E-Commerce meets Ladengeschäft: Erster Amazon Supermarkt GO startet in Seattle

Endlich eröffnet! Amazon GO

Shopping on the go. Im Ladengeschäft versteht sich. So stellt sich der Internet-Riese Amazon die Zukunft des Einkaufens vor und hat entsprechend das Amazon Supermarkt Konzept „Amazon Go“ gestartet.

Seit Monaten diskutiert nun endlich eröffnet: Der E-Commerce-Riese Amazon hat seine erstern Amazon Supermarkt eröffnet. Der Laden hat keine Kassen und versteht sich als Pilotprojekt Die Vision hinter „Amazon Go“ ist, dass Käufer die Waren direkt in ihre Einkaufstaschen legen – und am Ende das Geschäft einfach verlassen können. Der Betrag wird dann vom Amazon-Konto des Nutzers abgebucht. US-Medien, die den Laden in Seattle vor dem offiziellen Start am Montag besichtigen durften, berichteten von „Dutzenden und Dutzenden von Kameras“. Außerdem sei jeder Regalboden mit einer Waage versehen, um entnommene Artikel zu registrieren.

Die Ladenbesucher müssen eine „Amazon-Go“-App herunterladen und das Telefon an eine Schranke am Eingang halten, berichteten Medien wie die Technologieblogs „Recode“ und „Techcrunch“ sowie das „Wall Street Journal“ am Sonntag. Von da an registriere die Technik mit Hilfe der Kameras und Sensoren, welche Artikel ein Käufer aus dem Regal holt und auch einpackt. Es sei nicht nötig, sie explizit in die Kameras zu halten. Das System komme dab Continue reading “E-Commerce meets Ladengeschäft: Erster Amazon Supermarkt GO startet in Seattle”

Adblocker: Google verpasst Chrome Anzeigenfilter gegen nervige Werbung

google chrome adblocker

Schluss mit nervigen Anzeigen im Web: Im hauseigenen Internet-Browser «Chrome» will Google nun besonders aufdringliche Anzeigen blockieren – und der «Adfilter» soll die Ad-Branche zudem zu «besserer Werbung» erziehen.

Google übt den Spagat: Der amerikanische Web-Gigant, der praktisch sein gesamtes Geld mit (Online-)Ads macht, will ausgerechnet Werbung sperren.

Das Unternehmen aus Kalifornien hat angekündigt, nächsten Monat in seinem hauseigenen Internet-Browser Chrome einen Anzeigen-Blockierer zu installieren, der besonders hartnäckige Online-Reklame ausblenden soll.

Chrome browser sperrt Anzeigen

Filter gegen «Negativerfahrungen»

Der Google-Werbeblocker soll ab Mitte Februar am Start sein und einerseits im Web surfende Konsumenten vor besonders aufdringlicher Werbung schützen, andererseits Werbetreibende zu «besserer Werbung» erziehen.

Im offiziellen Firmenblog erklärt Googles oberster Reklame- und Kommerz-Boss Sridhar Ramaswamy die Einführung damit, dass immer mehr Internet-Nutzer von der Dauerwerbebeschallung und trällernder Unterbrecherwerbung im Netz genervt sind. Mit einem eigenen Chrome-Adblocker für ungestörte Ausflüge ins World Wide Web will der Konzern den «negativen Erfahrungen» gegensteuern, so Ramaswamy.

Anzeigenkunden machen Druck

Soll heissen: Mit dem Werbefilter will Google nur «gute Werbung» durchlassen. Der Online-Werbe-Krösus holte sich für die Entwicklung des Adfilters die Unterstützung der im Jahr 2016 gegründeten Branchenvereinigung «Coalition for Better Ads» ein. Dabei soll nicht Werbung grundsätzlich ausgesperrt werden, sondern der Filter soll helfen,

als unzulässig erachtete Werbeformen wie «Pop-Ups» oder Autoplay-Videos zu verbannen und bessere digitale Reclameformate für das Netz zu entwerfen.

Nicht zuletzt will Google auch wieder mehr Kontrolle über den Anzeigenmarkt bekommen. Der Silicon-Valley-Riese ist dem Druck der Werbekunden ausgesetzt, die zunehmend unzufrieden sind mit den Online-Werbeumfeldern und der Performance von Internet-Kampagnen.

Global 600 Millionen Werbeblocker im Einsatz

Der gesamten Online-Werbebranche (inklusive Google, versteht sich) sind die als Browser-Zusatz-Plugins installierbaren AdBlocker (von Drittanbietern) schon seit längerer Zeit ein massiver Dorn im Auge. Durch die Blockierprogramme von Fremdfirmen entgeht ihnen schliesslich viel Geld.

Und die Popularität der Werbe-Ausradier-Programme wächst weiter: Weltweit sind Studien der irischen Analyse-Firma PageFair zufolge Werbeblocker auf deutlich mehr als 600 Millionen Computern installiert. Den Experten zufolge entspricht das elf Prozent der gesamten Internet-Population.

Andere Untersuchungen unterstreichen diese Tendenz: Bis zu 30 Prozent der Webnutzer gaben bei einer Untersuchung von Statista an, eine Adblocking- oder Anti-Tracking-Software in ihrem Browser installiert zu haben.

Besorgte Verleger

Mit einem hauseigenen Anzeigen-Filter in Chrome könnte Google ab Februar zumindest in seinem Universum wieder die Kontrolle über blockierte Anzeigen erlangen.

Verlage und andere Web-Publisher kritisieren das Google-Feature bereits scharf und fürchten, dass die Reclame-Sperre vor allem Werbung von Fremdanbietern blockiert und die über Google-Dienste geschaltete Werbung bevorzugen.

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Unis übernehmen Apple-Initiative „Jeder kann programmieren“


Starthilfe für die App-Economy: Der US-Techriese Apple hat heute bekannt gegeben, dass 70 Hochschulen und Universitäten in Europa den „Jeder kann programmieren“-Lehrplan eingeführt haben. Das Programm soll dabei zu helfen, mehr mobile Apps zu entwickeln.

Diese Hochschulen und Universitäten adaptieren Apples Lehrplan für App-Entwicklung mit Swift, um Studenten Möglichkeiten zu eröffnen und sie mit den benötigten Fähigkeiten auszustatten, um in der boomenden App-Economy Karriere zu machen. Continue reading “Unis übernehmen Apple-Initiative „Jeder kann programmieren“”

Neffos X1 Lite: 100-Euro-Smartphone überzeugt im Test

Das Neffos X1 Lite bekommt man schon ab knapp 100 Euro. Was der Nutzer für so wenig Geld an Technik bekommt, scheint schon fast zu schön, um wahr zu sein. Aber in der Tat sind wir beeindruckt davon, wie gut sich das Handy schlägt.

Das Neffos X1 Lite wirkt mit seinem gut verarbeiteten Metallgehäuse nicht wie ein Billighandy – ganz im Gegenteil. Optik und Haptik des Smartphones gefallen uns. Unterhalb des Displays sind drei nicht beleuchtete, berührungsempfindliche Tasten untergebracht, oberhalb die Frontkamera und eine Benachrichtigungs-LED. Auf der rechten Seite sitzen Power-Button und Lautstärkewippe, der Slot für SIM-Karten und microSD-Karte ist auf der linken Seite.

Hauptkamera und Fingerabdrucksensor sitzen auf der Rückseite mittig im oberen Teil, direkt darunter findet sich das Herstellerlogo. Dass es bei einem Preis von knapp 100 Euro nur einen microUSB-Anschluss unten gibt, lässt sich verschmerzen. Daneben ist der Lautsprecher für Medienwiedergabe untergebracht. Oben findet sich dann noch ein Kopfhörerausgang.

Wie eingangs schon erwähnt: Was der Käufer für kleines Geld an Technik bekommt, kann sich sehen lassen. Der verbaute Prozessor ist ein Octacore-SoC von Mediatek vom Typ MT6750. Er hat vier sparsame Kerne mit einem maximalen Takt von 1,0 GHz und vier potentere Kerne mit maximal 1,5 GHz. An Arbeitsspeicher gibt es 2, an internem Speicher 16 GByte. Das ist zugegebenermaßen nicht viel, der Nutzer kann den Speicher mit einer microSD-Karte jedoch erweitern. Nutzt er keine Speicherkarte, stehen in zwei Slots für SIM-Karten zur Verfügung, das Neffos unterstützt also Dual-SIM-Betrieb.

Ins Internet geht es unterwegs mit LTE der Kategorie 4, also mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream und über WLAN nach 802.11 a, b, g und n im 2,4- und 5-GHz-Frequenzband. Neben GPS gibt es noch Bluetooth in Version 4.1. Dass NFC nicht an Bord ist, kann man bei einem so günstigen Preis durchaus verstehen. Der fest verbaute Akku hat eine Kapazität 2550 mAh. Neben einem Fingerabdrucksensor gehört noch ein Kopfhörereingang zur Ausstattung.

Das 5 Zoll große IPS-Display löst 1280 × 720 Pixel auf. Das genügt für eine ausreichend scharfe Darstellung bei dieser Bildschirmdiagonale und ist in Relation zum Preis auch absolut in Ordnung. Auch Blickwinkelstabilität und Farbwiedergabe sind gut, manch weitaus teureres Smartphone kann mit dem Panel des Neffos X1 Lite nicht mithalten. Auch haptisches Feedback gibt es auf Wunsch bei der Eingabe per Touchscreen: das fühlt sich sogar überraschend angenehm und nicht so hart an, wie wir es von vielen Billig-Handys her kennen.

Die Hauptkamera des Neffos X1 Lite löst 13 Megapixel auf, hat eine f/2.0-Blende, einen Phasenvergleich-Autofokus und einen Dual-LED-Blitz. Die maximale Videoauflösung beträgt 1080p. Vorne gibt es eine 5-Megapixel-Selfie-Cam. Von der Bildqualität sind wir positiv überrascht, bei einem so günstigen Gerät haben wir kaum mit einer brauchbaren Kamera gerechnet, wurden aber eines besseren belehrt. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen richtig ansehnliche Aufnahmen mit guter Schärfe, gutem Detailreichtum und ordentlichen Farben. Selbst Low-Light-Shots sind noch einigermaßen brauchbar, das Neffos X1 Lite macht bezüglich Fotografie für ein 100-Euro-Handy eine top Figur.

Im AnTuTu-Benchmark kommt das Neffos X1 Lite auf knapp 40.000 Punkte. Das ist ein Wert, wie man ihn oft bei Handys der unteren Mittelklasse findet, und nicht unbedingt bei Einsteigersmartphones. Er steht für eine zufriedenstellende Performance. Die liefert das X1 Lite auch in der Praxis: Die meiste Zeit läuft das Gerät flüssig, ab und zu kommt es jedoch zu spürbaren Denkpausen, die im Test aber nicht übermäßig negativ auffielen. Wir können uns vorstellen, dass diese auf den 2 GByte großen Arbeitsspeicher zurückzuführen sind. Für das Spielen von grafisch aufwendigeren Games ist das Handy nur bedingt geeignet. Der Nutzer muss mit langen Ladezeiten und heruntergeschraubter Grafikqualität leben.

Der Fingerabdrucksensor arbeitet zuverlässig und reagiert verhältnismäßig schnell. Der Lautsprecher klingt für ein solch günstiges Handy gar nicht übel, die Sprachqualität beim Telefonieren empfanden wir als zufriedenstellend. Mit dem 2550-mAh-Akku kommt der Nutzer locker über den Tag, auch bei häufiger Nutzung des Gerätes. Das Aufladen von 0 auf 100 nimmt knapp 2,5 Stunden in Anspruch.

Auf dem Neffos X1 Lite läuft die NFUI 2.0 genannte Oberfläche, basierend auf Android 7.0. Der aktuell installierte Google-Sicherheitspatch stammt vom 5. November 2017. Neben – in erster Linie optischen – Anpassungen finden sich softwareseitig einige nützliche Optionen unter Intelligente Einstellungen in den Systemeinstellungen. Dort kann unter anderem die Bedientasten-Anordnung geändert oder ein Schnellzugriff per Floating-Taste eingeschaltet werden; und es gibt diverse Gesten zum Öffnen von Apps bei ausgeschaltetem Bildschirm sowie Einstellungen für die Empfindlichkeit des Bildschirms. Ein Update auf Android 8 gibt es derzeit nicht – und ehrlich gesagt würden wir auch nicht damit rechnen, dass das überhaupt kommt.

Bei einem solch niedrigen Preis kann man beim Neffos X1 Lite nicht viel falsch machen. Nicht nur das Datenblatt, auch in der Praxis hat das X1 Lite überzeugt. Vor allem die Kamera hat einen guten Eindruck hinterlassen, aber auch Optik und Haptik gefallen uns. Auch bei Display, Performance und Akkulaufzeit gibt es in Relation zum Preis nichts zu mäkeln. Wer ein brauchbares Smartphone für nur 100 Euro sucht, der ist mit dem Neffos X1 Lite gut beraten.

Kaufberatung: Das ist das beste Smartphone für Dich

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