Die niederländische Neobank bunq öffnet ab sofort ihre Dienste für interessierte Unternehmen aus der EU im Rahmen einer Banking-as-a-Service-Plattform (BaaS). Im Klartext heißt das, mittelständische und große Unternehmen können ab sofort die Infrastruktur, die europäische Banklizenz und die Open-API der Neobank direkt in ihre eigenen Produkte integrieren. Auch euch könnte bunq daher womöglich indirekt öfter im Alltag begegnen.
In welcher Form soll das passieren? Nun, Partner können bunq für Instant SEPA-Überweisungen, virtuelle Karten oder Compliance-Anforderungen im Hintergrund einspannen. Die Plattform fungiert dann als Finanzbetriebssystem für Branchen wie E-Commerce, SaaS, Mobilität und Krypto. Zuvor hatte bunq bereits seit April 2026 mit der Bitcoin-Plattform Blockrise als erstem Banking-as-a-Service-Partner experimentiert.
bunq liefert Unternehmen dann die technische Basis, um Gelder zu verwalten und Karten auszugeben sowie Kundenbindungsprogramme und Abonnementfunktionen zu steuern, die in Zahlungsdienste integriert sind. Darüber hinaus ermöglicht die BaaS-Plattform On- und Off-Ramps für Fiatwährungen. bunq-as-a-Service bietet für den Zahlungsverkehr weltweit akzeptierte Zahlungsmethoden über Mastercard, Google Pay, Apple Pay und weitere Anbieter. Zudem sind alle Fiat-Einlagen bis zu 100.000 € durch die europäische Banklizenz von bunq sowie das niederländische Einlagensicherungssystem geschützt.
Unternehmen, die an der Integration von bunq-as-a-Service interessiert sind, finden weitere Informationen direkt bei der Neobank.
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