WindowGrid: Windows-Fenster am Raster ausrichten

Ich arbeite auf einem einzigen Monitor. Ich habe schon oft probiert derer zwei auf meinen Schreibtisch zu stellen, letzten Endes kam ich tatsächlich aber mit einem Monitor besser klar. Ich muss nicht alles auf einen Blick sehen, stattdessen rufe ich lieber dann und wann Fenster auf, beziehungsweise habe die wichtigen so angeordnet, dass ich direkt drauf zugreifen kann. Fenstergrößen und -plätze kann man natürlich manuell festlegen, alternativ kann man auch halbwegs manuell zum gewünschten Erfolg kommen.

Unter OS X greife ich zu Window Tidy (Alternativen: Split Screen, ShiftIt, BetterTouchTool, HyperDock, Spectacle, BetterSnapTool, Divvy, TileWindows Lite oder Moom.) und Windows-Usern sei die kleine und auf Wunsch portable Software WindowGrid ans Herz gelegt, die das AeroSnap-Feature vielleicht sinnvoll für einige erweitern kann. WindowGrid teilt den gesamten Desktop in ein Raster auf. Fenster, die man auf ein Raster anpassen will, bekommen automatisch eine von festgelegte Grüße in einem bestimmten Bereich.

windowgrid

Die Nutzung ist simpel. Die kostenlose App läuft im Hintergrund – schnappt ihr euch dann mit der linken Maustaste ein Fenster, bewegt dieses und betätigt dann die rechte Maustaste, so taucht ein Raster auf. Nun wird die rechte Maustaste losgelassen und das Fenster am gewünschten Raster angepasst. Hat man die gewünschte Größe und Platzierung, so wird die Maustaste losgelassen:

 

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Mehr als die Realität erlaubt: VR/AR is Next Big Entertainment Thing

The Next Big Thing - Virtual Reality - Augemented Reality

Es kann tatsächlich keiner mehr die Augen verschließen vor dem nächsten großen Tech-Ding, das die Branche gerade richtig elektrisiert. Denn “Virtual Reality” (VR) greift in großen Wellen um sich und schafft neue Entertainment-/Gaming-Welten – „Augmented Reality“ (AR) macht sich mehr und mehr in der Business-Welt breit. Es gibt Analysten, die enorme Wachstumsraten prognostizieren und für die Branche bis 2020 einen Marktwert von rund 100 Milliarden US-Dollar ansetzen.

VR bildet dabei vollständig neue „Wirklichkeiten“ ab, in die man mit augenumschließenden Brillen komplett eintauchen und alles um sich heraum ausblenden kann (Vorreiter hier war Oculus). Die noch vielversprechendere AR reichert die Wirklichkeit an mit Informationen, grafischen Darstellungen und räumlichen Projektionen, die sich über das Realbild legen.

The Next Big Thing - Virtual Reality - Augemented Reality

Auch dazu können Brillen (wie Google Glass) zum Einsatz kommen, vor allem aber auch Smartphone, Tablet oder andere SSDs (Small Screen Devices). Die zeigen auf dem Display die augmentierte Version dessen, was der Kamera des Mobilgeräts vor die Linse kommt – zum Beispiel ein Auto oder ein Gebäude.

Auto-Hersteller wie Volvo oder Hyundai sind bereits auf den AR-Zug aufgesprungen. Vollkswagen und BMW experimentieren mit Brillen, die in der Montage zur Schulung ungelernter Kräfte eingesetzt werden. Daimler zeigt bei Messepräsentationen augmentierte Autowelten. Lufthansa bietet zurzeit virtuelle Erlebnisse mit einer virtuellen „Reisekompass“-Aktion.

Und auch Elektronik-Dinos wie etwa Bosch sind voll dabei: Der deutsche Konzern hat angekündigt, sich am AR-Start-up Reflekt zu beteiligen. Bereits seit zwei Jahren arbeiten die Unternehmen zusammen, um industrielle AR-Anwendungen zu entwickeln.

The Next Big Thing - Virtual Reality - Augemented Reality

Der Mobile-Spezialist 7mobile hatte erst im November eine Reihe Blogger (zum Beispiel Techfieber) und Speaker (zum Beispiel von OpusVR) zum LVL UP zu den VR-Nerds nach Hamburg eingeladen, um die Virtual-Reality-Zukunft zu bequatschen und Trends auszuloten.

Christoph Springer von den VR-Nerds etwa strickte spannende Gedanken zu den sozialen Aspekten virtueller Realitäten („Jeder ist gleichgestellt“). Oliver Rößling von OpusVR ließ die Blogger-Crowd auf großes Potenzial von VR außerhalb von Gaming blicken – OpusVR macht Häuser virtuell begehbar, bevor sie überhaupt gebaut sind. Gamewheel-Chef Evgeni Kouris erklärte, wie er AR- und VR-Games B2B-tauglich machen will.

Und klar: Von der HTC Vive über Oculus Rift bis zur Gear VR war beim 7mobile LVL UP so ziemlich alles vertreten, was das Auge wünscht – und was Lust macht auf mehr. (Bei der Gelegenheit auch noch Danke für das nette Goodie-Bag an Mitorganisator Eric – siehe Bild unten.)

Wir können also sehr gespannt sein, was nun auf der Mega-Jahresanfangsmesse in Las Vegas im nächsten Jahr gezeigt wird: Kommende Woche auf der CES wissen wir mehr …

Fotos: 7mobile / LVL UP; Techfieber.de (unten)

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Unity Pocket: Ladegerät für die Apple Watch – und andere Gadgets #Video

 Unity Pocket: Ladegerät für die Apple Watch

Der Energiehunger der Apple Watch ist bekannt, und da also das Gerät gar nicht mal selten an die Ladestation muss, sollte diese – der Apple-Design-Ideologie nach – zumindest was hermachen.

Das haben sich auch die Betreiber des Kickstarter-Projekts Unity Pocket gesagt und hoffen auf Unterstützung für ein Gerät, das nicht nur ansehnlich ist, sondern gleich sechs Funktionen bieten soll.

 Unity Pocket: Ladegerät für die Apple Watch

Unity Pocket lädt nämlich nicht nur die Apple-Uhr (Funktion 1), sondern dient auch als schützender Aufbewahrungsort (Funktion 2), als iPhone-Dock (Funktion 3), und aus dem Gehäuse kann der Akku entnommen und als portable Energiequelle verwendet werden (Funktion 4).

Bleiben noch die Kabelorganisation (Funktion 5) und das simultane Aufladen mehrerer Geräte (Funktion 6).

Das ist schon mal sehr großzügig gerechnet, aber das mit dem Mobil-Akku gefällt mir als Idee, und das Design stimmt ja auch.

Kosten soll das 70 australische Dollar, ist also (für Geräte aus der Apple-Welt) auch noch erschwinglich.

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Spotify: Gleiche Songs für alle Nutzer #Streaming #Musik

Spotify: Gleiche Songs für alle Nutzer

Zahlende Spotify-Kunden und Gratis-Nutzer sollen weiterhin auf das gleiche Musikangebot zugreifen können, sagt der Streaming-Vorreiter aus Schweden. Vor ein paar Stunden klang das nich ganz anders. Die sonst in Sachen Online-Welt bestens verdrahteten Kollegen des „Wall Street Journal“ hatten gestern von gegenteiligen Plänen berichtet. Die über 75 Millionen Nutzer von Spotify – von denen nur rund 20 Millionen zahlende Abo-Kunden sind – dürfte das freuen.

Der Musikdienst Spotify hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach zahlende Abo-Kunden ein besseres Angebot als Gratis-Nutzer bekommen könnten.

Spotify halte an dem bisherigen Verfahren fest, bei dem alle Kunden auf die gleiche Musik zugreifen können, sagte ein Sprecher am Mittwoch. «Wir glauben zu 100 Prozent an unser Freemium-Geschäftsmodell.»

Das «Wall Street Journal» hatte am späten Dienstag berichtet, Spotify wolle ein bisheriges Tabu brechen und einigen Künstlern erlauben, ihre Alben nur für zahlende Abo-Kunden verfügbar zu machen. Die Nutzer der werbefinanzierten Gratis-Variante würden auf diese Musik dann verzichten müssen. Spotify habe dies in Gesprächen mit Musik-Managern als Test in Aussicht gestellt, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Gründer und Chef Daniel Ek betonte bisher stets, ein solches Zwei-Klassen-System würde die Nutzer verärgern und käme deswegen nicht in Frage. Spotify ließ vor einem Jahr lieber die populäre Sängerin Taylor Swift ziehen, als gegen den Grundsatz zu verstoßen. Swift entfernte ihre Musik bei Spotify, bei Konkurrenz-Diensten ohne Gratis-Version ist sie aber weiterhin verfügbar.

Aktuell kommt das neue Album der Band Coldplay erst an diesem Freitag eine Woche nach dem Erscheinungstermin zu Spotify, während man es etwa bei Apple Music sofort hören konnte. Spotify betonte nun ausdrücklich, sowohl Abo-Kunden als auch Gratis-Nutzer werden es hören können. Zugleich hielt die Sängerin Adele ihr neues Album «25», das gerade Verkaufsrekorde bricht, ganz von Streaming-Diensten fern.

In der Gratis-Variante sind die Funktionen eingeschränkt, so kann man etwa keine einzelnen Songs ansteuern. Für Musikkonzerne und Künstler werfen die werbefinanzierten Angebote deutlich weniger Geld ab.

In den vergangenen Monaten gab es aus der Musikindustrie wiederholt Aufrufe, die Gratis-Versionen von Streaming-Diensten durch weitere Einschränkungen weniger attraktiv zu machen. Die Anbieter warnten, das könnte die Nutzer auch wieder in die Hände von Internet-Piraten statt zu Abo-Zahlungen treiben. Sie verweisen auch auf Konkurrenz der Videoplattform YouTube, in der die Musikkonzerne selbst Videos platzierten, die gratis angesehen werden können.

Spotify aus Schweden gilt als Marktführer im Streaming-Geschäft und hat nach jüngsten Angaben von Juni über 75 Millionen Nutzer, von denen rund 20 Millionen zahlende Abo-Kunden sind. Beim Streaming wird die Musik direkt aus dem Netz abgespielt, statt heruntergeladen zu werden.

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Kickstarter Fulfillment Report: jedes zehnte erfolgreiche Projekt liefert keine Belohungen aus

artikel_kickstarterPlattformen wie Kickstarter sind aktuell eine sehr interessante Methode, um Projekte zu verwirklichen. Mit den Finanzmitteln der Masse lassen sich Dinge realisieren, für die man auf normalem Weg vielleicht keinen Investor gefunden hätte. Auf jeden Fall nehmen Crowdfunding-Plattformen sehr viel vom Finanzierungsdruck, während sie gleichzeitig einen sehr gute Einblick in den Bedarf für ein Produkt geben. Oft hört man von den Erfolgsgeschichten solcher Plattformen, ebenso oft aber von Projekten, die scheitern, deren Backer um ihr Geld gebracht werden. Wie häufig dies tatsächlich passiert, hat Kickstarter nun untersuchen lassen und im Fulfillment Report veröffentlicht.

500.000 Backer wurden in der Studie von Professor Ethan Mollick befragt, um mehr über die Zufriedenheit mit Projekten herauszufinden. Es gibt eine gewisse Ausfallrate bei Kickstarter, das ist nicht überraschend. Diese ist meiner Meinung nach mit 9 Prozent allerdings doch recht hoch. Diese 9 Prozent sind Projekte, die zwar erfolgreich finanziert wurden, aber dann keine Backer-Rewards ausgeliefert haben. Bedeutet, dass eins von zehn erfolgreich finanzierten Projekten keine Belohnungen liefert.

Ähnlich sieht es auch bei den Summen an sich aus. 8 Prozent der Gelder, mit denen Projekte finanziert werden, fließen in Projekte, die dann keine Backer-Rewards ausliefern, bei Kickstarter als „fehlgeschlagenes“ Projekt geführt werden. So kommt es, dass 7 Prozent der befragten Backer keine Belohnung erhalten haben. Aber, die Befragung zeigt auch, dass ein Großteil der Kickstarter-Nutzer durchaus zufrieden mit der Plattform ist. 65 Prozent gaben an, dass die Belohnung im versprochenen Zeitrahmen erhalten zu haben.

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