Microsoft präsentiert Surface Pro 10 und Surface Laptop 6 für Geschäftskunden

Microsoft hat gestern zwei neue Geräte für Geschäftskunden vorgestellt: das Surface Pro 10 und den Surface Laptop 6. Diese beiden Modelle sind Microsofts erste KI-PCs, die mit den neuesten Intel Core Ultra-Prozessoren ausgestattet sind und eine integrierte neuronale Verarbeitungseinheit (NPU) für eine effiziente KI-Beschleunigung unterschiedlicher Aufgaben bieten. Microsoft vermarktet die Geräte als „for Business“, werden die Varianten für Endkunden wohl Qualcomms neue ARM-Prozessoren nutzen.

Surface Pro 10

Das Surface Pro 10 zeichnet sich durch ein helleres, reflexionsarmes OLED-Display und eine neue Frontkamera aus, die mit AI Studio-Effekten verbessert wird. Laut Microsoft handelt es sich um die beste Frontkamera, die jemals in ein Windows 2-in-1-Gerät eingebaut wurde. Sie bietet einen 114 Grad Sichtfeld und ermöglicht Videoaufnahmen in 1440p Auflösung. Das Surface Pro 10 verfügt außerdem über einen eingebauten NFC-Leser für sichere, mehrstufige Authentifizierung. Das Gerät ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, darunter neuerdings mit Optionen von bis zu 64 GB RAM und bis zu 2 TB Speicher.

Surface Pro 10 for Business
Display 13″ 2,880 x 1,920 PixelSense Flow Display


3:2, 600 nits (SDR)


120Hz, 1300:1


Corning Gorilla Glass 5
CPU Intel Core 5 Ultra 135U


Intel Core 7 Ultra 165U
RAM 8GB, 16GB, 32GB & 64GB LPDDR5x
Storage PCIe 4.0 256GB, 512GB &1TB
Battery 48 Wh, „bis zu“ 19 Stunden „typischer Nutzung“


39W Ladegerät
Ports 2x USB 4/Thunderbolt 4 Type-C


Surface Connect Port


Surface Pro Keyboard Port
Cameras 1440p Frontkamera, Surface Studio Kamera mit Windows Hello


10.5MP UHD Rückkamera
Sound Dual Studio Mikrofon mit Voice Focus


Dual 2W Stereo Lautsprecher mit Dolby Atmos
Sensors Umgebungslichtsensor


Beschleunigungssensor


Gyroskop


Magnetometer


NFC
Network Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 und optional 5G (im Laufe des Jahres)
OS Windows 11 Pro oder Windows 10 Pro
Colors Platinum oder Black
Price ab 1399 €

Surface Laptop 6

Der Surface Laptop 6 ist weiterhin in den Bildschirmgrößen 13,5 Zoll und 15 Zoll erhältlich, allerdings gibt es diesmal auch außen einige Änderungen: Microsoft nutzt diesmal ein neues, haptisches Touchpad und eine dedizierte Copilot-Taste ziert nun auch die Tastatur der kommenden Surface-Modelle. Es gibt zwar weiterhin eine 1080p Webcam und neuerdings einen optionalen Smart Card Reader. Im Inneren des Surface Laptop 6 for Business stehen verschiedene Prozessoroptionen zur Verfügung, darunter Intels neue Core Ultra 5 145H oder Core Ultra 7 165H CPUs. Microsoft verspricht, dass der Surface Laptop 6 for Business mit den neuen Prozessoren um bis zu zweimal schneller sein soll als der direkte Vorgänger.

Surface Laptop 6 for Business 13.5″ Surface Laptop 6 for Business 15″
Display 13.5″ 2,256 x 1,504 Pixel Sense Display


3:2, 400 nits (SDR)


60Hz, 1300:1 contrast ratio


Corning Gorilla Glass 5
15″ 2,496 x 1,664 Pixel Sense Display


3:2, 400 nits brightness (SDR)


60Hz, 1300:1 Kontrast


Corning Gorilla Glass 5
ize 308 x 223 x 16.7 mm


1.38 kg
340 x 244 x 16.9 mm


1.68 kg
CPU Intel Core Ultra 5 135H


Intel Core Ultra 7 165H
GPU Intel Graphics (8GB RAM)


Intel Arc Graphics
RAM 8GB, 16GB, 32GB & 64GB LPDDR5x
Storage PCIe 4.0 256GB, 512GB & 1TB
Battery 47Wh


„bis zu“ 18.5 Stunden „typischer Nutzung“


39W Ladegerät
47Wh


„bis zu“ 19 Stunden „typischer Nutzung“


65W Ladegerät
Ports 1x USB4/Thunderbolt 4 Type-C


1x USB-A 3.1


1x 3.5 mm Audio


Surface Connect
2x USB4/Thunderbolt 4 Type-C


1x USB-A 3.1


1x 3.5 mm Audio


Surface Connect


opt. Smart Card Reader
Camera 1080p Full HD Kamera mit Windows Hello
Sound Dual Studio Mikrofon mit Voice Focus


Omnisonic Lautsprecher mit Dolby Atmos
Sensors Umgebungslichtsensor
Network Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3
OS Windows 11 Pro oder Windows 10 Pro
Colors Platinum und Black
Price ab 1399 €

Mit deutlich größerer Spannung erwarten wir allerdings Microsofts Ankündigungen für Privatkunden, welche am 20. Mai stattfinden wird. Microsoft dürfte kurz vor der Build-Konferenz diese beiden Geräte mit Qualcomms Snapdragon X Elite Chip vorstellen.

Windows 11 24H2: Ein Schritt in Richtung einer vereinheitlichten Systemsteuerung

In der kommenden Aktualisierung von Windows 11, Version 24H2, setzt Microsoft seinen Weg fort, Funktionen aus der traditionellen Systemsteuerung in die moderne Einstellungs-App zu verlagern. Microsoft arbeitet seit etwa 2012 an seiner modernen Einstellungen-App, welche mit der nächsten Windows-Version erneut umfangreicher sein wird als je zuvor. Wir zeigen, welche Einstellungen es diesmal trifft.

Verhalten beim Zuklappen und Drücken des Netzschalters

Die wichtigste Änderung umfasst die Verlagerung der Steuerung für das Verhalten beim Zuklappen von Laptops sowie beim Drücken des Netzschalters in die Einstellungen-App. Diese Optionen sind bisher lediglich in der Systemsteuerung zu finden. Ab Version 24H2 werden sie für alle Nutzer direkt in den Einstellungen unter „Strom & Akku“ zugänglich sein.

Farbmanagement

Ein weiteres Werkzeug, das den Weg in die Einstellungen gefunden hat, ist das Display-Farbmanagement. Benutzer können nun Farbprofile direkt über die Einstellungs-App laden und anwenden, um die Bildschirmausgabe zu verbessern und Farbprofile einem oder mehreren Displays zuzuordnen.

Speicher-Pools

Darüber hinaus wurde die erweiterte Umschaltung für Speicher-Pools in die Einstellungs-App integriert. Benutzer können jetzt einen Speicher-Pool direkt in den Einstellungen löschen, ohne die Systemsteuerung aufrufen zu müssen1.

Geräteverschlüsselung

Für Windows 11 Pro-Nutzer wird die Laufwerksverschlüsselung vereinfacht. Die Option „Geräteverschlüsselung“ wird bald im Abschnitt „Datenschutz & Sicherheit“ der Einstellungs-App angezeigt. Diese Funktion ermöglicht es, Daten auf installierten Laufwerken zu verschlüsseln, allerdings funktioniert sie nicht für USB-Geräte – hierfür muss weiterhin die BitLocker-Seite in der Systemsteuerung verwendet werden.

Diese Änderungen sind derzeit in den Vorschauversionen von Windows 11 24H2 zu sehen und werden voraussichtlich gegen Ende des Jahres für alle Nutzer verfügbar gemacht. Damit macht Microsoft einen weiteren Schritt in Richtung einer einheitlichen Systemsteuerung über die Einstellungen-App.


Screenshots: Windows Latest

Microsoft Cloud-Dienste in Russland blockiert, Google und Amazon folgen

Microsoft wird neuen Sanktionen der Europäischen Union folgen und seine Cloud-Dienste in Russland einstellen. Die Maßnahme tritt schon ab dem heutigen 20. März 2024 in Kraft und ist eine Reaktion auf das 12. Sanktionspaket der EU, das am 18. Dezember 2023 angekündigt wurde.

Microsoft verkauft bereits seit März 2022 keine weiteren Produkte und Dienstleistungen in Russland an und beendete im August 2023 die Erneuerung von Abonnements für Microsoft 365. Unternehmen, die sich infolgedessen weiterhin auf Microsofts Dienste verlassen hatten, dürften jetzt vor ernsthaften Problemen stehen.

Die Blockierung der Microsoft Cloud-Dienste stellt einen weiteren Schritt in der Isolation Russlands von globalen Technologiediensten dar und könnte weitreichende Auswirkungen auf russische Unternehmen und die IT-Infrastruktur des Landes haben.

Neue Entwicklungen bei Xbox: Ein Handheld-Gerät in Sicht?

Ein neues Xbox Developer Kit (XDK) wurde kürzlich in Südkorea von den Behörden zertifiziert. Dies führte selbstverständlich zu Spekulationen, ob Microsoft möglicherweise an einer „Pro“-Version der Xbox Series X oder sogar an einem Handheld-Gerät arbeitet.

Die Zertifizierung durch die National Radio Research Agency ist ein Schritt, den alle elektronischen Geräte, die nach in Südkorea importiert werden, durchlaufen müssen. Dieses Verfahren, bei dem einige Details veröffentlicht werden, hatte bereits frühere Konsolen, wie die Xbox One X und die Xbox Series X|S, vor ihrem Launch öffentlich gemacht. Allzu viele Details wurden in dem Dokument nicht veröffentlicht, sondern nur die Bezeichnung als „XDK Console“, die höhere Modellnummer 2089 sowie das Datum des Imports. Daraus lässt sich also nicht allzu viel ableiten, aber die Gerüchteküche brodelt natürlich wieder.

Xbox Brooklin?

Microsoft plant für Ende 2024 die Veröffentlichung seiner „neuen“ Xbox Brooklin Konsole, bei der es sich um eine leicht modernisierte, zylindrische Variante der Xbox Series X handeln wird. Abseits der großen Design-Änderung wird die Hardware allerdings kaum verändert, lediglich der WLAN-Chip, der Speicher sowie ein kleineres Netzteil sind neu. Nachdem der Großteil der Hardware identisch bleibt, wird ein dediziertes Dev Kit hierfür kaum notwendig sein.

Xbox Pro

Sofern Microsoft sich allerdings zusätzlich dazu entschieden hat, eine weitere Konsole ins Rennen zu schicken, dann dürfte höchstens die Rede von einer „Xbox Pro“ sein. Sony soll eine entsprechende Version seiner PlayStation 5 planen, welche allerdings nur mit modifizierten RDNA 3.0 Chips auf den Markt kommen soll. Dies wäre eine Chance für Microsoft, auf die neueren RDNA 4.0 Karten zu setzen, welche AMD im Herbst dieses Jahres noch vorstellen will. Zudem arbeitet Microsoft unter Windows 11 24H2 an der Implementierung von KI-Upscaling, wovon die kompakten Konsolen ebenfalls profitieren könnten.

Xbox Handheld?

Parallel dazu gibt es Gerüchte über potenzielle Entwicklungen eines Xbox Handhelds von Microsoft. Ein entsprechender Modus für Windows 11 war sogar als internes Projekt vorgezeigt worden und dürfte bei Microsofts Prioritätenliste immer weiter hochwandern, je beliebter die kleinen Handheld-Gaming-Geräte mit Windows werden. Hier hat Valves Steam Deck dank optimiertem SteamOS erhebliche Vorteile gegenüber den Windows-basierten Geräten, wenn auch aktuell die meisten Games offiziell nur mit Windows kompatibel sind.

Die Kombination dieser Entwicklungen würde die Möglichkeit eines Windows-basierten Handheld-Geräts von Microsoft eröffnen, das speziell optimierte Xbox-Spiele ausführen kann. Insbesondere die notwendigen Optimierungen, welche Entwickler für die Xbox Series S anwenden mussten, könnten sich für ein noch etwas schwächeres, portables Gerät vorteilhaft erweisen.

Konkrete Details hat das Unternehmen bislang jedoch nicht mitgeteilt und wird dies wohl auch nicht tun bis zum Launch der nächsten Konsolen. Microsoft teilte bereits mit, dass man noch keine Next Gen-Konsolen plant und man wohl nur Hardware-Refreshes auf den Markt bringen wird. Diese Pläne sind allerdings weitestgehend bekannt, dank der Xbox Leaks.


via Xbox News Korea | via WC | Quelle: NRRA

Backups erklärt: Vollbackup, Inkrementell, Differentiell, Shadow Copy und Spiegelung

Backups sind eine wichtige Maßnahme, um Datenverlust zu vermeiden und die Sicherheit von wichtigen Informationen zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Arten von Backups, die sich in ihrer Funktionsweise, ihrem Speicherbedarf und ihrer Wiederherstellbarkeit unterscheiden. In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile von fünf gängigen Backup-Methoden erklärt: Vollbackup, Inkrementelle Sicherung, Differentielle Sicherung, Schattenkopie und Spiegelung. Ziel ist es, euch einen Überblick über die verschiedenen Optionen zu geben und ihm zu helfen, die beste Backup-Strategie für seine Bedürfnisse zu wählen.

Vollbackup

Ein Vollbackup wird eine Sicherung eines gesamten Laufwerks bezeichnet. Nach der Erstellung erhält man ein Abbild, meist als .iso, .img, eigenes Format spezieller Programme.


Vorteile: Schnappschuss eines Zeitpunktes; ein Abbild stellt gesamtes System / gesamte Datenlage wieder her


Nachteile: große Sicherung; Erstellen dauert lange; geänderte Dateien seit dem Zeitpunkt des Abbildes müssen manuell gesichert und zurückgespielt werden; Wiederherstellung nur des gesamten Images, nicht einzelner Dateien

Inkrementelle Sicherung

Ein inkrementelles Backup beginnt mit einem Vollbackup, auf das in Abständen Sicherungen folgen, die nur die Dateien enthalten, die sich seit dem letzten Backup geändert haben. Dabei bezieht sich „letztes Backup“ immer auf das reale davor, also Vollbackup -> inkrementell 1 -> inkrementell 2 …


Vorteile: deutlich weniger Speicherplatzbedarf als bei reinen Vollbackups; Wiederherstellen deutlich schneller als Vollbackups und Differentielle Sicherungen; einzelne Dateien können Wiederhergestellt werden


Nachteile: für die Wiederherstellung sind das letzte Vollbackup und alle folgenden inkrementellen Sicherungen notwendig. Ist eine fehlerhaft oder kaputt, ist dieses Backup unbrauchbar. Deshalb erstellen Tools in Abständen immer wieder ein neues Vollbackup

Differentielle Sicherung

Ähnlich wie bei der Inkrementellen Sicherung geht ein Vollbackup vorraus, gefolgt von differentiellen Sicherungen. Diese beziehen sich aber auf alle Änderungen, die sich seit dem letzten Vollbackup getan haben.


Vorteile: Wiederherstellung schneller als Vollbackups; für die Wiederherstellung sind nur das letzte Vollbackup und die letzte differentielle Sicherung nötig; auch einzelne Dateien können wiederhergestellt werden


Nachteile: etwas mehr Speicher als inkrementelle Sicherungen, dadurch Wiederherstellung etwas länger; geänderte Dateien sind in jeder differentiellen Sicherung vorhanden (da der Bezug auf der Originaldatei im Vollbackup liegt)

Nicht zu empfehlen:

Spiegelung/Synchronisierung

Oft auch unter dem Namen „Sync“ oder „Synchronisierung“ zu finden. Die gewählten Dateien oder der Inhalt der gesamten Festplatte wird auf das Zielmedium synchronisiert, sobald sich was ändert und eine Verbindung besteht.


Vorteile: einmal eingerichtet, muss man nicht mehr eingreifen; Wiederherstellen einzelner Dateien möglich


Nachteile: ist an der Quelle eine Datei gelöscht worden, und wurde dieser Stand schon synchronisiert, ist die Datei am Ziel auch weg;

Schattenkopie/Shadow-Copy

Bei einer Schattenkopie werden vierschiedene Versionsstände von Dateien im System gespeichert. Habt ihr euch eine Dokument zerschossen und es gibt Schattenkopien. Dann könnt ihr zum Beispiel den Stand von vor 2 Tagen wiederherstellen. Neue „Schatten“ werden meist immer bei Änderungen erstellt, also ähnlich wie beim Synchronisieren.


Vorteile: viele Versionen


Nachteile: kein Backup, da gleicher Datenträger; Anpassbarkeit der Backups nicht gegeben; wenn Datei weg, sind Kopien oft auch nutzlos bzw. weg

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