Oppo hat heute seine Mittelklasse-Smartphones der Reihe Reno16 für Deutschland vorgestellt. Die neuen Geräte nutzen ColorOS 16, basierend auf Android 16, als Plattform. Punkten sollen sie unter anderem mit erweiterten Kamerafunktionen und KI-Unterstützung. Die Modellreihe umfasst dabei gleich vier Phones: die Oppo Reno16 Pro, Reno16, Reno16 FS und schließlich als Einstiegsmodell das Reno16 F.
Wenn wir da bei den beiden hochwertigsten Modellen bleiben, dann bieten beide ein AMOLED-Display mit 6,32 Zoll Diagonale und FHD -Auflösung sowie einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3.600 Nits. Allerdings bringt das Oppo Reno16 Pro eine maximale Bildwiederholrate von 144 Hz mit, während es beim Reno16 „nur“ 120 Hz sind.
Ein Abstrich gegenüber der chinesischen Variante: Das Reno16 Pro erlebt international ein Downgrade vom MediaTek Dimensity 9500s auf den Dimensity 8550 Super. In den Handel kommt das Smartphone mit 12 GByte RAM und 512 GByte Speicherplatz. Der Akku kommt auf 6.700 mAh, was ein Rückschlag ist, denn die China-Version kredenzt 7.000 mAh. Aufladen könnt ihr mit 80 Watt. Die Kamera bietet euch im Übrigen 200 (Weitwinkel, OIS) 50 (Ultra-Weitwinkel) 50 (Telephoto, OIS) Megapixel.
Das Oppo Reno16 hingegen verwendet als SoC im Übrigen den Qualcomm Snapdragon 7 Gen4. Hier sind nur 8 GByte RAM verbaut. Es wird Varianten mit 256 bzw. 512 GByte Kapazität geben. Dem Akku schreibt man hier 6.000 mAh zu, abermals mit 80-Watt-Schnellladung. Für die Kamera speckt man gegenüber dem Pro leicht auf 50 (Weitwinkel, OIS) 50 (Ultra-Weitwinkel) 50 (Telephoto, OIS) Megapixel ab. Sowohl das Reno16 Pro als auch das Standardmodell sind nach IP68/IP69/IP69K vor Staub und Wasser geschützt.
Oppo verweist auf Software-Kniffe
Alle Smartphones der Reno16-Reihe können die Pop-Cam-Funktion verwenden. Diese bietet verschiedene Bildstile, darunter Digicam-, Sofortbild- und Analogfilm-Looks. Im neuen Bereich „Create“ innerhalb der Galerie-App bündelt Oppo zudem verschiedene KI-Kreativwerkzeuge. Erstmals steht in einem Reno-Modell der neue AI Snap Key zur Verfügung. Über diese Taste lassen sich Inhalte direkt erfassen und im AI Mind Space speichern.
Die Funktion dient als Ablage für Informationen, Screenshots und Notizen. Der AI Bill Manager erkennt da etwa digitale Zahlungen und Belege automatisch und erstellt daraus Ausgabenlisten. Für Reisen ergänzt Oppo die Ausstattung um AI Menu Translation. Die Funktion übersetzt Speisekarten und ergänzt die Inhalte um visuelle Darstellungen und zusätzliche Informationen zu einzelnen Gerichten.
Um kurz auf die beiden weiteren Modelle einzugehen, welche Oppo in der offiziellen Pressemeldung recht knapp erwähnt: Das Reno16F bietet ein größeres AMOLED-Display mit 6,57 Zoll Diagonale, den MediaTek Dimensity 7300 als SoC, 8 GByte RAM und 256 GByte Speicherplatz. Zur Technik des Reno16 FS macht der Hersteller in seiner Pressemeldung leider keinerlei Angaben – die offizielle Produktseite ist noch fehlerhaft und würfelt die Specs derzeit bunt mit den anderen Modellen der Reihe durcheinander.
Zeitgleich mit der Reno16-Serie stellt Oppo das neue Zubehör Bubble vor. Das 35 Gramm schwere Gerät wird magnetisch an kompatiblen Hüllen oder Magnetringen befestigt und verfügt über ein AMOLED-Display. Dies dient als Vorschau-Monitor für die Hauptkamera und soll Selfies und Gruppenaufnahmen vereinfachen. Die Bubble kann zudem als Kamera-Fernbedienung genutzt werden.
Die Oppo Reno16 können ab sofort vorbestellt werden und sind ab dem 3. Juli erhältlich. Zusätzlich profitieren Kunden bis zum 31. Juli von vergünstigten Einstiegspreisen:
- Reno16 Pro in den Farben Starlight Black und Pop White (12 GB RAM 512 GB Speicher): 899 EUR statt 1.099 EUR
- Reno16 in Purple Black und Pop White (8 GB RAM 512 GB Speicher): 799 EUR statt 899 EUR
- Reno16 FS in Purple Black und Pop White (8 GB RAM 512 GB Speicher): 649 EUR statt 799 EUR
- Reno16 F in Purple Black und Pop White (8 GB RAM 256 GB Speicher): 549 EUR statt 699 EUR
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