Meta arbeitet offenbar an einem eigenen Cloud-Angebot, über das Unternehmen künftig KI-Rechenleistung und KI-Modelle an externe Kunden vermieten könnte. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf die üblichen „mit den Plänen vertraute Personen“.
Demnach prüft Meta verschiedene Geschäftsmodelle. Einerseits soll Entwicklern der Zugriff auf KI-Modelle ermöglicht werden, die auf Metas eigener Infrastruktur laufen, ähnlich wie Amazon dies mit Bedrock anbietet. Kunden würden dabei für die Nutzung der Modelle bezahlen, während Meta den Betrieb der Rechenzentren und der zugrunde liegenden Hardware übernimmt.
Darüber hinaus soll auch die Vermietung von reiner Rechenleistung diskutiert werden. Damit würde Meta in Konkurrenz zu Anbietern wie CoreWeave sowie den etablierten Cloud-Plattformen Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud treten. Klingt erst einmal schwer vorstellbar.
Hintergrund ist der massive Ausbau der KI-Infrastruktur des Konzerns. Meta investiert nach eigenen Angaben Hunderte Milliarden US-Dollar in Rechenzentren und KI-Hardware. Mark Zuckerberg hatte bereits im Mai angedeutet, dass das Unternehmen überschüssige Rechenkapazitäten oder einen API-Zugang zu seinen KI-Modellen künftig vermarkten könnte, falls mehr Kapazitäten aufgebaut werden als intern benötigt werden.
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