch künstliche Intelligenz ersetzt.

Generative Erase ist eine Erweiterung des bereits integrierten Korrekturwerkzeugs, das bisher nur kleine Flecken beinahe brauchbar entfernen konnte. Die Funktion wird sich in der Windows-Fotoanzeige in den Bearbeitungsoptionen wiederfinden und erlaubt nun auch die Auswahl von größeren Bereichen als nur einzelne Punkte. Mit dem Pinselwerkzeug lässt sich nun ein ganzer Bereich markieren, welcher entfernt werden soll.

Die neue Funktion ist derzeit nur für Windows 10- und Windows 11 ARM Nutzer verfügbar, welche am Windows Insider-Programm teilnehmen. Die KI-Funktionen gibt es somit nicht für Intel- und AMD-basierte Geräte und es wird noch spannend, ob Microsoft die Funktion auch für weitere Nutzer bereitstellen wird.

Windows 12 kommt nicht mehr in diesem Jahr

Hier sind die neuen Windows Server 2025 Wallpaper zum Download

Microsoft hat kürzlich eine neue Vorschauversion von Windows Server 2025 veröffentlicht, welche ab Build 26063 auch die neuen, offiziellen Hintergründe enthält. Diese sind abgeleitet vom bekannten Wallpaper von Windows 11, das Motiv erstreckt sich allerdings nun vollkommen horizontal auf der unteren Hälfte des Bildes.

Das neue Wallpaper ist in zwei Varianten erhältlich, nämlich als passendes Wallpaper für den hellen und für den dunklen Modus.

Obwohl Microsoft die neuen Hintergrundbilder in den Release Notes für Build 26063 erwähnt hat, hat das Unternehmen keine Bilder in voller Auflösung zur Verfügung gestellt. Glücklicherweise haben Reddit-Nutzer die neuen Wallpaper bereits aus Build 26063 herausgezogen und ins Internet hochgeladen. Hier ist die helle Variante:

Und hier ist die dunkle Variante:

Wir haben in unserem neuen Forum weitere Wallpaper für euch zu Auswahl.

> Offizielle WindowsArea.de Wallpaper Sammlung


via Neowin

Nach Microsofts Rückzug: Sony bringt PlayStation VR2-Unterstützung auf den PC

Sony hat heute relativ überraschend angekündigt, dass PlayStation VR2 (PSVR 2) offiziell Unterstützung auf dem PC erhalten wird. Bislang gab es für Besitzer von Sonys Headsets lediglich die Möglichkeit, die Headsets mit der PlayStation zu nutzen und sie konnten nur über Umwege auch mit PCs verwendet werden.

Diese Entscheidung folgt auf Microsofts wenig überraschenden Rückzug aus dem VR-Bereich: Der Redmonder Konzern hatte 2017 seine große AR/VR-Initiative gestartet, jedoch hatte man dafür nie wirkliches Engagement gezeigt. Man brachte die Headsets auf den Markt und sie verschwanden genauso sang- und klanglos aus den Lagern der Onlinehändler.

Während also Microsoft seine Mixed Reality-Pläne mit dem nächsten Update für Windows 11 offiziell aufgibt, geht Sony in die Offensive: PlayStation VR2 Headsets werden künftig auch mit PC-Spielen kompatibel sein. Sony hofft, diesen PC-Support noch im Jahr 2024 verfügbar machen zu können, und bittet die Spieler, auf weitere Updates zu warten. Unklar ist noch, ob Sony seine eigene Plattform dafür schaffen will oder, ob man seine Headsets schlichtweg mit SteamVR kompatibel machen wird.

Bisher war PlayStation VR2 jedoch nur mit der PlayStation 5 nutzbar, für die es nur eine begrenzte Anzahl von VR-Spielen gibt. Mit der geplanten PC-Unterstützung könnte Sony jedoch die Tür zu einer viel größeren und vielfältigeren VR-Bibliothek öffnen, die über Plattformen wie Steam VR verfügbar ist. Damit könnte Sony auch mehr PC-Spieler für sein VR-Headset begeistern, die bisher keine PlayStation 5 besitzen oder sich nicht für die Sony-exklusiven VR-Titel interessieren. Spannend bleibt in dieser Hinsicht auch die Frage, ob der PlayStation-Konzern damit auch die Entwicklung von VR-Games für beide Plattformen anspornen könnte.


Quelle: PlayStation

Microsoft setzt für seine KI-Chips auf Intel als Hersteller

Microsoft hat kürzlich seine eigenen KI-Chips vorgestellt, die speziell für die Verwendung in Datenzentren zur Beschleunigung von KI-Workloads kreiert wurden. Diese neuen Chips, bekannt als Azure Maia 100 AI Accelerator und Azure Cobalt 100 Prozessor, sollen in Microsofts Azure Cloud-Computing-Diensten eingesetzt werden.

Interessanterweise hat sich Microsoft dazu entschieden, mit Intel zusammenzuarbeiten, um diese Chips zu produzieren. Dieser Schritt dürfte die langjährige Beziehung zwischen den beiden Technologiegiganten weiter stärken. Während Microsoft plant, diese Chips ausschließlich intern zu nutzen, schließt das Unternehmen eine mögliche Skalierung und Vermarktung in der Zukunft nicht aus.

Die Entscheidung, eigene KI-Chips zu entwickeln, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem weltweit ein Mangel an Chips herrscht und die Nachfrage nach KI-GPUs von Nvidia die Preise sowie auch Nvidias Aktien in die Höhe treibt. Mit der Entwicklung eigener KI-Chips will Microsofts unabhängiger werden von anderen Herstellern und gleichzeitig die hohen Kosten senken, welche mit der Bereitstellung von KI-Diensten zusammenhängen.

Microsofts hauseigene KI-Prozessoren verwenden die ARM-Architektur und werden von Intels neuer Foundry hergestellt. Der Azure Maia 100 ist speziell für die Ausführung großer Sprachmodelle wie GPT 3.5 und GPT-4 konzipiert und spielt eine entscheidende Rolle bei Microsofts Azure OpenAI-Diensten und dem neu benannten Microsoft Copilot. Der Azure Cobalt 100 ist für traditionellere Rechenaufgaben vorgesehen und beide sollen mit Intels neuer Intel 18A Fertigungsprozess hergestellt werden.


Quelle: intel

Microsoft beginnt mit automatischen Updates auf Windows 11 23H2

Microsoft hat nun offiziell bekanntgegeben, dass Windows 11 23H2 ab sofort automatisch über Windows Update verteilt wird für Geräte mit Windows 11 21H2 und 22H2. Dieser Schritt markiert eine neue Phase im Rollout-Prozess des Betriebssystems, wobei die Aktualisierung präferiert Geräte anvisiert, die das Ende ihres Servicezeitraums erreicht haben oder kurz davorstehen.

Maschinelles Lernen unterstützt die Verteilung

Wie auch in der Vergangenheit hat Microsoft das Windows 11 23H2 Update zuerst an Nutzer ausgerollt, die nach Updates gesucht haben und die Installation über die Einstellungen manuell bestätigt haben. In der nächsten Phase wird das Update nun automatisch angeboten und bei Nutzern installiert, wenn diese das Support-Ende einer vorherigen Installation erreicht haben oder ihre Maschine als ausreichend stabil angesehen wird, um mit dem Update fortzufahren. Laut Microsoft basiert der Prozess auf Maschinellen Lernen (ML), das man auch bisher für eine „sichere“, stufenweise Einführung der Version 23H2 genutzt hatte. Der Konzern rollt dabei das Update in Wellen aus, sodass nur jene Geräte, die als sicher gelten, das Update zuerst erhalten und die Verfügbarkeit im Anschluss daran automatisch erweitert wird. Dabei testet man das Update mit einer limitierten Zahl an Konfigurationen und setzt die Verteilung fort, wenn keine Probleme zu erkennen sind. Das Unternehmen hat nun betont, dass sein intelligentes ML-Modell weiterhin trainieren wird, um den Rollout dieser Windows-Versionen zu optimieren.

Microsoft hat die generelle Verfügbarkeit von Windows 11 23H2 als automatisches Update auf dem offiziellen Windows Health Dashboard wie folgt angekündigt:

Windows 11, Version 23H2, auch bekannt als das Windows 11 2023 Update, tritt nun in eine neue Rollout-Phase ein. Wir beginnen damit, berechtigte Windows 11-Geräte automatisch auf Version 23H2 zu aktualisieren. Dieses automatische Update zielt auf Windows 11-Geräte ab, die das Ende des Servicezeitraums erreicht haben oder kurz davorstehen, und folgt dem maschinenlernbasierten Training, das wir bisher genutzt haben. Wir werden unser intelligentes ML-Modell weiterhin trainieren, um diese neue Windows-Version sicher in Phasen auszurollen und ein reibungsloses Update-Erlebnis zu liefern.“

Windows 11 22H2 erreicht sein Support-Ende im Oktober 2025 zusammen mit Windows 10. Windows 11 23H2 basiert dabei auf demselben Entwicklungszweig wie Windows 11 22H2, sodass Nutzer für die aktuellste Version nur ein kleines Update einspielen müssen. Das kommende Windows 11 24H2 Update wird auf den neueren Germanium-Unterbau setzen.

Windows 11 23H2: Die wichtigsten Neuerungen

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