LG Electronics konkurriert einerseits scharf mit Samsung Electronics, unterhält andererseits aber auch Partnerschaften mit den südkoreanischen Landesgenossen. So liefert das Tochterunternehmen LG Display WOLED-Panels an den Rivalen, die für einige Smart-TVs zum Einsatz kommen. Jetzt könnte es auch einen umgekehrten Deal geben. Laut Berichten aus Südkorea wägt LG nämlich ab, QD-OLED-Panels von Samsung Display einzukaufen.
Jene will man allerdings nicht für Fernsehgeräte, sondern für Monitore einsetzen. Angeblich geht es hier um einen neuen Gaming-Monitor mit 4K-Auflösung, 27 Zoll Diagonale und 240 Hz Bildwiederholrate. Dieser könnte bereits im 4. Quartal 2026 als Teil der UltraGear-Modellreihe auf den Markt kommen. Tatsächlich dominiert LG Display zwar mit seinen WOLED-Panels im TV-Bereich, Samsung Display versorgt aber mit seinen QD-OLED-Panels mehr Monitore. Ein Deal könnte da für beide Seiten von Vorteil sein.
So strebt LG danach, die Lieferkette für OLED-Monitor-Panels zu erweitern bzw. zu stabilisieren, während Samsung Display seinen Kundenstamm für QD-OLED-Panels immer noch erweitern möchte. Man beliefert bereits Partner wie Asus, MSI oder Dell. Spannend: Während LG Electronics schon bald QD-OLED-Panels von Samsung Display beziehen könnte, verhandelt Samsung Electronics parallel mit LG Display – rund um WOLED-Panels für Monitore. Da könnten sich also recht bunte Deals ergeben.
Im Übrigen kauft LG Electronics schon jetzt OLED-Panels von Samsung Display – allerdings RGB-OLED-Panels für Notebooks. Sie kommen für die LG gram mit 14 und 16 Zoll Diagonale zum Einsatz.
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