Die Account-Daten von 32 Millionen Twitter-Nutzern sollen gestohlen worden sein, das behauptet LeakedSource. Allerdings ist völlig unklar, von wann die Daten stammen, wie sie gesammelt wurden und ob sie überhaupt echt sind. Denn Twitter geht aktuell noch davon aus, dass sie nicht von Twitter direkt stammen. Twitters Sicherheitschef Michael Coates erklärte dies nach einer Untersuchung der Daten. Nichtsdestotrotz wird Twitter mit LeakedSource zusammenarbeiten, um die Daten zu erlangen und die Nutzer zu schützen.
Möglich wäre auch, dass es sich um alte Daten handelt, denn in letzter Zeit tauchen vermehrt Logins aus älteren Hacks auf, so zum Beispiel auch hunderte Millionen MySpace-Accounts. Hinzu kommt, dass viele der Logindaten russischer Abstammung sind, LeakedSource nimmt daher an, dass die Daten über Browser-Malware gesammelt wurden.
Wie auch immer die Daten in Umlauf kamen, Grund zur Panik gibt es aktuell nicht wirklich. Allerdings kann es auch nicht schaden, wenn man sein Passwort regelmäßig ändert, 2-Faktor-Authentifizierung nutzt und vor allem nicht für jeden Dienst dasselbe Passwort verwendet. Bei den Daten aus diesem Set sind E-Mail-Adressen, Nutzernamen und Passwörter im Klartext enthalten (was wiederum auch darauf schließen lässt, dass Twitter nicht direkt angezapft wurde).
Kuriose Nachrichten rund um das beliebte Fernwartungstool TeamViewer. Der Dienst litt schon den ganzen Mittwoch unter Störungen, so war die Webseite nicht erreichbar und auch das Warten anderer Rechner aus der Ferne über die TeamViewer-Apps war nicht möglich. TeamViewer gab Netzwerkprobleme als Grund des Ganzen an, teilte aber später mit, dass alles so funktioniere wie gewünscht – lediglich in einigen Regionen könne es noch etwas dauern. Bei Reddit tauchen mittlerweile einige Nutzern auf, die behaupten, ihre Rechner seien über TeamViewer kompromittiert worden.
Kurz notiert für alle Nutzer von Cyberduck, die das kostenlose Programm unter Windows oder OS X nutzen: Heute ist die Version 5.0 erschienen, die nicht nur monochrome Toolbar-Icons für den Mac mitbringt, sondern etwas viel besseres kann: Cyberduck kommuniziert mit eurem Google Drive. Ihr braucht also keinen Client mehr, wenn ihr Daten nur gelegentlich hin und her transferiert, Cyberduck nimmt euch die Arbeit jetzt direkt ab. Ferner kann der Client, der primär auf FTP und Co ausgelegt war, nun auch mit Spectra BlackPearl Deep Storage Gateway umgehen.

