
Mozilla hat frische Zahlen zur Browserwahl in der EU veröffentlicht und zieht eine positive Bilanz zum Digital Markets Act. Seit der Einführung der Wahlbildschirme entscheiden sich Nutzer wohl vermehrt für Firefox. Das läppert sich auf über sechs Millionen Installationen. Interessant ist dabei die Treue der Anwender. Wer den Browser über den offiziellen Wahlbildschirm aussucht, bleibt fünfmal häufiger dabei als Nutzer, die andere Wege gehen.
Forscher haben , so Mozilla, die täglichen Nutzerzahlen in der EU mit Ländern außerhalb der Union verglichen. Auf dem iPhone liegen die Werte in der EU um 113 Prozent höher als ohne die gesetzlichen Vorgaben. Bei Android fällt das Plus mit 12 Prozent geringer aus, was Mozilla mit der ohnehin höheren Basis und einer ungleichmäßigen Verteilung der Updates erklärt.
Trotz der Erfolge auf Mobilgeräten sieht Mozilla Nachholbedarf beim Desktop. Rund 310 Millionen Computer in der EU bieten bisher keine vergleichbare Wahlfreiheit. Windows-Nutzer werden oft durch fragwürdige Designentscheidungen bei den Standardeinstellungen gelenkt. Zudem fehlen einfache Möglichkeiten zum Datenimport beim Browserwechsel.
Grundsätzlich gilt bei Firefox auf dem Desktop aber etwas anderes: Deutschland ist zwar noch „das“ Firefox-Land, seit 2023 geht es aber bergab, dennoch gibt es aktuell rund 22 Mio. monatlich aktive Nutzer. Weltweit sind es aktuell um 195 Mio. Nutzer.
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