HubSpot – der ultimative Wegweiser für die erfolgreiche Nutzung von HubSpot

HubSpot ist ein börsennotiertes Software-Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, mit dem Fokus auf Marketing-Software für Inbound Marketing und Sales und im Juni 2006 gegründet wurde. Die bereitgestellten Produkte und Dienstleistungen stellen vor allem Hilfsmittel für Content-Marketing, Content-Management, Social-Media-Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Web-Analytics dar. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über HubSpot wissen sollten:

  • Wer und was genau HubSpot ist
  • Wie Sie HubSpot nutzen, um die Einnahmen Ihres Unternehmens zu steigern
  • Was „Inbound Marketing”, „Inbound Sales”, „Content Marketing”, „Social-Media-Marketing”, „E-Mail-Marketing”, „Growth-Driven Design” und „Sales Enablement” ist
  • Was die Vorteile dieser Marketingmaßnahmen sind und wie HubSpot bei der erfolgreichen Umsetzung hilft
  • Weitere Ressourcen, die HubSpot anbietet (welche oft nicht sofort ersichtlich sind)

Wer und was genau ist HubSpot?

Wer und was genau ist HubSpot?

u003ca rel=u0022noreferrer noopeneru0022 href=u0022https://www.hubspot.de/u0022 target=u0022_blanku0022 class=u0022rank-math-linku0022u003eHubSpot u003c/au003eist ein Software-Unternehmen aus den Vereinigten Staaten mit dem Fokus auf Marketing-Software für Inbound Marketing und Sales (was genau Inbound Marketing ist, erfahren Sie im nächsten Abschnitt des Artikels). Die bereitgestellten Produkte und Dienstleistungen stellen vor allem Hilfsmittel für Content-Marketing, Content-Management, Social-Media-Marketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Web-Analytics dar.

Das Unternehmen wurde 2006 von Brian Halligan und Dharmesh Shah am MIT (Massachusetts Institute of Technology) gegründet und konnte seitdem ein rasantes Wachstum aufweisen. Den 2007 erwirtschafteten Umsatz von 255.000 US-Dollar konnte HubSpot im Jahr 2017 auf 375,6 Millionen US-Dollar steigern.

Das Software-Angebot von HubSpot kann in drei Bereiche aufgeteilt werden, welche HubSpot „Marketing Hub”, „Sales Hub” und „Service Hub” nennt. Darüber hinaus bietet HubSpot ein kostenlos verfügbares CRM an (ein Customer Relationship management System – oder auf Deutsch: Ein System für das Management von Kundenbeziehungen).

Über von HubSpot angebotenen Integrationen können diese Dienste mit einer Vielzahl von externen Diensten und Software-Produkten verbunden werden, was HubSpot zu idealen Kontrollzentrale für Ihr Marketing machen kann.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Marketing-Software-Diensten, setzt HubSpot auf eine All-in-One-Strategie, statt Dienste für einen eingegrenzten Bereich (wie zum Beispiel E-Mail-Marketing oder Blogging) zu erstellen. Im Endeffekt bedeutet dies, dass keiner der von HubSpot bereitgestellten Dienste der beste Dienst seiner Klasse ist. Der Vorteil von HubSpot besteht allerdings darin, dass alle für Inbound Marketing nötigen Dienste unter einem Dach verfügbar sind, welche eng miteinander integriert sind, wodurch starke synergetische Effekte entstehen. Eine ähnliche All-in-One-Strategie fährt der indische Software Hersteller Zoho mit „Zoho One„.

Mit HubSpot wird außerdem der mentale und organisatorische Aufwand eliminiert, Daten über eine Vielzahl an Diensten verteilt zu verwalten. Mit HubSpot verwalten Sie das gesamte Marketing Ihres Unternehmens – zumindest wenn es um Inbound Marketing geht – über eine zentrale Benutzeroberfläche.

Im Laufe des Artikels erfahren Sie, wie Sie die von HubSpot bereitgestellten Dienste für spezifische Marketingmaßnahmen einsetzen und dadurch die Einnahmen von Ihrem Unternehmen steigern. Zuerst beschäftigen wir uns jedoch mit den einzelnen Funktionen der angebotenen Software-Module:

Kostenlose CRM-Software von HubSpot: Basisstation für effektive Kundenpflege

CRM steht für Customer Relationship Management, also auf Deutsch „Verwalten von Kundenbeziehungen” oder noch besser „Kundenpflege”. Ziel von CRM ist es in der Regel, bestehende Kunden zum Wiederkauf oder potenzielle Kunden zum Erstkauf zu motivieren.

Die Kundenpflege ist daher ein wichtiger Faktor für den Erfolg vieler Unternehmen. Spezielle software (in der Regel ebenfalls CRM genannt) vereinfacht diese Aufgabe und hilft so den Umsatz von Unternehmen zu steigern (oder konstant zu halten).

Der CRM-Markt ist mil­li­ar­den­schwer und CRM-Anbieter wie Salesforce, SAP, Oracle, Zoho und Microsoft bieten jede erdenkliche Funktion, die für die Kundenpflege genutzt werden kann – allerdings für einen entsprechenden Preis (der CRM-Markt ist nicht ohne Grund ein Milliarden-Markt). Für Unternehmen ohne hohe Anforderungen oder für Unternehmen, die bisher keine Kundenpflege betrieben haben, reicht das kostenlose CRM von Hubspot oft völlig aus.

Welche Funktionen und Vorteile bietet das CRM von HubSpot?

HubSpot CRM automatisiert viele zeitaufwendige und umständliche Prozesse, welchen Mitarbeiter im Vertrieb ohne ein CRM ausgesetzt sind, und hilft so chaotisch Spreadsheets, überladene E-Mail-Postfächer und uneffiziente Prozesse zu vermeiden. Durch das HubSpot CRM kann daher die Effizienz des kompletten Vertriebs gesteigert werden.

Da lediglich die wichtigsten und wirksamsten Funktionen enthalten sind, kann die Bedienung in wenigen Minuten statt mehreren Monaten erlernt werden (was ein häufiger Kritikpunkt von umfangreichen CRM-Lösungen ist). Zu diesen essentiellen Funktionen zählen:

  • Management der Deal-Pipeline über eine übersichtliche Benutzeroberfläche: Gewonnene oder verlorene Deals, versendete Angebote und Verträge, aufkommende Termine und alle weiteren wichtigen Stationen im Verkaufsprozess sind über das Dashboard sofort zu erkennen und können beliebig gefiltert werden.
  • Alle Aktivitäten werden automatisch protokolliert: Interaktionen mit Kunden über e-mail, Social-Media und per Telefon werden automatisch protokolliert. HubSpot CRM synchronisiert mit Gmail und Outlook, Anrufe und Meetings erfassen Sie in Echtzeit.
  • Jede Information über einen Kontakt an einem zentralen Ort einsehbar: Neben Informationen wie Name, Berufsbezeichnungen, usw. sehen Sie protokollierte Anrufe, Meetings, E-Mails und Notizen über den Kontakt. Auf diese Weise verschaffen Sie sich innerhalb von weniger Minuten einen Überblick über den Status eines Kontakts.
  • Alles, was für die effektive Kommunikation mit Kontakten nötig ist: Dies beinhaltet tools für Live-Chat, Team-Nachrichten, Nachrichten-Bots und ein universelles Postfach für Mitarbeiter in Support, Vertrieb und Marketing.
Die Verwaltung von Sales Pipelines in HubSpot
Die Verwaltung von Sales Pipelines in HubSpot | Bild von hubspot.de

Darüber hinaus ist die Integration von HubSpot CRM mit anderen Software-Modulen von HubSpot selbstverständlich ausgezeichnet.

Weitere Information zum CRM von HubSpot finden Sie auf folgender Produkt-Landingpage:

https://www.hubspot.com/products/crm

HubSpot Sales Hub: Kommandozentrale für den Vertrieb

HubSpot Sales Hub

Kontakte und Deals sind schön und gut – um das volle Potenzial von einem Vertriebsteam zu erwecken ist allerdings mehr nötig. Und das ist genau der Zeitpunkt, bei dem Sales Hub von HubSpot ins Spiel kommt.

Sales Hub ist ein Softwaremodul, das völlig auf die Bedürfnisse von Vertriebsteams abgestimmt ist und setzt da an, wo HubSpot CRM aufhört. Sales Hub ist ein kostenpflichtiger Dienst, allerdings auch in einer stark abgespeckten Version kostenlos verfügbar.

Der Funktionsumfang der kostenlosen Version – welcher sich zum großen Teil mit dem Funktionsumfang von HubSpot CRM überschneidet – ist:

  • Management von Kontakten, Deals und Aufgaben
  • E-Mail Tracking und Benachrichtigungen
  • E-Mail-Vorlagen und E-Mail-Planung
  • Synchronisation von Dokumenten innerhalb des Unternehmens
  • Anrufe können über die Applikation getätigt und getrackt werden
  • Planung von Meetings
  • Integration zu Gmail und Outlook
  • Live-Chat

Und das alles, wie gesagt, völlig umsonst.

Die kostenpflichtige Version von Sales Hub beinhaltet alle Funktionen der kostenlosen Version in einer erweiterten Premium-Variante und bietet viele weitere Funktionen, wodurch unter anderem Folgendes ermöglicht wird:

Automatisierte Kontaktaufnahme zu potenziellen Kunden, welche nicht unpersönlich wirkt:

Es ist möglich, eine Serie von E-Mails zu erstellen, welche durch in HubSpot gespeicherte Kontaktinformation personalisiert wird. Sie können zum Beispiel eine E-Mail-Serie mit einer Anfrage und einer oder mehreren folgenden Erinnerungen erstellen. Die Erinnerungen werden von HubSpot automatisch zum idealen Zeitpunkt versendet, falls der Kontakt Ihre erste E-Mail ignoriert.

E-Mail-Vorlagen erstellen und mit anderen Team-Mitgliedern teilen:

Häufig vorkommende E-Mails können in Vorlagen gespeichert und anschließend durch Messen der Leistung optimiert werden. Diese optimierten E-Mails können dann mit dem gesamten Vertriebsteam geteilt werden.

Hilfsmittel für das perfekte Follow-Up:

Es ist möglich, automatische Benachrichtigungen zu versenden, wenn ein Kontakt eine E-Mail geöffnet, auf einen Link geklickt oder einen Anhang angesehen hat. Mit dieser Information können Sie dann die perfekt getimte Follow-Up-E-Mail senden.

Anzahl von Meetings mit Kontakten steigern:

Über den auf Ihrer Website integrierten Live-Chat ist es möglich, weitere Kontakte zu generieren und über den integrierten Terminplaner ist es dann möglich den perfekten Termin für ein Meeting auszuwählen ohne zeitraubende E-Mails hin und her zu senden. Sie senden dem Kontakt lediglich einen Link zu einem Kalender, in welchem der Kontakt den idealen Zeitpunkt auswählt, zu welchem Sie ebenfalls verfügbar sind.

Automatische Datenaufnahme und Automatisierung von wiederkehrenden Aufgaben:

Daten wie Kontaktinformation, Öffnungen von E-Mails und Klicks werden automatisch protokolliert. Zeitaufwendige Aufgaben wie die Zuweisung von Kontakten und das Erstellen von wiederkehrenden Aufgaben, können durch HubSpot automatisiert werden.

Daten zwischen Sales Hub und HubSpot CRM synchronisieren:

Auf diese Weise haben Sie immer Ihre gesamte Vertriebs-Pipeline im Auge. Außerdem ist es möglich, zu sehen, welche Team-Mitglieder die besten Ergebnisse liefern (und warum genau).

Die Deal-Pipeline auf die für Sie ideale Weise konfigurieren:

Es ist per Drag-and-Drops und wenigen Klicks möglich, die Benutzeroberfläche Ihrer Pipeline so zu konfigurieren, das Ihre Pipeline der wirklichen Vertriebspraxis Ihres Unternehmens entspricht. Sie können so im Handumdrehen benutzerdefinierte Deal- und Lifecycle-Phasen und Formate für Kontaktdatensätze erstellen, welche genau Ihren Anforderungen entsprechen.

Mehr Information über Kontakte, perfektes Timing und automatisierte Prozesse:

Durch HubSpot finden Sie heraus, ob ein Kontakt an Ihrem Angebot interessiert ist, ohne direkt nachzufragen. Sie sehen in Echtzeit, welche Kontakte Ihre Website besuchen, wie oft diese Kontakte Ihre Website besucht haben und welche Seiten angesehen wurden.

Über automatische Segmente können Sie nun automatische E-Mail-Sequenzen erstellen, welche durch gespeicherte Information personalisiert und an Kontakte gesendet werden, welche ein bestimmtes Verhalten aufweisen. Dadurch sprechen Sie nur Kontakte an, welche wirkliches Interesse an Ihrem Angebot aufweisen und konvertieren diese durch automatische und optimierte E-Mail-Sequenzen ohne andere Kontakte zu belästigen.

Integration zu HubSpot Marketing Hub:

Nachdem Ihr Vertriebsprozess optimiert ist, können Sie Ihre Pipeline durch den Marketing Hub mit neuen Kontakten füllen:

HubSpot Marketing Hub: Marketing-Automation und mehr

HubSpot Marketing Hub

Der Marketing-Hub ist die Basisstation für Ihre Internetmarketing-Aktivitäten. Mit der Hilfe des Marketing Hubs können Sie beispielsweise die Pipeline Ihrer Vertriebsmitarbeiter füllen, direkt Verkäufe generieren oder die Anzahl Ihrer Newsletter-Abonnenten steigern.

Der Marketing-Hub ist dabei auf die Umsetzung von Inbound Marketing spezialisiert. Was genau Inbound Marketing ist, was die Vorteile sind und wie genau Sie Inbound Marketing praktizieren, erfahren Sie im nächsten Abschnitt in diesem Artikel. In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns dann auch mit den genauen Marketing-Strategien und -Techniken, die Sie mit HubSpot umsetzen können.

Hier schauen wir uns nun zuerst die Möglichkeiten und den Funktionsumfang des Marketing-Hubs an. Und da gibt es einiges anzusehen – der Funktionsumfang des Marketing-Hubs sieht wie folgt aus:

  • Blogging – HubSpot beinhaltet alle nötigen Funktionen, um Blogbeiträge zu erstellen, die Leser fesseln und handeln lassen.
  • Landingpages – Marketing-Seiten, um Kontakte oder Verkäufe zu generieren, können in wenigen Schritten per Drag-and-Drop und einigen Klicks erstellt und veröffentlicht werden.
  • E-Mail-Marketing – durch bereitgestellte (allerdings anpassbare) E-Mail-Vorlagen erwecken Ihre E-Mails immer einen professionellen Eindruck. Durch Personalisierung von Inhalten (inklusive der Subjekt-Zeile) und A/B-Tests optimieren Sie Ihr E-Mail-Marketing für maximalen Erfolg.
  • Marketing-Automatisierung – durch Personalisierung von Inhalten und Segmentierung von Besuchern können Sie hoch Optimierte automatische Verkaufstrichter (Verkaufsprozesse) erstellen. Dazu zählen optimierte Pfade auf Ihrer Website, welcher Besucher-Segmente folgen, und automatisch versendete E-Mail-Sequenzen mit personalisierten Inhalten.
  • Lead Management – jede Interaktion von Kontakten wird gesammelt und ist zentral einsehbar. Durch diese Daten ist es dann für Sie möglich, zielgerichtete Kampagnen zu starten, um mehr Kontakte in Kunden zu konvertieren.
  • Analytics – da alle Ihre Marketingaktivitäten über HubSpot laufen und HubSpot alle erdenklichen Daten sammelt, ist es sehr leicht, hilfreiche Erkenntnisse bzgl. der Leistung Ihres gesamten Verkaufsprozesses zu sammeln (anhand welcher Sie den Verkaufsprozess weiter optimieren).
  • CMS (Content Management System) – die Inhalte Ihrer Website verwalten Sie über ein einfach zu bedienendes CMS.
  • Soziale Medien – HubSpot beobachtet Social-Media-Plattformen und benachrichtigt Sie über Erwähnungen Ihrer Firma und für Sie relevante Unterhaltungen. Außerdem ist es möglich, Beiträge für Social-Media-Plattformen zu planen und automatisch veröffentlichen zu lassen.
  • SEO (Suchmaschinenoptimierung) – alle mit HubSpot erstellten Webseiten sind für Suchmaschinen wie Google, Bing und Yahoo optimiert. Darüber hinaus hilft HubSpot bei der Erstellung eines wirkungsvollen Content-Plans und gibt SEO-Tipps in Echtzeit, während Sie Inhalte erstellen. Durch das integrierte Analytics-Module ist es sehr leicht, zu sehen, welche Inhalte in den Suchmaschinen die besten Ergebnisse liefern.
  • Calls-to-Action (Handlungsaufforderungen) – mit HubSpot ist es sehr leicht wirkungsvolle CTAs zu erstellen, zu verwalten und zu optimieren.
  • Werbeanzeigen – messen Sie mit HubSpot den ROI (Return on Investment) Ihrer Werbeanzeigen auf Google, Facebook, Instagram und LinkedIn. Auf diese Weise wissen Sie immer, welche Werbeanzeigen am besten und mit welchen Inhalten funktionieren.

Aus diesem Funktionsumfang ergeben sich für Sie folgende Vorteile und Möglichkeiten:

Websites ohne IT-Abteilung (oder technisches Wissen) erstellen:

Mit der Hilfe von HubSpot ist es möglich, umfangreiche und anspruchsvolle Websites per Drag-and-Drop und Klicks mit der Maus zu erstellen. HubSpot kümmert sich dabei um die professionelle Darstellung Ihrer Website durch bereitgestellte, visuell ansprechende Webdesign-Vorlagen. Sie müssen lediglich bestimmen, welche Daten dargestellt werden sollen und HubSpot kümmert sich um alle technischen Aspekte. Auf diese Weise ist es möglich professionelle Blogbeiträge, Marketing-Landing-Pages, E-Mail-Designs, Kontaktformulare und jede andere erdenkliche Webseite zu erstellen.

Darüber hinaus, sind alle Webseiten automatisch responsive – sie werden also auf allen Geräten korrekt und visuell ansprechend angezeigt (egal, ob auf einem Smartphone-Display oder auf einem 40-Zoll-Bildschirm). Um Webhosting, Sicherheit, Software-Updates, usw. müssen Sie sich ebenfalls nicht kümmern, da das alles (und mehr) von HubSpot übernommen wird.

Die richtigen Inhalte den richtigen Personen zur richtigen Zeit anzeigen:

Marketing Hub unterstützt Sie bei der Erstellung einer effizienten Content-Marketing-Strategie und gibt SEO-Tipps in Echtzeit (während Sie Inhalte erstellen). Die Veröffentlichung von Blogposts (und anderen Inhalten) auf Social-Media-Plattformen kann geplant (und dann automatisch von HubSpot ausgeführt) werden, so dass Sie die richtigen Influencer und Follower zur richtigen Zeit ansprechen. Inhalte auf Webseiten können auf den einzelnen Besucher abgestimmt werden – so können beispielsweise für den Besucher relevante Bilder, Überschriften, Handlungsaufforderungen und generell beliebige Inhalte angezeigt werden, wodurch sich die Handlungsrate stark erhöhen lässt.

Besucher zu wichtigen Webseiten leiten:

Durch Personalisierung (siehe letzter Punkt) und Segmentierung können Besucher zu wichtigen Seiten auf Ihrer Website geleitet werden. Durch Segmentierung können Sie beispielsweise Personen von einem bestimmten Ort, von einer bestimmten Besucherquelle, mit einem bestimmten Gerät, etc. für diese Person optimierte Handlungsaufforderungen zeigen – um zum Beispiel eine auf diese Zielperson abgestimmte Marketing-Seite anzusehen. Und das alles ist möglich, ohne auch nur eine einzelne Zeile Software-Code zu sehen (geschweige denn, zu erstellen).

Mehr Besucher zu Kontakten konvertieren:

Wie gesagt, ist es mit HubSpot sehr leicht professionelle Marketing-Seiten ohne Programmierer und Webdesigner zu erstellen. Und durch Personalisierung können diese Seiten für bestimmte Zielgruppen optimiert werden, welche durch Segmentierung auf diese Seiten geleitet werden. Das alles ist per Drag-and-Drop und einige Klicks buchstäblich in wenigen Minuten umsetzbar (nachdem Sie sich in HubSpot eingearbeitet haben). Im Endeffekt bedeutet dies, dass Sie deutlich mehr Ihrer Besucher in Kontakte umwandeln, da Sie Ihre Ideen leichter und schneller umsetzen können (ohne auf externe Hilfe angewiesen zu sein).

Kontakte in Kunden konvertieren:

Diese Kontakte kann dann zum Beispiel Ihr Vertriebsteam zu Kunden konvertieren. Oder Sie nutzen automatisierte Funktionen des Marketing-Hubs, um Kontakte in Kunden umzuwandeln. Dazu zählen vor allem automatische Drip-Kampagnen – also automatisch versendete E-Mail-Sequenzen, welche Kontakte vom Kauf Ihrer Produkte oder Dienstleistungen überzeugen. Dabei wird jede Interaktion von Kontakten mit Ihren Inhalten überwacht und getrackt, so dass Marketing Hub Ihr Vertriebsteam über besonders vielversprechende Kontakte informieren kann.

Erfolg von Marketing-Kampagnen messen:

Alle Interaktionen von Besuchern, Kontakten und Kunden werden gemessen und mit dem CRM von HubSpot (oder externen CRMs) synchronisiert. Auf diese Weise ist es einfach zu evaluieren, welche Marketing-Kampagnen zu positiven Ergebnissen geführt haben und welche nicht.

Marketing Hub ist wie Sales Hub in einer kostenpflichtigen und einer kostenlosen Version verfügbar. Der Funktionsumfang der kostenlosen Version ist dabei auf folgende Funktionen beschränkt:

  • Formulare
  • Management von Kontakten
  • Information zu Kontakten und deren Aktivitäten
  • Integration mit Facebook und Instagram Lead Ads
  • Live-Chat
  • Analytics zu Besuchern und Konversionen

Wenn Sie Marketing Hub erfolgreich einsetzen, führt dies zwangsläufig dazu, dass Sie eine große Anzahl von Support-Anfragen von Besuchern, Kontakten und Kunden erhalten. Mit dem Service Hub von HubSpot können Sie diese Anfragen bequem verwalten und beantworten:

HubSpot Service Hub: Integrierte Kundensupport-Software

HubSpot Service Hub

Der Support von einem Unternehmen ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es zu Weiterempfehlungen kommt. Sie gehören sicherlich ebenfalls zu den vielen Personen, die kein Unternehmen mit einem schlechten Support weiterempfehlen, habe ich Recht?

Auf der anderen Seite werden Unternehmen mit fantastischem Support oft gerne und unaufgefordert weiterempfohlen. Aus diesem Grund stellt Ihr Support-Team einen wichtigen Teil in Ihrem Marketing-Mix dar, welcher nicht ignoriert werden sollte.

Service Hub ist sicherlich nicht besser als die unzähligen anderen Software-Lösungen für Support. Was Service Hub so wirksam und wertvoll macht, ist die Integrierung mit den anderen Modulen von HubSpot. Alle Module arbeiten synergetisch miteinander und verstärken dadurch die Wirksamkeit der einzelnen Module (1 1 1 ist nicht 3, sondern eher 9).

Service Hub kommt mit allem, was für einen effizienten Support nötig ist:

Universales Postfach:

E-Mails, Chats und mehr werden über eine zentrale Benutzeroberfläche verwaltet, auf welche alle Mitarbeiter aus Support, Sales und Marketing zugreifen können. Dadurch ist es sehr leicht, auf eine persönliche Weise mit großer Menge an Menschen zu kommunizieren.

Ticket-System:

Probleme von Kontakten können Tickets zugewiesen werden, welche wiederum Team-Mitgliedern zugewiesen und über eine zentrale Oberfläche verwaltet werden können.

Feedback:

Durch gezielte Umfragen erhalten Sie Einblicke über die Zufriedenheit Ihrer Besucher und Kunden, was es vereinfacht das Nutzererlebnis zu optimieren.

Automatisierung und Routing:

Support-Anfragen können automatisch passenden Support-Mitarbeitern zugewiesen werden. Feedback kann automatische Marketing-Prozesse starten oder interne Benachrichtigungen auslösen.

Wissensdatenbank:

Support-Anfragen können leicht in Artikel für Ihre Wissensdatenbank konvertiert werden. Dadurch spart Ihr Support-Team nicht nur Zeit in der Zukunft, sondern Sie schaffen außerdem nützliche Inhalte, welche von Suchmaschinen indexiert werden, und generieren somit mehr Besucher für Ihr Unternehmen.

E-Mail-Adressen für jedes Team-Mitglied:

Jeder Mitarbeiter Ihrer Firma erhält eine eigene E-Mail-Adresse. E-Mails an diese Adressen können automatisch in Ticket konvertiert oder im universellen Postfach angezeigt werden.

Live-Chat:

Bei Fragen können Ihre Besucher diese direkt auf Ihrer Website stellen. Außerdem können Sie proaktiv werden und Besucher über den Live-Chat persönlich und mit auf den Inhalt der Webseite abgestimmten Fragen ansprechen.

Chat-Bots für den Live-Chat:

Chat-Bots helfen Ihnen, Anfragen automatisch durch in der Wissensdatenbank gespeicherte Artikel zu beantworten oder Anfragen an den idealen Mitarbeiter weiterzuleiten.

Berichte:

Über automatisch generierte Berichte bleiben Sie immer auf dem Laufenden, was die Wirkung des Kundendienstes auf Ihr Unternehmen angeht. Über diese Berichte erhalten Sie Zugriff auf Daten wie Nutzungsstatistiken für die Wissensdatenbank, Anzahl der aktiven Tickets, Statistiken zu den Antwortzeiten, Statistiken zu Kundenfeedback und mehr.

Wie auch Sales Hub und Marketing Hub ist Service Hub ebenfalls in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version verfügbar. Die kostenlose Version beschränkt sich dabei auf folgende Funktionen:

  • Tickets
  • E-Mail-Adressen für Team-Mitglieder
  • Live-Chat
  • E-Mail-Vorlagen
  • Telefonate
  • Ticket-Erstellung aus E-Mails und Live-Chats
  • Chat-Bots, die Tickets erstellen können
  • Meeting-Planer
  • Berichte

Als Nächstes sehen wir uns an, wie wir die Funktionalität aus Sales Hub, Marketing Hub und Service Hub mit häufig genutzten Marketing-Methoden nutzen:

Marketing durch HubSpot verbessern

Sie sehen, der Funktionsumfang von HubSpot ist sehr groß. Als Nächstes sehen wir uns an, wie wir HubSpot für unser Marketing nutzen und vor allem, für welche Marketing-Methoden HubSpot ideal geeignet ist.

Zu jeder der im Folgenden genannten Methode erfahren Sie:

  • Was genau die Methode ist
  • Welche Vorteile sie aufweist
  • Wie HubSpot hilft die Marketing-Methode effektiv und effizient umzusetzen

Als Erstes sehen wir uns Inbound Marketing an:

Inbound Marketing mit HubSpot

Inbound Marketing ist eine Marketing-Strategie, die darauf abzielt von potenziellen Kunden gefunden zu werden (statt potenzielle Kunden proaktiv durch Werbeanzeigen oder Cold Calling anzusprechen).

Was genau ist Inbound Marketing?

Der Begriff „Inbound Marketing” stammt aus dem Englischen und bedeutet wortwörtlich übersetzt „eingehendes Marketing”. Das Gegenteil von Inbound Marketing ist Outbound Marketing („ausgehendes Marketing”).u003cbru003eu003cbru003eDer Unterschied zwischen Inbound und Outbound Marketing ist am besten durch Telemarketing zu verdeutlichen (Marketing per Telefon): Outbound Marketing ist, wenn Sie proaktiv vorgehen und potenzielle Kunden anrufen – es handelt sich also um u003cemu003eausgehendeu003c/emu003e Anrufe (auch Cold Calling und Kaltakquise genannt). Inbound Marketing ist, wenn Sie von potenziellen Kunden angerufen werden – also wenn Sie u003cemu003eeingehendeu003c/emu003e Anrufe erhalten.

Inbound Marketing – die freiwillige Kontaktaufnahme durch potenzielle Kunden – wird unter anderem durch folgende Marketing-Disziplinen erreicht:

  • SEO (Suchmaschinenoptimierung)
  • Content Marketing (welches wir uns später im Detail ansehen)
  • Branding
  • Social-Media-Marketing (welches wir uns weiter unten in diesem Artikel ebenfalls näher ansehen)

In der Regel werden diese Disziplinen in einem synergetischen Marketing-Mix zusammen praktiziert, indem auf einer gebrandeten Website Inhalte veröffentlicht werden (oft in der Form eines Blogs), welche für Suchmaschinen optimiert und über Social-Media-Kanäle beworben werden.

Effizientes Inbound Marketing bietet Besuchern außerdem einen Anreiz, um den nächsten Schritt zu gehen und Kontakt zu Ihrer Firma aufzubauen. Häufig findet dies mit der Hilfe von kostenlosen Ressourcen wie E-Books, Reporten und anderen digitalen Informationsprodukten statt. Um das Angebot zu erhalten, meldet sich der Besucher kostenlos bei Ihrem newsletter an, wodurch der Besucher den Verkaufsprozess Ihrer Firma startet (zum Beispiel in der Form einer automatisch versendeten E-Mail-Sequenz).

Alternativ – vor allem, wenn Inhalte Probleme der Zielgruppe beschreiben – kann eine direkte Handlungsaufforderung zur Kontaktaufnahme auffordern (zum Beispiel, um ein Angebot anzufordern).

Welche Vorteile bietet Inbound Marketing?

Hier sind einige signifikante Vorteile, die Inbound Marketing bietet:

Positiver, statt negativer erster Eindruck: 

Outbound Marketing wie Fernsehwerbung, Cold Calling und Popup-Ads werden generell als störend empfunden und soweit es geht vermieden. Inbound Marketing, wie hilfreiche Artikel zu einem Problem, führen dagegen zu einem positiven Erlebnis, was oft freiwillig ersucht wurde (z. B. durch eine Suche bei Google). Wie Sie sicherlich bereits gehört haben, ist der erste Eindruck für eine Beziehung sehr wichtig. Mit Outbound Marketing fangen Sie oft mit einem negativen ersten Eindruck an (vor allem, wenn der potenzielle Kunde nicht unmittelbar Interesse an dem Angebot Ihrer Firma hat). Mit Inbound Marketing fangen Sie dagegen auf eine erfreulichere Weise an.

Langfristige Wirkung:

In der Sekunde, in der Sie aufhören Cold Calling zu betreiben, hört auch der Fluss an durch Cold Calling generierten Kontakten auf. Wenn Sie aufhören Fernsehwerbung zu schalten, dann erhalten Sie ab diesem Zeitpunkt keine Besucher mehr über Fernsehwerbung.

Mit Inbound Marketing ist das anderes: Wenn Sie zum Beispiel über zwei Jahre hinweg einen Blog betreiben und hochwertige Artikel veröffentlichen, welche Ihrer Zielgruppe echten Mehrwert liefern, dann generieren Sie in der Regel auch Monate oder Jahre nachdem Sie aufgehört haben zu bloggen, weiterhin neue Kontakte über Ihren Blog.

Zum einen liefert Ihnen Google Besucher, die Lösungen für Probleme suchen (welche Sie in Ihren Artikeln idealerweise beschreiben), und zum anderen – wenn Ihre Artikel wirklichen Mehrwert liefern – werden Ihre Artikel auch Jahre später weiterempfohlen.

Kostengünstig und hoher ROI:

Inbound Marketing kann mit kostenlosen Werbeanzeigen kombiniert werden – vor allem Google Ads und Facebook Ads – in der Regel ist allerdings die Arbeitszeit der Mitarbeiter, die Inbound Marketing ausführen, der einzige signifikante Kostenfaktor. Da die Wirkung von Inbound Marketing, wie erwähnt, langfristig ist (von einem Artikel, den Sie heute schreiben, profitieren Sie auch noch in zwei Jahren), weist Inbound Marketing einen äußerst attraktiven Return on Investment (ROI) auf.

Branding, Vertrauen und Autorität aufbauen und als Experte positionieren:

Inbound Marketing ist außerdem perfekt, um Ihr Unternehmen oder Sie selbst als Experte in Ihrem Gebiet zu positionieren. HubSpot ist das perfekte Beispiel dafür. HubSpot ist einer der größten Advokaten von Inbound Marketing und praktiziert Inbound Marketing zum Thema Inbound Marketing. Im Laufe der Jahre hat sich HubSpot dadurch zu einem der angesehensten Experten zum Thema Inbound Marketing entwickelt. Und das ist selbstverständlich äußerst nützlich für ein Unternehmen, was Inbound-Marketing-Hilfsmittel und -Dienstleistung anbietet.

Neben Autorität bauen Sie so natürlich ebenfalls eine Marke und Vertrauen in Ihre Firma auf, was jede weitere Marketingmaßnahme (inklusive Inbound Marketing) effizienter und kostengünstiger macht (wodurch also der vorige Vorteil noch weiter verstärkt wird).

Qualifizierte Kontakte:

Darüber hinaus, sind die Kontakte, die Sie durch Inbound Marketing generieren, in der Regel deutlich qualifizierter als durch Outbound Marketing generierte Kontakte. Dadurch, dass potenzielle Kunden nach einer Lösung für ein Problem suchen und auf Ihre Inbound Marketing Inhalte treffen, sind diese potenziellen Kunden automatisch vorqualifiziert. Im Endeffekt erspart dies Ihrem Vertriebsteam, Zeit mit weniger aussichtsreichen Zielpersonen zu vergeuden, was wiederum ein weiterer Grund für den hohen ROI von Inbound Marketing ist.

Wie hilft HubSpot, Inbound Marketing effizient umzusetzen?

HubSpot ist ein Software-Unternehmen, das Marketing-Software anbietet, welche speziell auf Inbound Marketing zugeschnitten ist. Aus diesem Grund unterstützt HubSpot das gesamte Spektrum an Funktionalität, welches für erfolgreiches Inbound Marketing nötig ist.

An dieser Stelle finden Sie einige generelle Angaben dazu, wie HubSpot Inbound Marketing vereinfacht. Weitere Informationen finden Sie später in diesem Artikel, wenn wir uns mit spezifischen Inbound-Marketing-Techniken beschäftigen (vor allem in den Teilen zu Content Marketing, Social-Media-Marketing und E-Mail-Marketing).

Inhalte mit Informationen, welche die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden anziehen, sind ein wichtiger Faktor für Inbound Marketing. HubSpot erleichtert die Erstellung dieser Inhalte durch das integrierte CMS (Content Management System), welches es sehr einfach macht, ansprechende Inhalte zu erstellen und bereitzustellen.

Veröffentlichte Inhalte sind automatisch für Google und andere Suchmaschinen optimiert, was einen weiteren wichtigen Pfeiler von Inbound Marketing darstellt.

Durch die umfangreichen Statistiken, welche HubSpot sammelt, und Funktionen wie Personalisierung, Segmentierung und Marketing-Experimente ist es leicht neue Erkenntnisse zu erlangen und Ihre Inbound-Marketing-Strategie zu optimieren und Entscheidungen zu treffen.

Inbound Sales mit HubSpot

Inbound Sales ist eine Variante von Inbound Marketing, welche speziell auf Vertriebsteams ausgelegt ist.

Was genau ist Inbound Sales?

Inbound Sales versucht potenzielle Kunden anzusprechen, welche sich bereits in dem Prozess befinden, ein Angebot zu erwerben, welches durch Ihr Unternehmen angeboten wird. Statt potenzielle Kunden wahllos anzusprechen (zum Beispiel durch Kaltakquise), konzentrieren Sie sich bei Inbound Sales auf Personen, die Interesse an einer Lösung zeigen, welche Sie anbieten.

Erfolgreiches Inbound Sales holt den Interessenten dabei da ab, wo er sich im Moment im Kaufprozess befindet. Eventuell ist sich der Interessent zum Beispiel seinem Problem bewusst, allerdings nicht potenziellen Lösungen.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie verkaufen eine Internetmarketing-Dienstleistung. Ein potenzieller Kunde weiß zwar, dass er mehr Kunden benötigt, allerdings nicht, wie genau das geschehen könnte. In diesem Fall könnten Sie Artikel zum Thema „Besucher über das Internet generieren” erstellen, in welchem Sie verschiedene Marketingmaßnahmen vorstellen (welche Sie als Dienstleistung anbieten).

Andere potenzielle Kunden haben Eventuell bereits eine Vorstellung darüber, wie sie weitere Besucher generieren könnten, allerdings haben bei der Umsetzung Probleme. Wenn Sie beispielsweise eine Dienstleistung für Google Ads anbieten, dann können Sie einen Artikel über häufige Anfänger-Probleme bzgl. Google Ads erstellen.

Ziel ist es, den potenziellen Kunden da abzuholen, wo er sich gerade im Problemlösungsprozess befindet. Und Inbound Marketing bzw. Inbound Sales ist das perfekte Hilfsmittel, um dies zu erreichen.

Welche Vorteile bietet Inbound Sales?

Da Inbound Sales eine Variante von Inbound Marketing ist, sind auch die Vorteile mehr oder weniger identisch. Generell entsteht durch Inbound Sales ein Verkaufsprozess, der angenehm für potenzielle Kunden und äußerst effizient für praktizierende Unternehmen ist.

Wie hilft HubSpot, Inbound Sales effizient umzusetzen?

Hier gilt dasselbe, wie im letzten Punkt. Da Inbound Sales Teil von Inbound Marketing ist, gelten dieselben durch HubSpot bereitgestellten Vorteile.

Content Marketing mit HubSpot

Content Marketing stellt eine Marketingmethode dar, bei der Inhalte (auch Content genannt) erstellt, bereitgestellt und bekannt gemacht werden, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Was genau ist Content Marketing?

Was genau ist Content Marketing?

Das wichtigste Element von Inbound Marketing ist ein Angebot, das die Aufmerksamkeit von passenden, potenziellen Kunden anzieht. Oft geschieht dies in der Form von Inhalten – beispielsweise über Probleme, für welche potenzielle Kunden eine Lösung suchen. Eine Alternative zu solchen Inhalten wäre zum Beispiel ein kostenloses Online-Tool (später sehen wir uns einige Beispiele von HubSpot an).u003cbru003eu003cbru003eAus diesem Grund wird Inbound Marketing und Content Marketing oft (fälschlicherweise) synonym genutzt. Wie unter „Was genau ist Inbound Marketing?” erwähnt, beinhaltet Inbound Marketing jedoch neben Content Marketing weitere Marketingmaßnahmen (wie z. B. seo und Social-Media-Marketing).

Content Marketing kann in einer Vielzahl von Formaten stattfinden: Beiträge auf dem Blog, E-Books, Podcasts, Videos, E-Mail-Kurse, Präsentationen sind einige mögliche Optionen. Inhaltlich gesehen besteht ebenfalls eine große Auswahl: Trainingsmaterial, Weiterbildungsmaterial, Unterhaltungsmaterial, Geschichten („Storytelling”, oft in Kombination mit anderen inhaltlichen Arten), Ressourcen-Listen, Umfragen, Quizze und vieles mehr.

Welche Vorteile bietet Content Marketing?

Da Content Marketing ein essentieller Bestandteil von Inbound Marketing ist (welches viele Vorteile durch Content Marketing erreicht), weisen die Vorteile dieser beiden Marketingmaßnahmen viele Gemeinsamkeiten auf.

Content Marketing kann mehr Menschen überzeugen zu handeln:

Im Vergleich zu Outbound Marketing kann Content Marketing die Handlungsrate (wie z. B. die Rate, in welcher ein Produkt gekauft wird) erhöhen. Dies ist der Fall, da durch Content Marketing potenzielle Kunden besser über Probleme, Problemlösungen und Angebote Ihrer Firma informiert werden können.

Ein Analog von Outbound Marketing wäre der Werbebrief (im Englischen Sales Letter genannt), welcher in vielen Branchen (vor allem im englischen Sprachraum) viele Seiten und tausende von Wörtern lang sein kann. Diese Form von Marketing kann sehr effizient sein – vor allem, wenn Direktmarketing betrieben wird, wo solche langen Werbebriefe erstmals zum Einsatz kommen. Dadurch, dass Marketer jede erdenkliche Information beifügen kann, bleiben weniger Fragen offen, und es wird mehr verkauft.

Das Problem ist, dass die wenigsten Menschen gerne Werbebriefe lesen – geschweige denn Werbebriefe mit 30 Seiten. Attraktiver sieht da ein Artikel aus, der einfühlsam auf ein Problem eingeht, das wir gerade haben – ganz ohne übertreibungen und werbende Sprache. Und wenn dann am Ende ein kostenloser E-Mail-Kurs mit Tipps angeboten wird, um das Problem zu überwinden – was spricht dagegen, dieses kostenlose Angebot zu nutzen? Wenn Ihr Angebot dann in diesem E-Mail-Kurs – neben dem mühsamen Weg das Problem „per Hand” zu überwinden – als Abkürzung zur Lösung des Problems angeboten wird, wer kann da widerstehen?

Okay, zugegebenermaßen können vermutlich viele widerstehen. In der Regel liefert solch eine Herangehensweise allerdings deutlich bessere Ergebnisse, als aggressive Marketing-Taktiken, wie sie oft durch Outbound Marketing praktiziert werden.

Da Sie – wenn Sie Inbound Marketing richtig durchführen – Mehrwert liefern, konsumiert Ihre Zielgruppe Ihre Inhalte gerne. Dadurch ist es im Laufe der Zeit möglich, Ihre Zielgruppe genau über das Problem und seine Lösung zu informieren und vom Kauf zu überzeugen.

Als Experte positionieren und Vertrauen aufbauen:

Diese Wirkung wird dadurch weiter verstärkt, dass Sie mit der Zeit von potenziellen Kunden als Experte angesehen werden und dadurch höheres Vertrauen genießen.

Content Marketing liefert langfristig Ergebnisse:

Einen Artikel, den Sie heute veröffentlichen, liefert auch in zwei Jahren noch positive Ergebnisse (wenn Sie Content Marketing korrekt betreiben). Eine Facebook Werbeanzeige, die Sie jetzt stoppen, liefert ab dieser Sekunde keine neuen Besucher mehr. Nicht nur das: Die Anzahl der täglichen Besucher, die ein Artikel liefert, kann sogar mit der Zeit steigen. Nämlich dann, wenn der Artikel so nützlich ist, dass er weiterempfohlen wird (z. B. in der Form von gesetzten Links, auch Backlinks genannt). Dadurch erhält der Artikel direkt Besucher durch die Empfehlungen (was bereits nützlich ist). Dazu kommt allerdings, dass Google solche Artikel liebt und nicht zögert, relevante Suchanfragen durch Ihren Artikel zu beantworten.

Content Marketing ist günstig und führt zu einem hohem ROI:

Unter anderem, weil Content Marketing sehr langfristig Ergebnisse liefert und weil es sehr einfach ist, Menschen durch Content Marketing zum Handeln zu motivieren, weist Content Marketing einen der besten ROIs aller Marketingmaßnahmen auf.

Content Marketing ist hochgradig synergetisch mit vielen anderen effizienten Marketingmaßnahmen:

Content Marketing ist extrem wirksam für SEO. Google liebt hochwertige Inhalte und hochwertige Inhalte führen zu einer hohen Anzahl an Backlinks, was Google ebenfalls liebt. Content Marketing ist ideal um Newsletter-Abonnenten zu steigern und unterstützt dadurch E-Mail-Marketing. Content Marketing hilft dabei, potenzielle Kunden über Probleme, Lösungen und Ihr Angebot zu informieren – und zwar in einer angehnehmen und nicht werberischen Weise, welche in der Regel wenig Ablehnung auslöst. Content Marketing unterstützt Social-Media-Marketing, indem es Inhalte liefert, welche Sie auf Ihren Social-Media-Kanälen teilen können. Und mehr. Durch Content Marketing kann nahezu jede andere Marketingmaßnahme verbessert werden.

Wie hilft HubSpot, Content Marketing effizient umzusetzen?

Durch HubSpots CMS-Funktionalität ist es sehr einfach, Webseiten zu erstellen, welche genau auf die Art von Inhalten optimiert sind, welche Sie erstellen möchten. Da kein IT-Team nötig ist, eliminiert dies häufige Hürden (und hilft Kosten zu sparen). Durch die reduzierte Dauer, vielversprechende Ideen zu implementieren, steigern Sie die Innovationsfähigkeit von Ihrem Content-Marketing-Team.

Neben dem Erstellen von Webseiten nahezu beliebiger Art ermöglicht das CMS (Content Managment System) von HubSpot ebenfalls das Bereitstellen externer Dokumente. So können beispielsweise E-Books, White Papers, Fallstudien und andere verkaufsfördernde Dokumente potenziellen Kunden angeboten werden.

Neben dem direkten Bereitstellen dieser Dokumente, ermöglichen Call-to-Action-Buttons und frei definierbare Formulare, Besucher zu Kontakten zu konvertieren, welche anschließend über die fortgeschrittene E-Mail-Marketing-Software von HubSpot mit weiteren Inhalten versorgt und letztendlich zu Kunden konvertiert werden.

Darüber hinaus, ermöglicht HubSpot Analytics, Erfolg von Content Marketing unternehmensweit und in Kombination mit anderen praktizierten Marketingmaßnahmen zu analysieren und dadurch herausfinden, was funktioniert und was nicht.

Segmentierung und Personalisierung ermöglichen es, Inhalte für Zielgruppen zu optimieren und dadurch den Erfolg von Content Marketing weiter zu steigern.

Social-Media-Marketing stellt die Nutzung von Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter dar, um Aufmerksamkeit für ein Produkt, Unternehmen oder ein anderes Ziel zu generieren.

Social-Media-Marketing ist eine vielfältige Marketingmaßnahme bei der viele unterschiedliche Strategien und Techniken zum Einsatz kommen. Unter anderem: Aufbau einer Community (zum Beispiel in der Form eines Blogs, eines Forums oder einer Gruppe auf einer Social-Media-Plattform), Influencer-Marketing (bekannte Personen für Marketingzwecke nutzen), Viral-Marketing (die Erstellung von Angeboten, welche viral weiterempfohlen werden), als Experte positionieren, Austausch mit (potenziellen) Kunden, Management der Reputation, Branding und Content Marketing.

Häufige Ziele von Social-Media-Marketing sind die Generierung von Besuchern, Branding, Kommunikation mit Kunden und der Aufbau einer Community um ein Thema oder eine Marke herum.

Social-Media-Marketing bietet viele attraktive Vorteile für praktizierende Personen und Unternehmen. Dazu zählen:

Social-Media-Marketing ist einer der einfachsten Wege, eine Community um Ihre Firma herum aufzubauen. Auf diese Weise stärken Sie nicht nur den Branding-Effekt von Social-Media-Marketing und erhalten wertvolle Erkenntnisse über Ihre Zielgruppe – sondern dies ist ebenfalls eine der besten Möglichkeiten Brand-Ambassadeure zu finden, welche Ihnen hochmotiviert helfen, Ihre Marke zu bewerben.

Branding:

Social-Media-Marketing ist einer der einfachsten Wege, regelmäßig die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden auf Ihre Marke zu leiten, ohne negative Emotionen auszulösen (was zum Beispiel durch Werbeanzeigen leicht geschehen kann). Dazu müssen Sie noch nicht einmal zeitaufwendig eigene Inhalte erstellen (wie es bei Content Marketing der Fall ist, was ebenfalls äußerst effizient für Branding ist). Es reicht völlig, wenn Sie hochwertige Inhalte ausfindig machen und diese an Ihre Social-Media-Follower weitergeben (wobei Sie natürlich trotzdem eigene Inhalte erstellen und bewerben sollten, um das volle Potenzial aus Social-Media-Marketing zu ziehen).

Kosteneffizienz:

Zeit ist oft die einzige Ressource, welche investiert wird. In der Regel macht es Sinn Geld für zeitsparende und Effizienz-steigernde Dienste zu investieren – diese Kosten überschreiten allerdings selten niedrige dreistellige Beträge. Der langfristige Return on Investment kann dagegen immense sein – vor allem, wenn der Wert des Branding-Effekts mit eingerechnet wird.

Erkenntnisse über potentielle Kunden gewinnen:

Social-Media-Plattformen sind eine der besten Möglichkeiten, mehr über Ihre Zielgruppe zu erfahren. Vor allem, wenn Sie auf Facebook bezahlte Werbeanzeigen erstellen und an Ihre Follower richten, erhalten Sie sehr umfangreiche Informationen zu den Interessen, Bedürfnissen, demographischen Daten und mehr zu Ihrer Zielgruppe. Diese Erkenntnisse allein machen Social-Media-Marketing zu einer äußerst lukrativen Marketingmaßnahme, denn mit diesen Informationen ist es möglich, jede andere Marketingmaßnahme zu verbessern.

Perfektes Sprungbrett für Viral-Marketing:

Social-Media-Plattformen sind das perfekte Sprungbrett für Viral-Marketing-Kampagnen – also Marketing-Kampagnen, die darauf ausgelegt sind, dass enthaltende Inhalte freiwillig weiterempfohlen werden, wodurch sie sich wie ein Virus verbreiten. Social-Media-Marketing ist dabei vor allem in der Seeding-Phase nützlich (in der Phase, in der der Viral-Content von Ihnen in Umlauf gebracht wird, bevor er sich von alleine verbreitet).

Anfragen und sogar Kritik sind ideale Gelegenheiten, um Ihre Marke und Ihr Angebot einem größeren Publikum zu präsentieren, während Sie gleichzeitig Ihre Firmenwerte auf eine unterbewussten Weise demonstrieren. Dies macht öffentliche Interaktionen dieser Art zu einem der effizientesten Marketing-Tools, die Sie online (und offline) finden.

Social-Media-Signale (Likes, Shares, etc.) sind einer der vielen Faktoren, von welchen Experten ausgehen, dass sie einen Effekt auf die Position von Websites in Suchergebnissen haben (wobei niemand, außer den betreffenden Suchmaschinen selbst, die genauen Faktoren kennt). Ein Faktor, der allerdings erwiesenermaßen großen Einfluss auf die Position einer Website in den Suchergebnissen hat, sind die Verweise (Links / Backlinks), welche auf einer Website zeigen. Und hier ist Social-Media-Marketing ebenfalls sehr nützlich.

Einige Ihrer Follower auf Social-Media-Plattformen betreiben nämlich eigenen Websites. Und wenn Sie hochwertige und hilfreiche Inhalte erstellen und per Social-Media-Marketing bewerben, dann werden einige dieser Website-Betreiber auf diese Inhalte verlinken. Außerdem verbreiten sich Inhalte auf Social-Media-Plattformen leicht über die Grenzen Ihrer Follower hinaus (siehe „Viral-Marketing”), wodurch sogar noch mehr Betreiber von relevanten Websites Ihren Inhalten ausgesetzt sind.

„Social Proof” ist ein Signal, welche dadurch entsteht, dass eine Gruppe von Menschen Interesse an etwas zeigt. Andere Menschen, denen das Interesse dieser Gruppe auffällt, sind dadurch eher dazu geneigt, ebenfalls Interesse für das Angebot zu entwickeln. Durch die grundlegende Funktionsweise von Social-Media-Plattformen (Shares, Likes, Kommentare, etc.) sind diese eine ideale Umgebung, um Social-Proof aufzubauen und zu demonstrieren. Zum einen erreichen Sie durch Social-Proof auf den Social-Media-Plattformen selbst bessere Ergebnisse. Zum anderen – wenn Sie Social-Media-Widgets auf Ihrer Website integrieren – erreichen Sie durch diesen Social-Proof ebenfalls bessere Ergebnisse auf Ihrer Website.

HubSpot hilft vor allem durch das Bereitstellen von Inhalten und dem Konvertieren von Besuchern (zu Kontakten und Kunden), die Effizienz von Social-Media-Marketing zu steigern. Außerdem ist es durch von HubSpot bereitgestellte Statistiken und Berichten möglich, die Wirkung von Ihrem Social-Media-Marketing zu analysieren (und somit Erkenntnisse und Ideen für Verbesserungen zu entdecken).

Darüber hinaus, beinhaltet HubSpot Hilfsmittel, um Social-Media-Beiträge zu planen und automatisch zu veröffentlichen. Die Wirkung Ihrer Beiträge können Sie, dann später mit der Hilfe von ausführliche Berichten vergleiche, um herauszufinden, welche Inhalte bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommen.

HubSpot überwacht außerdem Social-Media-Kanäle und benachrichtigt Sie über Erwähnungen Ihrer Firma, Marke oder Mitarbeiter. Wenn die betreffende Person in Ihrer Kontaktdatenbank verfügbar ist, erhalten Sie alle relevante Informationen automatisch zusammen mit der Erwähnung angezeigt.

E-Mail-Marketing mit HubSpot

E-Mail-Marketing ist eine Form von Marketing, welche über das Medium E-Mail praktiziert wird.

Was genau ist E-Mail-Marketing?

E-Mail-Marketing findet häufig in der Form von Newslettern, automatischen E-Mail-Sequenzen (auch unter der Bezeichnung „Autoresponder” bekannt) und ereignisgesteuerten E-Mails statt.u003cbru003eu003cbru003eNewsletter können Sie zum Beispiel nutzen, um Abonnenten über Neuigkeiten in Ihrem Unternehmen zu informieren. Beispielsweise, wenn ein neues Produkt anbieten, oder wenn Sie eine Rabattaktion starten. In einem Newsletter können Sie Abonnenten ebenfalls über neue Inhalte auf Ihrer Website oder Social-Media-Kanälen informieren. Über einen Newsletter können Sie außerdem einen direkten Dialog mit Abonnenten starten und wertvolle Erkenntnisse erlangen.

E-Mail-Sequenzen – welche auch „Autoresponder” genannt werden, allerdings nicht viel mit der automatischen Abwesenheitsbenachrichtigung mit demselben Namen zu tun haben – können effizient genutzt werden, um automatische Marketing-Prozesse zu erstellen. Einige Beispiele für solche automatische Marketing-Prozesse sind:

E-Mail-Kurse:

Durch E-Mail-Kurse positionieren Sie sich oder Ihre Firma sehr leicht als Experte, der Ahnung vom Problem Ihrer Zielgruppe hat. Dadurch ist es dann ebenfalls sehr einfach, Ihr Angebot als ideale Lösung für besagtes Problem zu präsentieren. E-Mail-Kurse weisen außerdem oft – wenn Sie den E-Mail-Kurs korrekt erstellen und bewerben – eine hohe Anmelderate im Vergleich zu gewöhnlichen Newslettern auf (welche heutzutage in vielen Branchen sehr selten abonniert werden).

Onboarding:

Automatisierte E-Mail-Sequenzen sind außerdem ideal, um Personen nach und nach wichtige Information zu übermittel, ohne diese zu überfordern (indem zum Beispiel auf ein langes E-Book mit 100 Seiten verwiesen wird, was in der Regel ignoriert und vergessen wird).

Eine Onboarding-Sequenz ist zum Beispiel nützlich für neue Kontakte (welche Sie so über das gesamte Angebot Ihrer Website informieren können), neue Kunden (welchen Sie eine mehrteilige Einführung oder Anleitung für das erworbene Angebot liefern können) und neue Mitarbeiter (welchen Sie so über wichtige Praktiken, Fakten und Handlungen informieren können).

Eine Beziehung und Vertrauen aufbauen:

Eine automatische E-Mail-Sequenz ist ebenfalls sehr gut geeignet, um zu neuen Kontakten, Kunden, etc. gezielt eine Beziehung und Vertrauen aufzubauen. Und zwar in einer Weise, die skaliert und einfach zu messen und zu optimieren ist.

Statt sofort den Newsletter Ihrer Firma zu erhalten, erhalten diese Personen zuerst eine E-Mail-Sequenz die vollkommen darauf ausgelegt (und optimiert) ist eine langfristige Beziehung und Vertrauen aufzubauen. Dies kann zum Beispiel durch kleine Geschenke wie nützliche E-Books und Reports geschehen (das hängt allerdings von dem genauen Markt ab, in dem Sie sich befinden). Nachdem ein Kontakt diese E-Mail-Sequenz durchlaufen hat, wird er automatisch Ihrem normalen Newsletter oder anderen relevanten E-Mail-Sequenzen hinzugefügt.

Verkäufe generieren:

E-Mail-Sequenzen sind ebenfalls ideal, um automatisiert Verkäufe zu generieren. Statt einen potenziellen Kunden mit zu viel Information in zu kurzer Zeit zu überfordern, ist es möglich, relevante Information nach und nach zum richtigen Zeitpunkt zu übermitteln und so mehr Verkäufe abzuschließen. Eine E-Mail-Sequenz kann dabei die Rolle eines traditionellen Werbebriefs übernehmen und diesen durch mehrere kurze E-Mails ersetzen.

Mit der richtigen E-Mail-Marketing-Software ist es möglich, diese E-Mail-Sequenzen hochgradig zu optimieren und sogar, anhand Aktivitäten der Zielperson, zu personalisieren. Wenn ein potenzieller Kunde beispielsweise auf einen Link in einer E-Mail klickt, das Produkt in den Warenkorb legt, aber dann die Bestellung nicht abschließt, könnten Sie zum Beispiel am nächsten Tag automatisch eine E-Mail mit einem Rabatt senden.

Oder Sie könnten in einer E-Mail fragen, ob für den potenziellen Kunden „X” oder „Y” wichtiger ist. Damit der Leser Ihnen seine Wahl mitteilen kann, fügen Sie für „X” und „Y” zwei unterschiedliche Link hinzu. Mit E-Mail-Marketing-Software wie Sie zum Beispiel HubSpot anbietet, ist es nun möglich, dem Abonnenten unterschiedliche Folge-E-Mails zu senden, je nachdem, auf welchen Link geklickt wurde. Auf diese Weise lassen Sie ausgeklügelte und intelligente, automatische Verkaufsmaschinen erstellen.

Sonderaktionen und Veröffentlichungen von neuen Produkten:

Eine Variante des letzten Punktes sind E-Mail-Sequenzen für Sonderaktionen und Veröffentlichungen von neuen Produkten. Bei solchen Events geht es oft heiß her und Sie haben bereits genug zu tun. Statt gleichzeitig neue E-Mails zu erstellen und zu versenden, können Sie die komplette E-Mail-Sequenz vorbereiten und automatisch versenden lassen. Dadurch reduzieren Sie nicht nur Stress, sondern Sie erzielen mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls bessere Ergebnisse, da Sie alle wichtigen E-Mails in Ruhe und mit genügend Zeit vorbereiten können.

Neben Newslettern und automatischen E-Mail-Sequenzen sind ereignisgesteuerten E-Mails eine weitere häufig genutzte und äußerst wirksame Möglichkeit E-Mail-Marketing einzusetzen. Dabei handelt es sich um E-Mails, die versendet werden, wenn ein bestimmtes event eintrifft. Dieses Event kann zum Beispiel ein Besuch einer bestimmten Unterseite auf Ihrer Website sein. Oder eine E-Mail, welche von einem Abonnenten nicht geöffnet wurde. Und durch die Nutzung von JavaScript auf Ihrer Website oder beliebige Programmiersprache auf Ihrem Webserver kann ein frei definierbares Event zum Versand der E-Mail (oder der E-Mail-Sequenz) führen.

Ereignisgesteuerten E-Mails sind eine hochgradig effiziente Form des E-Mail-Marketings und sollten auf keinen Fall ignoriert werden. Ereignisgesteuerten E-Mails können außerdem eine Form des Retargeting (auch Remarketing genannt) darstellen. Im Bezug zu Werbeanzeigen handelt es sich dabei um die oft gehassten – da unkorrekt implementierten – Werbeanzeigen, welchen Besucher nach dem Besuch einer Website wochenlang durch das Internet verfolgen. Retargeting ist eine extrem kosteneffiziente Form des Marketing und durch ereignisgesteuerten E-Mails können Sie Retargeting-E-Mails sogar völlig umsonst nutzen.

Effizientes E-Mail-Marketing nutzt in der Regel alle drei Optionen, wodurch eine effiziente und zum größten Teil automatisierte Verkaufsmaschine entsteht.

Welche Vorteile bietet E-Mail-Marketing?

Der größte Vorteil von E-Mail-Marketing ist vermutliche der immense Return on Investment: Eine von Litmus durchgeführten Umfrage mit 372 Internet-Marketern kam zum Ergebnis, dass für jeden investierten Euro 38 € eingenommen wurden. Sie werfen also oben in die E-Mail-Marketing-Maschine einen Euro herein und unten kommen 38 € heraus. Und da E-Mail-Marketing hochgradig automatisierbar ist, handelt es sich dabei wirklich um eine Maschine – und zwar um eine Verkaufsmaschine.

Darüber hinaus, bietet E-Mail-Marketing viele weitere Vorteile:

Branding:

Da es durch E-Mail-Marketing sehr einfach ist, im Gedächtnis von Kontakten zu bleiben, ist E-Mail-Marketing bestens für den Aufbau und die Stärkung einer Marke geeignet

Vertrauen aufbauen und als Experte positionieren:

Indem Sie regelmäßig hilfreiche und hochwertige Inhalte liefern, ist es ebenfalls möglich, Vertrauen zu Abonnenten aufzubauen und Ihre Firma oder Sie selbst als Experte zu positionieren.

Direkte Kommunikation mit potenziellen Kunden:

Durch E-Mail-Marketing kommunizieren Sie auf direktem Weg mit Ihrer Zielgruppe, ohne dass ein Anbieter wie Facebook, Google oder Apple zwischen Ihnen und Ihrem Kontakt steht.

Ihre eigene Plattform:

Das bedeutet außerdem, dass Sie durch E-Mail-Marketing Ihre eigene Plattform aufbauen, welche Sie (mehr oder weniger) zu 100 % kontrollieren (Spam-Filter sind zum Beispiel ein Hindernis, das Sie überwinden müssen). Mit SEO, Social-Media-Plattformen, Werbe-Plattformen, usw. kann es immer passieren, dass Sie vom entsprechenden Betreiber gebannt oder abgestraft werden. In der Vergangenheit ist dies bereits sehr oft und in so gut wie jedem Bereich von Marketing vorgekommen. Doch wenn Sie eine E-Mail-Liste aufgebaut haben, dann können Sie für immer auf diese hochgradig effiziente Marketing-Plattform zugreifen (zumindest, solange Sie Ihre Abonnenten angemessen behandeln).

Synergie mit anderen Marketingmaßnahmen:

E-Mail-Marketing lässt sich sehr gut mit vielen anderen Marketingmaßnahmen kombinieren. E-Mail-Marketing ist beispielsweise ein idealer Partner für Content Marketing, Social-Media-Marketing und Vertriebsteams.

Niedrige Kosten:

Und zu diesen vielen Vorteilen kommt noch dazu, dass die Kosten von E-Mail-Marketing sehr gering sind. In der Regel ist der einzige monetäre Kostenfaktor der Preis, den Sie für Ihre E-Mail-Marketing-Software zahlen. Und diese Kosten sind nicht nur relativ niedrig, sondern auch mehr als angemessen (da die richtige Software einen riesigen Einfluss auf die Wirkung von Ihrem E-Mail-Marketing hat).

Wie hilft HubSpot, E-Mail-Marketing effizient umzusetzen?

HubSpots E-Mail-Marketing-Software zählt zu den fortschrittlichsten Optionen, die heute auf dem Markt verfügbar sind. Einige herausstechende Funktionen sind:

Formulare, um Kontakte zu sammeln:

Mit HubSpot benötigen Sie keinen externen Dienst, um neue Kontakte Ihrer E-Mail-Marketing-Software hinzuzufügen. Da HubSpot eine All-in-One-Lösung ist, ist es mit wenigen Klicks – ohne Software-Code zu ändern – möglich frei definierbare Formulare auf jeder beliebigen Webseite (welche durch HubSpot gehostet wird) zu integrieren.

Branding und professionelles E-Mail-Design ohne Design-Team:

Wie auch bei durch HubSpot gehosteten Webseiten, ist es möglich visuelle ansprechende und dem Branding Ihrer Firma entsprechende E-Mail-Designs durch Drag-and-Drop zu erstellen. Sie können entweder mit einer der zahlreichen Vorlagen starten oder komplett bei null anfangen.

Newsletter, automatische E-Mail-Sequenzen und ereignisgesteuerten E-Mail:

Selbstverständlich unterstützt HubSpot alle weiter oben genannten Möglichkeiten E-Mail-Marketing umzusetzen.

Intuitive Benutzeroberfläche:

Marketing-Kampagnen werden über ein intuitives Workflow-Interface mit konditionaler Logik („Wenn dies, dann das”) per Drag-and-Drop gesteuert.

Personalisierung für wirksameres E-Mail-Marketing:

Eine der einfachsten Möglichkeiten, E-Mail-Marketing wirksam umzusetzen, ist Personalisierung. Ein Beispiel wäre die Anrede des Kontakts mit seinem Namen. Darüber hinaus, unterstützt HubSpot allerdings auch fortgeschrittene Personalisierungen. Ihnen stehen dabei alle über Ihren Kontakt gespeicherten Daten zur Verfügung.

Segmentierung:

Segmentierung ist eine weitere Möglichkeit, E-Mail-Marketing wirksamer zu gestalten und Ihr E-Mail-Marketing auf Ihre Zielgruppe abzustimmen. Durch Segmentierung ist es möglich, E-Mails mit bestimmten Inhalten lediglich an Kontakten mit bestimmten Attributen zu übermitteln.

A/B-Tests:

Durch A/B-Tests wird es ermöglicht, zwei oder mehr Varianten einer E-Mail gegeneinander zu testen und somit die wirksamere Version zu entdecken. A/B-Tests sind also ein nützliches Hilfsmittel, um Ihr E-Mail-Marketing zu optimieren und sogar noch wirksamer zu machen.

Berichte und Statistiken:

Neben spezifischen E-Mail-Marketing-Daten können Daten alle anderen durch HubSpot gehandhabte Marketingmaßnahmen einbezogen werden (inklusive, durch HubSpot getrackte Aktivitäten von Kontakten).

E-Mails sind automatisch für Smartphones optimiert:

Mehr als 50% aller E-Mails werden heutzutage über mobile Endgeräte wie Smartphones betrachtet. HubSpot optimiert alle versendeten E-Mails automatisch, so dass diese korrekt angezeigt werden und Ihnen kein Umsatz verloren geht.

Growth-Driven Design mit HubSpot

Growth-Driven Design ist eine Alternative zu traditionellen Redesigns von Webdesigns.

Was genau ist Growth-Driven Design?

Ein traditionelles Redesign einer Website dauert in der Regel mehrere Monate, verschlingt eine große Anzahl an Ressourcen (Geld und Zeit von Mitarbeitern) und garantiert keinen Erfolg. Oft bleibt Erfolg (in der Form von gesteigertem Umsatz) komplett aus – und wenn diese Erkenntnis erreicht wurde, ist es bereits zu spät und alle Ressourcen wurden bereits vor langer Zeit investiert.u003cbru003eu003cbru003eEine Alternative zu diesem ineffizienten Prozess stellt Growth-Driven Design (GDD) dar. Dabei handelt es sich um einen Prozess, durch welchen eine Website kontinuierlich verbessert wird. Statt einem kompletten Redesign der Website alle paar Jahre, wird die Website kontinuierlich durch gezielte Experimente und Änderungen verbessert. Und zwar über einen längeren Zeitraum hinweg (idealerweise für immer).

Selbst, wenn ein komplettes Redesign der Website nötig ist, wird die Website durch viele kleine Schritte und Experimente auf eine datengetriebene Weise verbessert, statt in einem riesigen Block, ohne den kleinsten Hinweis auf Erfolg oder Misserfolg. Traditionelle Redesigns basieren hauptsächlich auf Meinungen und Einschätzungen (weil es in der Regel mehrere Monate dauert, bis Ergebnisse jeglicher Art verfügbar sind) – Growth-Driven Design basiert auf Daten, die durch kleine, zielgerichtete Experimenten gewonnen werden. Aus diesem Grund kann Growth-Driven Design als ein Mix aus traditionellem Redesign und Marketing angesehen werden.

Welche Vorteile bietet Growth-Driven Design?

Ein großer Vorteil ist, dass eine datengetriebene Firmenkultur entsteht, in welcher durch Experimente gewonnene Daten reinen Meinungen und Schätzungen bevorzugt werden. Diese Änderung alleine kann zu exponentiellem Wachstum des Unternehmens führen, da ein System (wie zum Beispiel ein Unternehmen) durch viele kleine Verbesserungen eine überproportional große Gesamtverbesserung stattfindet (u003ca href=u0022https://de.wikipedia.org/wiki/Kaizenu0022u003eKaizenu003c/au003e aus der japanischen Kultur stellt eine gute Erklärung für diesen Effekt dar). Im Endeffekt entsteht durch Growth-Driven Design eine wachstumsorientierte Kultur.

Darüber hinaus bietet Growth-Driven Design einige weitere unmittelbare Vorteile:

Schnellere Fertigstellung von kompletten Redesigns:

Bei einem kompletten Redesign wird eine Version der Website mit allen essentiellen Funktionen erstellt (ein Ziel, dass in der Regel in kurzer Zeit erreicht werden kann). Dieses Grundgerüst der Website wird anschließen durch gezielte Experimente erweitert und verbessert. Auf diese Weise kann eine Website in der Regel innerhalb von 4 bis 8 Wochen neuveröffentlicht werden (das Grundgerüst der Website), statt in 3 bis 6 Monaten.

Kontinuierliche Verbesserungen:

Verbesserungen finden nicht nur alle 3 bis 5 Jahre durch ein komplettes Redesign statt, sondern kontinuierlich durch kleine Experimente und Verbesserungen. Dadurch ist es außerdem einfacher auf neue Trends und im Markt auftauchende Möglichkeiten zu reagieren.

Websites werden anhand Kundenverhalten, nicht anhand Meinungen und Schätzungen von Mitarbeitern erstellt:

Häufig sind unsere Einschätzungen und Meinungen darüber, was bei unseren Kunden gut ankommt (und den Umsatz steigert), falsch. Da in der Regel keine Experimente durchgeführt werden, um diese Einschätzungen und Meinungen zu testen, kommt dies allerdings selten zu Tage – und wir erhalten im Endeffekt eine Website, die nach großen Investitionen mittelmäßige Ergebnisse liefert (oder sogar schlechte).

Bessere Kooperation zwischen Webdesignern, Programmierer und Marketern:

Alle beteiligten Teams arbeiten kontinuierlich am Design der Website (statt getrennt voneinander in Phasen). Auf dieser Weise entstehen weniger Missverständnisse und wenn ein Missverständnis auftritt, dann wird dies in der Regel sofort sichtbar. Bei einem traditionellem Redesign kann es zum Beispiel zu folgendem Szenario kommen: Das Marketing-Team entwickelt ein Konzept für die neue Website und übermittelt die Anforderungen an das Webdesign-Team, welches die Website nach 3 Monaten fertiggestellt. Nach 3 Monaten stellt sich allerdings heraus, das beide Teams aneinander vorbeigeredet haben und dass die Website nicht das geworden ist, was das Marketing-Team geplant hat. Durch Growth-Driven Design arbeiten alle beteiligten Teams eng zusammen und Fehler und Missverständnisse sind in der Regel sofort sichtbar.

Kostengünstiger und höhere Flexibilität bzgl. des Budgets:

Growth-Driven Design ist generell günstiger durchzuführen. Und neben einem kompletten Redesign besteht immer die Option, Teile einer Website nach und nach neu zu gestalten.

Eine Verbesserung der Wirkung der Website ist nahezu garantiert:

Da Änderungen anhand von Experimenten durchgeführt werden – z. B. „Welches Farbschema führt zu mehr Verkäufen?” – ist eine Verbesserung der Leistung der Website quasi garantiert. Ein traditionelles Redesign ist weit von dieser Sicherheit entfernt. Oft reduziert solch ein Redesign sogar die Wirkung der Website.

Wie hilft HubSpot, Growth-Driven Design effizient umzusetzen?

Der größte Vorteil ist, dass für HubSpot keinerlei technisches Wissen über Programmierung und Webdesign nötig ist. Das bedeutet, dass das Marketing-Team Ihrer Firma viele Änderungen an Ihrer Website ohne die Hilfe einer anderen Abteilung durchführen kann. Lediglich bei umfangreichen Änderungen des Designs muss in der Regel auf die Hilfe von Mitarbeitern mit Design-Kenntnissen zurückgegriffen werden. Inhaltliche und strukturelle Änderungen können allerdings in der Regel ohne Webdesigner und Programmierer durchgeführt werden.

Segmentierung, Personalisierung und A/B-Tests können genutzt werden, um Elemente der Website in wenigen Schritten zu testen. Die umfangreichen, automatisch gesammelten Statistiken, welche HubSpot sammelt und mit Kontaktdaten synchronisiert, können dabei helfen Ideen für neue Experimente zu generieren und Ergebnisse von bestehenden Tests zu evaluieren.

Diese einfache Handhabung und die Möglichkeit, Experimente ohne technisches Wissen in wenigen Minuten zu erstellen, macht es sehr einfach Growth-Driven Design in den Marketing-Prozess Ihres Unternehmens zu integrieren.

Sales Enablement mit HubSpot

Sales Enablement bezeichnet den Prozess, Vertriebsmitarbeiter mit den benötigten Ressourcen auszustatten, welche sie benötigen, um ihre Arbeit effizient durchzuführen.

Was genau ist Sales Enablement?

Diese Ressourcen beinhalten in der Regel:

  • Information über potenzielle Kunden – z. B. Bedürfnisse und Motivation der Zielgruppe.
  • Vorgaben und Beschreibungen des idealen Verkaufsprozesses
  • Informations- und Marketing-Material wie E-Mail-Vorlagen, Prospekte und Kundeninformation in weiteren Formen (Webseiten, Wissensdatenbanken, etc.)
  • Training und Weiterbildung für Vertriebsmitarbeiter

Welche Vorteile bietet Sales Enablement?

Sales Enablement hilft ein Vertriebssystem aufzubauen, das skaliert und vorhersagbare und wiederholbare Ergebnisse liefert. Generell nimmt durch Sales Enablement die Effizienz aller Vertriebsmitarbeiter signifikant zu. Umsatzsteigernde Erkenntnisse eines Vertriebsmitarbeiters werden durch Sales Enablement im Idealfall allen Vertriebsmitarbeitern zur Verfügung gestellt.

Außerdem hilf Sales Enablement, das Erlebnis von potenziellen Kunden während des Vertriebsprozesses zu standardisieren (wodurch vorhersagbare Ergebnisse geliefert werden).

Wie hilft HubSpot, Sales Enablement effizient umzusetzen?

HubSpot kann Sales Enablement auf vielfältige Weise unterstützen:

  • Informations- und Marketing-Material für Kunden können über HubSpot erstellt oder bereitgestellt werden (beispielsweise Fallstudien, Whitepapers, E-Books, Produkt-Präsentationen, Preistabellen, etc.)
  • E-Mail-Vorlagen können mit dem gesamten Vertriebsteam geteilt (und verbessert) werden
  • Information über Kunden, den Verkaufsprozess und Trainingsmaterial können bereitgestellt werden (z. B. in der Form von internen Websites oder Wissensdatenbanken)
  • E-Mail-Kurse können ebenfalls für Ausbildung und Weiterbildung von Vertriebsmitarbeiter genutzt werden
  • Automatisch generierte Berichte, welche Vertriebsmitarbeiter über aktuelle Erkenntnisse informieren und so zur Steigerung der Umwandlungsrate von Kontakten zu Kunden beitragen
  • Statistiken und Berichte, welche für Sales Enablement verantwortlichen Personen helfen, Probleme im Vertriebsprozess ausfindig zu machen (welche anschließend durch bessere Prozesse und Ressourcen verbessert werden)
  • Eine automatisierte Qualifizierung von Kontakten hilft Vertriebsmitarbeitern, weniger Zeit mit aussichtslosen Kontakte zu vergeuden
  • E-Mail-Sequenzen, welche Vertriebsmitarbeitern wiederkehrende und automatisierbare Arbeiten abnehmen (wie zum Beispiel Kontakten alle Eigenschaften und Vorteile des Angebots im Detail per E-Mail zu schildern)

Weitere Angebote von HubSpot

Neben Marketing-Software bietet HubSpot einige weitere interessante Ressourcen und Dienstleistungen an:

Kostenlose Online-Dienste

Wie weitere oben erwähnt, wird Inbound Marketing oft mit Content Marketing gleichgesetzt, da ein Angebot nötig ist, was die Aufmerksamkeit der Zielgruppe anzieht (welches oft Content ist). Eine Alternative zu Content sind kostenlose Web-Applikationen.

Neben der kostenlosen CRM-Software und den kostenlosen Basis-Versionen von HubSpots Software-Angebot, bietet HubSpot folgende kleinen Online-Dienste:

Website-Grader:

Ein Tool, das Ihre Website analysiert und Tipps für Verbesserungen zurückgibt.

HubSpot Website Grade
Uns hat der HubSpot Website Grader mit 92 Prozentpunkten ein ganz gutes Zeugnis ausgestellt 🙂

Marketing-Plan-Generator:

Ein Generator, der dabei hilft, eine effiziente Marketing-Strategie für die nächsten 12 Monate in weniger als 10 Minuten zu erstellen.

E-Mail-Signatur-Generator:

Ein sehr gutes Beispiel, da dieses Angebot für viele Zielgruppen von HubSpot relevant ist.

Email Signature Template Generator
Mit dem e-mail Signature Template Generator von HubSpot kann man schnell ganz gute Ergebnisse erzielen

Generator für Blogpost-Ideen:

Ein sehr einfaches, manchmal nützliches Hilfsmittel, das hilft Ideen und Headlines für Blogbeiträge zu generieren.

HubSpot Blog Themen Ideen Finder
Der HubSpot Blog Ideas Generator ist eher simpel gestrickt, kann einem aber manchmal den nötigen Denkanstoß geben. Der GEnerator ist leider nur in Englischer Sprache verfügbar.

Buyer-Persona-Generator:

Ein Online-Dienst, der dabei hilft eine Buyer-Persona zu erstellen, welche Ihnen hilft wirksame Marketing-Kampagnen zu erstellen.

HubSpot Buyer Persona Generator

45 kostenlose Business-Vorlagen:

Eine Sammlung von nützlichen Vorlagen, welche für viele Unternehmen relevant sind.

Generator für Rechnungen:

Ein kostenloser Dienst, um professionelle rechnungen online zu erstellen und als PDF herunterzuladen.

Wie Sie sehen können, sind alle diese Dienste relevant für einen großen Teil von HubSpots Zielgruppe. HubSpot generiert eine große Anzahl an Besuchern und Backlinks durch diese kostenlosen Dienste. Website Grader hat beispielsweise von 2006 bis 2015 mehr als 4 Millionen Websites evaluiert.

Lernmaterial von HubSpot

Da HubSpot selbst Inbound Marketing betreibt und Content Marketing einer der Mittelpunkte von Inbound Marketing ist, hat HubSpot selbstverständlich eine große Anzahl an Lernmaterial zum Thema Inbound Marketing erstellt:

HubSpot-Blog: Einer der beliebtesten und erfolgreichsten Blogs zum Thema Marketing (mit mehr Artikeln, als Sie jemals lesen könnten).

Kostenlose E-Books und Anleitungen: Zu jedem für Inbound Marketing relevantem Thema (und mehr)

Berichte zu HubSpots Forschungsergebnissen zum Thema Marketing: Hier veröffentlicht HubSpot unter anderem Erkenntnisse aus Datenanalysen und Marketing-Experimenten.

Kostenlose Kurse und Zertifikate: Ein großes Informationsangebot zu allen erdenklichen Themen, welche für Marketing relevant sind.

Fazit

In diesem Artikel haben Sie viel über HubSpot erfahren. Zuerst haben wir uns angesehen, wer und was HubSpot ist. Dort haben Sie erfahren, dass HubSpot ein Unternehmen ist, das auf Inbound Marketing ausgerichtete Software anbietet und dass das Angebot von HubSpot in vier Module aufgeteilt werden kann: Das kostenlose CRM (eine Softwarelösung für das Management von Kundenbeziehungen), Sales Hub (Hilfsmittel für den Vertrieb), Marketing Hub (Dienste und Tools für Internet-Marketing, auf Inbound Marketing ausgerichtet) und der Service Hub (welcher die Kommandozentrale für Ihren Support darstellen kann). Zu jedem dieser Software-Module haben Sie die wichtigsten Funktionen und resultierende Vorteile erhalten.

Im nächsten Teil des Artikels haben Sie erfahren, für welche Marketing-Strategien und Techniken HubSpot besonders geeignet ist: „Inbound Marketing”, „Inbound Sales”, „Content Marketing”, „Social-Media-Marketing”, „E-Mail-Marketing”, „Growth-Driven Design” und „Sales Enablement”. Für jede Strategie oder Technik haben Sie erfahren, worum es genau geht, was die Vorteile sind und wie HubSpot bei der effizienten Umsetzung hilft.

Im letzten Teil haben Sie dann noch erfahren, welches zusätzlichen Angebot HubSpot neben der Marketing-Software anbietet.

Ich hoffe, dass dieser Artikel hilfreich war. Ich hoffe außerdem, dass Sie HubSpot testen und sich eine eigene Meinung über diese All-in-One-Lösung für wirksames Internet-Marketing bilden. Wie im Artikel erwähnt, sind viele Funktionen von HubSpot völlig kostenlos. Einem unverbindlichen Test sollte also nichts im Weg stehen.

Anbei noch ein Video der Firma Thorit GmbH auf YouTube, das ein 20-Minütiges Video über einen HubSpot Review zeigt:

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Online-Marketing für Hotels

Im Online-Bereich der Hotelbranche gibt es in diesem Jahr viel Bewegung, nicht zuletzt durch die Einführung des Hotel-Finders von Google, der das Klick-Verhalten der User mittel- und langfristig beeinflussen wird. Doch auch sonst hat sich einiges getan. Betroffen ist unter anderem der SEO-Bereich (Suchmaschinenoptimierung), in dem ganz besonders auf das neue Update von Google reagiert werden muss.

SEO im Online-Hotelmarketing: Content und hochwertige Links

Linkaufbau durch eine SEO-Agentur
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Bei den Suchergebnissen von Google vorne mit dabei zu sein, bleibt für Hotels so wichtig wie frisch bezogene Betten und saubere Handtücher. Es gilt nach wie vor: Die User schenken den obersten Einträgen die mit Abstand größte Aufmerksamkeit. Für Hotels heißt dieses, dass ein verbessertes Ranking mit steigenden Besucherzahlen der Website einhergeht. In den letzten Jahren und Monaten hat Google mit seinen Algorithmus-Updates allerdings die „Spielregeln“ deutlich verändert, was für einige Hotel-Websites und ihre Betreiber erhebliche Konsequenzen hat.

Lag das Hauptaugenmerk der SEO-Spezialisten vormals auf dem massenhaften Linkaufbau, also der Generierung von Links fremder Seiten auf die eigene Website (von zum Beispiel Foren, Blogs oder Bewertungsportalen), steht inzwischen qualitativ hochwertige Linkaufbau und der Content selbst im Mittelpunkt, also Inhalte in Text- und Bild.

Google bewertet die Websites zu einem bestimmten Thema (zu bestimmten Keywords, in diesem Fall: Hotel), um den Usern die möglichst interessantesten Seiten zuerst anzuzeigen. Den Website-Besuchern soll echter, tatsächlicher Mehrwert geboten werden. Soweit die Theorie. Doch letztlich werden die Parameter bei dem neuen Google-Algorithmus schlichtweg nur anders gewichtet.

Ob eine Website mit einer bestimmten Art von Inhalt tatsächlich interessanter ist als eine ohne diese bestimmten Merkmale, sei einmal dahingestellt. Aber ob man nun will oder nicht: Die neuen Spielregeln gelten für alle, ansonsten droht ein Absturz im Ranking, was mit einem Einbruch der Besucher- und Buchungszahlen einhergehen dürfte. Die Onpage-Optimierung ist für einige Hotel-Websites also unumgänglich geworden, denn ohne eine entsprechende Anpassung sind gute Platzierungen bei Google und Co. kaum noch zu erzielen.

Während es im Suchmaschinen-Bereich in den vergangenen Monaten hoch herging, verläuft die Entwicklung im Social-Media- Bereich weiterhin stetig. Gut gepflegte Hotel-Accounts bei Facebook, Google Plus und Co. sind weiterhin Pflicht und gewinnen weiter an Bedeutung. Und auch hier geht es verstärkt um den Content, der den Usern geboten wird – zumindest indirekt, denn nur eine wachsende Fan-Gemeinde auf den Portalen führt zum Erfolg. Und dieses funktioniert in erster Linie über gute Inhalte mit Mehrwert. Die oftmals so heiß diskutierten Käufe von Facebook- Fans werden von den tatsächlichen Anhängern schnell als solche erkannt. Die wirklich interessierten User bleiben weg, was zu einem Stillstand der Aktivitäten auf dem Account führt.

Hier gilt nach wie vor: Social-Media- Kanäle sind keine reinen Werbeplattformen, auch wenn sich Facebook und Google in den letzten Jahren vermehrt um Unternehmensauftritte bemüht haben. Plumpe Werbebotschaften kommen hier bei den Usern nicht gut an. Vielmehr geht es um eine persönliche Ansprache und einen Austausch, der nicht immer direkt mit einer Vermarktungsaktion verbunden sein sollte. Informiert man dann die eigene Fan-Gemeinde tatsächlich einmal über eine Sonderaktion, wird dieses mit Wohlwollen aufgenommen.

E-Mail-Marketing: Nicht nur beim Online-Marketing für Luxushotels sinnvoll

Der richtige Ton und eine treffende Ansprache sind selbstverständlich auch beim E-Mail-Marketing wichtig und können entgegen der weit verbreiteten Meinung auch Erfolg haben, wenn es sich nicht um ein Luxushotel handelt. Beim E-Mail-Marketing für Hotels ist es in erster Linie wichtig, einen Personenkreis anzusprechen, der viel mit E-Mails kommuniziert.

Dieses ist seit Facebook und Co. nicht mehr die jüngste Generation, sondern vielmehr Entscheider und Macher, also zum Beispiel Leitende Angestellte oder Geschäftsführer. Aus diesem Grund sind E-Mail-Marketingkampagnen tatsächlich gut für Luxushotels geeignet, doch verknüpft man eine Mail-Kampagne sinnvoll mit einer Social-Media-Kampagne, kann diese Kombination durchaus bei Hotels im mittleren oder gar im niedrigen Preissegment erfolgreich sein. Eine passende und kurze Ansprache per Mail mit einem Hinweis auf die verlinkte Facebook-Kampagne empfindet kaum jemand als aufdringlich, denn hier hat der Empfänger die Wahl, ob er tatsächlich weiterklickt oder nicht. Diese Kombination aus Social-Media- und E-Mail-Marketing-Kampagne ist nicht nur kostengünstig, sondern auch zeitgemäß.

Wie Marketingprozesse funktionieren – und das effektiv!

Wer es heute unterlässt, Arbeitsabläufe zu automatisieren und systematisieren, geht im Dschungel der vielfältigen Online-Möglichkeiten unter. Effektives Marketing verfolgt deswegen die Strategie, möglichst viele Prozesse zu automatisieren und für verschiedene Bearbeiter zu standardisieren – für gleichbleibend hohe Qualität gegenüber den Kunden und als repräsentatives Bild des Unternehmens nach außen.

Für die automatisierte Vertriebsanbahnung ist PreSales Marketing ideal

Über langfristige Kontaktpflege und Kundenbindung werden intensive persönliche Beziehungen erreicht, der Umsatz verdoppelt und die Kosten für Marketing und Werbung verringern sich durch konsequente Anwendung der jeweils am besten geeigneten tools und Verteilungswege. PreSales Marketing ist damit ein umfassendes Konzept, mit dem Unternehmen einen ganzheitlichen Unternehmenserfolg realisieren können.

Ein wichtiges Werkzeug des PreSales Marketing sind die Beschreibungen der Prozesse, die für die jeweiligen Marketingaktivitäten durchzuführen sind, also konkrete ergebnisorientierte Handlungsanleitungen, die die Schrittfolge der Einzelmaßnahmen beschreiben. Beispiel: Wie erstellt man eine Meldung in Twitter? Das Know-how, das man für einen solchen Prozess braucht, wird in sehr detaillierter Form festgehalten. Solche Prozessbeschreibungen bedeuten zunächst einen gewissen Aufwand. Sie ermöglichen aber das saubere Delegieren solcher Tätigkeiten an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und stellen eine gleichbleibende Qualität der einzelnen Aktivitäten sicher.

  • Folgende Prozesse wurden beispielsweise bei Nabenhauer Consulting ausformuliert:
  • Arbeiten an der Kontaktliste
  • Kontaktpflege
  • News, Feeds und Blogs für newsletter, Foren und Gruppen generieren
  • PresSEArbeit
  • Passives PreSales Marketing

Arbeiten an der Kontaktliste

• Abgleich der Kontaktlisten aus dem klassischen Marketing und aus den sozialen Netzwerken mit der zentralen Kontaktliste.

• Aufnahme von neuen Kontakten aus dem klassischen Marketing und den sozialen Netzwerken in die zentrale Kontaktliste.

• Suche nach neuen Kontakten:

Tagespresse, Branchenübersichten und andere Veröffentlichungen sowie Tagungen etc. werden nach interessanten Gesichtern durchforstet. Das müssen nicht unbedingt geschäftliche Verbindungen sein. Auch private Kontakte eignen sich sehr gut als Multiplikatoren. Egal wo – die Augen werden offen gehalten. Gute Ergebnisse erzielen auch die Suchaufträge, die wir in den sozialen Netzwerken einstellen. Hier werden mir – ganz nach meinen Vorstellungen – automatisch interessante Neuzugänge gemeldet, die sich sinnvoll in mein Netzwerk integrieren lassen.

• Kontakte in das persönliche Netzwerk einladen: Interessante Kontakte werden direkt angesprochen. Insbesondere  die Mitglieder werden angefragt, die noch nicht offizielle Kontakte von Robert Nabenhauer oder Nabenhauer Consulting sind. Besonders ergiebig ist hier die Kontaktaufnahme mit Mitgliedern aus themenverwandten Gruppen. Wenn auch nach einer erneuten Anfrage keine Reaktion erfolgt, kann der Kontakt ziehen gelassen werden – niemand will gerne lästig werden.

Kontaktpflege

• Über möglichst viele Kommunikationskanäle und bei jeder sich bietenden Gelegenheit, zum Beispiel bei Geburtstagen, werden Kontakte direkt angesprochen. Zum Beispiel mit einer Mail oder einer direkten Nachricht.

• Neuen Kontakten in den entsprechenden sozialen Netzwerk werden kostenlose Informationsangebote in Form von Hinweisen auf thematisch passende Verzeichnisse, Wikis oder ähnlichem unterbreitet.

• Bearbeitung persönlicher Nachrichten und Kontaktanfragen:  Nicht nur bei wichtigen Kunden wird auf eine individuelle Nachrichtenweiterleitung und -beantwortung geachtet. Zu diesem Aufgabenfeld gehört auch die Kontrolle der Gästebücher auf Einträge und der Nabenhauer Profile und Webseiten auf Besucher. Jeder Besuch und jeder Eintrag wird umgehend beantwortet.

• Mitglieder des Nabenhauer Netzwerks einander vorstellen oder empfehlen.

• Unverzichtbar ist auch die Kontaktpflege in den selbst moderierten Gruppen. Hierzu gehört:

  1. Kontrolle der Gruppen Social Network Marketing und Folienverpackungen auf Beiträge; Spam entfernen, Interessantes ggf.kommentieren, weiterleiten.
  2. Kontaktpflege der Mitglieder der Gruppen PreSales Marketing und Social Network Marketing, u. a. Begrüßung neuer Mitglieder (auch in den Gruppen, in denen man nur einfaches Mitglied ist).
  3. ggf. Suche nach Co-Moderatoren
  4. Recherche nach weiteren relevanten Gruppen
  5. Export der Daten der Gruppenmitglieder mit dem Programm XiPorter
  6. Einladung der Kontakte aus den Gruppen als direkte Kontakte mit dem Programm XiButler. Beide XING-Tools sind im Shop von Nabenhauer Consulting erhältlich (www.shop.nabenhauer-consulting.com)
  7. Referenzen erteilen und nachfragen

News, Feeds und Blogs für newsletter, Foren und Gruppen generieren

• Die Redaktion generiert laufend neue Beiträge. Diese werden systematisch überwacht und kontrolliert, indem die Zugriffszahlen protokolliert werden.

• Blogs

Für unsere Blogs nutzen wir einen besonderen Service des sozialen Netzwerks XING: Mit dem XING-Share-Button können Mitglieder interessante Beiträge direkt in dem jeweiligen XING-Profil posten.

PresSEArbeit

Pressemitteilungen dienen – wie alle anderen Informationen, die über die verschiedenen Kommunikationskanäle versendet werden – immer mehreren Zwecken. Im Falle von Nabenhauer Consulting beispielsweise:

• Nabenhauer Consulting sollte als Experte für XING und Social Network Marketing positioniert werden

• die Domain www.erfolg-in-xing.de sollte bekannt gemacht werden.

Als Satellitenseite führt sie die Besucher früher oder später auf die Seite von Nabenhauer Consulting

• Nabenhauer Consulting und „Erfolg in XING“ wurden im Suchmaschinenranking nach vorne gebracht.

In jeder dieser Pressemitteilungen werden ein Foto, die ausführlichen Kontaktdaten, das Logo des Unternehmens und die Logos von Awards eingefügt. Alles was dazu dient, die Pressemitteilung ansprechend zu gestalten und den Expertenstatus zu untermauern hilft bei der Verbreitung der Pressemitteilung.

Passives PreSales Marketing

Genauso wichtig wie das aktive ist das passive PreSales Marketing mit dem Ziel, im Netz gefunden zu werden. Businessdaten, Website, persönliches Profil im Internet werden also aktuell gehalten und möglichst attraktiv gestaltet.

Diese Aufstellung soll Ihnen einen groben Überblick geben über die regelmäßig anfallenden Aufgaben. Wie gesagt, das alles kostet zwar kein Geld, aber eine Menge Zeit. Grund genug, an die Automatisierung dieser Prozesse zu gehen.

Zeitlicher Ablauf der Kontakte

Sobald ein Kontakt in die zentrale Kontaktliste aufgenommen wird, werden drei Prozesse automatisch angestoßen:

• Zusendung von vier Begrüßungsmails über einen programmierten Autoresponder

• Zusendung von monatlichen Stand-Alone-Mails, ebenfalls über einen Autoresponder

• Versand des Newsletters

Die zeitlichen Abstände sind so gewählt, dass erfahrungsgemäß eine optimale Akzeptanz von Seiten der Empfänger gewährt ist.

In der ersten Begrüßungsmail legen wir besonders viel Wert auf die perfekte Gestaltung. Der Neuzugang zum Beispiel von Nabenhauer Infoprodukte für Folienverpackungen erhält im Anhang ein PDF mit Einkaufstipps, einem Tool zur Berechnung der Folienreichweite und Hinweisen auf nützliche Gratis-Downloads. Mit diesen Informationsangeboten wird der neue Kontakt überrascht, seine Erwartungen werden übertroffen und in einem ersten Schritt die Kundenbindung gefestigt.

In den folgenden Begrüßungsmails bekommt der Empfänger weitere Informationen, zum Beispiel Hinweise auf Satellitenseiten. So wird für eine Vielzahl von Berührungspunkten mit den vorhandenen Werbemitteln gesorgt. Für den neuen Kontakt ist klar: Hier habe ich es mit einem Experten zu tun, der mich an seinem Know-how teilhaben lässt. Nach ungefähr drei Wochen endet diese erste Phase. Es folgen mehrere Stand-Alone-Mails in monatlichem Abstand. Sie sind werblich orientiert und weisen auf die eigenen Produkte und Dienstleistungen hin.

Um den Aufwand bei dieser Aktion so gering wie möglich zu halten, wird jedem neuen Kontakt die gleiche E-Mail-Abfolge gesendet. Ein Abstand von etwa vier bis acht Wochen zwischen den E-Mails hat sich bewährt. Der zeitliche Abstand darf nicht zu lang werden, so dass sich der Empfänger noch an die vorhergehenden Mails erinnert. Aber auch nicht zu schnell getaktet, so dass es nicht aufdringlich wirkt. Parallel dazu wird auch der Newsletter versendet. Dabei sind die gesetzlichen Vorschriften im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zu beachten: Es wird immer das Double-opt-in-Verfahren angewandt um sich abzusichern. Dabei wird das Abonnement vom Newsletters vom Kontakt persönlich noch einmal ausdrücklich bestätigen. Das Einverständnis des Kontakts kann zum Beispiel bei der Beitrittserklärung zu den Gruppen abgeholt werden, indem im Aufnahmeformular ein entsprechendes Feld gesetzt wird, in das der Neuling nur sein Häkchen setzen muss.

Bei meinen Newslettern achte ich auf neutrale Inhalte, der Text sollte nur wenig werblichen Charakter aufweisen. Die Inhalte strukturiere ich in Rubriken wie etwa: News, Aus der Branche, Kompakt gewusst, Die Experten-Ecke. Außerdem gibt es eine Rubrik, in der sich andere Unternehmen vorstellen können. Dieses Angebot „Stellen Sie Ihr Unternehmen vor“ zeigt, dass bewusst über den Tellerrand hinaus geschaut wird, und sorgt gleichzeitig für neuen Input und für weitere Bindung der Kontakte. Generell gilt: Die Interaktion mit den Kontakten wird überall dort angeregt, wo es möglich ist. Die Inhalte sind in der Regel redaktionelle Beiträge aus der Redaktionsbox. Mit der Mehrfach-Verwertung von Informationshappen sinkt der Aufwand für die Erstellung des Newsletters.

Eine weitere Methode, die Wirksamkeit meines Newsletters zu erhöhen und gleichzeitig den Aufwand dafür zu reduzieren, ist die Kooperation mit anderen Newsletter-Anbietern. So können im gegenseitigen Tausch zusätzliche Informationskanäle genutzt und wechselseitig Werbung gemacht werden.

Nicht vergessen: Keine Bleiwüsten! Keine Nachricht ohne Foto oder Video. Und jede Nachricht immer mit mindestens einem Link!

Auf diese Weise lassen sich die Marketingaktivitäten immens vereinfachen, über saubere Prozessbeschreibungen und regelmäßig wiederkehrende Aktivitäten wird keine Zeit mehr verschenkt sondern effektiv genutzt – für die Vertriebsanbahnung, für den eigentlichen Verkaufsabschluss und damit für die Erhöhung des Umsatzes.

By: Robert Nabenhauer

Yandex Ads/Yandex.Direct Einführung

Bei Yandex.Direct handelt es sich um ein Programm, welches dem Google AdWords ähnelt. Es ermöglicht es, dass Anzeigen in den Suchergebnissen geschalten werden können. Anhand dieses Artikels soll eine Einführung in Yandex geschehen, damit die Benutzung des Programms erleichtert werden kann.

Was ist Yandex.Direct?

Bei Yandex.Direct handelt es sich um ein System, welches textbasierte Werbung positionieren kann. Das Ganze wurde im Jahre 2001 in Russland erschaffen.

Wie registriere ich mich?

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Yandex.Direct Zertifikat für Yandex Ads

Zuallererst gehe ich davon aus, dass noch kein Account bei Yandex.Direct vorhanden ist. Dies ist kein Problem, da die Registrierung binnen weniger Minuten erfolgen kann. Je nachdem wie ich möchte, kann ich das Interface auf Englisch, Ukrainisch oder Russisch auswählen. Zuerst muss ich direct.yandex.com aufrufen, um anschließend auf Start drücken zu können. Nachdem ich dies bewerkstelligt habe, klicke ich auf den Button sign up und fülle das Formular, welches nun erscheint, vollständig aus. Es ist zwingend vonnöten, dass ich meine Mobilfunknummer bestätige, bevor ich loslege.

Wie treffe ich die ersten Einstellungen?

All jenen, welche Google AdWords kennen, sollte bewusst sein, dass es auch bei Yandex.Direct einige wichtige Einstellungen gibt, welche ich vorab treffen muss. Dies resultiert daraus, da sie im Nachhinein nicht mehr geändert werden können. Aufgrund dessen sollte ich mir im Vorhinein sehr genau überlegen, welche Button ich tatsächlich andrücke.

Folgende Einstellungen muss ich zwingend vorab treffen:

  • In welchem Land lebe ich?
  • Welche Währung benutze ich?
  • Für welches Interface entscheide ich mich?

Während das Land sowie die Währung im Nachhinein tatsächlich nicht mehr geändert werden können, ist es bei dem Interface noch möglich. Ich muss mich zwischen dem Professional-Interface sowie dem Light-Interface entscheiden.

Wie starte ich meine erste Kampagne?

Nachdem mein Account angelegt wurde, erhalte ich eine E-Mail-Adresse, welche von Yandex automatisch für mich erstellt wird. Diese E-Mail-Adresse ist mit dem Direct-Account verknüpft. Damit ich mich in meinen Account einloggen kann, benötige ich zwingend diese E-Mail-Adresse. Außerdem erhalte ich auf diese Adresse immer wieder die eine oder andere wichtige Benachrichtigung von Yandex. Die Benachrichtigungsoptionen können jederzeit von mir individuell geändert und angepasst werden. Aber wie erstelle ich nun meine erste Kampagne? Zuallererst muss ich auf den Button mit der Aufschrift Place Ad klicken. Danach wähle ich den Namen für meine Kampagne sowie das Start- und Enddatum. Letztlich muss ich noch die Strategie aussuchen, anhand dieser die Budgetverteilung erfolgt.

Welche Strategie für die Budgetverteilung wähle ich?

Mir werden von Yandex einige Strategien zur optimalen Verteilung vorgeschlagen. Eine Strategie wäre zum Beispiel im gewünschten Block zum minimalen CPC angezeigt zu werden. Eine andere Strategie wäre es, auf Platz eins zu kommen, unabhängig davon, wie viel es kostet. Ich kann, wenn ich möchte, angeben, wie viele Klicks pro Woche erreicht werden sollten. Yandex.Direct wird die CPCs anschließend so anpassen, dass das Klickziel erreicht wird. Da die Klicks aber nicht über einen bestimmten Wert hinaus gehen, erhalte ich dennoch die volle Kontrolle über mein Budget. Es gibt die manuelle sowie die automatisierte Budgetverteilung. Ich kann mich für eine Strategie entscheiden, indem ich den Button change klicke. Im Endeffekt ist die Entscheidung über die Strategie von der Zielvorgabe abhängig.

Wie gestalte ich meinen ersten Anzeigentext?

Nachdem ich die ersten Einstellungen und den Start der Kampagne vorgenommen habe, muss ich die ersten Anzeigentexte verfassen. Hierfür muss ich lediglich den Button Next am Seitenende anklicken. Die Textanzeigen sollten im Normalfall auf Russisch verfasst werden, da es sich um eine russische Suchmaschine handelt. Wenn ich selbst kein Russisch sprechen kann, bleiben mir zwei Möglichkeiten. Entweder ich nutze den Google Übersetzer oder ich beauftrage einen Muttersprachler für die Verfassung der Anzeigen. Wenn ich mich für die erste Option entscheide, ist es sehr wichtig, dass ich keine typischen Redewendungen benutze, da jedes Land und jede Kultur andere aufweist. In diesem Fall ist es zu empfehlen, dass die Anzeigen faktisch verfasst werden. Bei der Anzeige ist es sehr wichtig, dass die Headline maximal 33 Zeichen und der anschließende Text maximal 75 Zeichen umfassen. Es muss die Ziel-URL angegeben werden. Als kleiner Tipp am Rande, Russen lieben Produkte, welche aus Europa stammen. Aufgrund dessen kann ich ruhig in meiner Anzeige vermerken, dass es sich um ein europäisches Produkt dreht.

Wie wähle ich die passenden Keywords aus?

Es ist sehr wichtig, dass ich einen Keyword-Pool auswähle, welcher in der russischen Sprache ist. Wenn ich mir noch unsicher bin, welche Keywords ich wähle, kann ich ganz einfach auf den Button select klicken, welcher sich unter dem Begriff new Keywords befindet. Durch diesen Klick gelange ich zu einem Tool von Yandex, welches das Ziel verfolgt, Ideen für Keywords zu liefern. Hier kann ich einen Begriff eingeben, welcher sich mit meiner Dienstleistung oder meinem Begriff identifizieren kann. Anschließend erhalte ich von Yandex eine Liste mit passenden Keywords. Per Wunsch kann ich das Tool auch ganz einfach über die Adresszeile in meinem Browser aufrufen.

Wie nehme ich die CPC-Justierung vor?

Ich kann im oberen Balken den CPC einheitlich einstellen. Ich muss lediglich die Position auswählen, an der meine Anzeige erscheinen soll. Außerdem muss ich einen maximalen CPC wählen. Im unteren Balken kann ich den CPC für jedes Keyword individuell auswählen. Es ist sehr wichtig, dass ich den Autobroker eingestellt lasse. Dies resultiert daraus, da er dafür sorgt, dass mein Keyword an der gewählten Stelle zu sehr günstigen Konditionen positioniert werden kann.

Wie platziere ich etwas in die Yandex-Suche?

Yandex verfügt lediglich über zwei Werbeblöcke. Der obere Werbeblock wird als Premium Placement bezeichnet. Das Ziel ist es, im oberen Block zu erscheinen. Die Kosten spielen hierbei eine untergeordnete Rolle.

Wie wird meine Anzeige überprüft?

Bevor die Anzeige tatsächlich geschalten wird, überprüft Yandex diese ausführlich. Hierfür muss ich die Anzeige über den Button send to moderation an Yandex schicken. In der Übersicht der Kampagne kann ich verfolgen, welchen Status meine Anzeige gerade erfüllt und somit abschätzen, wann diese tatsächlich freigeschalten wird.

Wie bezahle ich?

Im Grunde stellt Yandex sehr viele Möglichkeiten zur Verfügung, über diese die Bezahlung erfolgen kann. Das Problem ist allerdings darin zu finden, dass diese unterschiedlichen Bezahl-Methoden lediglich von russischen Staatsbürgern, Bürgern aus der Schweiz, der Ukraine und den Vereinigten Staaten benutzt werden können. Alle anderen Personen sind darauf angewiesen, auf Rechnung zu bezahlen.

Fazit

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass Yandex.Direct viel mehr anbietet als das Pendant von Google. Dafür ist Google AdWords benutzerfreundlicher. Dies resultiert daraus, dass Benutzer von Yandex.Direct schon einmal verzweifeln können, wenn es sich um eine Arbeit im Interface mit großen Konten handelt. Im Grunde sollte diese Einführung allerdings dabei behilflich gewesen sein, um die Grundeigenschaften von Yandex.Direkt besser verstehen zu können.

Bing Ads: Erfolg mit dem Werbeprogramm von Microsoft

Bing Ads heißt das Microsoft Werbeprogramm für Bing und Yahoo! Die beiden Suchmaschinen betreiben ihre Werbung schon länger über das gemeinsame Yahoo! Bing Network. Bing Ads funktionieren in vielen Bereichen ähnlich wie die Anzeigen von Google AdWords. Wesentlich für die Werbekunden ist vor allem, dass sie Klickpreise bezahlen, also nur dann Kosten entstehen, wenn ein Interessent auf ihre Anzeige klickt.

Geschichte von Bing Ads

Microsoft startete sein Werbenetzwerk deutlich später als Google, nämlich erst im Jahr 2006. Dabei wurde in der damaligen MSN-Suchmaschine von Microsoft das PpC-Modell von Google AdWords übernommen (Pay per Click, Kunden zahlen nur für die Klicks auf die Anzeigen). Die Abwicklung des Werbemodells übernahm der Dienstleister Ouverture, den später Yahoo! übernahm. Daher wurden anfangs auf MSN nur Ads von Yahoo-Werbekunden ausgeliefert. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass das Umsatzpotenzial bei Suchmaschinenwerbung enorm ist, sodass Microsoft mit dem MSN adCenter ein eigenes Werbecenter entwickelte, das zunächst die Werbeanzeigen der MSN-adCenter- und der Yahoo-Kunden gemeinsam einblendete, bis der Kooperationsvertrag zwischen Microsoft und Yahoo! im Jahr 2006 auslief. Noch bis 2010 vermarktete Microsoft weiter sein Werbekundengeschäft für die MSN Suchmaschine selbst und weitete sein SEA-Engagement durch die Akquise von kleineren Unternehmen aus, die sich ihrerseits beispielsweise auf Web-Analytics spezialisiert hatten. Das AdCenter und etwas später noch ein pubCenter wurden unter “Microsoft Advertising” geführt. Ab 2009 entwickelte Microsoft die neue Suchmaschine Bing, die 2012 ihren offiziellen Betrieb aufnahm und den Werbekunden Bing Ads anbot, ab 2010 begann eine neue sogenannte Search Alliance mit Yahoo! Microsoft übernahm nun de facto die Aussteuerung von Yahoo!-Werbung und fügte in das Yahoo-Werbenetzwerk schließlich auch die Bing Ads ein. Schon Ende 2010 waren die Werbekunden von Yahoo! ins Microsoft adCenter überführt worden, das seit September 2012 offiziell Bing Ads heißt. Die Search Alliance benannten die beiden Unternehmen in Yahoo! Bing Network um.

Funktionen und Tools von Bing Ads

Kunden können suchmaschinenoptimierte Bing Ads schalten und zahlen einen auktionierten PpC. Das bedeutet: Wer den höchsten Preis pro Klick bietet, landet mit seiner Anzeige am weitesten vorn. Microsoft bietet den Advertisern genau wie Google mit dem AdWords-Programm mehrere nützliche tools, mit denen sich die Performance der Werbemaßnahmen optimieren lässt. Das Herzstück der SEA-Kampagnen mit Bing Ads ist der Bing Ads Editor. Das Desktop-Tool ähnelt sehr stark dem Google AdWords Editor, es lassen sich damit Keywords und Kampagnen verwalten. Kampagnenänderungen sind mit dem Bing Ads Editor und mit Bing Ads Intelligence durchführbar. Bing Ads Intelligence erlaubt die SEA-Verwaltung auch offline über die üblichen Microsoftprogramme wie Excel, was einen wesentlichen Unterschied zu Google AdWords darstellt. Dort erfolgt die Optimierung von Keywordlisten und Kampagnen grundsätzlich online. Das Desktop-Tool Bing Ads Intelligence kann bis zu 200.000 Keywords in einer Liste verwalten. Die Windows-User nutzen die Windows-typische Oberfläche und können offline ein wenig experimentieren. Es gibt eine Vorschaufunktion über das Bing-Ads-Konto. Die Preise für die Klicks können Werbekunden beliebig festlegen. Es empfiehlt sich, sie behutsam nach oben anzupassen, bis die gewünschte Position in der Suchmaschine erreicht ist. AdWords-Kunden können übrigens ihre Texte und die Keywordverwaltung in ihr Bing-Ads-Konto importieren.

Wie funktioniert das Targeting mit den Bing Ads?

Es sind geografische, soziodemografische und zeitabhängige Targetingkriterien möglich. Die Möglichkeiten im Überblick:

  • geografischer Standort
  • Wochentag und Tageszeit
  • Alter und Geschlecht
  • Gerät

Die Werbetreibenden können Klickgebote innerhalb dieser Targetingkriterien bevorzugt behandeln lassen. Dafür geben sie sogenannte inkrementelle Gebote ab. Diese bedeuten beispielsweise, dass die geografische Region ein höheres Gewicht gegenüber dem Alter, Geschlecht oder Gerät erhält. Außerdem lassen sich Targetingkriterien auf der Anzeigengruppen-Ebene separat aussteuern.

Klickpreise und Abrechnung

Die Klickpreise ergeben sich aus der Click-Through-Rate (Verhältnis von Klicks zu Impressionen), aus dem Qualitätsfaktor und dem Cost per Click, der wiederum im Rahmen der Auktion von den Mitbietern bestimmt wird. Begehrte Keywords führen automatisch zu höheren Klickpreisen, wenn der Advertiser eine gute Position erlangen will. Die Werbekunden können ihr Bing Ads Konto entweder im Voraus mit einem Guthaben ausstatten oder die Klicks per monatlicher Abrechnung bezahlen. Das Budget lässt sich für die bessere Kontrolle begrenzen.

Aufbau des Bing Ads Werbekontos

Der Kunde richtet sich einen Bing-Account ein, in welchem er mehrere Konten für die Bing Ads einrichten kann. Das ist sinnvoll, wenn Advertiser für ganz verschiedene Produkte und Branchen Werbung betreiben. Die Kampagnen bestehen aus einzelnen Anzeigengruppen. Der Werbekunde kann für jede Anzeigengruppe verschiedene Anzeigentexte mit separaten Keywords hinterlegen. Es gibt die beiden Anzeigentypen Such- und Inhaltsanzeigen, die unter anderem auf unterschiedlichen Plattformen ausgeliefert werden.

Bing Ads Suchanzeigen

  • Auslieferung in den Suchergebnissen von Bing, Yahoo! und anderen Suchpartnern
  • Trennung der Auslieferung für Bing, Yahoo! oder andere Partner auf Kampagnen- und Anzeigengruppenebene möglich
  • Ausrichtung an Suchanfragen von Usern
  • Gebote ausschließlich auf Keywords

Inhaltsanzeigen

  • Auslieferung auf spezialisierten Partnerwebsites wie beispielsweise Yahoo! Finance
  • keine Wahlmöglichkeit der Plattform
  • Ausrichtung auf denjenigen Inhalt, den ein User gerade öffnet
  • Gebote auf Keywords sowie Website- und Netzwerkplatzierungen

Der Change History Graph der Bing Ads

Seit Mitte 2013 können die Advertiser den Change History Graph der Bing Ads nutzen. Das ist ein integriertes Analysetool für die grafische Aufarbeitung der Ausgaben für die Ads. Der Werbetreibende sieht darauf übersichtlich die Klicks und Impressionen in einer Grafik. Das erlaubt eine genaue Analyse, welche SEA-Strategie wirklich erfolgreich ist.

Bing Ads im Vergleich mit Google AdWords

Bing Ads und Google AdWords unterscheiden sich zunächst nur unwesentlich. Die Tools und die Handhabung sind in weiten Teilen sehr ähnlich, weil sich das Vorgehen aus den Regeln des Online-Marketings ergibt. Ein entscheidender Unterschied ist die Reichweite, Anzeigen mit Google AdWords erreichen mehr Nutzer. Das liegt an der Dominanz der Suchmaschine Google und an den vielen Placements für Display-Werbung im Google-Werbenetzwerk. Dennoch wird Advertisern empfohlen, gleichzeitig Bing Ads zu nutzen und die Conversions bei Werbung im Yahoo-Microsoft-Netzwerk zu testen. Die Werbung ist naturgemäß günstiger als in Google AdWords, außerdem gibt es Nutzergruppen, die Google ablehnen. Das hängt stark von der Branche und ihrer Zielgruppe ab. Diese Nutzer wählen sehr oft Bing oder Yahoo! als Suchmaschinen.

Zertifizierungen für Bing Ads

Professionelle Marketing-Agenturen können sich für das Aufschalten der Bing Ads Werbung zertifizieren lassen. Sie legen für dieses Zertifikat eine Prüfung ab. Wer als Unternehmer diese Werbeform ausprobieren möchte, sollte sich möglicherweise an so eine Agentur wenden, denn die erforderliche Expertise für erfolgreiche Bing Ads Werbung ist hoch. Wer es auf eigene Faust versucht (was jederzeit möglich ist), könnte etwas Lehrgeld bezahlen oder auch mangels Erfolg diese Werbeform aufgeben, wozu nicht zu raten ist.

Bing Ads Zertifikat

Wer sollte Bing Ads unbedingt nutzen?

Die Nutzung von Bing Ads ist auf jeden Fall International tätigen Vermarktern zu empfehlen. Google ist nur in Deutschland und Mitteleuropa so dominant, in anderen Weltgegenden – auch im angloamerikanischen Raum – haben Bing und Yahoo! deutlich höhere Marktanteile. Es lässt sich natürlich mit speziellen AnalyseTools herausfinden, inwieweit deutsche Kunden auf Bing Ads reagieren. Wie erwähnt könnte der Anteil in manchen Branchen – vielleicht bei alternativen Produkten (Biolebensmittel, fair gehandelte Produkte, Folklore etc.) – vergleichsweise hoch sein. Solche Zielgruppen lehnen traditionell die Marktführer wie Google ab, weil sie jeder Macht, auch jeder Marktmacht, grundlegend misstrauen. Vielleicht gibt es auch im technischen Bereich viele Nutzer, die sich nicht mehr den Google-Algorithmen unterwerfen wollen. Es gilt: Probieren geht über Studieren.

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