Rheinmetall und die Telekom bauen gemeinsamen Drohnen-Schutzschild

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Die Sicherheitslage wird ungemütlicher, und das betrifft nicht nur digitale Netze, sondern auch ganz reale Standorte. Rheinmetall und die Deutsche Telekom haben sich zusammengetan, um kritische Infrastrukturen besser gegen Drohnen und Sabotage abzusichern. Das Ganze läuft unter dem Namen Multi-Threat-Protection und soll auf der Sicherheitsmesse AFCEA ab dem 12. Mai 2026 in Bonn gezeigt werden. Hier sollen die Expertise von Rheinmetall bei der Flugabwehr und das Know-how der Telekom im Bereich Konnektivität und Datenanalyse zusammenfließen.

Hybride Bedrohungen sind bekanntlich kein theoretisches Szenario mehr. Wer wichtige Anlagen schützen will, muss heute Cybersicherheit und physischen Schutz kombinieren. Die beiden Unternehmen wollen Lösungen schaffen, die Drohnen nicht nur erkennen, sondern auch wirksame Abwehrmöglichkeiten bieten.

Technisch gesehen ist die Erkennung von Drohnen kleinteilig. Da jedes Gelände andere Anforderungen stellt, nutzt die Telekom einen Mix aus Video, Audio und Radiofrequenz-Sensoren. Letztere machen aktuell über 90 Prozent der Drohnen im unteren Luftraum sichtbar. Da diese Sensoren passiv arbeiten, stören sie den restlichen Funkverkehr nicht und lassen sich gut an vorhandenen Mobilfunkmasten montieren. Das ist besonders in eng bebauten Städten ein Vorteil.

Rheinmetall bringt Erfahrung aus aktuellen Konfliktgebieten mit und entwickelt selbst autonome Systeme. In Hamburg testen die Düsseldorfer bereits Konzepte zum Schutz des Hafens, was aufgrund der maritimen Bedingungen und vieler Funkquellen als extrem schwierig gilt. Ein neuer Trend sind Drohnen, die über Mobilfunk gesteuert werden. Hier forscht die Telekom laut eigener Aussage mit der Bundeswehr-Uni in Hamburg daran, das Mobilfunknetz selbst als Radar zu nutzen. Veränderungen im Datenverkehr sollen verraten, wo sich eine Drohne in Verbotszonen aufhält.

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