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Yoolox 10k im Test: Wireless Powerbank mit Saugnäpfen

Die Yoolox-Powerbank lädt Smartphones kabellos und kabelgebunden auf und bietet mit ihren Saugnäpfen ein besonderes Merkmal. Was sie kann, hat TechStage getestet.

Die Besonderheit der Yoolox-Zusatzakkus ist nicht die drahtlose Lademöglichkeit, sondern die auf der oberen Seite angebrachten sieben Saugnäpfe. Sie sollen das Smartphone festhalten, während es darauf liegt und kabellos über Induktion seinen Strom bekommt. Die Idee ist ziemlich praktisch: Telefon hinlegen, leicht drücken und es sitzt bombenfest, bis man es selbst abreißt. Leider klappt es nicht mit allen Smartphones oder mit allen Schutzhüllen: Telefone mit stark abgerundeter Rückseite haften nur an einem Saugnapf oder höchstens zwei.

Die Powerbank des Münchener Startups Yoolox ist mit drei verschiedenen Kapazitäten erhältlich 10.000, 16.000 sowie 20.000 mAh. Bis auf die Kapazität ist alles identisch. Im Test kommt die Variante Yoolox 10k zum Einsatz, sie ist auch physisch die kleinste, was die Dimensionen betrifft.

Die Yoolox 10k misst 14,8 × 7,4 × 1,6 cm. Damit ist sie so groß wie zwei aufeinander liegende Apple iPhone X (Testbericht). Das Gewicht von 268 g fällt dagegen als überdurchschnittlich hoch auf, im Mittel liegen die restlichen vier Wireless Powerbanks anderer Hersteller bei 237 g.

Das Gehäuse der Yoolox 10k ist komplett aus Kunststoff, die Verarbeitungsqualität ist dennoch hoch. Erhältlich ist die Powerbank in der Farbe Anthrazit. Die Oberfläche der Yoolox 10k ist matt und unempfindlich gegen Kratzer, die sich durch das Tragen in der Hosentasche oder das Mitführen im Rucksack bilden können.

Die Powerbank von Yoolox bietet eine Nennladung von 10.000 mAh an, wie der Name es vielleicht schon andeutet. Im Test hat der Energiespeicher aber lediglich 5009 mAh als tatsächliche Kapazität aufgenommen und konnte nur 3561 mAh abgeben. Das entspricht einer Effizienz von 71 Prozent.

Teilt man die nominale Nennladung von 10.000 mAh durch das Gewicht, ergibt sich eine Energiedichte von 37 mAh pro g. Damit entspricht das Milliamperestunden-Gramm-Verhältnis exakt dem Durchschnitt anderer Wireless Powerbanks. Pro gezahltem 1 Euro bekommt der Kunde 169 mAh. Auch hier sind andere Hersteller deutlich besser aufgestellt, ungeachtet der anderen Faktoren wie Verarbeitungsqualität oder Besonderheiten.

In der Praxis lädt die Powerbank kabelgebunden das Apple iPhone X fast zweimal auf. Bei den meisten Android-Smartphones wie dem Google Pixel 3 (Testbericht) oder dem Huawei Mate 20 Pro (Testbericht) reicht es lediglich ein ganzes Mal und etwas mehr, dann muss die Yoolox 10k wieder an die Steckdose. Die Leistungsaufnahme über den Micro-USB-Anschluss beträgt 7 W, über USB-C lädt sie mit bis zu 15 W deutlich schneller auf.

Das Durchgangsladen mit der Wireless Powerbank ist sowohl kabellos, als auch kabelgebunden möglich.

Die Yoolox 10k unterstützt diverse Schnellladestandards, unter anderem Quickcharge 3.0 von Qualcomm und USB Power Delivery 3.0. Snapdragon-basierte Smartphones haben im Test eine Spannung von 5 V bei einer Stromstärke von 2 A aufgenommen. Auch Huawei-Telefone mit einem Hisilicon-Prozessor kommen in ähnlichen Dimensionen mit 9 V und 1,8 A. Lediglich das Apple-Ax-basierte iPhone lädt mit 5 V und 1 A am langsamsten auf. Das drahtlose Laden über den Qi-Standard bietet eine Ladeleistung von 5 W an.

Bei Nichtbenutzung verhält sich die Yoolox 10k unauffällig bei einer durchschnittlichen Temperatur von 22,2 °C. Ist sie an der Steckdose angeschlossen und lädt mit 15 W schnell auf, sind so am vorderen Bereich der Powerbank Temperaturen von bis zu 26 °C messbar.

Mit der Yoolox 10k gibt es nicht allzu viel dazu: In der Verpackung befindet sich lediglich ein kurzes Ladekabel mit Micro-USB. Eine Transporttasche oder ein Netzgerät sind nicht dabei.

Die Yoolox 10k ist eine exzellente Wireless Powerbank mit vielen Anschlussmöglichkeiten. Zudem unterstützt sie das schnelle Laden. Sie ist hochwertig verarbeitet und macht einen guten und nachhaltigen Eindruck. Die Idee mit den Saufnäpfen ist durchdacht und liefert einen Mehrwert im Alltag. Zu beanstanden gibt es nicht viel; lediglich der Preis von 59 Euro ist etwas zu hoch für eine drahtlose Powerbank.

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Danke: bestboyzde

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