Bericht: Apple soll bei High-End-M6-Chips aussetzen

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Apple plant offenbar eine ungewöhnliche Änderung seiner Chip-Roadmap für den Mac. Wie Bloomberg berichtet, soll das Unternehmen zwar noch in diesem Jahr einen Basis-M6-Chip für Einstiegsmodelle vorstellen, auf M6 Pro und M6 Max jedoch verzichten. Stattdessen sollen die leistungsstärkeren Varianten direkt als Teil der M7-Generation erscheinen. Dem Bericht zufolge soll Apple diesen Schritt gehen, um neue Technologien für KI-Anwendungen schneller auf den Markt zu bringen. Die M7-Familie soll stärker auf On-Device-KI sowie grafikintensive Workloads ausgelegt sein und gegenüber der bisherigen Planung vorgezogen werden.

Der Basis-M6 soll unter anderem eine höhere Speicherbandbreite von rund 200 GB/s bieten. Zum Vergleich: Der M5 kommt laut Bloomberg auf etwa 153 GB/s. Darüber hinaus soll Apple die Speicherarchitektur überarbeiten, die Neural Engine ausbauen und eine neue GPU mit bis zu zwölf Grafikkernen testen. Auch Verbesserungen bei Video-Encoding und -Decoding sollen geplant sein.

Die M7-Serie soll laut dem Bericht bereits in der ersten Hälfte des kommenden Jahres mit einem Basismodell starten. M7 Pro, M7 Max und M7 Ultra sollen dann ab Ende 2027 beziehungsweise 2028 folgen. Für den Basis-M7 werden rund 240 GB/s Speicherbandbreite genannt.

Vorher soll allerdings noch ein weiteres Mitglied der aktuellen Generation erscheinen. Bloomberg berichtet, dass Apple weiterhin einen M5 Ultra plant, der zusammen mit einem neuen Mac Studio noch in diesem Jahr vorgestellt werden könnte. Der Chip soll über rund 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne verfügen. Intern habe Apple außerdem Konfigurationen mit bis zu 768 GB Arbeitsspeicher getestet. Ob diese tatsächlich angeboten werden, sei angesichts anhaltender Engpässe bei Speicherkomponenten allerdings offen. Wären sicher auch horrende Preise, Apple hatte ja erst gestern auch in Deutschland die Preise lecker angezogen.

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