Windows 11 bekommt ein neues Wallpaper im Copilot-Stil

Microsoft wird im Laufe des Jahres mit seinen Partnern eine ganze Reihe an neuen „KI-PCs“ vorstellen, welche sich auch durch ein neues Wallpaper von ganz „normalen PCs“ unterscheiden werden. Dieses neue Design behält die Struktur des bekannten Windows 11 Bloom-Wallpapers bei, allerdings wurde das Farbschema geändert, um es an die Farben des Copilot-Symbols anzupassen. Das neue Copilot-Wallpaper zeichnet sich durch eine breitere Farbpalette aus, insbesondere durch die mit Copilot assoziierten Farben Blau, Grün, Lila und andere lebendige Töne. Diese Farben verleihen ihm ein dynamischeres Aussehen, das sich vom eher monochromatischen Original unterscheidet

Neben dem neuen Wallpaper plant Microsoft, weitere Copilot-Funktionen in den Edge-Browser zu integrieren und in weiterer Folge auch in Windows zu integrieren. In der Canary-Version 125.0.2520.0 von Edge wurden mehrere vorgeschlagene Copilot-Aktionen entdeckt. Diese Aktionen ermöglichen es, schnell eine Einstellung zu ändern oder zu einem verwandten Abschnitt auf der Einstellungsseite zu navigieren durch Nutzung natürlicher Sprache. Unterdessen arbeitet Microsoft auch an einer neuen „Circle to Search“-Funktion in der iOS-App des Edge-Browsers, welche bereits Samsung und Google in ihre Smartphone-Systeme bzw. Browser integriert haben.

Das neue Copilot-Wallpaper dürfte jedenfalls der Standardhintergrund der Snapdragon X Elite PCs werden und ist ein weiteres Beispiel für Microsofts ständige Integration von Copilot in das Betriebssystem. Spannend wird, welche weiteren Unterscheidungsmerkmale die KI-PCs gegenüber ihren normalen, „dummen“ Äquivalenten bieten werden. Das Wallpaper liegt uns allerdings nicht in voller Auflösung vor, stammen die Bilder doch aus den durchgesickerten Pressematerialien der kommenden ARM-PCs von Lenovo.

Windows 11 KI-Explorer könnte exklusiv für ARM-basierte PCs erscheinen

Microsoft plant, mit dem kommenden Windows 11 24H2 Update ein neues Feature namens „KI-Explorer“ einzuführen. Dies war ursprünglich eine für Windows 12 geplante Funktion, welche kontextbasiert mithilfe der integrierten NPUs künftiger KI-PCs eine Reihe von bislang unbekannten Funktionen bieten soll.

Nun heißt es BerichtenBerichten zufolge, dass der KI Explorer möglicherweise exklusiv für ARM-basierte PCs verfügbar sein wird. Dies würde einem herben Schlag für die „KI-PC“-Ambitionen von Intel und AMD bedeuten, die bislang die Plattform und auch das neue Branding aktiv mittragen.

Der KI-Explorer ist eine neue, geplante Funktion von Windows 11 24H2, die es Benutzern ermöglichen wird, ihre Aktivitäten und Aktionen auf ihrem PC unter Verwendung natürlicher Sprache zu durchsuchen. Geplant sei in diesem Zusammenhang auch eine neue Implementierung der Windows Timeline, wo Nutzer einen Verlauf ihrer geöffneten Anwendungen einsehen konnten. Diese Funktion soll auch ein lokal laufendes Sprachmodell nutzen, das mit sämtlichen Nutzerdokumenten und -informationen sowie Aktivitäten trainiert wird, um diese bei Bedarf schnell und einfach zugänglich zu machen. Dies waren ursprünglich geplante Funktionen für Windows 12, welche das Unternehmen noch im Laufe des Sommers implementieren will.

Die KI-Explorer-App wird voraussichtlich mit dem Windows 11 24H2 Update im August oder September eingeführt und soll die Interaktion mit dem Betriebssystem deutlich vereinfachen. Benutzer können mit einer einfachen Anfrage auf bestimmte Informationen aus einem bestimmten Dokument zugreifen, wobei die Suche effizienter ablaufen soll als bei einer normalen Suchfunktion von Windows.

Für eine sinnvolle Nutzung des KI-Explorers wird deutlich mehr KI-Rechenleistung benötigt als bisherige PCs bieten können. Es scheint, dass diese Leistung vorläufig nur bei den ARM-basierten Qualcomm-Prozessoren der Snapdragon-X-Serie gegeben ist. Die Hardware-Anforderungen könnten laut Berichten eine ARM64-kompatible CPU und eine spezielle Neural Processing Unit (NPU) von Qualcomm, die für die Verarbeitung der KI-Aufgaben erforderlich ist. Dies wäre ein herber Schlag gegen Intel, welche sich ebenfalls an die KI-PC-Anforderungen halten werden, allerdings wohl die KI-Explorer-Funktionen nicht erfüllen können mit den NPUs in Intels aktuellen Core Ultra-Prozessoren.

Microsoft implementiert Account-Werbebanner in Windows 10 Einstellungen

In einem kürzlich veröffentlichten Release Preview-Update (KB5036979) für Windows 10 hat Microsoft eine neue Funktion eingeführt, womit man Werbebanner in den Einstellungen des Betriebssystems anzeigen wird. Diese Banner sind Teil einer Initiative, um Nutzer dazu zu bewegen, ihre lokalen Konten in Microsoft-Konten umzuwandeln.

Die Werbebanner erscheinen neuerdings in den Einstellungen und empfehlen den Nutzern, zu einem Microsoft-Konto zu wechseln. Windows 10-Nutzer waren anfangs nicht gezwungen, ein Microsoft-Konto zu verwenden, allerdings wurde der Zwang mit Windows 10 22H2 für Home-Editionen auch in der Einrichtung umgesetzt.

Microsoft argumentiert, dass die Verwendung eines Microsoft-Kontos mehrere Vorteile bietet, wie zum Beispiel die Synchronisation von Einstellungen und Daten über verschiedene Geräte hinweg und den Zugriff auf zusätzliche Dienste. Die Banner sind Teil einer größeren Strategie, um die Vorteile eines Microsoft-Kontos hervorzuheben und Nutzer zum Wechsel zu motivieren. Der Konzern versucht dies allerdings zunehmend aggressiv über Werbung, Zwang und Einschränkungen anstatt durch die Qualität seiner Produkte.

Die Implementierung von Werbebannern in einem Betriebssystem ist ein ungewöhnlicher Schritt und es bleibt abzuwarten, wie die Nutzer darauf reagieren werden. Immer wieder implementiert der Konzern unterschiedliche Arten von Werbung, welche teils als neue „Funktionen“ beworben oder als „Tests“ bezeichnet werden. Es ist unwahrscheinlich, dass solche Schritte tatsächlich zielführend zu einer breiteren Akzeptanz von Microsoft-Accounts auf einem PC führen wird.


Quelle: Microsoft

Ralf Groene: Microsofts Surface-Chefdesigner geht in Rente

Ralf Groene, der Kopf hinter dem Design der Surface-PCs von Microsoft, hat seinen Ruhestand auf LinkedIn bekanntgegeben. Während seiner Zeit bei Microsoft war Groene einer der treibenden Kräfte hinter der Surface-PC-Reihe, beginnend mit dem ursprünglichen Surface RT im Oktober 2012.

Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit am Kickstand, welcher zu einem Markenzeichen der Surface-Geräte wurde und mittlerweile auch von anderen Herstellern von Windows-basierten Tablets übernommen wurde. Sein Können stellte der gebürtige Wolfsburger auch mit dem Design des Surface Studio unter Beweis, welches ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und des Industrial Design darstellt.

Groenes Ruhestand folgt auf den Weggang von Panos Panay, der das Surface-Team seit dessen Gründung leitete und später die gesamte Windows-Abteilung übernahm, bevor er im September 2023 zu Amazon wechselte. Mit dem Weggang von Panay und nun Groene bleibt abzuwarten, wie sich die Surface-Sparte weiterentwickeln wird und in welche Richtung das ikonische Design der Geräte fortgeführt wird.


via WindowsCentral | Quelle: LinkedIn

Windows 11 bekommt Einstellungen-Seite zum Verwalten von verknüpften Geräten

Windows 11 24H2 ist noch nicht offiziell erschienen, aber Microsoft arbeitet bereits fleißig an neuen Funktionen und Verbesserungen für das kommende Update. Eine davon ist eine neue Seite in den Einstellungen, die es Nutzern erleichtern wird, ihre mit einem Microsoft-Konto verknüpften Geräte zu verwalten.

Die neue Seite heißt „Verknüpfte Geräte“ und ist unter dem Menüpunkt „Konten“ zu finden. Sie zeigt alle Windows-PCs, Xbox-Konsolen und Surface-Geräte an, die mit demselben Microsoft-Konto angemeldet sind. Klappt man die einzelnen Geräte auf, werden Informationen zu jedem Gerät anzeigen, wie zum Beispiel den Garantiestatus, den Standort sowie die Möglichkeit, das Gerät aus dem Microsoft-Account zu entfernen.

Bislang mussten Nutzer zum Verwalten ihrer Geräte stets die Account-Seite im Browser nutzen. Dies musste insbesondere dann sein, wenn das Limit von 10 verknüpften Geräten im Microsoft Store erreicht war. Es ist erfreulich zu sehen, dass sich Konsolen und Windows-Geräte künftig auch direkt über die Einstellungen verwalten lassen. Microsoft integriert immer mehr Account-Funktionen nativ in die Einstellungen von Windows 11, während man beispielsweise die Mail-App durch einen Web-Wrapper ersetzen wird.

Die neue Seite ist derzeit nur in der Beta-Version von Windows 11 verfügbar, welche die Build-Nummer 22635.3495 trägt und als KB5037000 Update an Nutzer ausgerollt wird. Sie ist noch nicht in den Canary- oder Dev-Kanälen zu sehen, die normalerweise immer die neuesten Änderungen zuerst erhalten.

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