
Der deutsche Anbieter Tuta baut sein Angebot aus. Nach Mail und Kalender startet der Dienst mit Tuta Drive eine eigene Cloud-Speicherlösung, die wie der Rest des Ökosystems komplett verschlüsselt arbeitet. Los geht es mit einer geschlossenen Betaphase, die am am heutigen 16. April anläuft. Ausgewählte Nutzer erhalten dann frühzeitig Zugang und können den Dienst vor dem späteren offiziellen Start im Alltag testen und Feedback liefern.
Tuta Drive sitzt auf der bestehenden Zero-Knowledge-Architektur von Tuta. Dateien werden automatisch Ende-zu-Ende verschlüsselt, standardmäßig und ohne Gefummel, und liegen damit auch für den Anbieter selbst nicht im Klartext vor. Zielgruppe sind sowohl Privatnutzer als auch Firmen, die ihre Daten nicht unverschlüsselt in der Cloud parken wollen.
Tuta verweist in dem Zusammenhang noch einmal auf den Schritt hin zur quantensicheren Verschlüsselung. Im Juli 2023 startete ein Forschungsprojekt, mit dem die hauseigene Verschlüsselung auf ein Hybridprotokoll aus klassischen und quantenresistenten Algorithmen umgestellt wurde. Nach eigenen Angaben war die Umstellung Anfang 2024 abgeschlossen.
Spannend wird sein, wie sich Tuta Drive im Alltag schlägt: Geschwindigkeit beim Sync, Clients für die gängigen Plattformen, Sharing-Funktionen, Versionierung, Preise. Zu all dem hält sich Tuta aktuell noch zurück. Für Nutzer, die ohnehin schon bei Tuta sind und Wert auf Verschlüsselung legen, könnte Drive dann eine naheliegende Ergänzung sein.
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