
Ollama hat eine Finanzierungsrunde über 88 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Plattform für offene KI-Modelle ausbauen. Geplant sind unter anderem nahtlose hybride Inferenz, Unterstützung neuer Modelle direkt zum Start sowie ein Cloud-Angebot für Entwickler und Teams.
Ollama macht es vergleichsweise einfach, Modelle wie DeepSeek, GLM, Qwen, Kimi, Nemotron oder MiniMax lokal auszuführen und über eine API in eigene Anwendungen einzubinden. Das Ganze funktioniert ohne API-Schlüssel oder zwingende Cloud-Anbindung. Daten können damit auf dem eigenen Rechner bleiben, zudem fallen bei lokaler Nutzung keine Kosten pro verarbeitetem Token an. Die notwendige Hardware sollte man natürlich trotzdem im Kopf behalten.
Laut Ollama nutzen inzwischen 8,9 Millionen Entwickler die Plattform, außerdem soll sie bei 85 Prozent der Fortune-500-Unternehmen im Einsatz sein. Neben der lokalen Ausführung rückt künftig offenbar die Cloud stärker in den Fokus. Entscheidend wird sein, wie Ollama dabei sein Versprechen von Kontrolle und Datenschutz umsetzt.
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