Google Chrome: Erweiterungen sollen in Zukunft nur noch über den Web Store installiert werden können

Nutzer von Googles Browser Chrome können seit jeher nicht nur über den Chrome Web Store, sondern auch über sogenannte Inline-Installationen auf externen Webseiten Erweiterungen für den Browser installieren. Laut Google gab es aber seitens der Nutzer immer wieder Beschwerden, dass sie bei letzterer Variante nur in den seltensten Fällen erkennen konnten, was sie sich da eigentlich genau installieren.

Das Resultat waren in der Vergangenheit dann oft frustrierte Anwender, deren Chrome-Erfahrung sich durch die Erweiterungen teils drastisch geändert habe. Handelt es sich dann auch noch um technisch nicht ganz so versierte Nutzer, dann stellt sich auch schnell mal Verzweiflung ein, andere Browser werden dann als Alternative herangezogen.

Damit es zukünftig deutlich weniger Beschwerden über undurchsichtige Berechtigungen und Funktionen von Chrome-Erweiterungen gibt, informiert das Unternehmen nun, dass jene fortan ausschließlich noch über den Chrome Web-Store installierbar sein sollen. Dort erwarten den Anwender dann auch alle notwendigen Informationen zur Software, bevor er jene installiert. Die Umstellung erfolge dabei in drei Phasen:

  • Ab sofort werden alle neu veröffentlichten Erweiterungen nicht mehr die Möglichkeit erhalten, über Inline-Installationen verteilt zu werden. Alle Erweiterungen, die ab dem 12. Juni 2018 erscheinen und versuchen auf die Funktion „chrome.webstore.install()“ zuzugreifen, werden automatisch auf den Store umgeleitet, wo der Rest der Installation dann stattfinden muss
  • Ab dem 12. September 2018 wird die Inline-Installation dann auch für alle bereits existierenden Erweiterungen eingestellt. Auch hier erfolgt ab dem Zeitpunkt die Umleitung zum Store
  • Ab Anfang Dezember dieses Jahres wird dann auch die entsprechende API, die die Inline-Installation bisher ermöglicht, aus Chrome 71 entfernt werden

Mit den genannten Änderungen soll am Ende für alle Benutzer sichergestellt werden, dass sie ausführlich darüber informiert sind, wie sich die Benutzererfahrung in Chrome mit einer Erweiterung ändern wird, noch bevor sie auf den Button zur Installation klicken.

via Chromium Blog

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Top-Smartphone LG G7 Thinq im Test: klug, hell und laut

Das G7 Thinq hat ein besonders helles Display sowie einen kräftigen Lautsprecher; künstliche Intelligenz soll für bessere Fotos sorgen. Wir haben getestet, ob das funktioniert und wie sich das LG im Alltag schlägt.

Das LG G7 Thinq kommt in einer unauffälligen und schwarzen Verpackung. Anders als bei vergleichbaren Smartphones, beispielsweise dem Oneplus 6 (Testbericht), hält LG die Box schlicht.

Im Lieferumfang ist neben dem Smartphone eine ganze Menge Zubehör enthalten. Strom erhält das Smartphone über ein 1 m langes USB-C-Kabel samt passendem Netzgerät. Letzteres arbeitet mit LGs Schnellladetechnik Fast Charge, die die zwei Standards Power Delivery und Qualcomm Quick Charge kombiniert. Im Test wurde der leere Akku mit 3000 mAh schon nach einer Stunde und 43 Minuten voll aufgeladen. Zum Reinigen des Gerätes ist ein Tuch aus Mikrofaser dabei.

Beim G7 Thinq legt LG gute In-Ear-Kopfhörer bei. Im Vergleich zum V30 (Testbericht) sind es zwar keine Markenhörer von B&O, trotzdem stimmen Verarbeitungsqualität und Klang. Das Kabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker ist zu einem Teil mit Textil überzogen und verheddert sich nicht so leicht. Im Kabellauf sitzt eine Fernbedienung mit Mikrofon und Knöpfen für Musik- und Telefonsteuerung.

Was im Lieferumfang fehlt, ist eine einfache Schutzhülle, wie sie etwa dem Honor 10 (Testbericht) beiliegt. Außerdem wäre eine bereits installierte Display-Schutzfolie wünschenswert gewesen.

Ähnlich wie sein Vorgänger, das LG G6 (Testbericht), ist das G7 Thinq hochwertig verarbeitet. Das beginnt mit den verwendeten Materialien: Glas und Metall. Beide Elemente greifen nahtlos ineinander über und ergeben ein formschönes Design, das ansprechend aussieht und funktional ist.

Die Vorder- und die Rückseite sind aus gekrümmten Glas gefertigt, dadurch liegt das Gerät bequem in der Hand. Trotz der glatten Oberfläche rutscht das LG G7 Thinq nicht aus den Händen, wie es beim iPhone X (Testbericht) der Fall ist. In der Mitte des Smartphones sitzt der Metallrahmen, der beide Glasseiten miteinander verbindet. Die Übergänge sind weich und ohne sichtbare Spaltmaße.

Das G7 Thinq wirkt äußerst solide. Es bringt 162 g auf die Waage. Das ist ein angenehmer Wert für ein 153 mm hohes und 7,9 mm tiefes Smartphone. Trotz der geringen Breite von 71,9 mm ist eine Bedienung mit einer einzigen Hand nicht immer möglich. Wer oft und viel nur mit einer Hand am Telefon arbeiten möchte, sollte die optionalen Software-Hilfen in den Einstellungen aktivieren. Diese Funktionen verkleinern die Tastatur oder richten den gesamten Bildschirminhalt links oder rechts aus.

Das G7 Thinq ist IP68 zertifiziert und damit auch für den einen oder anderen Tauchgang bis zu einer Tiefe von einem Meter geeignet. Erhöhte Luftfeuchtigkeit, Regen oder Süß- und Klarwasser machen dem Telefon nichts aus. Den permanenten Kontakt mit Salzwasser gilt es zu vermeiden. LG ist einer der wenigen Hersteller, die ihr Smartphone nicht nur staub- und wasserfest ausstatten, sondern auch in Richtung Outdoor gehen: Das G7 Thinq ist nach dem Militärstandard MIL-STD-810G1 zertifiziert und damit stoßfest – nicht zu verwechseln mit sturzfest. Im Test überlebte das Handy starke Kollisionen mit Hindernissen wie die Metallbeine eines Stuhls oder den Ecken eines harten Holztisches trotz Glas-Gehäuse unbeschadet.

Beim G7 Thinq bringt LG eine kleine Besonderheit: Auf der linken Seite des Telefons sitzt eine gesonderte Taste für den Google Assistant. Der einmalige und kurze Druck bringt die Oberfläche zum Vorschein und initiiert den Assistent. Dieser lauscht auf Anfragen wie: „Wie ist das Wetter heute?“ oder „Wie schaut mein Kalender aus?“. Ein schneller und doppelter Druck startet Google Lens, den Dienst für Bild- und Objekterkennung mittels Googles künstlicher Intelligenz.

Das LG G7 Thinq ist ein hochaktuelles Smartphone mit zeitgemäßer Hardware-Ausstattung. Das Herz des Gerätes ist ein Qualcomm Snapdragon 845 mit 4 GByte RAM. Der Achtkern-Prozessor arbeitet mit einer maximalen Taktfrequenz von bis zu 2,8 GHz. Im leerlaufenden Bereitschaftszustand – Prozessorlast unter 5 Prozent – sind teilweise auch energieeffiziente 576 MHz messbar. LG hat die Oberfläche sowie das System fein auf die abrufbare Leistung abgestimmt. Das G7 Thinq arbeitet schnell und verzögerungsfrei. Spiele mit hochauflösender 3D-Grafik, Bildschatten und Tiefenschärfe bringen das G7 Thinq nicht so schnell an seine Grenzen; sie laufen flüssig. Auch bei der Bildverarbeitung schneidet das Telefon überdurchschnittlich gut ab.

In der synthetischen Simulation von Antutu Benchmark erreicht das G7 Thinq einen Punktwert von 230.000. Damit ist das LG-Smartphone 5 Prozent schneller, als das Galaxy S9 von Samsung Electronics (Testbericht). Die aktuellen Speerspitzen im oberen Segment sind Xperia XZ2 Compact (Testbericht) sowie Xperia XZ2 (Testbericht) mit 275.000 Punkten und damit einem Leistungsvorsprung von 19,6 Prozent.

Im 15 minütigen Belastungstest reagierte das LG G7 Thinq instabil: Schon nach 18 Sekunden Laufzeit kam der erste Leistungseinbruch. Bei 2:06 sank die Leistung des Systems auf 40 Prozent, bevor es sich erholte. Dieses Verhalten ist untypisch für Flagship-Smartphones. Souverän dagegen verhielt sich die Temperatur des Akkus: Sie stieg von 27 auf lediglich 32 Grad Celsius.

Der interne Speicher des LG G7 Thinq hat eine Größe von 64 GByte. Nach Formatierung bleiben 46 GByte übrig. Nach Abzug der Firmware und den bereits vorinstallierten Apps hat der Nutzer Zugriff auf verbleibende 41 GByte. Neben der Nano-SIM-Karte speist das LG-Smartphone auch eine Micro-SD-Karte ein, so lässt sich bei Bedarf der Speicher um ein Vielfaches erweitern. Eine im Test verwendete Micro-SDXC mit 400 GByte funktionierte einwandfrei. Welche Speicherkarte die beste für Android ist, hat TechStage ausführlich getestet: Kaufberatung & Test: Welche Micro-SD-Karte für Android?

Eines der großen Schwachpunkte des LG G7 Thinq ist der festverbaute Akku mit einer Kapazität von 3000 mAh. Im Regelbetrieb kommt er grade einmal auf einen Tag, in ganz seltenen Fällen auf etwas mehr, wenn die Benutzung gering ist. Auch im Test mit einem durchlaufenden Videostream über das WLAN und maximaler Display-Helligkeit erreichte es eine Abspieldauer von 7 Stunden und 51 Minuten. Im gleichen Test kommt das Oneplus 6 auf über 13 Stunden, vergleichbar dagegen ist das Galaxy S9 Plus (Testbericht) mit 8:12 Stunden. Das Aufladen des Akkus funktioniert kabelgebunden über USB Type-C mit der Spezifikation USB 3.1 sowie drahtlos über den Ladestandard Qi.

LG ist bekannt für seinen Schwerpunkt auf Audio. Genau wie bei den Vorgängermodellen hat das Smartphone einen vierfachen 32-bit DAC für analoge-digitale Signalumwandlung. Anders als bei den meisten Smartphones sitzt der Digital-Analog-Wandler (DAC) nicht beim Prozessor, sondern ist eigenständig und autark. Das ermöglicht eine Spannung von bis zu 2 V. Das ist genug Power für eine hochauflösende Musikwiedergabe mit High-End-Kopfhörern. Neu dieses Jahr ist die Zertifizierung für DTS:X 3D. Wer auf dem LG G7 Thinq gerne Serien und Filme von Netflix und Amazon Instant Video schauen möchte, genießt über den Monolautsprecher eine gut simulierte Klangkulisse.

Was früher einmal ein Makel bei Smartphones war, ist heute ein aufregendes Feature beim LG G7 Thinq: Ähnlich wie bei den neuen Sony-Smartphones vibriert die Rückseite des LG-Gerätes, wenn man die Musik über den lauten Monolautsprecher ausgibt. LG nennt diese Funktion Boombox und verkauft sie wie folgt:

„Das G7 ThinQ verwendet den Innenraum als Resonanzkammer für einen stärkeren Bass und ein hochwertiges, lautes und raumfüllendes Klangerlebnis.“

In der Praxis macht sich der Bass kaum bemerkbar, obgleich der Klang klar und laut zu gleich ist. Das Vibrieren der Rückseite fühlt sich etwas merkwürdig an.

Ansonsten an Bord: Bluetooth 5.0, WLAN 802.11 ac mit 2,4 und 5 GHz sowie NFC. Klang und Empfang mit dem LG G7 Thinq waren während des Testzeitraums mit Vodafone und Telefónica Germany einwandfrei.

Das Display des LG G7 Thinq misst 6,1 Zoll in der Diagonalen. Was sich im ersten Augenblick nach einem gigantisch großen Smartphone anhört, ist in der Realität vergleichbar mit einem 5,5 Zoll großen iPhone 8 Plus (Testbericht). Das liegt vor allem am schlanken 19,5:9-Formatfaktor und den schmalen Rändern um den Bildschirm. Auch das G7 Thinq hat einen kleinen Schnitt am Bildschirm. In der Kerbe sitzen Kamera, LED-Leuchte, Hörmuschel und Sensoren für Licht und Nähe.

Die Anzeige des LG G7 Thinq basiert auf die Flüssigkristalltechnologie. Das IPS-LCD löst im Format QHD+ auf, das sind 3120 × 1440 Pixeln. Vergleicht man das Gerät mit dem Galaxy S9 (Testbericht), so besitzt das LG-Telefon 5,4 Prozent mehr Pixel in der Gesamtdarstellung: 4.492.800 gegen über 4.262.400 Bildpunkten. Macht sich der Unterschied im Alltag bemerkbar? Nein, das Delta ist marginal. Das bloße Auge erfasst keine Unterschiede bei einer derart hohen Schärfe.

Eine weitere Besonderheit hat das Display des LG G7 Thinq auch noch: es ist unglaublich hell. Schon im Normalzustand (mittlere Helligkeit durch Automatik geregelt) leuchten die Pixel auf und sind heller, als die Maximal-Einstellung mancher Mittelklasse-Smartphones. Die 100-prozentige Helligkeit ist bei ausgeschaltetem Zimmerlicht zu hoch für die Augen. Wem es aber nicht reicht, der aktiviert zusätzlich noch einen sogenannten Verstärker in den Kurzeinstellungen. Dadurch gewinnt das Display an Helligkeit und leuchtet mit einer Lichtstärke von bis 950 Candela pro Quadratmeter. Üblich bei High-End-Smartphones sind es 700 bis 750 c/m2.

Ein Blick mit dem Mikroskop zeigt: Neben den gewöhnlichen Rot-, Grün- und Blau-Pixel verwendet LG noch einen vierten Pixel in Weiß. Dadurch wertet der Hersteller die Helligkeit auf.

Das LG-Smartphone besitzt drei Kameras: eine Dual-Kamera hinten sowie eine zu dem Nutzer gerichtete Selfie-Kamera auf der vorderen Seite.

Die Hauptkamera löst 16 Megapixel auf und kombiniert zwei Objekte mit unterschiedlichen Brennweiten. Die für Landschaft und große Gebäude geeignete Weitwinkelkamera hat ein Sichtfeld von 107 Grad – 18 Grad weniger als beim Vorgänger, dem LG G6. Es gäbe nun keine Verzerrung mehr, heißt es als Grund für den Rückschritt. Weitwinklige Bilder aus dem LG G7 Thinq zeigen nun in der Tat wenig ovalförmigen Charakter an den Ecken. Die Standardkamera für Portraits und Objekte hat ein Sichtfeld von 71 Grad und ist mit einer Blende von f/1.6 lichtstärker, als die f/1.9 der Weitwinkelkamera.

Durch die unterschiedlichen Brennweiten vergrößert der Nutzer den Bildausschnitt. In der Theorie funktioniert das ohne Qualitätsverlust. In der Praxis sieht es anders aus: Gerade in schlechten Lichtsituationen macht sich der Wechsel bemerkbar, da sich auch die Blenden unterscheiden: f/1.6 und f1.9. Das Bild verliert an Helligkeit und führt zu Bildfehlern.

Der Namenszusatz Thinq ist eine Anlehnung an Think für Englisch denken und soll die im Telefon verankerte künstlichen Intelligenz widerspiegeln. Ähnlich wie im Honor 10 (Testbericht) arbeitet im G7 Thinq im Hintergrund eine nicht lernfähige Interferenzmaschine, die Muster und Szenarien aus dem Bildmotiv erkennen soll und daraufhin die Einstellungen anpasst. Beispiel: Mit eingeschalteter KI-Funktion strahlen die Gesichter von Menschen und stehen trotz Gegenlicht im Vordergrund. Oder die Kamera interpretiert das Grün einer Pflanze intensiver und lebendiger. Wenn das Feature richtig funktioniert, ist das Ergebnis besser, als ohne die Funktion, doch in vielen Fällen schlägt die Interpretation fehl.

Im Allgemeinen ist die Kameraqualität des LG G7 Thinq mittelmäßig bis zufriedenstellend. Die Bildqualität ist nicht vergleichbar mit den Ergebnissen eines iPhone oder Oneplus 6. Gerade bei einem kontraststarken Motiv, wie einer roten Blume, schwächelt die LG-Kamera. In Situationen mit schwachem Licht kommt sie schnell an die Grenzen. Dabei bietet die App ziemlich viel Spielraum für manuelle Foto- und Videographie. Allerdings kommt man mit der besten Software nicht weit, wenn die Hardware (kleine Bildsensoren) mittelmäßig ist.

Auf dem LG G7 Thinq läuft Android in der Version 8.0 Oreo. Warum das Smartphone nicht direkt mit dem aktuelleren 8.1 Oreo ausgestattet ist, bleibt ein Rätsel. Der Sicherheits-Patch dagegen ist vom 1. Mai 2018 und damit auf den neusten Stand. Sicherheitsrelevante Updates möchte der Hersteller zeitnah ausliefern, heißt es in der Strategie. Mit den monatlichen Ausspielungen von Nokia und Google kann man jedoch nicht mithalten.

In Sachen Software und Bedienung macht LG mit dem G7 Thinq keinen Fortschritt. Das System schaut immer noch so aus wie vor Jahren. Die Symbole, die Typografie, die Design-Elemente und die Farben wirken altbacken. Auch das Bedienerkonzept ist nicht durchdacht und überwältig den Nutzer mit zigtausenden Funktionen für jede allzu kleine Einstellung.

Das G7 Thinq von LG ist ein frisches Flaggschiff-Smartphone für rund 800 Euro. Zu den Stärken zählen das helle Display, die hohe Verarbeitungsqualität sowie die umfangreichen Sound-Möglichkeiten. Weniger positiv ist die Kamera sowie die geringe Laufzeit des Akkus. Auch die etwas in Jahre gekommene Software überzeugt nicht. Hier muss LG dringend nachbessern.

Wer auf drahtloses Laden und die Wasserfestigkeit verzichten kann und Wert auf eine saubere und übersichtliche Software legt, der sollte zu preiswerteren Alternativen wie dem Oneplus 6 greifen. Gegenüber dem Vorgänger, dem LG G6, hat sich das G7 Thinq wenig verbessert. Kaufen sollte man es daher nur bedingt, wenn der Preis unter 550 Euro fällt.

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Vergleichstest: acht Windows-Laptops bis 500 Euro

Wir vergleichen acht Windows-Laptops, Convertibles und 2-in-1-Devices in der Preisklasse bis 500 Euro.

In den vergangenen Monaten haben wir insgesamt acht Laptops, Convertibles und 2-in-1-Devices auf Herz und Nieren getestet. Fast alle Geräte zeigen, dass man in der Preisklasse bis 500 Euro ordentliche Technik bekommt, der Käufer aber auch nicht zu viel erwarten darf. Wer auf der Suche nach einem nicht allzu teuren Windows-Laptop ist, der dürfte in unserem Vergleichstest fündig werden.

An herkömmlichen Laptops finden sich in unserem Vergleichstest vier Geräte. Das Lenovo Ideapad 320 (Testbericht) bekommt man schon ab circa 415 Euro, obwohl es als Besonderheit eine dedizierte Grafikkarte an Bord hat. Das Business-Notebook Dell Vostro 15 (Testbericht) kostet in der günstigsten Ausführung knapp 500 Euro, es gibt das Device aber auch in besser ausgestatteten Ausführungen zu Preisen von bis zu 800 Euro. Trekstors Billig-Ultrabook Primebook P14 (Testbericht) geht schon ab 380 Euro über die Ladentheke, der Mac-Book-Air-Clone Chuwi Lapbook Air (Testbericht) ist ab knapp 400 Euro zu haben.

Beim Medion Akoya E3215 (Testbericht) handelt es sich um ein Notebook mit umklappbarem Display, also ein sogenanntes Convertible. Beim Acer Switch 3 (Testbericht) hingegen handelt es sich um ein Tablet mit ansteckbarer Tastatur im Stile des Surface-Tablets von Microsoft. Der aktuell günstigste Straßenpreis liegt bei 385 Euro. Auch das Chuwi Surbook 12.3 (Testbericht) und das Chuwi Surbook Mini (Testbericht) 10.8 (ab 340 Euro erhältlich) sind Geräte im Surface-Formfaktor.

In vielen unserer Testkandidaten arbeitet ein N4200-Prozessor von Intel (Lenovo Ideapad 320, Trekstor Primebook P14, Medion Akoya E3215 und Acer Switch 3), in einigen auch ein etwas schwächerer N3450-Chip von Intel (Chuwi Surbook Mini 10.8, Surbook 12.3 und Chuwi Lapbook Air 14.1). Den stärksten Prozessor in unserem Testfeld hat das Dell Vostro 15, einen Core-i5-Chip. Auch an Arbeitsspeicher gibt es hier mehr als bei den meisten Mitbewerbern: 8 GByte RAM hat das Business-Notebook verbaut. Nur beim Chuwi Lapbook Air finden sich noch 8 GByte RAM, beim Chuwi Surbook 12.3 sind es 6 GByte Arbeitsspeicher. Bei allen anderen Laptops aus unserem Vergleichstest waren 4 GByte RAM verbaut.

Wenig verwunderlich sticht das Dell Vostro 15 mit seinem Core-i-Prozessor und der dedizierten Grafikkarte in Sachen Performance etwas hervor. Das Gerät läuft spürbar schneller als die Geräte mit N-4200- und N-3450-Prozessor. Für Office-Aufgaben, Surfen, Videos schauen und alle weiteren die Hardware nicht übermäßig fordernden Aufgaben ist deren Performance jedoch völlig ausreichend und zufriedenstellend. Größere Unterschiede zwischen den verschiedenen Geräten mit N-4200- und N-3450-Prozessor konnten wir bezüglich ihrer Leistung nicht feststellen.

SSDs gibt es beim Dell Vostro 15 (256 GByte und SD-Kartenleser), beim Lenovo Ideapad 320 (128 GByte und SD-Kartenleser) und beim Medion Akoya E3215 (64 GByte und microSD-Slot). Flash-Speicher haben das Trekstor Primebook P14 (64 GByte plus microSD-Slot und Erweiterungsslot für ein M.2-SSD-Modul), das Chuwi Lapbook Air (128 GByte und microSD-Slot), das Acer Switch 3 (64 GByte und microSD-Slot) und das Chuwi Surbook Mini 10.8 (64 GByte und microSD-Slot). USB-Typ-C-Ports nach USB-3.0-Standard finden sich bei allen Testkandidaten.

Ein wirklicher Langläufer war keiner unserer Testkandidaten. Das Dell Vostro 15 und das Trekstor Primebook P14 hielten immerhin bis zu acht Stunden durch, das Chuwi Lapbook Air 14.1 und das Medion Akoya E3215 bis zu sieben Stunden. Maximal sechs Stunden waren beim Chuwi Surbook Mini 10.8 drin und bis zu fünf bei Lenovo Ideapad 320 und Acer Switch 3.

Das Lenovo Ideapad kommt mit der geringsten Display-Auflösung in unserem Vergleichstest, nur 1366 × 768 Pixel sind es auf 15,6 Zoll. Abgesehen vom Chuwi Surbook 12.3 mit 2736 × 1824 Pixel auf 12,3 Zoll kommen alle anderen Geräte mit Full-HD-Auflösung. An Display-Diagonale gibt es beim Dell Vostro 15 15,6 Zoll, beim Trekstor Primebook P14 14,1 Zoll, beim Chuwi Lapbook Air 14.1 ebenfalls 14,1 Zoll, beim Medion Akoya E3215 13,3 Zoll, beim Acer Switch 3 12,2 Zoll und beim Chuwi Surbook Mini 10.8 10,8 Zoll.

Wirklich vom Hocker gehauen hat uns keines der Displays, in dieser Preisklasse fanden wir das gebotene jedoch im Großen und Ganzen zufriedenstellend. Am schlechtesten schnitt das Dell Vostro 15 ab, das sowohl, was Farbwiedergabe als auch Blickwinkelstabilität angeht, nicht überzeugen konnte. Auch beim Lenovo Ideapad gibt es einen größeren Kritikpunkt: Die geringe Auflösung macht sich in Sachen Schärfe negative bemerkbar. Bei den restlichen Laptops waren Farbwiedergabe und Blickwinkelstabilität gut und die maximale Helligkeit meist ausreichend um das Gerät auch im freien nutzen zu können.

Zwei Geräte stachen ob eines Features aus der Testreihe heraus: Sowohl das Dell Vostro 15 als auch das Chuwi Lapbook Air 14.1 haben eine jeweils gut funktionierende Tastaturbeleuchtung. Beim Lapbook Air 14.1 gibt es allerdings einen kleinen Haken: Das China-Gerät gibt es nur mit QWERTY-Layout. Was prinzipiell die Tastaturen angeht, kamen wir mit allen Geräten gut zurecht. Natürlich gibt es natürlich Unterschiede im Detail und auch ist das Tippgefühl eine sehr individuelle Sache. Hier lohnt es sich, vor dem Kauf das entsprechende Gerät vorher einmal anzutesten. Beim Vostro 15 und beim Ideapad 320 gibt es jeweils einen eigenen Ziffernblock rechts neben der Tastatur.

Während alle Tastaturen bei uns im Test gut abgeschnitten haben, sieht es bei den Touchpads etwas anders aus. Ob ihres schwammigen Verhaltens beim Lenovo Idapad 320, dem Chuwi Lapbook Air 14.1 und dem Acer Switch 3 konnten wir bei diesen Geräten nur gut mit verbundener Maus arbeiten. Sehr gut haben uns die Touchpads beim Medion Akoya E3215 und beim Dell Vostro 15 gefallen, während der Mausersatz beim Trekstor Primebook P14 zufriedenstellend funktionierte. Außer Konkurrenz, was Tastatur und Touchpad angeht, sind in unserem Vergleichstest das Chuwi Surbook Mini 10.8 und Surbook 12.3. Leider stand uns für den Test die ansteckbare Tastatur mit Touchpad nicht zur Verfügung.

Gemessen am Preis ist bei uns keiner der Laptops in der Preisklasse bis 500 Euro wirklich durchgefallen, auch wenn nur drei Geräte mit „gut“ (Trekstor Primebook P14, Chuwi Lapbook Air und Medion Akoya E3215), der Rest mit „befriedigend“ (Acer Switch 3, Chuwi Surbook Mini 10.8, Chuwi Surbook 12.3 und Dell Vostro 15) und „ausreichend“ (Lenovo Ideapad 320) abgeschnitten haben.

Letztendlich spielt die größte Rolle, welche Anforderungen der Nutzer an einen Windows-Laptop stellt. Alle Devices in unserem Testfeld haben ausreichend Performance und brauchbare Tastaturen. Weiterhin zählt dann natürlich, welcher Formfaktor gewünscht ist und wie wichtig die Punkte Touchpad, Display, Speicher und Akkulaufzeit sind. Wirklich verkehrt macht man in Anbetracht des verhältnismäßig niedrigen Preises mit keinem der von uns getesteten Laptops etwas.

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Bluetooth-Kopfhörer Sony Xperia Ear Duo: Mit der Welt im Einklang

Sony Xperia Ear Duo:

Das neue Xperia Ear Duo von Sony setzt auf ein offenes Design des Ohrstücks, anstatt das Ohr des Trägers vollkommen zu verschließen. So werden Klang wie auch Umgebungsgeräusche direkt in den Ohrkanal übermittelt.

Das ermöglicht beispielsweise das Hören der Lieblingsmusik und zeitgleich die problemlose Teilnahme an der Kommunikation im Büro oder die sichere Fortbewegung im Straßenverkehr.

ntelligenten Assistenzfunktionen erleichtert das Xperia Ear Duo zudem den Alltag

Die drahtlosen Stereo-Kopfhörer überzeugen zudem mit einem intuitiven Bedienkonzept. Eingaben wie Titelwechsel und die Annahme von Anrufen werden über die berührungsempfindlichen Bedienelemente oder eine einfache Kopfbewegung gesteuert.

Mit einem kurzen Nicken oder Kopfschütteln werden beispielsweise Gespräche angenommen oder abgelehnt. Mithilfe der Sprachassistenten von Google oder Siri können zudem Nachrichten gesendet werden.

Mit den intelligenten Assistenzfunktionen erleichtert das Xperia Ear Duo zudem den Alltag. Der tägliche Assistent liefert relevante Informationen zu Zeit und Ort und erinnert zum Beispiel bei Ankunft am Büro daran, wann das nächste Meeting beginnt. Er liest außerdem Nachrichten vor, die per Spracheingabe beantwortet werden können.

Für das Xperia Ear Duo ist außerdem ab sofort „Anytime Talk“ verfügbar. Mithilfe dieser Funktion ist es möglich, Gruppen von bis zu fünf der smarten Bluetooth-Kopfhörer zu bilden

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