Logitech MX Brio: Eine Webcam für die KI-Ära, aber ohne Windows Hello

Logitech hat heute offiziell seine die Logitech MX Brio enthüllt, eine moderne Webcam, die Teil der renommierten MX Master-Serie wird. Die MX Brio richtet sich an anspruchsvolle Nutzer und bietet eine Fülle von Verbesserungen gegenüber ihrem Vorgänger, der Brio 4K. Mit einer maximalen Bildauflösung von 4K/30Hz oder 1080p/60Hz und einer USB-C-Verbindung samt USB 3.0-Geschwindigkeit, verspricht die MX Brio eine Webcam zu werden für die Anforderungen im Jahr 2024. Eine Entscheidung verstehen wir allerdings nicht: Die MX Brio bekommt kein Windows Hello, unserer Meinung nach ein enormer Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger.

Dank eines neuen, größeren 4K-Sensors sind die Pixel der MX Brio um 70 Prozent größer als die ihres Vorgängers, was zu einer verbesserten Lichtaufnahme führt und bei schlechteren Lichtverhältnissen für eine große Verbesserung der Qualität sorgen sollte. Laut Logitech ist die Lichtleistung sogar doppelt so gut wie zuvor, und die Sichtbarkeit des Gesichts soll ebenfalls verdoppelt worden sein.

Die Hardware wird durch eine ebenso modernisierte Software ergänzt, die automatisch unterschiedliche Funktionen steuert, um die bestmögliche Qualität zu gewährleisten. Dank KI-Unterstützung bekommt die MX Brio nun auch eine automatische Geräuschunterdrückung, welche die Stimme des Nutzers hervorgeben kann. Zwei verbaute Beamforming-Mikrofone sorgen ebenfalls für eine deutliche Klangverbesserung.

Interessanterweise fehlt der MX Brio jedoch eine wichtige Funktion, welche der Vorgänger noch hatte: Windows Hello. Obwohl frühere Modelle wie die Brio 4K mit Windows Hello kompatibel waren, gibt es diese Funktion bei der MX Brio nicht. Das ist unserer Meinung nach ein absolut unverständliches Versäumnis bei einer High-End Webcam für Computer, welche mit einem Startpreis von 229 Euro zudem alles andere als günstig ist.

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Grund für WSA-Einstellung: Microsoft hat kein Geld verdient mit Android-Apps

Microsoft hat kürzlich angekündigt, die Unterstützung für das Windows Subsystem for Android (WSA) im März 2025 zu beenden. Das WSA ermöglichte es Benutzern, Android-Apps auf Windows 11-Geräten auszuführen. Nun plauderte Microsofts Product Management Leader Andrew Clinick auf Twitter ein sehr interessantes Detail aus.

In einem Tweet erklärte der Microsoft-Mitarbeiter auf die Frage von neugierigen Twitter-Nutzern, weshalb denn nicht einfach das Windows Subsystem for Android in Windows 11 enthalten bleiben sollte ohne den Amazon AppStore. Darin sagt er, dass die Store-Umsätze die Rechnungen und Gehälter des WSA-Teams zahlen. Das WSA sei zwar auch ohne Store großartig, hilft aber Windows nicht finanziell.

Store revenue pays the bills and salaries of the wsa team. WSL acrues to azure and vs so has a profit center. WSA without a store is awesome but doesn’t help windows financially

— Andrew Clinick (@andrewclinick) March 5, 2024

Das WSA wurde ursprünglich mit viel Aufsehen eingeführt, als eine Möglichkeit für Benutzer, ihre Lieblings-Android-Apps auf ihren Windows-Geräten zu nutzen. Dies war besonders nützlich für mobile Geräte mit Touch-Displays, wie Tablets und kompakte 2-in-1-Notebooks. Die Idee war, dass Benutzer die gleiche nahtlose Erfahrung genießen könnten, die sie von ihren Smartphones gewohnt waren.

Diese Entwicklung muss man fast mit gemischten Gefühlen sehen, denn technisch ist das WSA tatsächlich eine sehr beeindruckende Umsetzung. Das Potenzial von Android-Apps auf Windows-Geräten, insbesondere auf ARM-basierten Geräten, war enorm. Es hätte die Lücke an touch-optimierten Apps, die zwar nicht erst seit der Einstellung der Universal Windows Plattform (UWP) existiert, einigermaßen gut schließen können. Die Implementierung war jedoch von Anfang an mit Herausforderungen verbunden, einschließlich der eingeschränkten App-Auswahl durch die Partnerschaft mit dem Amazon Appstore und dem Fehlen des Zugriffs auf den Google Play Store.

Es wirft jedenfalls Fragen auf, wie Microsoft plant, die App-Vielfalt und -Verfügbarkeit auf Windows-Geräten in Zukunft zu verbessern. Microsoft hat keine App-Plattform mehr, plant allerdings noch in diesem Monat sein ARM-basiertes Surface Pro 10 vorzustellen, welches dank seiner langen Akkulaufzeit auch Android- und iOS-Tablets erstmals ernsthaft wird konkurrieren können.


via Windows Latest

SpongeBob Xbox Series X: Microsoft präsentiert das perfekte Konsolen-Skin

Microsoft hat kürzlich eine neue limitierte Edition der Xbox Series X vorgestellt. Diese Sonderedition ist offiziell als „Xbox Series X – Nickelodeon All-Star Brawl 2 Special Edition Bundle“ bekannt und hüllt die quadratische Konsole in ein außergewöhnlich gut passendes SpongeBob-Skin.

SpongeBob Schwammkopf erstreckt sich über alle drei sichtbaren Seiten der Konsole mit einem breiten Lächeln an der Front und Armen an den Seiten. Noch kurz bevor Microsoft das Design der Konsole einstellt und durch ein kompakteres, zylindrisches Design ersetzt. Der Controller ist ebenfalls ein Kunstwerk für sich und präsentiert ein farbenfrohes Kachelmuster mit Charakteren aus SpongeBob, darunter Thaddäus, Gary, Patrick und Mr. Krabs.

Neben der Konsole und dem Controller enthält das Bundle auch eine digitale Kopie des Spiels „Nickelodeon All-Star Brawl 2“. Mit einem Preis von stolzen 699 US-Dollar liegt diese Sonderedition 200 US-Dollar über dem regulären Verkaufspreis der Standardkonsole.

Die Verfügbarkeit dieser limitierten Edition ist jedoch stark eingeschränkt. Sie wird ausschließlich über die Best Buy Mobile App im Rahmen der Best Buy Drops angeboten und ist nur in den USA erhältlich. Interessenten müssen schnell handeln, denn sobald der Verkauf am 7. März 2024 um 8 Uhr PST beginnt, dürfte die seltene Sammler-Konsole innerhalb von Minuten ausverkauft sein.

Microsoft stellt leider immer mehr solcher limitierten Editionen her, die immer häufiger in sehr begrenzten Stückzahlen produziert werden. Dies bietet echten Fans immer weniger die Chance, die Konsole zu besitzen und zu benutzen. Stattdessen führt die Knappheit dieser Produkte meist dazu, dass sie schnell zu Spekulationsobjekten auf dem Sekundärmarkt werden, was die Preise in die Höhe treibt und echte Fans ausschließt. Dieses Phänomen ist nicht nur auf die Gaming-Industrie beschränkt, sondern findet sich auch in der Autoindustrie wieder, wo limitierte Fahrzeugmodelle eher in Sammlergaragen als auf den Straßen landen. Dort haben Hersteller allerdings bereits vertragliche Möglichkeiten gefunden, um eher Fans für ihre Treue zu belohnen, anstatt den Sammlermarkt weiter anzuspornen.

PowerToys: Neues Update bringt neue Features und Design-Verbesserungen

Die PowerToys sind Microsofts Sammlung von Systemwerkzeugen, deren Funktionen zunehmend auch nativ in Windows 11 integriert werden. Nun hat die Anwendung ein größeres Update erhalten, das eine Vielzahl von Verbesserungen und neuen Funktionen mit sich bringt.

Zu den Highlights zählt der neu gestaltete Farbwähler (Color Picker), womit ihr Farben auf ihrem Bildschirm schnell auswählen und identifizieren könnt. Darüber hinaus wurden neue Tastenkombinationen für Apps hinzugefügt, welche über den neu integrierten Tastaturmanager (Keyboard Manager) verwaltet werden können. Außerdem bekommt der File Locksmith nun Unterstützung für die neuen Kontextmenüs in Windows 11, womit sich die App nun deutlich besser an das Design des Systems anpasst.

Für alle, die einen tieferen Einblick in die Funktionsweise und die Vorteile der PowerToys erhalten möchten, haben wir bereits ein informatives Video über die PowerToys kreiert. In diesem Video werden die wichtigsten Tricks und Tools vorgestellt, die auf jedem PC vorhanden sein sollten.

Windows 11 bekommt Updates ohne Neustart dank Hotpatching

Windows 11 24H2 könnte eine neue Funktion namens „Hotpatching“ nutzen, die es ermöglicht, monatliche Updates zu installieren, ohne das System neu zu starten. Mit Hotpatching kann Microsoft den im Speicher befindlichen Code laufender Prozesse patchen, ohne den Prozess neu starten zu müssen.

Hotpatching ist bereits auf Windows Server und Xbox verfügbar, aber mit Windows 11 24H2 könnte es das erste Mal sein, dass die Update-Funktionalität auf PCs von Endkunden nutzbar sein wird. Die Funktion wurde zuletzt auf dem neuesten Dev Insider Build getestet.

Unter Windows wird Hotpatching auf die folgende Weise funktionieren: Nutzer erhalten ein kumulatives Update als „Basis“, für das ein einmaliger Neustart notwendig ist. Für die nächsten zwei Monate können die darauffolgenden kumulativen Updates als Hotpatches ohne Neustart installiert werden. Erst nach drei Monaten wird ein Neustart erforderlich sein, um eine neue Basis für Updates zu erhalten. Neustarts zwischen Updates dürften in Windows 11 24H2 also nicht verschwinden, aber deutlich seltener werden.

Es gibt dabei jedoch einen Haken: Man kann ein Hotpatch-Update nicht zurücksetzen. Man muss alle Hotpatch-Updates deinstallieren und das letzte kumulative Update neu installieren, um auf den vorherigen Stand zurückzukehren.

Windows 11 24H2 war ursprünglich Windows 12:

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