
Meta hat die Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt und zeigt sich trotz einiger Baustellen in Geberlaune. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent auf 56,31 Milliarden Dollar (52,56 Milliarden Euro). Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 26,77 Milliarden Dollar (24,99 Milliarden Euro) hängen, was einem Plus von 61 Prozent entspricht. Hier spielte allerdings ein steuerlicher Sondereffekt eine Rolle, ohne den das Ergebnis etwas schmaler ausgefallen wäre. Mark Zuckerberg zeigt sich zufrieden und verweist auf den Start des ersten Modells aus den hauseigenen Superintelligence Labs. Das Ziel bleibt klar: KI soll Milliarden Nutzer erreichen.
Täglich sind rund 3,56 Milliarden Menschen in den Apps des Konzerns unterwegs. Das ist ein Zuwachs von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, auch wenn die Zahlen im Vergleich zum Vorquartal leicht sanken. Grund dafür waren Internet-Blockaden im Iran und Einschränkungen für WhatsApp in Russland. Das Werbegeschäft läuft derweil rund, da sowohl die Anzahl der ausgespielten Anzeigen als auch der Durchschnittspreis pro Anzeige zweistellig zulegten. Die Belegschaft ist mit knapp 78.000 Mitarbeitern fast auf dem Stand des Vorjahres geblieben.
Für die Zukunft plant Meta mit massiven Investitionen. Die Prognose für die Investitionsausgaben wurde auf 125 bis 145 Milliarden Dollar (116 bis 135 Milliarden Euro) angehoben. Das Geld fließt vor allem in teurere Komponenten und den Ausbau der Rechenzentren, um die Kapazitäten für kommende Jahre zu sichern. Beim Ausblick auf das zweite Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 58 und 61 Milliarden Dollar (54 und 57 Milliarden Euro). Auf der Agenda stehen weiterhin rechtliche Auseinandersetzungen in der EU und den USA, wobei besonders der Jugendschutz und anstehende Gerichtsprozesse als Risikofaktoren genannt werden.
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