Apples Zukunftsplan bis 2028: KI-AirPods, Smart Glasses und neue iPhone-Generation

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Mit dem Führungswechsel bei Apple im September 2026 – John Ternus übernimmt dann den CEO-Posten – zeichnet sich gleichzeitig auch ab, wie das Produktportfolio des Konzerns in den nächsten Jahren aussehen soll. Aus Entwicklerkreisen sind inzwischen recht konkrete Details durchgesickert, die einen Blick auf kommende Wearables, veränderte iPhone-Zyklen und die nächsten Chip-Generationen erlauben.

Für Ende 2027 arbeitet Apple an neuen AirPods mit dem internen Codenamen B798. Die Ohrhörer sollen Kameramodule in den Stielen bekommen – allerdings keine klassischen Kameras für Fotos oder Videos, sondern visuelle Sensoren, die dann Apples „Visual Intelligence“-System mit Kontextinformationen versorgen. Siri soll damit ein besseres Verständnis der Umgebung bekommen:

Das System könnte etwa Zutaten erkennen und entsprechende Rezepte vorschlagen oder bei der Navigation zu Fuß helfen. Optisch lehnen sich die neuen AirPods stark an die aktuellen AirPods Pro an. Neu ist eine externe LED, die anzeigt, wann die Ohrhörer Umgebungsdaten in die Cloud übertragen. Ursprünglich war der Launch für 2026 geplant, die aufwendige Entwicklung passender KI-Modelle zur Objekterkennung hat den Zeitplan aber nach hinten geschoben.

Ebenfalls für Ende 2027 steht eine smarte Brille (Codename N50) im Raum, die Metas Brillen Konkurrenz machen soll und mit Sensoren für Foto- und Videoaufnahmen ausgestattet wird. Daneben plant Apple offenbar auch einen KI-gestützten Kamera-Anhänger für die Kleidung.

Beim iPhone verschieben sich die Releasezyklen merklich. iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und Apples erstes faltbares iPhone kommen planmäßig im Herbst dieses Jahres, doch das reguläre Basismodell des iPhone 18 soll erst 2027 folgen. Zwischen den Updates des Standardmodells entsteht damit eine Lücke von anderthalb Jahren.

Ebenfalls für Ende 2027 ist zudem ein Jubiläums-iPhone geplant, das die 20-jährige Geschichte des Geräts markiert. Die Modelle mit den Codenamen V73 und V74 werden die Nachfolger der iPhone 18 Pro-Reihe und sollen ein nahezu rahmenloses Display bekommen, dessen Glas sich um die Gehäuseseiten wölbt. Gleichzeitig wird die zweite Generation des faltbaren iPhones (V78) erwartet.

Zur Hardware gehört eine klare Chip-Roadmap. Die diesjährigen Pro-iPhones und das erste Foldable setzen auf den A20 Pro (Codename „Borneo“), das verschobene Standard-iPhone 18 bekommt 2027 den einfacheren A20 („Banda“). Die Jubiläumsmodelle und das zweite Foldable sollen Ende 2027 dann bereits den A21 („Naxos“) im 2-Nanometer-Verfahren nutzen, der Nachfolger des Standard-iPhone 18 den Basis-A21 („Nimos“). Für die Pro-iPhones 2028 plant Apple den nächsten Schritt: Der A22 Pro soll im 1,4-Nanometer-Verfahren gefertigt werden, hauptsächlich bei TSMC – Apple prüft aber auch, ob ein Teil der Produktion an Intel ausgelagert werden kann.

Laut Insidern laufen die Software-Tests für die 2027er-Geräte bereits. Die Hardware wird intern mit iOS 28 (Codename „Bell“) erprobt, während iOS 27 noch in diesem Jahr für alle Nutzer erscheinen soll.

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