Digitales Marketing: Unternehmen sind oftmals ahnungslos

Online-Marketing erweist sich in Studien oftmals als eines der entscheidensten Instrumente eines modernen Unternehmens. Inwiefern digitale Kanäle eingeschaltet und inwiefern sie optimiert sind, wird in einer wachsenden Online-Welt immer relevanter, vor allem für die Nachfrage. Einer neuen Studien zufolge fehlen vielen Unternehmen Kenntnisse über die digitalen Kanäle und Online-Maketing.

Die „Organisation Werbetreibende im Markenverband“, ein Zusammenschluss verschiedenster Markenunternehmen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen hat in Zusammenarbeit mit der „Marketing & Sales Practice“ von der US-amerikanischen Unternehmens – und Strategieberatung McKinsey & Company eine Studie veröffentlicht, welche die Unternehmen in Bezug auf die digitalen Kanäle des Online Marketings thematisiert. Das Ergebnis ist verblüffend: 77 % der deutschen Kommunikations – und Mediamanager meinen, die Komplexität ihres Aufgabenfeldes sei gestiegen. Die Unternehmen gestehen sich in großer Anzahl ein, vor allem in Sachen Mobile Marketing und Social Media nicht ausreichend kompetent zu sein – ganz im Gegensatz zu vergleichsweise älteren Marketingkanälen, wie TV-Werbung und vor allem Printwerbung, wo man sich fast durchgehend gut aufgestellt sieht. Lediglich drei Prozent der Experten von Mediaunternehmen trauen den Unternehmen ausreichendes Verständnis über den Erfolgsbeitrag der digitalen Kanäle zu – ein sehr geringer Wert. Das Verständnis würde laut der Studie auch mehr schwanken, je kleiner ein Unternehmen ist.

Die Notwendigkeit bleibt – und ist nicht zu umgehen

Entscheidend ist, dass Unternehmen, die in Zukunft auf ganzer Linie Erfolg haben möchten, sämtliche digitalen Kanäle nutzen und zu ihrem Vorteil optimieren müssen und dieser Druck steigt mit weiterer Vergrößerung und Vertiefung des Internets und des Online-Marktes. In Zukunft werden SEO, SEM und SMO immer größere Bedeutung haben und die Unternehmen sind in der Pflicht, dies rechtzeitig zu erkennen und für sich optimal anzueignen.

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Digitales Marketing zukunftsweisendes Instrument

Seit vielen Jahren ist Online-Marketing nun schon fester und in unserer modernen Welt entscheidender Bestandteil einer guten Unternehmensstrategie. Dennoch befinden sich die meisten Unternehmen noch im Kindesalter des digitalen Marketinglebens.

113 führende Unternehmen, darunter neben vielen Telekommunikations – und Fashionunternehmen auch der Spiegel oder Lufthansa, wurden im Rahmen einer Studie der britischen, weltweit aktiven Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultans hinsichtlich ihrer digitalen Aktivität, auch in Bezug auf Mobile-Apps und Social-Media Aktivität, analysiert. Dieser sogenannte „Digital Activity Index“ (DAI) berücksichtigt dabei Quantität und Qualität und setzt ein deutliches Ausrufezeichen: Zwar sind mittlerweile die meisten Unternehmen online aktiv und weisen oftmals eine detaillierte E-Commerce-Strategie vor, auch Aktivität in SEO und SEM sind zu verzeichnen, dennoch besteht in der breiten Unternehmenswelt aber allgemeiner Nachholbedarf.

Vorreiter punkto digital quantitativ und qualitativ hochwertiger Aktivität sind vor allem führende Technologie – und Kommunikationsunternehmen, sowie die Medienwelt. Zu den deutschen Stars gehören allen voran der Spiegel und Lufthansa, die im Index gut bewertet wurden. Unternehmen der KonsumgüterIndustrie enttäuschen hingegen: Nur wenige der getesteten Unternehmen der TraditionsIndustrie konnten in der Analyse überzeugen.

Die meisten Unternehmen befinden sich in Sachen digitales Marketing noch auf unerkundetem Neuland. In Zukunft wird es jedoch unabdingbar sein, diese Barriere zu überwinden, denn Fakt ist: Das entscheidende Marketing-Instrument der Zukunft ist eindeutig der digitale Weg. Dazu gehören nicht nur einfache Websiten und Online-Newsletter, sondern sämtliche, vielfältige Möglichkeiten, die das Internet bietet. Unternehmen, die sich diesem Instrument nicht bemächtigen, haben auf lange Sicht betrachtet einen großen Nachteil, wofür Thalia ein gutes Beispiel darstellt. Auch OC&C Strategy Consultans empfiehlt den „gewagten aber richtigen Schritt nach vorn“.

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