Wasserfester Lautsprecher Anker Soundcore Motion Q im Test

Der Motion Q von Anker Soundcore ist ein Outdoor-Lautsprecher für 50 Euro. Er hat eine Akkulaufzeit von mehr als 11 Stunden und ist zudem noch wasserfest. Ob der Motion Q etwas taugt, haben wir getestet.

Im Lieferumfang des Motion Q befinden sich Lautsprecher, Ladekabel mit Micro-USB und ein Schnürriemen zum Anbringen. Mit Letzterem lässt sich der Lautsprecher nahezu überall befestigen oder aufhängen.

Ein Ladegerät oder eine kompakte Transporttasche gibt es nicht dazu. Das Laden mit einem Smartphone-Netzgerät mit 5 V Spannung und 1 A Stromstärke nimmt durchschnittlich drei Stunden und fünf Minuten in Anspruch.

Der seit April 2018 erhältliche Motion Q ist IPX7-zertifiziert. Das heißt, er taucht für maximal 30 Minuten vollständig bis zu einem Meter im Wasser. Obwohl er offiziell keine Schutzklasse für Staub besitzt, profitiert der Lautsprecher von seiner Texiloberfläche, die um das Gehäuse gewickelt ist. So dringen weder Sand, Staub noch anderer Schmutz ins Innere ein.

Ankers neuester Lautsprecher hat die Form eines Zylinders und ist in etwa so groß wie eine Limonadendose – allerdings mit einem Gewicht von 420 g. Damit ist das Transportieren in nahezu jeder Tasche bedenkenlos möglich. Der Motion Q passt bequem in einer Hand und lässt sich mühelos umschließen.

Das untere Gehäuse ist zu ein Fünftel aus einem weichen Material gefertigt. Auf glatten und polierten Oberflächen rutscht der Motion Q widerstandslos. Auf rauen Oberflächen wie Holzsitzbänke bleibt er stehen.

Die Bedienelemente des Motion Q sitzen auf der oberen Seite. Mit fünf Tasten steuert der Nutzer die Musikwiedergabe und -lautstärke. Neben Laut und Leise sowie Wiedergabe/Pause und Ein-/Ausschalten hat der Lautsprecher einen Bluetooth-Button für die Koppelung mit einem Smartphone oder Tablet. Die einzelnen Tasten sind nicht beleuchtet, wie etwa beim Yoyo S von Cambridge Audio (Testbericht). In der Mitte der Bedienerfläche leuchtet eine LED durchgehend in blau und visualisiert damit den Betrieb.

Leider fehlt eine NFC-Antenne für den einfachen Verbindungsaufbau. Gerade, wenn man mit Freunden unterwegs ist und unterschiedliche Musikquellen zur Verfügung hat, ist das schnelle Wechseln eine praktische Sache.

Die Wiedergabetaste übernimmt unterschiedliche Funktionen, je nach dem, wie häufig man sie betätigt. Ein einfacher Druck pausiert den aktuellen Titel oder setzt ihn fort. Drückt man die Taste zweimal hintereinander, so springt der Lautsprecher zum nächsten Wiedergabetitel. Dreimaliges Drücken bedeutet Wiederholung des aktuell laufenden Songs.

Gespräche über die integrierte Freisprechfunktion nimmt der Nutzer über die Ein/Ausschaltetaste an.

Der Motion Q spielt Musik kabellos über Bluetooth 4.2 mit bis zu 20 m Reichweite oder kabelgebunden über seinen Aux-Eingang ab. Der analoge Anschluss mit 3,5 mm befindet sich am Fuß des Lautsprechers neben dem Micro-USB-Port hinter einer dicken Gummiklappe.

Im Motion Q sitzt ein Akku mit 2600 mAh. Laut dem Hersteller soll er eine Laufzeit von bis zu zehn Stunden bieten. Bei einer Lautstärke mit 50 Prozent haben wir eine Akkulaufzeit von 11 Stunden und 20 Minuten erreicht.

Anker bewirbt den Motion Q als einen Lautsprecher mit 360-Grad-Klang. Dabei besitzt er lediglich zwei Treiber mit 8 Watt Leistung, die in entgegengesetzter Richtung schallen. Links und rechts sitzen zwei passive Bassstrahler, die sich für die Bassanhebung verantwortlich zeigen. Trotzdem ist der Klang ausgewogen, da er radial ausgegeben wird.

Insgesamt ist der Klang des Motion Q nicht enttäuschend, wie man aufgrund seiner Größe vielleicht annehmen würde. Sogar bei hohen Lautstärken ist der Klang klar und frei von Verzerrungen. Der Bass ist aufgrund des Volumens begrenzt, reicht aber für spontane Outdoor-Partys in den Sommer-Monaten vollkommen aus.

Hat der Motion Q eine Besonderheit? Nicht wirklich. Er hat keine integrierte Powerbank zum Aufladen des Smartphones oder eine Gestensteuerung, wie der Yoyo S (Testbericht). Auch ist er nicht stoß- und sturzfest. Ein nützliches Feature ist die Möglichkeit, einen weiteren Motion Q zu koppeln, um so einen echten Stereo-Effekt zu erhalten.

Der Motion Q von Anker Soundcore ist ein guter und günstiger Outdoor-Lautsprecher. Er ist klein und damit einfach zu transportieren und bietet dennoch einen sauberen Klang. Die Handhabung ist einfach. Gegenüber dem Soundcore 2 (Testbericht) vom selben Hersteller bietet er Stereo-Kopplung an. Mit dem Kauf macht man nichts falsch.

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Ticketmaster informiert über Sicherheitsvorfall

Bei Ticketmaster hat es einen Sicherheitsvorfall gegeben. Das Unternehmen informiert derzeit die internationale Kundschaft. Am Samstag, den 23. Juni 2018, habe das Team von Ticketmaster Groß­britannien eine bös­artige Software in einem Kunden­dienst-Tool identi­fiziert, welches von Inbenta Technologies, einem externen Dritt­anbieter, mit dem Ticketmaster zusammen­arbeitet, zur Verfügung gestellt wird. Nach dem Fund habe man dieses Produkt auf den Webseiten abgeschaltet.

Aufgrund des Produkts von Inbenta, das auf den Websites von Ticketmaster International ein­ge­bunden war, wurde möglicher­weise auf einige persön­liche Infor­mationen sowie auf Zahlungs-Informationen der Kunden von unbekannten Dritten zuge­griffen. Betroffen sollen Kunden sein, die zwischen September 2017 und dem 23. Juni 2018 Tickets gekauft haben. Forensische Teams und Sicherheits­experten arbeiten laut Ticketmaster rund um die Uhr daran, heraus­zufinden, wie die Daten kompro­mittiert wurden.

Zitat Ticketmaster:

Was wir tun:

– Ticketmaster International hat die spezielle Website sicherheit.ticketmaster.de ein­ge­richtet, um Ihre Fragen zum Vorfall von Inbenta zu beantworten. Sie können uns zusätzlich hier kontaktieren: [email protected]

– Als Vorsichts­maßnahme müssen alle von uns informierten Kunden ihr Passwort für unsere Website ändern, sobald sie sich das nächste Mal in ihr Konto einloggen.

– Betroffenen Kunden bieten wir einen kostenfreien Identitäts­überwachungs­service eines führenden Anbieters an. Wenn Sie daran interessiert sind, klicken Sie bitte hier.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Konto­auszüge auf Hinweise von Betrug oder Identitäts­diebstahl zu überprüfen. Wenn Sie Bedenken haben oder verdächtige Aktivitäten in Ihrem Konto bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihre Bank(en) und Kredit­karten­unternehmen.

Ticketmaster versteht die Bedeutsamkeit Ihrer persönlichen Daten. Die Gewähr­leistung der Sicherheit der persön­lichen Daten unser Kunden ist uns sehr wichtig und es tut uns leid, Sie aufgrund dieses Vorfalls kontaktieren zu müssen.

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Microsoft veröffentlicht Windows 10 Insider Preview Build 17704 für alle Skip-Ahead-Nutzer

Wie Microsoft informiert, wurde jüngst die aktuellste Insider-Preview in Version 17704 von Windows 10 für alle Skip-Ahead-Nutzer veröffentlicht. Diese bringt natürlich wieder zahlreiche Änderungen, neue Features und mehr mit, angefangen beim Icon des Edge-Browsers, welche in den Insider Build ab sofort den Schriftzug „Beta“ aufgedruckt bekommt.

Bleiben wir gleich mal beim Edge-Browser. Im Zuge der Einführung des neuen Fluent Designs, wurde nun auch die Tab-Leiste des Browsers dezent abgeändert. Ein neuer Tiefeneffekt soll den aktiven Tab nun noch besser von den Hintergrund-Tabs abgrenzen. Doch auch das Menü für die Einstellungen wurde nun aufgrund von zahlreichem Feedback noch einmal überarbeitet und bietet nun auf den ersten Blick die am häufigsten genutzten Aktionen an. Außerdem sei das Menü nun noch besser vom Nutzer anzupassen, so Microsoft.

So werden die Einstellungen nun in einzelne Kategorien unterteilt und ihr dürft festlegen, welche Symbole in der Werkzeugleiste angezeigt werden sollen und welche nicht. Auf Wunsch könnt ihr diese nämlich auch komplett blank lassen.

Häufig nachgefragt und nun ebenso im neuen Build verfügbar, ist die Option, das Autoplay von Medien auf Webseiten von vornherein einzustellen. Zu den drei dort hinterlegten Auswahloptionen schreibt Microsoft folgendes:

  • “Allow” is the default and will continue to play videos when a tab is first viewed in the foreground, at the site’s discretion.

  • “Limit“ will restrict autoplay to only work when videos are muted, so you‘re never surprised by sound. Once you click anywhere on the page, autoplay is re-enabled, and will continue to be allowed within that domain in that tab.

  • “Block” will prevent autoplay on all sites until you interact with the media content. Note that this may break some sites due to the strict enforcement – you may need to click multiple times for some video or audio to play correctly. Some sites may not work at all – in those cases, you can enable or block autoplay on a case-by-case bases from the website permissions pane (click the icon next to the address in the Address Bar).

Build 17704 bringt dieses Mal ein tatsächlich enorm umfangreiches Changelog mit sich, sodass ich an dieser Stelle wirklich nicht jede einzelne Neuerung aufzählen möchte. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann werft unbedingt einen Blick in die Quelle, dort gibt es auch Neuigkeiten zum Task Manager, dem Snipping Tool und noch einiges mehr.

Nichtsdestotrotz möchte ich hier dennoch, wie gehabt, die Liste der „General Changes“ und „Known Issues“ von Insider Preview Build 17704 anfügen:

Windows 10 Insider Preview 17704

General changes, improvements, and fixes for PC

  • Thank you for your continued support of testing Sets. We continue to receive valuable feedback from you as we develop this feature helping to ensure we deliver the best possible experience once it’s ready for release. Starting with this build, we’re taking Sets offline to continue making it great. Based on your feedback, some of the things we’re focusing on include improvements to the visual design and continuing to better integrate Office and Microsoft Edge into Sets to enhance workflow. If you have been testing Sets, you will no longer see it as of today’s build, however, Sets will return in a future WIP flight. Thanks again for your feedback.
  • If you have a Surface Studio, you should be able to update to Build 17698. Previously – Surface Studios were unable to update to Builds 17682, 17686, and 17692.
  • We fixed an issue that could result in seeing a 0x80070057 error in Windows Update when upgrading to the last few flights.
  • We fixed an issue from the last two flights resulting in the lock screen crashing in a loop when Picture Password was selected.
  • We fixed an issue resulting in some Insiders experiencing a high volume of Start reliability issues in the last few flights.
  • We fixed an issue where if you used WIN+A to open the Action Center you couldn’t immediately press Esc to close it.
  • If clipboard history isn’t enabled, you can now enable it straight from WIN+V.
  • Have multiple items in your clipboard history (WIN+V)? You can now start fresh in one shot by clicking the new clear all button.
  • We fixed an issue resulting in noticeable lag when launching Task View on high DPI devices.
  • We fixed an issue where Task View would still have a launch animation if “Show animations in Windows” was turned off.
  • We fixed an issue where some cards in Timeline would appear with the text drawn twice, once normally, and a second time dimmer and with slightly different line spacing.
  • We fixed an issue resulting Cortana crashing when attempting to edit reminders in the last few flights.
  • We fixed an issue when using Cortana causing search results to sometimes not do anything when clicked in the last few flights.
  • We fixed an issue where the People flyout was using the old Microsoft Store icon.
  • We fixed an issue resulting in Credential Manager having white on white text when using Windows in dark theme.
  • We fixed an issue where the string “Don’t use the index when searching…” in File Explorer’s Folder Options dialog had corrupted text.
  • We’ve heard your feedback and are updating our sorting by size filters in File Explorer to be something a bit more modern. When you upgrade to this build you’ll find Tiny, Small, Medium, Large, Huge and Gigantic are now defined as 0 – 10KB, 16KB – 1MB, 1 MB to 128 MB, 128 MB – 1 GB, 1 GB – 4 GB, and > 4 GB, respectively.
  • We’ve added some new keywords to help you get to the settings you’re looking for – for example “rename” will now find “View your PC name” (from which you can rename your PC). Please log feedback if there are any others that you’d like us to add!
  • We fixed an issue resulting in Settings crashing when changing the default browser in the last flight.
  • We fixed an issue where after a reboot, settings for Background Apps would revert to default.
  • We fixed an issue where on demand features that were less than 1 MB (such as RSAT: IPAM Client) would fail to install.
  • We fixed an issue where if your Bluetooth was turned off when upgrading to recent builds, the toggle for turning on/off Bluetooth wouldbe missing in the Settings page and the Bluetooth quick action button in the Action Center will not work. Note: this fix willprevent the issue from happening again, however if you are already impacted you will need to uninstall the radioadapter and re-enumerate it to get yourself back into a good state. You can do this by opening Device Manager, finding the radio adapter listed under Bluetooth, right-clicking and selecting Uninstall (make sure “delete the driver software for this device” is left unchecked), clicking Uninstall, then going to the Action menu and selecting “Scan for hardware changes”.
  • We fixed an issue resulting in certain Bluetooth devices, like the NOAHLink, not connecting after upgrading.
  • We fixed the bug that was impacting driver testing scenarios where executing HLK Component/Device driver tests might havecaused abugcheck that blocked test execution.
  • We fixed the issue causing the Game bar to crash on x86 machines.
  • To improve clarity, we’ve separated Settings > Privacy > Speech, Inking & typing into two settings: Settings > Privacy > Speech and Settings > Privacy > Inking & typing personalization.
  • We fixed the issue that caused Settings > Ease of Access > Narrator, Choose Keyboard settings to be missing text as well as visible values in the two combo boxes.
  • We added DTS:X to the list of spatial audio technologies you can use.
  • We addressed a crash in the audio troubleshooter if querying the volume or mute state failed.
  • We fixed an audio service issue that could cause some previously-recoverable hangs to become unrecoverable.
  • We’ve updated Microsoft Edge so that even if a tab is not actively playing audio you will now be able to preemptively mute it from the context menu when right-clicking the tab.
  • We fixed an issue for certain languages where when loading tabs in Microsoft Edge you may briefly see a formatting placeholder (%) in the tab name.
  • We fixed an issue where drag events in Microsoft Edge (after moving a tab) could arrive out of order, leading to not being able to close that window.
  • We fixed an issue where Microsoft Edge would exit full screen video mode if focus was set to an Outlook window on a secondary monitor.
  • We fixed an off-by-one error when using the up arrow to go through your command history in Command Prompt in recent flights.
  • Thanks everyone who shared feedback about the Microsoft Pinyin IME experience introduced with Build 17661. With today’s build the experience will be returning to the one that shipped with the April 2018 Update, while we take your feedback into consideration.
  • We fixed an issue resulting in text being unexpectedly finalized when typing using the Japanese IME in Outlook 2016.
  • We fixed an issue where when using the Emoji Panel in a win32 app the first letter of the search might get dropped.
  • When using the touch keyboard you’ll find that the clipboard button is now always visible in the candidate pane. Tapping it will bring up your clipboard history for you to browse and paste from.
  • Shapewriting on the touch keyboard is now available when using English (Australia)!
  • We have fixed an issue where if you had previously performed a Find using Narrator’s Find feature and you brought up the dialog the text would not have been cleared from the field.
  • We’ve updated Ease of Access flyout on the login screen so that Narrator now has an on / off toggle

Known issues

  • We’re working on adding dark theme in File Explorer and the Common File Dialog, but we still have some things to do. You may see some unexpectedly light colors in these surfaces when in dark mode and/or dark on dark text.
  • When you upgrade to this build you’ll find that the taskbar flyouts (network, volume, etc) no longer have an acrylic background.
  • We’re working on improving settings for HDR videos, games and apps in a new Windows HD Color page under System > Display. Some things temporarily will not work; notably, some users will not be able to enable/disable HDR display support.
  • Applications that use ICC color profiles may encounter errors such as Access Denied. This includes the Color Management control panel, and color profile switching on certain Surface devices.
  • When you use the Ease of Access > Make Text bigger setting, you may see text clipping issues, or find that text is not increasing in size everywhere. Also if your System > Display > Scaling and layout is not set to 100%, some text might appear unexpectedly tiny after reverting the “Make text bigger” value back to 0%.
  • Windows Mixed Reality may get stuck after going to sleep and display a persistent error message in Mixed Reality Portal or a “Wake up” button that doesn’t work. To work around this, restart your computer or explorer.exe to use Windows Mixed Reality again.

 

Ein letzter Hinweis noch am Ende: so wie es nun auch von Microsoft bestätigt sein soll, wird das mittlerweile doch schon recht beliebte Feature der „Sets“ mit der Veröffentlichung von Redstone 5, das für diesen Herbst geplant ist, vorerst wieder verschwinden. Zu unausgereift sei das Ganze derzeit noch und daher sehe man sich gezwungen, die Funktion bis auf Weiteres im Hintergrund weiterzuentwickeln. „If you have been testing Sets, you will no longer see it as of today’s build, however, Sets will return in a future WIP flight. Thanks again for your feedback.“ – Microsoft

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Mediapad M5 8 im Test: kompakt, kraftvoll und guter Sound

Das Huawei Mediapad M5 10 hat bei uns im Test sehr gut abgeschnitten. Die kleinere Ausführung mit 8-Zoll-Display ist ähnlich gut: Auch dieses Tablet erhält von uns eine klare Kaufempfehlung. Warum, zeigt der Testbericht.

Mit Abmessungen von 212,6 × 124,8 × 7,3 Millimetern ist das Huawei Mediapad M5 8 ein sehr kompaktes Tablet. Sein Gewicht beträgt vergleichsweise leichte 310 Gramm. Wie das Huawei Mediapad M5 10 (Testbericht) steckt auch die kleinere Ausführung in einem gut verarbeiteten und hochwertig wirkenden Metallgehäuse. Aufgrund seiner Abmessungen und der abgerundeten Seiten liegt das Tablet komfortabel in der Hand. Im Porträt-Modus gehalten sitzen Power-Button und Lautstärkewippe auf der rechten Seite, der Zugang zum Kartenslot ist links zu finden. Die Hauptkamera hat ihren Platz hinten links im oberen Eck. Oben und unten befindet sich jeweils ein Lautsprecher, beim Filmeschauen im Breitbildmodus strahlen diese also dann nach links und rechts ab.

Unterhalb des Displays ist ein Fingerabdruckscanner untergebracht, oberhalb die Frontkamera und unten am Tablet befindet sich ein USB-Typ-C-Anschluss. Wie beim großen Bruder kann der Nutzer den Fingerabdruckscanner statt der üblichen On-Screen-Buttons auch zur Navigation innerhalb des Systems nutzen: Für Zurück ist ein kurzes Antippen nötig, für Home wird der Sensor gedrückt gehalten und für Zugriff auf die zuletzt genutzten Anwendungen streicht man über den Sensor. Das funktioniert in der Praxis prima. Der Fingerabdruckscanner arbeitet zuverlässig und reagiert schnell.

Wie beim Mediapad M5 10 kommt auch beim Huawei Mediapad M5 8 ein Octacore-Prozessor von Huaweis Tochterunternehmen HiSilicon zum Einsatz. In diesem Fall handelt es sich um den Kirin 960, der sogar noch etwas mehr Power als der Kirin 960s des 10-Zoll-Modells mitbringt. Er hat vier Kerne mit einem Maximaltakt von 2,4 und vier Kerne mit einem Maximaltakt von 1,8 GHz. Als Grafikeinheit kommt eine Mali-G71-MP8-GPU zum Einsatz. Neben 4 GByte Arbeitsspeicher gibt es 32 GByte internen Speicher. Die 64-GByte-Ausführung des neuen Mediapad ist in Deutschland bislang nicht erhältlich. Zur Speichererweiterung steht ein microSD-Slot zur Verfügung; bei der LTE-Ausführung des Tablets teilt dieser sich mit dem SIM-Karten-Slot den entsprechenden Schacht.

Das Huawei Mediapad M5 8 unterstützt in der Mobilfunk-Version LTE der Kategorie 6 mit bis zu 300 Mbit/s im Downstream. WLAN ist nach 802.11 a, b, g, n und ac im 2,4- und 5-GHz-Frequenzband an Bord. In Sachen Konnektivität gibt es dann noch GPS und Bluetooth 4.2. Der fest verbaute Akku des Tablets hat eine Kapazität von 5100 mAh und wird per 9V/2A-Ladegerät aufgeladen. Auch das Huawei Mediapad M5 8 muss ohne Kopfhörer-Buchse auskommen, im Lieferumfang befindet sich ein entsprechender Adapter für den USB-Typ-C-Anschluss.

Auf 8,4 Zoll stellt das Mediapad M5 8 2560 × 1600 Pixel dar – und damit genauso viele, wie der 10 Zoll große Bruder. Dementsprechend wirken Inhalte auf dem IPS-Panel noch schärfer, während Farbwiedergabe, Blickwinkelstabilität und Helligkeit ebenso gut sind wie beim Mediapad M5 10. Was die Farbwiedergabe angeht, gibt es mehrere Möglichkeiten der Anpassung an die eigenen Vorlieben: In den Systemeinstellungen hat der Nutzer Zugriff auf zwei Presets für den Farbmodus (Normal und Lebhaft) und drei Farbtemperatur-Presets. Weiterhin ist das manuelle Festlegen der Farbtemperatur anhand eines Farbkreises möglich.

Das Huawei Mediapad M5 8 hat das gleiche Kamera-Setup wie das Huawei Mediapad M5 10 (Testbericht): Die Hauptkamera des Huawei Mediapad M5 8 kommt mit Autofokus und einer Auflösung von 13 Megapixeln, die Frontcam löst 8 Megapixel auf. Wie beim großen Bruder ist das Tablet in der Lage, brauchbare Schnappschüsse abzuliefern, mehr aber auch nicht. Im Vergleich mit vielen anderen Tablet-Kameras ist die Qualität beider Linsen jedoch absolut zufriedenstellend.

Mit dem potenteren Prozessor schneidet das Huawei Mediapad M5 8 ein klein wenig besser im AnTuTu-Benchmark ab als das Huawei Mediapad M5 10: Es kommt auf knapp 178.000 Punkte versus 174.000 beim größeren Modell. In der Praxis ist dieser Unterschied allerdings nicht wahrnehmbar. Die Systemperformance ist wie beim Huawei Mediapad M5 10 sehr gut – wir hatten im Test keinerlei Lags, Hänger oder auffälligere Denkpausen. Mit seiner ordentlichen Leistung eignet sich das Huawei Mediapad M5 8 auch zum Spielen von grafiklastigen Games.

Was die Akkulaufzeit angeht, kann der Besitzer mit bis zu 12 Stunden bei Videowiedergabe rechnen – ein sehr guter Wert. Das Aufladen dauert mit annähernd drei Stunden allerdings vergleichsweise lange. Die von Harman Kardon zertifizierten Stereolautsprecher des Mediapad M5 8 gefallen uns sehr gut. Zwar gibt es beim Mediapad M5 8 nur zwei statt vier wie beim Mediapad M5 10, klanglich sind diese jedoch annähernd so gut. Selbst im Bassbereich, zu viel darf man hier aufgrund der Bauweise zwar nicht erwarten, tönt das Mediapad M5 8 für ein Tablet ordentlich. Die höheren Frequenzbereiche hingegen sorgen für hohen Detailreichtum und ein sehr aufgeräumtes Klangbild.

Softwareseitig gibt es wie beim Mediapad M5 10 (Testbericht) Android mit der EMUI getauften Benutzeroberfläche von Huawei. Googles mobiles Betriebssystem läuft in Version 8.0 auf dem Mediapad. Die Optik kann der Nutzer dank eines vorinstallierten Theme-Stores seinen Vorlieben gemäß ändern – soweit dies eben möglich ist. Huawei installiert einiges an Bloatware, jedoch lassen sich viele dieser Apps auch deinstallieren. Es handelt sich dabei beispielsweise um die Apps Booking.com, Kids Corner, WPS Office und diverse Spiele.

Wer auf der Suche nach einem kompakten Android-Tablet mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist, dem können wir das Huawei Mediapad M5 8 wärmstens ans Herz legen. Die LTE-Ausführung gibt es aktuell ab circa 340, die WLAN-Variante ab um die 325 Euro. Den Käufer erwartet ein Gerät mit tollem Display, klasse Performance und richtig guten Lautsprechern. An größeren Kritikpunkten gibt höchstens die nicht vorhandene Kopfhörerbuchse. Wer damit leben kann, der wird seinen Spaß mit dem Mediapad M5 8 haben.

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