Meross Präsenzsensor MS600 mit Matter-Unterstützung geht an den Start

Solltet ihr zu den Anwendern gehören, die zufrieden mit Meross-Hardware im Smart Home herumfuhrwerken, dann gibt es ab sofort eine neue Gerätschaft. Der jüngst durchgesickerte Präsenzsensor ist mittlerweile für 30 Dollar auf der Homepage gelistet und kann bestellt werden.

Der MS600 von Meross kann nicht nur als Präsenzsensor arbeiten, auch einen Standard-PIR-Sensor und einen Lichtsensor hat das Unternehmen verbaut. Über das Matter-Framework lässt sich der Meross-Präsenzsensor nahtlos in mehrere Plattformen integrieren, darunter die Meross-App selbst, HomeKit, Alexa und Google Home. Logo, da wird ein entsprechender Hub vorausgesetzt.

Zudem verfügt er über eine verstellbare Basis, die sich um 180° schwenken und um 360° drehen lässt, sowie über ein integriertes Kabelmanagement für eine einfache Einrichtung. Er wird über ein Netzteil betrieben und bietet eine Erkennungsreichweite von bis zu 12 Metern (mit Anwesenheitserkennung bis zu 6 Metern).

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Roborock Qrevo Plus: Neues Saug- und Wischroboter-Modell kommt

Das Produktportfolio von Roborock ist bereits unübersichtlich und die jüngste Neuvorstellung, der Roborock Qrevo Plus, macht das nicht wirklich besser. So gliedert dieser sich in der Qrevo-Serie zwischen dem Qrevo Pro und dem Qrevo S ein. Den Qrevo MaxV, angesiedelt über dem Pro-Modell, hatte ich bereits im Frühjahr anschaut, der jüngst vorgestellte Qrevo Master ist das neue Flaggschiff der Qrevo-Reihe.

Der Qrevo Plus saugt mit bis zu 7000 Pa, der integrierte Schmutzbehälter misst 330 Milliliter, der Wassertank 80 Milliliter. Zum Entleeren bzw. Nachfüllen ist ein entsprechendes Dock (2,7 Liter Staubbeutel, 4 Liter Frischwasser, 3,5 Liter Schmutzwasser) vorhanden. Navigiert wird per LiDAr, zur Hinderniserkennung setzt Roborock auf Reactive Tech, sprich das Vermeidungssystem, was es auch im Pro-Modell gibt, ohne Kamera. Hindernisse können hier auch nicht erkannt, sondern nur vermieden werden.

Zum Wischen bringt der Qrevo Plus zwei drehende Mopps mit. Die werden mit 200 Umdrehungen pro Minute über den Boden bewegt. Außerdem lässt sich das Mopp-Modul um einen Zentimeter anheben, etwa bei der Überfahrt von Teppichen. Die Wassermenge lässt sich in 30 Schritten regulieren. Obendrein mit dabei: Einer der Mopps lässt sich mit dem FlexiArm-Design zur Kantenreinigung ausfahren – für mich das Highlight am Qrevo MaxV und hier ebenfalls, anders als beim Qrevo-S-Modell, mit dabei.

Die Mopps werden im Dock gewaschen bei 45 Grad Celsius sowie getrocknet. Ab dem Pro-Modell sind es 60 Grad Celsius, zudem ist dann auch ein Schmutzsensor mit dabei, welcher die Mopps analysiert. Die Bürste kann nicht angehoben werden, das kann die Revo-Serie erst ab dem MaxV. Ansonsten? Der Akku hat die übliche Kapazität von 5200 mAh.

Den Qrevo Plus soll es in Schwarz und Weiß geben. Einen Verkaufspreis oder ein genaues Datum zum Verkaufsstart können wir noch keines geben. Je nach Preisunterschied könnte das Modell für viele die richtigen Abstriche zum Pro-Modell machen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind aber eher mit der Lupe zu suchen.

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tado Balance: Wärmepumpe mit Strompreisen und Außentemperaturen optimieren

tado hat bereits einige Lösungen zum Thema Energiemanagement am Start. Mit der jüngsten Neuvorstellung geht es weiter um die Optimierung von Wärmepumpen. Hierbei fließen jetzt im Rahmen von tado Balance Strompreise und Außentemperatur ein, um die Effizienz zu steigern und Verbrauch sowie Betriebskosten zu senken.

Der Wärmepumpen-Optimierer X arbeitet mit dem Hauptregler der Wärmepumpe zusammen. Kompatibel sind diverse europäische Hersteller: Atlantic, Vaillant, Saunier Duval und Fujitsu. Die Kompatibilität mit Daikin, Panasonic, NIBE und anderen Marken wird folgen, so tado. Über die tado-App lassen sich so intelligente Zeitpläne fürs Heizen und Warmwasser festlegen und die Temperaturen auch manuell anpassen. Ergänzt um die smarten Heizkörperthermostate X ist auch eine individuelle, raumspezifische Steuerung möglich.

Der Wärmepumpenoptimierer arbeitet mit dem Lastverschiebungsservice Balance zusammen. So werden die Betriebszeiten der Wärmepumpe auf Zeiten mit niedrigen Strompreisen verschoben, vor allem profitiert man hier mit einem dynamischen Stromtarif. Dies gilt für die Raumheizung sowie auch die Warmwasseraufbereitung.

Balance bestimmt die beste und kosteneffiziente Zeit für den Betrieb der Luft-Wasser-Wärmepumpe. Der Algorithmus basiert auf Preisinformationen variabler Stromtarife. Ist der Strom günstig, wird die Wärmepumpe zu diesen Zeiten automatisch eingeschaltet. Berücksichtigt werden auch lokale Wettervorhersagen, um die wärmste Tageszeit zu ermitteln und einen effizienteren Betrieb mit weniger Stromverbrauch zu gewährleisten. Sprich: Hier sollen auch Haushalte mit einem fixen Stromtarif von Einsparungen profitieren.

tado gewährt Kunden mit Balance für Wärmepumpen Zugang zum Service Energy IQ. Dieser war bisher nur für Auto-Assist-Abonnenten verfügbar. Aufbereitet werden hier Verbrauch und Einsparungen des Wärmepumpen-Optimierer X.

Balance für Wärmepumpen kostet unverändert 5,99 Euro pro Monat bzw. 49,99 Euro pro Jahr. Für den Wärmepumpen-Optimierer X werden einmalig 249,99 Euro fällig. Weitere Kosten kommen optional für entsprechende Raumthermostate hinzu.

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Anker SOLIX Smart Plug: Helfer für das Balkonkraftwerk

Das Unternehmen Anker wird im Rahmen der IFA jede Menge Zubehör vorstellen. Über einige der Geräte berichteten wir bereits. Unter dem Anker-Solix-Label wird das Unternehmen auch einen Smart Plug vorstellen, der für den Einsatz im Zusammenspiel mit einem Balkonkraftwerk gedacht ist. Das Update der Anker-App hat bereits gestern das Kommen der smarten Steckdose „Anker SOLIX Smart Plug A17X8“ angekündigt, online gibt es bereits Handbücher zur Einrichtung zu finden. Grundsätzlich scheint Anker hier Zubehör für alle vorstellen zu wollen, die keinen Smart Meter haben, welcher im Rahmen der Solarbank Pro 2 vorgestellt wurde.

Der Smart Meter überprüft die Last im Haus und sorgt so dynamisch dafür, dass vom Balkonkraftwerk die benötigte Energie ins Haus fließt, der Rest landet in der Batterie. Ohne Smart Meter kann man das Ganze „nur“ manuell festlegen oder man lässt eine „KI“ entscheiden. Mit den neuen Smart Plugs wird das nun etwas einfacher für Menschen ohne Smart Meter.

Die müssen dann aber an möglichst viele große Verbraucher einen, bzw. mehrere Smart Plug(s) hängen, damit das System weiß, dass gerade viel verbraucht wird und dementsprechend mehr vom Balkonkraftwerk direkt ins Haus geht und nicht in die Batterie. Sprich: Wird mehr verbraucht als von euch eingestellt, bekommt das Balkonkraftwerk vom Smart Plug die Anweisung, mehr Energie vom Balkonkraftwerk und dessen Batterie abzuziehen.

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3,4 Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert, Produktion in Deutschland rückläufig

Foto von Giorgio Trovato auf Unsplash

Immer mehr Unternehmen und private Haushalte in Deutschland nutzen Sonnenenergie zur Stromerzeugung. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) waren im April 2024 in Deutschland etwa 3,4 Millionen Photovoltaikanlagen installiert, die insgesamt über 81.500 Megawatt Leistung verfügten.

Das bedeutet eine Zunahme von 29,8 % an Anlagen im Vergleich zum Vorjahr und eine Steigerung der installierten Leistung um 20,5 %. Im April 2023 gab es knapp 2,7 Millionen Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 67.600 Megawatt. Alle Photovoltaikanlagen, die Strom in das öffentliche Netz einspeisen und einen Stromzähler zur Messung der eingespeisten Strommengen haben, werden erfasst. Kleinere Anlagen wie Balkonkraftwerke sind in der Regel nicht inbegriffen.

Erwartbare, aber nicht so gute Nachrichten: In Deutschland ist die Fertigung von Photovoltaik-Solarmodulen im ersten Quartal 2024 stark eingebrochen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres sank die Produktion um über die Hälfte auf etwa 495.600 Einheiten, was einem Rückgang von 52,8 % entspricht. Noch drastischer gestaltete sich der Rückgang bei den Solarkollektoren, die Sonnenenergie in Wärme umwandeln, sowohl zur Warmwasserbereitung als auch zur Raumheizung. Während im ersten Quartal 2023 noch annähernd 64.800 dieser Kollektoren produziert wurden, fiel die Zahl im gleichen Zeitraum 2024 auf etwa 21.300, was einem Einbruch von 67,1 % gleichkommt.

Auch das vorangegangene Jahr zeichnete sich durch einen Rückgang in der Produktion von Solarmodulen aus. Im Jahr 2023 wurden rund 3,4 Millionen Module hergestellt, 12,8 % weniger als 2022, als knapp 4 Millionen Einheiten gefertigt wurden. Bei den Solarkollektoren war der Produktionsrückgang noch ausgeprägter: Hier wurden 2023 etwa 192.000 Stück hergestellt, 28,4 % weniger als im Vorjahr, in dem 268.100 Kollektoren produziert wurden.

2023 wurden Photovoltaikanlagen im Gesamtwert von etwa 3,6 Milliarden Euro nach Deutschland importiert, was einem Rückgang von 12,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aus China, dem mit Abstand führenden Lieferland, stammten 86,4 % dieser Importe. Die Niederlande und Vietnam folgten weit abgeschlagen mit Anteilen von 5,4 % bzw. 2,6 %.

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