Microsoft testet Widget-Board an der rechten Seite in Windows 11

Windows-Enthusiasten auf Twitter haben eine versteckte Neuerung in aktuellen Windows 11 Beta-Builds entdeckt, bei dem das Widget-Board auf die rechte Seite der Taskleiste wandert. Die Funktion ist allerdings versteckt und muss manuell aktiviert werden.

Microsoft scheint intern eine Veränderung der Platzierung des Widget-Boards zu testen, welche das Widgets-Icon sowie die gesamte Oberfläche an den rechten Bildschirmrand verschiebt. Dabei befindet sich das Widget-Icon rechts in der Taskleiste und direkt links vom Systemtray. Dies erinnert an die Positionierung des Widgets-Icons in Windows 10, sodass die Veränderung auch als Downgrade angesehen wird. Wenn man das Startmenü dann auch an den linken Bildschirmrand verschiebt,

Noch muss die Neuerung allerdings über das ViveTool manuell unter Windows 11 aktiviert werden, wo die Neuerung zudem nur im Beta-Channel verfügbar zu sein scheint. Um diese Neuerung zu aktivieren, müsst ihr folgenden Befehl im ViveTool ausführen:

  • vivetool /enable /id:48660958

Windows 11 Build 26090 erscheint als erste “RTM”-Version von 24H2

Microsoft hat gestern die Windows 11 Insider Preview Build 26090 im Dev- und Canary-Channel veröffentlicht. Dies ist die erste Version, in der Microsoft das Watermark am rechten untere Bildschirmrand sowie die Timebomb deaktiviert. Dies dürfte im Zuge der Vorbereitungen für den Marktstart kommender Windows 11 ARM-Geräte und der neuen „KI PCs“ geschehen.

Wie wir bereits in unserem „Windows 12“-Video ausführlicher erklärt hatten, benötigen die neuen „KI PCs“ eine Reihe von Komponenten, die Microsoft erst mit dem Windows 11 24H2 Update hinzufügen wird. Wie geplant, veröffentlicht Microsoft nun eine „RTM“-Version von Windows 11 24H2 für Hersteller, welche allerdings nur als vorinstalliertes System für Kunden und sonst nicht außerhalb des Windows Insider-Programms angeboten wird.

Unklar ist allerdings noch, ob die Build 26090 die finale Version für das Windows 11 24H2 Update sein wird. Das Update bringt eine ganze Reihe von Verbesserungen und Veränderungen fürs System mit. Weitere größere Neuerungen sollten noch im Laufe der Entwicklung bis Herbst fertiggestellt werden. Die aktuellen Neuerungen haben wir im Folgenden für euch zusammengefasst.

Widgets Board Verbesserungen

Microsoft hat die Auslieferung der Widgets Board Verbesserungen wieder aufgenommen, die ursprünglich mit der Build 26058 begonnen hatte. Die Verbesserungen umfassen eine neue Navigationsleiste auf der linken Seite, die es ermöglicht, zwischen einem dedizierten Widgets-Dashboard und anderen integrierten Dashboards wie Discover zu wechseln. Das Widgets-Dashboard zeigt personalisierte Inhalte von euren bevorzugten Apps und Diensten an, wie z.B. Nachrichten, Wetter, Kalender, To-Do-Listen und mehr. Das Discover-Dashboard bietet euch Empfehlungen für interessante Inhalte, wie z.B. Filme, Musik, Spiele und mehr. Ihr könnt die Dashboards nach euren Wünschen anpassen und mit einem Klick darauf zugreifen1.

SMB-Protokolländerungen

Microsoft hat ab Build 26085 einige Änderungen am Server Message Block (SMB) Protokoll vorgenommen, die sich auf QUIC, die Signierung und Verschlüsselung beziehen. SMB über QUIC ist eine neue Funktion, die es ermöglicht, eine sichere SMB-Verbindung über das Internet herzustellen, ohne VPN oder Port-Weiterleitung zu benötigen. Mit der neuen Build können Administratoren den SMB über QUIC-Client mit Gruppenrichtlinien und PowerShell deaktivieren. Außerdem werden erfolgreiche SMB über QUIC-Verbindungsereignisse nun im Ereignisprotokoll geschrieben, einschließlich des QUIC-Transports. Des Weiteren können Administratoren nun die SMB-Server- und Client-Unterstützung für SMB-Signierung und -Verschlüsselung überwachen. Dies zeigt an, ob ein Drittanbieter-Client oder -Server die SMB-Verschlüsselung oder -Signierung nicht unterstützt.

Windows Copilot hilft nur 10 Mal bei lokalen Accounts

Nutzer, die über Tricks ihren Windows 11 PC mit einem lokalen Benutzeraccount verwenden, können in Zukunft den Windows Copilot immerhin ausprobieren. Microsoft gestattet Kunden ab Build 26090 eine „Testperiode“ von nur 10 Fragen, bei denen der Windows Copilot auch ohne Anmeldung mit einem Microsoft-Account helfen wird. Danach müssen sich Nutzer zwingend mit einem Microsoft-Account anmelden, wenn sie die integrierte Systemfunktion auf ihrem rechten Bildschirmrand weiterbenutzen möchten.

Weitere Verbesserungen

Neben diesen beiden Hauptfunktionen hat Microsoft auch einige kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen in der Build 26090 vorgenommen, wie z.B.:

  • Watermark und Timebomb wurden entfernt, wird allerdings für zukünftige Versionen wieder zurückkehren.
  • Neu gestaltete Einstellungen-Seite für die Windows Update „Übermittlungsoptimierung“ wurde zwischenzeitlich entfernt, sollte aber demnächst wieder zurückkehren.
  •  Verschiedene Probleme mit ruckliger Gaming-Performance und explorer.exe-Crashes wurden behoben.

Es ist etwas ungewöhnlich, dass Microsoft eine Windows Insider-Version zwischenzeitlich als „Production signed“ veröffentlicht, quasi als eine der abschließenden Entwicklungsversionen, um dann wieder die Entwicklung fortzusetzen und weitere Features zu implementieren. Der Grund sind allerdings die neuen Geräte mit Intels Meteor Lake-Chips sowie Qualcomms Snapdragon X Elite, welche mit neuen NPUs, aber auch mit WLAN 7-Netzwerkchips auf den Markt kommen. Diese Hardware und einige ihrer Funktionen werden jedoch erst ab Windows 11 24H2 unterstützt.

Microsoft ist nämlich noch eine ganze Reihe an versprochener Funktionen für Windows 11 24H2 schuldig, darunter die Implementierung weiterer KI-Funktionen in den Windows Explorer. Diese Neuerungen könnte der Konzern im Zuge der Build-Konferenz oder schon zuvor während seines für Mai geplanten Surface- und KI-Events präsentieren.


Quelle: Microsoft

Snapdragon X Elite zeigt Gaming-Performance mit Baldur’s Gate 3

Dass effiziente ARM-Prozessoren in Laptops nicht nur für leichte Office- und Browser-Aufgaben dienen können, haben Apples MacBooks bereits eindrucksvoll demonstriert. Inzwischen hat auch Qualcomm leistungsfähige ARM-Prozessoren für PCs bereitgemacht für den Marktstart.

Der US-amerikanische Chiphersteller hat in einer Serie an Videos die Leistungsfähigkeit seines Snapdragon X Elite Prozessors demonstriert, darunter mit DaVinci Resolve und neuerdings mit Baldur’s Gate 3. Ein neues Video zeigt ein Referenzgerät mit dem Snapdragon X Elite, das Baldur’s Gate 3 bei einer Auflösung von 1080p mit rund 30 FPS ausführt.

Trotz der Tatsache, dass der Snapdragon X Elite nicht als Gaming-PC vermarktet wird, zeigt das Beispiel durchaus eindrucksvoll, dass der Prozessor anspruchsvolle Programme ausführen kann. In diesem Fall handelt es sich zudem um ein Game, das nicht für die ARM-Plattform portiert wurde.


Quelle: Twitter | via WindowsCentral

Microsoft kündigt DirectSR API für Windows und Xbox an

Im Zuge der Game Developers Conference 2024 hat Microsoft eine neue Schnittstelle für die Integration von Super Resolution Technologien in DirectX-Spielen vorgestellt. Die DirectSR API soll es Entwicklern erleichtern, verschiedene Lösungen von Nvidia, AMD und Intel zu nutzen, um die Auflösung und die visuelle Qualität in Spielen zu erhöhen.

Super Resolution ist eine relativ neue Technik, um die Auflösung von Videoinhalten oder Spielen künstlich zu erhöhen und dabei die Leistung und sowie die visuellen Effekte zu verbessern. Bisher mussten Entwickler jedoch für jede Hardware-spezifische Lösung einen eigenen Code-Pfad implementieren, was zu einem erhöhten Aufwand und einer inkonsistenten Unterstützung führte.

Mit der DirectSR API will Microsoft unter Windows und Xbox eine einheitliche Lösung für dieses Problem bieten, indem es eine gemeinsame Schnittstelle für alle Super Resolution-Lösungen anbietet. Microsoft beschreibt seine Technologie als die „fehlende Verknüpfung“ zwischen Spielen und den verschiedenen Implementierungen für Super Resolution-Technologien. Dazu gehören Nvidia DLSS Super Resolution, AMD FidelityFX Super Resolution sowie Intel Xe Super Sampling. Die DirectSR API übernimmt die Vorverarbeitung der benötigten Parameter und ermöglicht es den Entwicklern, die gewünschte Lösung mit einem einfachen Aufruf zu aktivieren.

Die DirectSR API wird als Teil des Direct SuperResolution Pakets ausgeliefert und wird sowohl auf Windows PCs als auch auf Xbox Konsolen unterstützt. Allerdings werden einige Versionen der Super Resolution Lösungen auf bestimmte GPU und NPU Modelle beschränkt sein. Microsoft arbeitet eng mit den GPU-Herstellern zusammen, um die DirectSR API zu entwickeln und zu optimieren. Die Schnittstelle befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase und soll bald als öffentliche Vorschau über das Agility SDK verfügbar sein.


Quelle: 4Gamers | via WindowsCentral

Start11: „Lifetime“-Lizenz gilt nicht für „Start11 v2“

Wer sich für eine “Lifetime”-Lizenz von Start11 und die Software zuletzt installieren wollte, könnte womöglich enttäuscht werden: Die lebenslange Lizenz gilt nämlich nicht für die zuletzt neu veröffentlichte Version 2 des beliebten Startmenü-Ersatzes für Windows 10 und 11. Käufer der „Lifetime“-Lizenz erhalten das Update auf „Start11 v2“ nicht. Sie müssen eine neue Lizenz erwerben, um auf die aktuelle Version mit den neuen Funktionen zu wechseln.

Start11 ist ein beliebter Startmenü-Ersatz von Stardock, welcher mehr Flexibilität und eine Fülle an interessanten Designs und Personalisierungsmöglichkeiten fürs Windows 11 Startmenü mitbringt. Die Software ist keineswegs schlecht und zahlreiche Benutzer tauschen etwas Stabilität bei der Bedienung des Startmenüs gerne gegen die unzähligen Zusatzfunktionen und Optionen ein. Es bietet verschiedene Stile und Designs zur Konfiguration an, um das Startmenü nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Start11 v2 ist nun die neueste Version, die am 25. Oktober 2023 veröffentlicht wurde. Sie bringt eine ganze Reihe von Verbesserungen und neuen Funktionen mit, erhöht allerdings auch die Version auf v2. Somit werden bestehende Kunden für die neuen Funktionen das Programm erneut erwerben müssen, genaugenommen erneut eine „Lifetime“-Lizenz kaufen müssen. Stardock hatte dies seinen Nutzern zuvor allerdings nicht kommuniziert. Seit der Veröffentlichung von Start11 v2 wurde der Name der alten Lizenz in der Lizenzübersichtsseite einfach von „Start11 Lifetime“ auf „Start11 v1 Lifetime“ geändert.

Einige Nutzer hatten nur „Start11 v1“, das zur damaligen Zeit nur als „Start11“ bekannt war, nur wenige Tage vor dem Release der Version 2 erworben. Diese Nutzer erhielten nicht automatisch die neue Version. Nur Nutzer, die Start11 v1 ab 1. Oktober 2023 gekauft haben, erhalten auch automatisch das Upgrade auf die neuere Version. Jene unglücklichen Nutzer, die beispielsweise am 29. September gekauft haben, müssen das Programm neu kaufen.

Viele Käufer der „Lifetime“-Lizenz waren sich dieser Einschränkung somit nicht bewusst, als sie Start11 v1 erworben haben. Sie gingen davon aus, dass sie zum Upgrade auf alle weiteren Versionen berechtigt wären. Dies hat zu einiger Kritik und Verärgerung bei Kunden geführt, die sich von Stardock getäuscht fühlen. Stardock hat diese Bedingungen nicht klar und deutlich von Anfang an an seine Kunden kommuniziert.

Stardock ist natürlich nicht das einzige Unternehmen, das mit „Lifetime“-Lizenzen für Ärger sorgt. Ein anderes Beispiel ist Filmora, ein kleines Videobearbeitungsprogramm von Wondershare. Filmora bot ebenfalls eine „Lifetime“-Lizenz an, die 79,99 US-Dollar kostete. Diese Lizenz sollte einen lebenslangen Zugang zu Filmora-Updates bieten. Später änderte der Hersteller die Bedingungen – wohlgemerkt nach dem Kauf – und führte eine Unterscheidung zwischen „Updates“ und „Upgrades“ ein, sodass man Inhaber von „Lifetime“-Lizenzen erneut zur Kasse bitten konnte. Dies ließ die Filmora-Community allerdings damals nicht auf sich sitzen, wonach das Unternehmen seinen Kurs änderte.

Diese Fälle zeigen, dass „Lifetime“-Lizenzen oft irreführend und unehrlich sind. Sie suggerieren den Kunden, dass sie einen lebenslangen Zugang zu einem Produkt erhalten, ohne weitere Kosten erwarten zu müssen. In Wirklichkeit schließen sie trotzdem oft zukünftige Versionen und Updates aus, womit die Kunden erneut zur Kasse gebeten werden.

Bei Stardocks Start11 handelt es sich zwar um relativ günstige Software, wo man für 8,99 Euro eine Einzellizenz erwerben kann, aber die Veröffentlichung einer anfangs unangekündigten Version 2 untergräbt das Vertrauen von Kunden, die beim Kauf von „Lifetime“-Lizenzen auch eine lebenslange Lizenz für Updates für die gekaufte Software erwarten und nicht nur bis zu einer willkürlich vom Hersteller definierten Version.


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