Osterangebote: Kaffeeautomaten, Notebooks, Objektive

Die große Oster-Angebote-Woche von Amazon neigt sich dem Ende. Zu den interessantesten Angeboten des Tages gehören heute Gaming-Notebooks, Kamera-Objektive, WLAN-Mesh, Filme und Kaffeevollautomaten.

Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision.

Beim Prüfen der Tages-Deals sind uns neben den echten Schnäppchen auch wieder zahlreiche Lockangebote untergekommen. Man darf allso nicht allen Angeboten blind vertrauen und sollte immer den Preisvergleich zu Rate ziehen.

Wer auf der Suche nach einem Gaming-Notebook im gehobenen Preissegment ist, kann heute bei den Asus-Angeboten ein Schnäppchen machen. Das ASUS ROG Strix GL702VM-BA322T* mit mattem 17,3-Zoll-Display, Core-i-7-7700, 8 GByte RAM, Hybridfestplatte und Geforce 1060 kostet heute knapp 1200 statt 1549 Euro bei anderen Händlern. Das entspricht einem Nachlass von kräftigen 22,6 Prozent.

Für etwas weniger Geld gibt es den kleinen Bruder ASUS ROG GL553VD-FY072T* mit 15,6-Zoll-Display und Geforce 1050. Dafür werden 999 statt 1111 Euro beim nächst günstigen Händler fällig – minus 10 Prozent.

Die übrigen Angebote in der Kategorie* der Gaming-Notebooks sind leider nicht so überragend. Wer aber noch auf der Suche nach Zubehör für seinen Rechner ist, sollte sich die Zubehör-Deals des Tages* ansehen. Auch hier ist das ein oder andere Schnäppchen zu finden.

Wer sich Gaming-Zubehör ins Osternest legen möchte, kann heute ordentlich sparen. Die MMO-Gaming-Maus Razer Naga Chroma* mit LED-Beleuchtung und zahlreichen programmierbaren Zusatztasten wechselt für 55,90 den Besitzer. Das nächstbeste Angebot im Preisvergleich liegt bei 79,90. Das ergibt einen fetten Rabatt von 30 Prozent.

Die kabelgebundene Maus Roccat-Kone-Aimo in schwarz* kostet laut Preisvergleich mindestens 74,99 Euro. Wer heute bei Amazon zuschlägt spart mit dem Preis von 59,99 gute 20 Prozent. Beim Modell in weiß* ist die Ersparnis sogar nochmal etwas höher. Wer für 59,99 kauft, kommt um 25 Prozent günstiger weg als bei der Konkurrenz.

Die kabellose Gaming-Maus Razer Mamba* geht heute für 109,90 Euro über den virtuellen Ladentisch. Laut Preisvergleich kostet das Modell mit LED-Beleuchtung sonst mindestens 144,84 Euro. Das ergibt einen Osterrabatt von ordentlichen 24 Prozent.

Die Gaming-Tastatur Horde von Roccat* mit blauer Hintergrundbeleuchtung kostet heute 63,99 Euro. Andere Angebote sind mit einem Preis von mindestens 78 Euro um 18 Prozent teurer.

Die noch besser ausgestattete Tastatur Horde AIMO* ist mit einem Preis von 74,99 Euro ebenfalls gut rabattiert. Im Vergleich ist kein anderes Angebot unter 96,97 Euro zu finden. Die Ersparnis dieses Deals liegt bei 22 Prozent.

Bei den Headsets ist das Modell Khan Pro von Roccat am interessantesten. Der Amazon-Preis von 79,99 Euro ist um 15 Prozent niedriger als andere Angebote. Der Normalpreis liegt bei etwa 95 Euro.


Freunde des Kaffees bekommen heute Vollautomaten von Philips günstiger. Die besten Angebote sind der Philips Saeco HD8829/01 3000* mit Milchaufschäumer für knapp 290 statt sonst 323 Euro (minus 10 Prozent).

Wenn es ein Modell mit Milchkaraffe sein soll, gibt es heute die Philips EP3550/00* für 319 Euro. Andere Händler listen das Gerät ab 395 Euro; die Oster-Ersparnis beträgt spürbare 19 Prozent.

Wie bei den Kaffeemaschinen ist heute auch bei den Fernsehern Philips die dominierende Mark in den Osterangeboten. Interessant kann der 22 Zoll große Philips 22PFS4232* sein, der aktuell knapp 120 statt 146 Euro kostet (fast 18 Prozent billiger).

Im mittleren Preis- und Größensegment gibt es heute leider keine spannenden Deals, dafür aber noch ein High-End-Highlight: Der 65 Zoll große 4K-Fernseher Philips 65PUS8602* kostet 1700 statt über 2200 Euro bei anderen Händlern, das sind 23 Prozent.

Fotografen dürfen sich heute über diverse Objektive im Angebot* freuen. Im Schnitt sind heute etwa 10 Prozent Nachlass im Vergleich zu anderen Händlern drin. Das Sigma 100-400mm F5-6,3 DG OS HSM mit Nikon-Bajonett* gibt es für 659 statt 729 Euro (minus 9,6 Prozent), mit Canon-Bajonett* ebenfalls für 659 statt 740 Euro – dementsprechend ist der Nachlass mit circa 12 Prozent noch etwas größer.

Zu den weiteren Angeboten gehört beispielsweise das Sigma Art AF 18-35mm 1.8 DC HSM IF für Nikon* für 275 statt 308 Euro (minus 10 Prozent) und das Fisheye-Objektiv Walimex Pro 8mm 2.8 Fisheye II für Fujifilm X* für 275 statt 308 Euro (ebenfalls minus 10 Prozent).

Eine 8-mm-Festbrennweite für Canon mit manuellem Fokus gibt es in Form des Walimex Pro 8 mm f1:3,5* für 295 statt 331 Euro (minus 10 Prozent) sowie das Fish-Eye Walimex Pro 8 mm 1:2,8 Fish-Eye II CSC-Objektiv für Sony* für 175 statt 308 Euro (minus 10%).

Die Variante des Fisheye-Objektivs für Nikon-F-Kameras* haben wir für die Recherche ebenfalls durch den Preisvergleich gejagt und waren überrascht: Obwohl das Objektiv angeblich mit 15 Prozent rabattiert ist, fanden wir es deutlich günstiger bei einem Händler aus Österreich. Bei deutschen Händlern kostet das Nikon-Modell aber auch ein paar Euro weniger. Wer das Fisheye-Objektiv mit Hilfe des Preisvergleichs kauft, spart 40 Prozent gegenüber dem Amazon-Oster-Angebot.

Die günstige 4K-Actioncam des Herstellers Apeman* ist heute für 65 Euro im Angebot. Wer eine einfache Kamera für Outdoor-Aktivitäten sucht und beim Oster-Sale zuschlägt, spart satte 24 Prozent gegenüber dem nächstbesten Preis von 86 Euro.

Ein etwas ungewöhnliches Kamera-Angebot haben wir ebenfalls entdeckt. Die Furbo-Hunde-Kamera mit WIFI-Anbindung* für 189 Euro. Im Vergleich kostet das Gadget 330 Euro. Wer heute zuschlägt, bekommt einen Rabatt von satten 42 Prozent.

Es gibt auch heute wieder einen Coupon über 15 Prozent Nachlass* auf Filme von Fox in allen möglichen Kategorien. Achtung, man legt in diesem Fall die Filme in den Warenkorb und muss dort den dann angezeigten Gutschein von Hand aktivieren. Unter den Angeboten finden sich Box-Sets wie Stirb langsam 1-5* auf Blu-ray für 18 Euro, Akte X Staffel 1-9* auf DVD für 55 Euro oder die Chuck Norris Collection* mit vier Filmen auf Blu-Ray für 10,99 Euro – jeweils minus 15 Prozent. Unter den Angeboten finden sich auch diverse Blu-rays mit 3D- und 4K-Filmen*.

Daneben gibt es auch an diesem Freitag diverse 3D-Blu-rays* zum interessanten Preis. Das günstigste Angebot ist Die Tribute von Panem: Mockingjay 2* für knapp 7 Euro, weitere spannende Angebote beispielsweise Phantastische Tierwesen* für knapp 12 oder die Hobbit-Trilogie* für 35 Euro.

Außerdem gibt es noch Rabatt auf die Cars-Filme und diverse Fan-Artikel*.

Die PlayStation 4 in der Standard-Edition* – also weder das Slim-, noch das 4K-Modell – kostet auch heute noch 249 Euro. Andere Händler verlangen knapp 290 Euro. Der Preis ist gut, allerdings nicht einzigartig: Die Konsole ist bei diversen Angeboten immer wieder mal zu diesem Kurs zu haben.

Wer auf der Suche nach einem neuen Router ist, kann heute ebenfalls sparen. Gleich drei verschiedene Netgear-Router der Nighthawk-Serie sind deutlich im Preis reduziert. Am günstigsten ist der Nighthawk R7000P* für 125 Euro. Laut Preisvergleich kostet das Modell sonst mindestens 159,93 Euro. Der Amazon-Rabatt gegenüber der Konkurrenz beträt gute 21 Prozent.

Der etwas besser ausgestattete Netgear Nighthawk X6S* ist um 19 Prozent günstiger als bei den Mitbewerbern. Laut dem Preis-Check sind bei anderen Händler mindestens 240 Euro fällig. Amazon verlangt heute 194 Euro.

Für das Top-Modell Nighthawk R9000 AD7200* verlangt Amazon 304 Euro. Im Vergleich kostet der Tri-Band-Router mindestens 395,82 Euro und liegt damit 23 Prozent über dem Amazon-Aktionspreis.

Wer seinen WLAN-Empfang verbessern will, sollte sich das Tri-band-Mesh-System von Netgear ansehen und unseren Ratgeber Wie WLAN-Repeater die Reichweite vergrößern lesen. Das Set Orbi-RBK40* mit Router und Satellit kostet heute 220 Euro. Gegenüber den Preisen der Konkurrenz beträt die Einsparung gute 20 Prozent.

Das größere Set Orbi RBK43-100PES* mit zwei Satelliten schlägt mit 299 Euro zu Buche. Im Preisvergleich kostet das Set sonst mindestens 344 Euro. Die Ersparnis dieses Oster-Deals liegt bei immerhin 13 Prozent.

Wer sein bestehendes System lediglich erweitern möchte, kann sogar fast 31 Prozent Rabatt absahnen. Der Erweiterungs-Satellit Orbi RBS40-100PES* kostet normalerweise 159 Euro. Wer heute kauft, zahlt nur 110 Euro.

Ja, auch in dieser Angebotsrunde gibt es von Amazon wieder den Sprachassistenten Echo Dot* zum reduzierten Preis. Für 44,99 Euro ist er aktuell 15 Euro respektive 25 Prozent billiger als sonst. Das Modell Amazon Echo* in der zweiten Generation kostet heute 85 statt der normal fälligen 100 Euro. Wer das Spot-Modell* mit Display haben möchte, bekommt es aktuell 25 Euro billiger. Der größere Echo Show* für 160 Euro ist um 60 Euro reduziert. Andere Händler haben allerdings mitgezogen, weswegen es das Gerät zu vergleichbaren Konditionen auch bei der Konkurrenz gibt.

Um einen Fernseher smart zu machen, gibt es wieder den Fire-TV-Stick* mit Sprachfernbedienung und Full-HD-Auflösung für knapp 30 Euro, bei anderen Händlern kostet er mindestens 10 Euro mehr.

Wer bis zum 30.4. einen Gutschein über 30 Euro kauft, bekommt einen zusätzlichen Gutschein über 5 Euro dazu. Das zusätzliche Guthaben lässt sich bis zum 15.06. auf das komplette Produkt-Portfolio von Amazon anwenden. Es gibt einige Einschränkungen für die Nutzung, so darf das Angebot nur einmal in Anspruch genommen werden und der Nutzer-Account muss bei Amazon seit mehr als 24 Monaten existieren. Auf dieser Seite werden die Gutschein-Bedingungen erklärt, außerdem ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob man an der Aktion teilnehmen darf: Geschenkgutschein-Aktion*

Es ist wie immer: Es gibt gute Angebote, aber viele sind längst nicht so toll, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Im Zweifel empfehlen wir vor jedem Kauf den Blick in den Preisvergleich.

Was wir nicht in diesem Beitrag berücksichtigt haben, sind die Blitz-Angebote. Eine Übersicht über weitere interessante Tagesangebote gibt es bei unseren Kollegen von heise Download.

Wir aktualisieren diesen Beitrag regelmäßig.

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Devolo WiFi ac im Test: schicker Dual-Band WLAN-Repeater

Devolo schickt mit dem WiFi Repeater ac einen Range Extender in unseren Test. Dieser vergrößert sowohl 2,4 GHz- wie auch 5 GHz-Netzwerke und verspricht eine Reichweite von 300 Metern und eine Übertragunsrate von 1200 MBit/s. Wir haben getestet, ob das stimmt.

Der WLAN Repeater sieht aus wie ein matt-weißer Würfel, er wirkt elegant und wertig. Die fünf LEDs zur Anzeige der Funkstärke leuchten weiß. Das wirkt an der Wand dezent, gerade bei hellerem Umgebungslicht sind sie aber schwer zu erkennen.

Der Devolo WiFi Repeater ac wird direkt in die Steckdose gesteckt, ein separates Netzteil ist nicht notwendig. Die Qualität der Verarbeitung ist gut, auch der WPS-Knopf hat einen guten Druckpunkt. Insgesamt fühlt sich das Gerät durchaus wertig an. An der Unterseite ist eine Gigabit-LAN-Buchse angebracht. So lässt sich ein Gerät direkt anschließen, etwa ein Netzwerkdrucker oder ein Fernseher ohne WLAN-Funktion. Neben der Repeater-Funktion ist auch ein Betrieb als Access Point möglich, wenn man per Kabel Verbindung zum DSL-Router herstellt.

Der Devolo Repeater kann sich mit Routern aller Hersteller verbinden. Die Konfiguration klappt wahlweise per WPS-Taste oder über die Browser-basierte Konfigurationsoberfläche. Für den Test koppelten wir das Gerät mit einem WLAN-Router von AVM, der Fritz Box 7590.

Das Einrichten über das WiFi Protected Setup (WPS) klappt erfreulich einfach und schnell. Nachdem der WPS-Knopf am Repeater für drei bis neun Sekunden gedrückt wurde, müssen wir innerhalb von zwei Minuten den Knopf am Router drücken – das ist machbar. Die Signalanzeige leuchtet permanent weiß, wenn ein WLAN verbunden ist. Das Gerät ist dann sofort einsatzbereit, Netzwerkname und Verschlüsselungskennwort zieht es sich per WPS.

Je nach Drückdauer hat der WPS-Knopf folgende Funktionen:

  • 3-9 Sekunden: Der WiFi Repeater ac wird mit dem Router verbunden.
  • 1-3 Sekunden: Ein mobiles Endgerät wird mit dem Repeater verbunden.
  • >10 Sekunden: Alle Einstellungen werden auf Werkseinstellung zurückgesetzt.

Neben der WPS-Methode lässt sich der Repeater auch über ein Web-Interface einrichten. Das gibt dem Nutzer deutlich mehr Optionen, dauert aber auch länger. Für den Zugriff verbindet man sich mit dem unverschlüsselten WLAN, dass der Repeater im Werkszustand ausstrahlt, alternativ kann man sich auch per LAN verbinden. Über die Adresse http://devolo.wifi landet man auf der grafischen Nutzeroberfläche.

Das allerdings macht während des Setups Probleme: Sobald der Repeater vom Devolo-WLAN in das Netzwerk des Routers wechselt, verliert man die Verbindung zum Gerät. Das ist technisch bedingt, allerdings weiß man nicht, unter welcher Adresse der Repeater nun erreichbar ist. Die devolo.wifi-Adresse funktioniert nicht in allen Umgebungen. Wir haben uns beholfen, indem wir die IP-Adresse aus der Liste der verbundenen Geräte aus der Fritz Box gezogen haben. Besser wäre es, wenn Devolo im Setup sämtliche Daten vom Nutzer abfragt und ihm dann klar macht, dass die Verbindung abreißen und der Repeater quasi transparent im „richtigen“ Netzwerk arbeitet.

Ein anderes Problem ist das Upgrade der Firmware. Der Repeater wurde mit Version 1.0 ausgeliefert, diese ist veraltet und es gibt längst einen Nachfolger. Aber es gibt keinen Automatismus für das Update, stattdessen muss man die Daten manuell von der Herstellerseite herunterladen – die dann auch noch sensible Informationen für einen Newsletter wissen möchte. Das ist nervig und muss nicht sein.

Anders als der Fritz Repeater 310 (Testbericht) kann die Fritz Box das Devolo-Geräte leider nicht komplett integrieren. So verliert man diverse Informationen, etwa, welche Geräte am Repeater und welche am Fritz-Box-WLAN angeschlossen sind.

Mehr zur Einrichtung in unserer Galerie:

Genug zu Konfiguration und Aussehen, wichtig ist die Leistung. Der Devolo WiFi Repeater ac muss den gleichen Parkour durchlaufen, durch den wir bereits andere Geräte wie den Netgear EX7000 geschickt haben. Die folgende Grafik zeigt, wo sich welche Geräte befinden:

  1. Der WLAN Router AVM FRITZ!Box 7590 steht im Dachgeschoss.
  2. Der Devolo WiFi Repeater ac steht im OG.
  3. Das Test-Handy LG V30 wandert vom Dach bis in den Keller und misst an sieben Messpunkten den WLAN-Durchsatz.

Im Test zeigt sich, dass der Repeater vor allem im EG und dem Kellergeschoss punkten kann. Näher am eigentlichen Router bietet das WLAN des AVM-Routers einen höheren Durchsatz (rote Kurve). Der Durchsatz des Devolo-Gerätes (weiße Kurve) ist fast komplett deckungsgleich mit dem WLAN des Routers, lediglich die 2,4 GHz-Verbindung kann im Erdgeschoss und Keller punkten. Schön erkennt man, wie viel besser die 2,4 GHz-Funkwellen durch Wände kommen. Die steileren Kurven sind ist das 5 GHz Frequenzband.

Die zweite Testreihe misst den Durchsatz vom eigenen WLAN ins Internet. Dazu ist am AVM-Router ein VDSL-50-Anschluss, der relativ stabil zwischen 47 und 49 MBit/s im Download sowie 9 bis 10 MBit/s im Upload liefert.

Aus der Testreihe sieht man schön, dass der Repeater selbst dann noch Zugang zum Internet bietet, wenn dem AVM-Geräte bereits die Puste ausgeht. Bei 5 GHz überschneidet sich der Durchsatz zwischen AVM (rot) und Devolo (weiß), bis es ins Erdgeschoss und den Keller geht. Die 2,4 GHz Leistung ist dagegen beim Devolo anfangs deutlich niedriger, dafür selbst dort noch verfügbar, wo die AVM-Funkwellen gar nicht mehr hinkommen. Allerdings: Die Internetverbindung im Keller war so träge, dass Surfen eigentlich keinen Spaß mehr macht. Die Bandbreite kann aber reichen, um in dieser Entfernung ein Smart Home System zu betreiben, etwa ein Thermometer, eine Funkschaltsteckdose oder eine WLAN-Lampe. In der Praxis kann auch ein wenig Spielerei bei der Positionierung helfen. Devolo empfiehlt, das Gerät so aufzustellen, dass drei LEDs bei der Funkanzeige leuchten.

Insgesamt liegt der Devolo WiFi Repeater ac in etwa gleichauf mit dem AVM Fritz WLAN Repeater 310 (Testbericht), aber deutlich unter der Leistung des Netgear Nighthawk EX7000 (Testbericht).

Eine Anmerkung: Häuser sind verschieden, sowohl beim Aufbau wie auch den verwendeten Materialen für Wände und Decken. Deswegen kann es sein, dass die Messungen in anderen Umgebungen von unseren Ergebnissen abweichen.

Während der zweiten Messreihe, also beim Internetzugriff, zog der Repeater von Devolo knapp 3 Watt aus der Steckdose. Laut Hersteller sind 3,6 Watt der Durchschnitt und 4,2 Watt das absolute Maximum. Für einen Dual-Band-Repeater sind diese Werte in Ordnung.

Eine Hardware-Taste zum Abschalten hat der Repeater nicht. Man zieht ihn einfach komplett aus der Steckdose heraus, dann fährt sein Eigenverbrauch garantiert auf 0,00 Watt zurück.

Der Devolo WiFi Repeater ac kann besticht durch Design und Verarbeitung. Bei der Leistung gibt es Abstriche, erst bei längeren Entfernungen schlägt er das eigentliche WLAN. Während die Konfiguration per WPS einfach und schnell ist, macht die Konfiguration per Software wenig Spaß. Hier könnte die Oberfläche intuitiver sein und den Nutzer mehr informieren.

Anders als der AVM WLAN Repeater 310 bietet das Devolo Gerät noch ein 5-Ghz-Band. Wer das Gerät günstig findet und mit einer Einrichtung per WPS zufrieden ist, kann sich den Repeater holen. Ansonsten würden wir zu einem der anderen Modelle greifen.

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Portable Google Chrome 65 für Windows

Google Chrome ist für alle in Version 65 erschienen.  Die Version 65 von Google Chrome bringt dabei eine ganze Reihe an Security-Fixes, 45 sind es an der Zahl. Chrome 64 brachte größere Änderungen wie den Werbeblocker für Redirect-Werbung oder, dass sich vorgeschlagene Artikel deaktivieren lassen. Solche größeren Änderungen gibt es in Chrome 65 nicht. Dafür aber ein Schwung Neues für Entwickler, die auf weitere Schnittstellen von Google zugreifen können. Dies wurde von Google schon zur Beta von Chrome 65 kommuniziert.

Neben den Desktop-Versionen sind auch schon die Versionen für Android und iOS auf Version 65 aktualisiert, das Update kann in den entsprechenden App Stores geladen werden. Wie immer habe ich die aktuelle Version von Chrome – also die 65 – in das portable Paket gepackt, sodass ihr den Browser ohne Installation vom USB-Stick aus oder generell auf irgendeinem Rechner nutzen könnt. Download Portable Google Chrome 65.

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Staubsauger-Roboter von Dyson im Test: kraftvoll, aber teuer

Der 360 Eye ist der erste Staubsauger-Roboter vom für beutellose Staubsauger bekannten Hersteller Dyson. Das Modell punktet mit hoher Saugkraft und kompakter Bauform. Abschreckend ist der hohe Preis.

Das erste, was beim Dyson 360 Eye auffällt, ist die Größe. Sowohl die Verpackung als auch der Staubsauger selbst sind um gut 30 Prozent kleiner als die Staubsauger-Roboter von Pearl, Neato oder Proscenic. Mit 13 Zentimetern Gesamthöhe ist der 360 Eye zwar nur um gut 2 bis 3 Zentimeter höher als andere Modelle, durch den geringen Gehäusedurchmesser von nur 23 Zentimetern wirkt er aber deutlich höher.

Zur Orientierung setzt Dyson auf IR-Sensoren und eine 360-Grad-Kamera. Diese befindet sich mittig auf der Oberseite des Saugers. Um Treppenstürze zu verhindern, nutzt der Dyson-Sauger Infrarot-Sensoren. Für Vortrieb sorgen zwei kleine Raupenantriebe. Eine berührungsempfindliche Leiste zur Hinderniserkennung ist nicht vorhanden. Zur Bedienung ist nur ein einzelner Taster auf der Oberseite vorhanden. Er ist beleuchtet und gibt Auskunft über den Betriebszustand.

Der Schmutzbehälter sitzt an der Gehäusefront und hat ein Volumen von 0,33 Litern. Der Filter des Motors sitzt versteckt hinter dem Behälter. Der Abluftfilter ist rückseitig hinter einer Kunststoffblende versteckt. Auf der Unterseite befinden sich zwei Ladekontakte und die breite Bürstenwalze für Hart- und Teppichböden. Auf zusätzliche Bürsten an den Seiten verzichtet Dyson im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern.

Die im Lieferumfang enthaltene Ladestation ist sehr kompakt und kann bei Bedarf einfach zusammengeklappt werden. Das Kabel des Netzteils ist etwa 140 Zentimeter lang.

Der 360 Eye ist ein reinrassiger Bodenstaubsauger mit WLAN-Anbindung. Über eine Wischfunktion, wie der Proscenic Coco Smart 790T, verfügt das Modell nicht. Im Gegenteil: Dyson warnt explizit davor, Flüssigkeiten aufzusaugen, da diese den Motor beschädigen würden.

Um das Potential des Saugers zu nutzen, ist die kostenlose App notwendig. Auch ohne Smartphone startet der Roboter auf Knopfdruck, allerdings sind dann weder Reinigungsmodus noch Saugkraft einstellbar.

Da der Dyson sich per Kamerabild orientiert, muss seine Umgebung ausgeleuchtet sein. In kompletter Dunkelheit findet sich der Roboter nicht zurecht.

Durch die geringe Breite passt der Dyson problemlos zwischen Stuhlbeinen hindurch. Andere Testgeräte, wie das Modell von Pearl, haben die Stühle umfahren. Insgesamt klappt die Orientierung per Kamera und IR-Sensoren erfreulich gut. Der Sauger bemerkt Treppenabgänge ohne abzustürzen und knallt auch ohne Berührungssensoren nicht gegen die Wände.

Der 360 Eye unterteilt die Räume in ein quadratisches Raster und fährt dieses konsequent ab. Das führt mitunter dazu, dass er beispielsweise erst 80 Prozent des Esszimmers putzt, dann in der Küche weitermacht, um anschließend zurückzukehren und die restlichen 20 Prozent des Esszimmers zu saugen. Nach Beendigung des Vorgangs fährt der Roboter automatisch zur Ladestation zurück und meldet an die App.

Geht der Akku zu Neige, bevor alle erreichbaren Räume abgefahren sind, fährt er zum Nachladen an die Station und macht nach dem Ladevorgang dort weiter, wo er seine Arbeit zuvor unterbrochen hat. Das Laden des Akkus dauert in unserem Test etwa zweieinhalb Stunden. Stellt man den Roboter händisch in einen anderen Raum, findet er nicht selbstständig zur Ladestation zurück. Stattdessen parkt der 360 Eye dann nach getaner Arbeit an der Stelle, wo er zuvor platziert wurde.

Die Software zur Steuerung ist für Android- und iOS-Geräte erhältlich. Die Einrichtung dauert mehrere Minuten. Zuerst steht eine Registrierung mit Namen und E-Mail-Adresse an. Zur erstmaligen Verbindung benötigt die App die Kennwörter vom WLAN und dem 360 Eye. Nachdem wir den Staubsauger gekoppelt haben, kommt zunächst der Hinweis, das eine neue Firmware verfügbar ist. Das Überspielen der neuen Software dauert etwa fünf Minuten.

Die übersichtlich gestaltete App informiert über den aktuellen Status des Saugers und stellt zahlreiche Statistiken und eine Karte der gereinigten Flächen zur Verfügung. Die Bedienung ist insgesamt angenehm intuitiv und unkompliziert.

Neue Firmware-Updates aufspielen oder den Roboter per Fernzugriff starten, sind weitere Funktionen der App. Praktisch ist auch die Terminplanung per Smartphone. So startet der 360 Eye beispielsweise dann seine Arbeit, wenn man im Büro sitzt. Hat sich der kleine Helfer irgendwo festgefahren, schickt er eine kurze Meldung ans Smartphone.

Auch der Reinigungsmodus wird in der App eingestellt. Die Einstellung Max sorgt für maximale Saugkraft, aber verkürzt die Akkulaufzeit auf etwa 30 Minuten. Der Modus Leise reduziert zwar Lautstärke und Saugleistung, dafür liegt die Laufzeit dann bei circa 50 Minuten.

Ein Reset des Staubsaugers ist mit der App nicht möglich. Wer seinen 360 Eye verkaufen oder zurückgeben will, muss die Reset-Datei auf einen leeren USB-Stick speichern und diesen in den Anschluss hinter dem Luftfilter stecken. Drückt man dann den Knopf des Saugers für mehrere Sekunden, beginnt der Dyson mit der Übertragung der Datei. Das ist nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern auch komplizierter als nötig.

Der kleine Staubsauger-Roboter hat ordentlich Power. Das macht sich bei maximaler Saugleistung auch beim Geräuschpegel bemerkbar. Während der 360 Eye im Leise-Modus vergleichbar laut wie andere Modelle unterwegs ist, macht er bei maximaler Leistung deutlich mehr Lärm als beispielsweise der Neato D5. Die Saugleistung ist dann allerdings beeindruckend. Obwohl unser Testumfeld regelmäßig gesaugt wird, finden sich im Schmutzbehälter nicht nur Haare und extra platzierte Krümel, sondern auch jede Menge feiner Staub. Der Dyson-Roboter scheint bei Teppichen eine weit bessere Tiefenwirkung zu haben als günstige Sauger. Gerade für Allergiker kann das hilfreich sein.

Dank des kraftvollen Antriebs sind auch Türschwellen und Hochflorteppiche mit einer Höhe von bis zu zwei Zentimetern kein Problem.

Trotz der sehr guten Saugleistung ist auch der 360 Eye nicht unfehlbar. Obwohl die Bürste fast die komplette Breite des Saugers einnimmt, macht sich das Fehlen von seitlichen Bürsten deutlich bemerkbar. Ein schmaler Rand an den Wänden bleibt ungeputzt und muss per Hand nachgereinigt werden. Wer den Sauger regelmäßig auf Tour schickt, sollte damit aber nicht viel Arbeit haben.

Durch die höhere Bauform passt er auch nicht unter Sofas. Das stört uns allerdings nicht, denn die Erfahrung zeigt, dass sich die Roboter gerne unter Couchen festfahren. Zwar muss dann selbst Hand angelegt werden; nervige Rettungsaktionen um den Sauger zu befreien, entfallen aber.

Das der teure Dyson hin und wieder kleine Abschnitte von wenigen Quadratzentimetern nicht bearbeitet, hat uns allerdings verwundert. Gerade bei dem hohen Preis haben wir das nicht erwartet.

Um eine möglichst gründliche Reinigung zu gewährleisten, ist es notwendig, den Staubsauger regelmäßig zu warten. Dazu gehören in erster Linie die Entleerung des Schmutzbehälters und die Säuberung der Luftfilter und der Rundbürste.

Insgesamt dauert der gesamte Vorgang nur wenige Minuten. Die Entnahme und Entleerung des Schmutzbehälters ist unkompliziert und schnell erledigt. Und das ist auch gut so: die 0,33 Liter Volumen reichen für etwa zwei bis drei Stunden, dann ist der Behälter voll.

Rundbürste und Luftfilter halten da schon länger durch. Allerdings ist das natürlich davon abhängig, wie oft und was der 360 Eye saugt. Die Luftfilter sollten, laut Dyson, mindestens alle vier Wochen unter fließendem Wasser abgespült werden. Anschließend müssen die Filter dann etwa 24 Stunden lang trocknen.

Um die Rundbürste von Haaren zu befreien, wird sie kurzerhand ausgebaut. Zum Öffnen der seitlichen Arretierung reicht beispielsweise eine Münze. Nach dem Ausbau ist es einfach, die verhedderten Haare zu entfernen.

Unsere Befürchtung, dass sich lange Haare auch in den Raupenantrieben sammeln, hat sich nicht bestätigt. Der Antrieb ist auch nach mehreren Stunden im Praxiseinsatzfrei von Verunreinigungen.

Der 360 Eye macht besonders auf Teppichböden eine sehr gute Figur. Die Tiefenwirkung des sehr kraftvollen Staubsaugers ist beeindruckend. Aber auch auf Hartböden macht der Roboter einen sehr guten Job. Tierhaare und feinster Staub haben keine Chance gegen die Saugkraft des Dyson-Saugers. Insbesondere Allergiker können davon profitieren.

Das Fehlen von seitlichen Bürsten sorgt allerdings dafür, dass die Ränder nicht perfekt sauber werden. Händische Nacharbeit ist also auch bei diesem Modell notwendig. Die Systematik mit der der kompakte Roboter die Räume abfährt ist gut, aber anderen Saugern nicht überlegen. Dasselbe gilt auch für die App.

Wer auf eine besonders tiefenwirksame Reinigung haben möchte, sollte sich den 360 Eye genauer ansehen. Weder die Modelle von Neato, Pearl oder Proscenic haben vergleichbare Ergebnisse erzielt. Diese Gründlichkeit hat aber ihren Preis.

Um Räume von oberflächlichem Schmutz und Staub zu befreien, tut es auch ein günstigeres Modell. Auch wer möchte, dass sein Roboter unter dem Sofa saugt, muss sich nach einer Alternative umsehen. Dafür ist der Dyson schlicht zu hoch.

  • Proscenic Coco Smart 790T: Staubsauger mit Wischfunktion
  • Test: Günstiger Staubsauger-Roboter mit Wischfunktion
  • Neato Botvac D5 im Test: Was kann der Staubsauger-Roboter?

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